Hallo,
wir müssen in der Schule programmieren lernen - und dass mit VBA. Der
Lehrer lässt nicht mit sich verhandeln über eine andere Sprache.
Laut ihm wird VBA auch oft in der Industrie angewendet - das kann ich
mir aber nicht vorstellen!??(Er erzählt auch sonnst viel Müll)
Zudem wollt ich mal wissen (wenns hier "VBA-Profis aus der Industrie"
gibt) was macht man da mit VBA? (Evtl. ein paar Beispiele)
MFG John
Mir ist das in der Industrie noch nicht vorgekommen. Aber was heisst das
schon?
Vielmehr sollte Dein Lehrer, wenn er sowas behauptet, dafür eine
Referenz angeben.
Klar wird das im professionellen Umfeld benutzt. Aber bei der ersten
Programmiersprache ist es voellig schnuppe, ob man die im Berufsleben
mal brauchen kann. Da geht es um die Prinzipien. Wer die kapiert hat,
lernt die naechste Sprache ohne grosse Probleme.
Da hat Peters Standpunkt auch was für sich.
>Der Lehrer lässt nicht mit sich verhandeln über eine andere Sprache.
Warum sollte er also verhandeln? Was passt Dir an VBA nicht?
Naja, die gefällt mir hald grundsätzlich nicht...Bin eher m$ Gegner...
Programmiererfahrung hab ich schon gesammelt (C). Hätte eigentlich
gehofft dass ich was lerne - so wie s bis jetzt aussieht aber nicht
wirklich.
Was kann man mit VBA alles anfangen? Serielle Schnittstelle ansprechen
um mit µC zu kommunizieren?? oder ist VBA damit schon überfordert??
MFG
>Was kann man mit VBA alles anfangen? Serielle Schnittstelle ansprechen>um mit µC zu kommunizieren?? oder ist VBA damit schon überfordert??
Nun, bei solchen Fragen solltest Du vielleicht wirklich eine zweite
Programmiersprache lernen.
Dann wird die vielleicht klarer was eine Programmiersprache eigentlich
ist.
Lernst du VBA oder VB?
und ja VB wird durchaus in der Industrie verwendet. Wenn mal auf die
schnelle ein einfach zu bedienendes Programm gebraucht wird macht sich
keiner die Mühe und schreibt das in C o.ä.
ms wrote:
> Wenn mal auf die> schnelle ein einfach zu bedienendes Programm gebraucht wird macht sich> keiner die Mühe und schreibt das in C o.ä.
Super, damit stützt Du die genauso verbreitete wie falsche Meinung, dass
VB speziell für Quick & Dirty Programme geeignet sei.
Severino R. wrote:
> ms wrote:>> Wenn mal auf die>> schnelle ein einfach zu bedienendes Programm gebraucht wird macht sich>> keiner die Mühe und schreibt das in C o.ä.>> Super, damit stützt Du die genauso verbreitete wie falsche Meinung, dass> VB speziell für Quick & Dirty Programme geeignet sei.
Wobei: So unrecht hat er damit allerdings nicht.
In VB kann man sich eine durchaus ansprechende Oberfläche ziemlich
einfach zusammenklicken.
Hatte mal das Vergnügen, ein VB-Machwerk zu übernehmen (Steuerung von
Spektrometern mit Anzeige und Auswertung der Daten). Leider wars beim
originalen Programmierer aber mit dem Erstellen der GUI auch schon
vorbei mit einem guten Softwaredesign. Das kann man allerdings nicht VB
ankreiden, sondern eher der 'Wer braucht schon Software-Entwickler wenn
sich jeder Depp mit VB was basteln kann'-Fraktion. VB hätte die
Möglichkeiten, nur muss man sie auch nutzen können.
Karl heinz Buchegger wrote:
> Wobei: So unrecht hat er damit allerdings nicht.> In VB kann man sich eine durchaus ansprechende Oberfläche ziemlich> einfach zusammenklicken.
Ja, aber auch mit C# oder Delphi oder ...
Und ein geübter C++/MFC Entwickler erstellt ein einfach zu bedienendes
Programm mindestens so schnell wie ein VB-Anfänger.
> Hatte mal das Vergnügen, ein VB-Machwerk zu übernehmen (Steuerung von> Spektrometern mit Anzeige und Auswertung der Daten). Leider wars beim> originalen Programmierer aber mit dem Erstellen der GUI auch schon> vorbei mit einem guten Softwaredesign. Das kann man allerdings nicht VB> ankreiden, sondern eher der 'Wer braucht schon Software-Entwickler wenn> sich jeder Depp mit VB was basteln kann'-Fraktion.
