Hallo,
ein Widerstand (100 kOhm) und eine LED (2mA) sind in Reihe bei 9V
geschaltet.
Wie groß ist der Strom?
Kann man dazu einfach das ohmsche Gesetz verwenden?
Also:
I = U/R
mit U=9V und R=100kOhm + R(LED)
R(LED)=1,6V/2mA
Ist das so richtigß
Franz
Franz wrote:
> Hallo,>> ein Widerstand (100 kOhm) und eine LED (2mA) sind in Reihe bei 9V> geschaltet.> Wie groß ist der Strom?>> Kann man dazu einfach das ohmsche Gesetz verwenden?> Also:> I = U/R> mit U=9V und R=100kOhm + R(LED)> R(LED)=1,6V/2mA>>> Ist das so richtigß
Nein. Du weist nicht welcher Strom tatsächlich durch die Led rinnt.
Sonst wär das nämlich eine Trivialaufgabe: Der Strom durch die LED muss
gleich gross wie der Strom durch den Widerstand sein.
Über das Gesamtsystem R+LED fallen 9V ab. Wenn an der LED 1.6V hängen
bleiben, dann müssen am Widerstand 9 - 1.6V abfallen = 7.4V
Und jetzt U = R * I
Du kennst U, du kennst R -> I berechnen.
>Wie groß ist der Strom?
Dazu braucht man die U-I-Kennlinie der LED. Dann kannst du das grafisch
oder analytisch ausrechnen.
PS: 100kOhm? Das heißt, der Strom muss kleiner als 90µA sein. Da wird
wohl keine LED leuchten..
Hat die Batterie deutlich mehr Spannung, als die LED ( eine rote hat
knapp 2V ), benötigt man die genaue Kennlinie nicht, man muss ja sowieso
als Widerstand den nächsten Normwert nehmen:
Also hier, für 2mA:
Batterie hat 9V, die LED braucht 2 V, bleiben für den Vorwiderstand 7V.
=> R = 7V/2mA = 3500 Ohm => 3,3 kOhm
Hi
Matthias und der TRW haben recht.
Zur genauen Berechnung muss die Linear-Kennlinie grafisch mit der
Diodenkennlinie geschnitten werden oder die Funktionsgleichng Id = F(Ud)
ist explizit bekannt.
Dies führt auf eine transzendente Gleichung die wieder nur grafisch oder
per Iteration gelöst werden kann.
Näherungsweise das Verfahren vom TRW.
mal im ernst, das ist doch mal wieder sone liebe verständnis
fangfrage...man hat den strom durch die led gegeben...und wie groß ist
dann wohl der strom...^^
> Also hier, für 2mA:> Batterie hat 9V, die LED braucht 2 V, bleiben für den Vorwiderstand 7V.> => R = 7V/2mA = 3500 Ohm => 3,3 kOhm
Um die LED nicht zu überlasten sollte man eher aufrunden.
Also 3,6 kOhm oder auch noch 3,9 kOhm.
Trafowickler ( ursprünglicher ) wrote:
> Hat die Batterie deutlich mehr Spannung, als die LED ( eine rote hat> knapp 2V ), benötigt man die genaue Kennlinie nicht, man muss ja sowieso> als Widerstand den nächsten Normwert nehmen:>> Also hier, für 2mA:>> Batterie hat 9V, die LED braucht 2 V, bleiben für den Vorwiderstand 7V.>> => R = 7V/2mA = 3500 Ohm => 3,3 kOhm
Diese Rechnung ist richtig, jedoch: Die Aufgabenstellung gibt einen
Widerstand von 100 kOhm vor.
Paßt also nicht zum Problem.
"Um die LED nicht zu überlasten sollte man eher aufrunden.
Also 3,6 kOhm oder auch noch 3,9 kOhm."
Auch Low-Current-3mm-LED fackeln bei 2,5 mA selten ab ( 5 mW
Verlustleistung ! )
---
"Diese Rechnung ist richtig, jedoch: Die Aufgabenstellung gibt einen
Widerstand von 100 kOhm vor."
Gerne; da dann vielleicht noch 1,5 V an der LED abfallen, erhält man:
I = ( 9V - 1,5V ) / 100 kOhm = 75 µA
( für Tageslicht-Anwendungen kaum geeignet ! )
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