Gast
#1207551
Hallo Zusammen, ich hatte das Vorhaben ein per SPI-ansteuerbares Digital Potentiometer zu nutzen, um den Adjusteingang von einem Spannungsregler zu stimulieren (beispielsweise IRU1209). Damit sollte also eine Mikrocontroller-steuerbare Spannungsquelle entstehen, im Bereich von etwa 1-10 Volt. Ich hatte nun Speziell den AD5204 im Auge um vier IRU1209 seperat voneinander zu steuern. Soweit ne ganz nette Idee, dachte ich mir ^^. Als ich nun aber das Datenblatt vom AD5204 studiert hab, fand ich unter den Punkt 'Resistor Terminals' die Angabe das der Spannungsbereich für die Widerstände nur zwischen Vss und Vdd liegen. Das würde für mich also nur zwischen 0 und 3,3V bedeuten. Eigentlich hatte ich aber direkt geplant die Beiden Widerstände die zum Regeln der Spannung nötig sind über eines dieser Terminals vom AD zu steuern (im Digi-Poti gibt es die Anschlüsse A-W-B wobei w veränderlich ist, und ich diesen Abgriff W an den Adjust-Pin hängen wollte) Wenn ich das aber richtig verstehe und den widerstand so dimensioniere das am IRU 10Volt ausgegeben werden, würden über die Anschlüsse A-W 1,25V und über W-B 8,75 Volt abfallen. Das wäre ja dann laut Datenblatt meterweit außerhalb der Spezifikation. Bis neulich hatte ich natürlich nicht gedacht das der Widerstand von dem Digi-Poti nur bis Vdd belastet werden darf. Meine Frage ist nun eigentlich ob das wirklich ein Hinderniss darstellt, diesen Widerstandspfad mit einer höheren Spannung zu betreiben!? Vielleicht hat ja auch jemand Erfahrung und es einfach mal ausprobiert ob das Digi-Poti sowas verträgt. Dachte ja eigentlich das wäre eher eine thermische Frage wenn da besinders viel Strom durchfließt. Aber für den Adjust-Pin eines Spannungsreglers gehen doch maximal µA durch diesen Pfad... Was sagt ihr dazu, Vorschläge, Erfahrungen, Lösungen? Vorab vielen Dank