Es gab doch mal so ein Spiel "Malen nach Zahlen"... ;-)
> VB hätte die Möglichkeiten, nur muss man sie auch nutzen können.
Trifft aber auch auf andere Sprachen/Entwicklungsumgebungen zu.
Hallo,
VBA ? Millionen von Finanzern nutzen VBA in ihren Excel-Makros
VB ? Für einfache/mittlere Büroanwendungen gut zu gebrauchen
C(++) ? Für Schnittstellenprogramme unverzichtbar.
Puristen sind in der Industrie nicht zu gebrauchen, sind einfach zu
klein, um über den Tellerrand zu blicken.
Ach ja: Wizzards sind in praktisch allen Sprachen eher suboptimal,
schnell in der Entwicklung, unflexibel in der Wartung.
Gruß,
Michael
Severino R. wrote:
> Karl heinz Buchegger wrote:>>> Wobei: So unrecht hat er damit allerdings nicht.>> In VB kann man sich eine durchaus ansprechende Oberfläche ziemlich>> einfach zusammenklicken.>> Ja, aber auch mit C# oder Delphi oder ...
Schon. Aber VB gibts schon länger als C# oder Java oder ....
OK. Ich geb zu: VB verliert wahrscheinlich langsam an Bedeutung.
Die Anzahl an fertigen Controls für VB ist Legion. Und wie weiter oben
schon angesprochen wurde: Im Grunde ist es bei der ersten
Programmiersprache relativ egal, solange sie in der Algol Familie bleibt
(also nicht unbedingt Lisp oder Prolog)
> Und ein geübter C++/MFC Entwickler erstellt ein einfach zu bedienendes> Programm mindestens so schnell wie ein VB-Anfänger.
Ich denke ich bin ein geübter MFC Entwickler. Und auf eines kannst du
wetten: In VB hast du das GUI schon fast fertig ausprogrammiert, da hast
du im VC++ den Resource-Editor noch nicht mal aufgemacht :-). So Dinge
wie: In einem Edit-Feld die Hintergrundfarbe verändern, können sich mit
MFC Mitteln in ein mittleres Drama ausarten.
NB: Ich will den alten Resource Editor / Class Wizzard zurück. Das ist
doch eine Zumutung in VC2005! Schon mal versucht in einem Dialog mit DS
Bordmitteln einen MessageHandler wieder zu entfernen? Wie kriegt man am
einfachsten die InitDialog Funktion in einen Dialog (WM_INITDIALOG
scheint in der Event Liste nicht auf), früher hatte man einen schönen
Überblick über an Controls gebundene Variablen und konnte die echt
verwalten, heute kannst dir das selber machen. Das ist doch Müll, was
sich die DS Entwickler da haben einfallen lassen! Da krieg ich soooooooo
nen Hals!
Ich bin in der Industrie tätig, und kann sagen: VBA wird dort
eingesetzt. Froh bin ich darum allerdings nicht.
Wo es eingesetzt wird? Als Scriptsprache innerhalb Access/Excel
(WÜRG-KOTZ). Warum es eingesetzt wird? Weil der EDV Beauftragte nichts
anderes/besseres kann.
Schneider und Koch verwendet z.B. VB in Kombination mit dem .NET
Framework (IGITT-BÄÄH).
Ich persönlich empfehle für Anwendungen aller Art: C/C++ mit GTK. Falls
man AOI/AXI machen muss: C/C++ mit OpenCV. Für Automatisierung aller
art: AutoIT. Und für Datenbanken: Alles was nicht in eine gut
strukturierte Textdatei geht -> MySQL. Für kleine Scripte eignet sich
hervorragend: PHP.
C hat den Vorteil: Man kann damit (fast) alle µCs programmieren. Denn
sehr oft habe ich ein Problem, welches am besten mit Hilfe einen µC in
Kombination mit einem PC gelöst wird.
> Puristen sind in der Industrie nicht zu gebrauchen, sind einfach> zu klein, um über den Tellerrand zu blicken.
Das sehe ich anders. Schon mal von
vendor-lock-in/poltergeist/pure-evil-programmer gehört?
Hallo,
also Deine Kommentare geben Dir Recht...mySQL ist ungefähr die
ärmlichste Implementierung einer Datenbank, zusammen mit PHP
wartungsintensive eine Zeitbombe.
