Strom berechnen

#1206029
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Franz wrote:
> Hallo,
>
> ein Widerstand (100 kOhm) und eine LED (2mA) sind in Reihe bei 9V
> geschaltet.
> Wie groß ist der Strom?
>
> Kann man dazu einfach das ohmsche Gesetz verwenden?
> Also:
> I = U/R
> mit U=9V und R=100kOhm + R(LED)
> R(LED)=1,6V/2mA
>
>
> Ist das so richtigß

Nein. Du weist nicht welcher Strom tatsächlich durch die Led rinnt. 
Sonst wär das nämlich eine Trivialaufgabe: Der Strom durch die LED muss 
gleich gross wie der Strom durch den Widerstand sein.

Über das Gesamtsystem R+LED fallen 9V ab. Wenn an der LED 1.6V hängen 
bleiben, dann müssen am Widerstand 9 - 1.6V abfallen = 7.4V
Und jetzt  U = R * I
Du kennst U, du kennst R -> I berechnen.
Gast #1206307
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>Wie groß ist der Strom?

Dazu braucht man die U-I-Kennlinie der LED. Dann kannst du das grafisch 
oder analytisch ausrechnen.


PS: 100kOhm? Das heißt, der Strom muss kleiner als 90µA sein. Da wird 
wohl keine LED leuchten..
Gast #1206399
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Hat die Batterie deutlich mehr Spannung, als die LED ( eine rote hat 
knapp 2V ), benötigt man die genaue Kennlinie nicht, man muss ja sowieso 
als Widerstand den nächsten Normwert nehmen:

Also hier, für 2mA:

Batterie hat 9V, die LED braucht 2 V, bleiben für den Vorwiderstand 7V.

=> R = 7V/2mA = 3500 Ohm => 3,3 kOhm
Gast #1206860
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Hi
Matthias und der TRW haben recht.
Zur genauen Berechnung muss die Linear-Kennlinie grafisch mit der 
Diodenkennlinie geschnitten werden oder die Funktionsgleichng Id = F(Ud) 
ist explizit bekannt.
Dies führt auf eine transzendente Gleichung die wieder nur grafisch oder 
per Iteration gelöst werden kann.
Näherungsweise das Verfahren vom TRW.
Gast #1207409
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> Also hier, für 2mA:
> Batterie hat 9V, die LED braucht 2 V, bleiben für den Vorwiderstand 7V.
> => R = 7V/2mA = 3500 Ohm => 3,3 kOhm

Um die LED nicht zu überlasten sollte man eher aufrunden.
Also 3,6 kOhm oder auch noch 3,9 kOhm.
#1207571
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Trafowickler ( ursprünglicher ) wrote:
> Hat die Batterie deutlich mehr Spannung, als die LED ( eine rote hat
> knapp 2V ), benötigt man die genaue Kennlinie nicht, man muss ja sowieso
> als Widerstand den nächsten Normwert nehmen:
>
> Also hier, für 2mA:
>
> Batterie hat 9V, die LED braucht 2 V, bleiben für den Vorwiderstand 7V.
>
> => R = 7V/2mA = 3500 Ohm => 3,3 kOhm

Diese  Rechnung ist richtig,    jedoch: Die Aufgabenstellung gibt einen 
Widerstand von 100 kOhm vor.

Paßt also nicht zum Problem.
Gast #1207856
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"Um die LED nicht zu überlasten sollte man eher aufrunden.
Also 3,6 kOhm oder auch noch 3,9 kOhm."

Auch Low-Current-3mm-LED fackeln bei 2,5 mA selten ab ( 5 mW 
Verlustleistung ! )

---

"Diese  Rechnung ist richtig, jedoch: Die Aufgabenstellung gibt einen
Widerstand von 100 kOhm vor."

Gerne; da dann vielleicht noch 1,5 V an der LED abfallen, erhält man:

I = ( 9V - 1,5V ) / 100 kOhm = 75 µA

( für Tageslicht-Anwendungen kaum geeignet ! )

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