Meine Erfahrung: wir haben gerade vor einer Woche Oracle und MS-SQL per
Recovery neu aufgebaut, das hat in nur wenigen Stunden super
funktioniert, bis auf die letzten 10-20 Minuten konnte alles per Backup
und Roll forward hergestellt werden.
Wenn ich da die häufigen Hänger einiger Foren sehe, deren
Garbage-Collection angeblich gegen die Wand gerannt ist......pfui-bäh.
Gruß,
Michael
@kbuchegg:
Ich fühle mit Dir, sitze auch vor dem Teil :-(
MessageHandler wieder entfernen: am besten direkt im Source Code
löschen, genauso Member Variablen, die an Controls gebunden sind
InitDialog: Findest Du in den Eigenschaften der zugehörigen von CDialog
abgeleiteten Klasse unter Overrides (oder wie immer MS das in deutsch
nennt), also im 'Class View' (nicht im Source!) die Klasse markieren und
dann Properties->Overrides :-)
Und ja, das Teil ist eine Katastrophe :-(
Kannst Du Deine schlechte Meinung über MySQL begründen? Meiner Meinung
nach ist die Zeitbombe daran, eine schlechte Struktur innerhalb der
Datenbank. Was natürlich nichts mit der DB-Engine zu tun hat. Ich habe
bisher nur gute Erfahrungen mit MySQL sammeln können. Klär mich bitte
über die Nachteile auf.
Ich kenne einige Firmen die viel Wert auf Protokolle legen (Automotiv-
Bereich) und daher (oder trotzdem) auf Excel als Dateien bestehen.
Mit VB ist der direkte Zugriff relativ leicht, die Oberfläche einfach
zu gestalten und das hintendran ein Messsystem mit µC sitzt, das
natülich
in C und/oder Asembler programmiert wurde ist eine andere Sache.
Die Auswahl, was für welche Aufgabe am besten ist steht über
idiologischen Festlegungen.
gruß hans
Der Threadersteller kommt mir vor als wäre er blind und will und Farben
erklären. Hauptsache gemotzt, und wenn es nicht seine Programmiersprache
(C) ist dann heult er rum. Gegen Microsoft ist er auch noch der Rebell
8-)
>Der Threadersteller kommt mir vor als wäre er blind und will und Farben>erklären. Hauptsache gemotzt, und wenn es nicht seine Programmiersprache>(C) ist dann heult er rum.
Wo? Wer?? Ich bin nur ein bisschen enttäuscht dass ich nicht das lerne
was ich lernen will. Drum wollt ich mich hald mal ein bisschen über "Das
Neue" informieren. Hab übrigens auch schon gegoogelt und war bei
Wikipedia!!
>Gegen Microsoft ist er auch noch der Rebell
Richtig, was soll man denn sonnst sein??
MFG John
Haha wrote:
> Kannst Du Deine schlechte Meinung über MySQL begründen? Meiner Meinung> nach ist die Zeitbombe daran, eine schlechte Struktur innerhalb der> Datenbank. Was natürlich nichts mit der DB-Engine zu tun hat. Ich habe> bisher nur gute Erfahrungen mit MySQL sammeln können. Klär mich bitte> über die Nachteile auf.
Hallo,
na fehlendes Transaktionskonzept. Dieses ist immer notwendig, damit
Tabellen und deren Indexe konsistenz bleiben. Dann die fehlenden Foreign
keys, die fehlenden Constraints usw. Mag sein dass das im letzten Jahr
verbessert wurde, aber vor ein paar Jahren gab es noch SQL-Statements,
die völlig ignoriert wurden, d.h. geparst, für gut befunden und dann
ignoriert.
Dass mehrere unterschiedliche Tabellentypen implementiert sind, die auf
altertümlichen Konzepten wie Isam basieren ist für mich völlig
unbegreiflich.
1000 Tabellen in einer Datenbank, dazu Tausende von Indexen, Views,
Stored Procedures - eine Oracle Datenbank macht das völlig problemlos
mit. Ich habe noch nie eine inkonsistente Datenbank gesehen bzw. diese
haben sich nach dem Neustart innerhalb von Minuten selbst korrigiert.
Gruß,
Michael
> Wo? Wer?? Ich bin nur ein bisschen enttäuscht dass ich nicht> das lerne was ich lernen will.
Das ging mir in der Schule und im Studium auch so. Und im Job mache ich
auch nicht das, was ich gerade will. Trotzdem hat's immer Spaß gemacht.
Nur, weil es einen Tellerrand gibt, muß man ihn nicht gleich als
unüberwindbar betrachten...
> Drum wollt ich mich hald mal ein bisschen über "Das Neue" informieren.
Da Du - nach eigener Aussage - C bereits kannst, wäre VBA ja was Neues.
Somit ist mir das Problem nicht ganz klar.
>> Gegen Microsoft ist er auch noch der Rebell> Richtig, was soll man denn sonnst sein??
Gegen Linux könnte man zur Abwechslung ja auch mal sein ;-)
Irgendwer sagte mal "BSD is for Unix-Lovers, Linux for Windows-Haters" -
mir wird immer wieder auf's Neue bewußt, wie recht die besagte Person
hatte. Wer war das doch gleich?
Nichts für ungut. Schönen Abend,
TommyS
P.S.: Ich durfte in der Schule mit einer Skriptsprache namens "IGEL"
"programmieren" lernen. Du hast keine Ahnung, wie dankbar Du mit VBA
sein darfst...
hans wrote:
> Ich kenne einige Firmen die viel Wert auf Protokolle legen (Automotiv-> Bereich) und daher (oder trotzdem) auf Excel als Dateien bestehen.> Mit VB ist der direkte Zugriff relativ leicht, die Oberfläche einfach> zu gestalten und das hintendran ein Messsystem mit µC sitzt, das> natülich> in C und/oder Asembler programmiert wurde ist eine andere Sache.>> Die Auswahl, was für welche Aufgabe am besten ist steht über> idiologischen Festlegungen.>> gruß hans
Hallo,
Deinen letzten Satz unterstreich ich.
Excel als Ausgabe ist völlig ok, nur wenn Excel-Listen zun Datentransfer
genutzt werden wird es schwierig, weil jeder meint, er könnte beliebig
Spalten oder Leerzeilen einfügen oder Zelleninhalte hart umbrechen.
Sowas ist nicht prfessionell oder eine Abm-Massnahme des Programmierers.
BTW ist VBA im Programmtext nicht weitestegehend identisch mit VB ?
Ich kenne die neueren Versionen nicht, weil wir bereits vor Jahren
diverse Accessprogramme aus Gründen des Fehlerhandlings in natives VB
umgearbeitet hatten.
Gruß,
Michael
VBA ist BASIC und das heißt „Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction
Code“
Das Zeug ist unter Windows so beliebt, weil es ja bekannter weise keine
vernünftige Shell gibt.
Aber zum Lernen ist's prinzipell OK - wenn einem auch beigebracht wird,
dass das zusammeklicken einer GUI nichts mit programmieren zu tun hat.
Na ja, bis jemand ein vernünftiger Programmierer ist, hat er sowieso 10
Jahre Lehrzeit und ein gutes Dutzend Sprachen vor sich, die kein
"Visual" im Namen tragen.
hallo john...
du schreibst, dass ihr es in der schule lernt. und da geht es nunmal
nicht darum, die leute die vorwissen habe aufzubauen, sondern es muss
von ganz vorne angefangen werden, damit sich jeder reindenken kann.
mit vba wird wohl jeder in der klasse was hinbekommen, was zum schluss
nett ausschaut. würde c oder ähnliches gelehrt werden, würden nur lauter
deprimierte seelen den unterricht verlassen, weil ihre programme gar
nicht bunt sind ;)
gute nacht allerseits!
Wo wir wieder beim Tellerrand wären...
Michael Appelt wrote:
> na fehlendes Transaktionskonzept. Dieses ist immer notwendig, damithttp://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/transactional-commands.html> Tabellen und deren Indexe konsistenz bleiben. Dann die fehlenden Foreign> keys, die fehlenden Constraints usw. Mag sein dass das im letzten Jahrhttp://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/innodb-foreign-key-constraints.html> verbessert wurde, aber vor ein paar Jahren gab es noch SQL-Statements,> die völlig ignoriert wurden, d.h. geparst, für gut befunden und dann
Beispiele?
> Dass mehrere unterschiedliche Tabellentypen implementiert sind, die auf> altertümlichen Konzepten wie Isam basieren ist für mich völlig> unbegreiflich.
Also siehst du es als Nachteil das MySQL dir die Möglichkeit bietet
verschiedene Speicherkonzepte zu nutzen?
Also sooo schlecht ist das alles nicht auch die "böse" Software macht
manchmal Fortschritte :)
Läubi .. wrote:
> Wo wir wieder beim Tellerrand wären...> Michael Appelt wrote:>> na fehlendes Transaktionskonzept. Dieses ist immer notwendig, damit> http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/transactional-commands.html>> Tabellen und deren Indexe konsistenz bleiben. Dann die fehlenden Foreign>> keys, die fehlenden Constraints usw. Mag sein dass das im letzten Jahr> http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/innodb-foreign-key-constraints.html>> verbessert wurde, aber vor ein paar Jahren gab es noch SQL-Statements,>> die völlig ignoriert wurden, d.h. geparst, für gut befunden und dann> Beispiele?>> Dass mehrere unterschiedliche Tabellentypen implementiert sind, die auf>> altertümlichen Konzepten wie Isam basieren ist für mich völlig>> unbegreiflich.> Also siehst du es als Nachteil das MySQL dir die Möglichkeit bietet> verschiedene Speicherkonzepte zu nutzen?>> Also sooo schlecht ist das alles nicht auch die "böse" Software macht> manchmal Fortschritte :)
Hallo,
Ich arbeite seit Anfang der 90er Jahre mit Oracle, da stelle ich mit
Erstauenen fest, dass zumindest 15 Jahre später (bis mySql 5.0)
wesentliche Teile von SQL-92 entweder garnicht, als unwirksamer Dummy
oder abweichend implementiert sind.
Daher habe ich wenig Veranlassung, das Netz auf den Entwicklungsstand
von MySql zu pollen.
Unterschiedliche Speicherkonzepte habe ich noch nie genutzt, also fehlen
sie mir nicht, warum sollte ich mir darum Gedanken machen ? Viele
Datenbanken haben ja nicht mal ausreichende Indexe für schnelle
Zugriffe, also muss ne dickere Maschine her damit die Performance passt.
Das ist das Problem: bei MySql und Php muss ich mir Gedanken um Session
Timeouts und Garbage collection machen. Aufpassen, daß die Session zu
ist bevor die Prozessdaten entsorgt werden ?
Aber klar, wer mit irgendeinem C programmmiert, der macht sich auch
täglich Gedanken um Pufferlängen und eben auch dem PHP-Timing.
Abgesehen davon programmier ich privat gerne mit C weil es den Kopf
fordert anstatt schon beim Kompilieren auf möglivherweise unzureichende
Pufferlängen hinzuweisen.
Also bitte alles nicht allzu persönlich nehmen.
Gruss,
Michael
Michael Appelt wrote:
> Also bitte alles nicht allzu persönlich nehmen.
Ebenso, war nur als rein Informative Beitrag gemeint. Man muß halt oft
das nehmen was da ist, z.Z. muß ich mich mit einer Access 'Datenbank'
quälen... dass ist echt nicht schön :P
was wird denn nu gelehrt? VB oder VBA? VB6 wurde schon recht häufig
eingesetzt, aber damit programmieren zu lernen erzieht nicht gerade zu
sauberer Programmierung. Man fängt erst mit der GUI an und macht sich
dann (aber auch nicht immer) Gedanken um grundlegende Konzepte.
Wenn schon VB, dann wenigstens VB.Net. Damit kann man dann immer noch
leicht nach C# wechseln, und C# ist mittlerweile doch sehr verbreitet
(wenn auch hier nicht sonderlich beliebt).
Sollte doch VB6 benutzt werden dann ist das hier die richtige Literatur
dazu:
http://www.amazon.de/Bunnys-Guide-ActiveX-Carlton-Egremont/dp/0201485362
Hallo,
die Syntax von VB und VBA sind identisch, d.h. man kann mit beiden
strukturiertes Programmieren lernen.
Ich würde nicht mit GUI-Programmierung anfangen, weil dabei das
eventgesteuerte Windowssystem einer prozeduralen Programmierung
entgegensteht. Man sollte die grundlegenden Kontrollstrukturen kennen
bevor man mit OnClick oder Onchange arbeitet.
Gui-Programmierung in Form eines Startknopfes und ein Logfenster zur
Ablaufverfolgung über Ausgabebefehle wären ein denkbarer Kompromis.
Wichtig wäre es auch, grundlegende Strategien zu erlernen. Ein Programm
eine Prozedur) sollte immer in 2 Phasen ablaufen: 1. Prüfung der
Parameter und 2. Ausführung der Funktion. Es ist z.B. eine Unsitte, 30%
der Daten zu kopieren und dann eineMsgBox mit einem Fehler anzuzeigen,
der bereits am Anfang absehbar war.
Gruß,
Michael
Hallo,
kann man eigentlich ein VBA-Script mit Form (z.B. in Excel) auch
"Stand-alone" laufen lassen, ohne dass Excel gestartet (oder überhaupt
installiert) wird - das Script nutzt keine Excel spezifischen
Funktionen...?
> Viele Datenbanken haben ja nicht mal ausreichende Indexe für schnelle> Zugriffe, also muss ne dickere Maschine her damit die Performance passt.
Räusper, hatte Oracle mal nicht diesen superschnellen GIS Datenbank Kram
rausgebracht, das lief ja wie gefrorene Budder. Und um 2000 brauchte das
Oracle mehr Hardwareperformance als einem das gut Kind wirklich wert
war.
Wir nennen das übrigens Indizes, evtl. wurde die Sprache auch schon
verSchawat.
mit VB kann man problemlos die serielle Schnittstelle ansprechen (sogar
einzelne Pinne an und ausschalten) Damit hat man sich in null komma nix
was zusammengeklickt. Ich finde Delphi aber besser (damit geht das
übrigens genauso)
Für die µC Programmierung ist natürlich c die beste Wahl
Michael Appelt wrote:
> Das ist das Problem: bei MySql und Php muss ich mir Gedanken um Session> Timeouts und Garbage collection machen. Aufpassen, daß die Session zu> ist bevor die Prozessdaten entsorgt werden ?
Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Bei jeder
Web-Entwicklungsplattform gibt es Sessions und die damit verbundene
Notwendigkeit für Timeouts und Garbage Collection.
Andreas Schwarz wrote:
> Michael Appelt wrote:>> Das ist das Problem: bei MySql und Php muss ich mir Gedanken um Session>> Timeouts und Garbage collection machen. Aufpassen, daß die Session zu>> ist bevor die Prozessdaten entsorgt werden ?>> Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Bei /jeder/> Web-Entwicklungsplattform gibt es Sessions und die damit verbundene> Notwendigkeit für Timeouts und Garbage Collection.
Hallo,
naja, ich möchte mir im Normalfall darüber eigentlich keine Gedanken
machen müssen. Und eine ordentliche Garbagecollection entsorgt nach
meinem Verständnis keine Daten die noch in Benutzung sind.
Kann sein, daß solche Bugs bereits behoben sind, aber viele Open Source
Tools kranken daran, weil immer neue Features hektisch implementiert
werden so daß die Qualität immer weiter zurückfällt.
Beispielsweise hatte Linux nach meiner Ansicht irgendwann die Qualität
von Windows unterschritten weil man immer schneller bunte
Applikatiönchen nachgeschoben hat unter Missachtung wichtiger
Implementierungsregeln. Damals hatte ich mit mySql und Oracle (es gab
mal eine freie Hobbylizenz) herumprobiert, mit Perl einige webseiten
implementiert und mySql schnell wieder verabschiedet.
Nachdem auch heute noch immer wieder meine Lieblingsforen mit php und
mysql regelrecht abschmieren halte ich an meiner negativen Meinung
erstmal fest. Warum lese ich dennn auch in diesem Forum alle paar Wochen
SQL-Fehlermeldungen anstelle von Postings ?
BTW Meinung ist immer subjektiv.
Gruß,
Michael
VBA in der Industrie? Wie definierst du Industrie für dich? Also im
allgemeinen wird recht grob für jedes Unternehmen, welches nicht
Ausbildungsstätte oder Behörde ist der Begriff Industrie verwendet.
Also: Ja es wird verwendet. Insbesondere für Makros in der gesamtem
Office-Reihe von MS und teilweise auch in anderen Programmen. Ob man es
mag oder nicht. Vorteil ist, dass es seeehr viele Unternehmen
standardmäßig einsetzen und somit die Dokumente halbwegs überall gelesen
und bearbeitet werden können (abgesehen von Versionsproblemen und dem
verwendeten Druckertreiber ;-). Davon abgesehen lernst du also etwas,
das dir später möglicherweise wirklich helfen könnte.
Für "richtige" stand-alone Programme kommt es wahrscheinlich nur noch
selten zum Einsatz (VB) oder nur für ganz schnelle und kleine Lösungen,
wenn der Programmierer VB(A) bereits kennt.
Steffen
Michael Appelt wrote:>
> naja, ich möchte mir im Normalfall darüber eigentlich keine Gedanken> machen müssen.
Musst du aber, der Computer kann leider nicht erraten, was genau du im
Schilde führst. Musst du übrigens überall. Wer etwas anderes
behauptet, baut irgendwo anderen Murks (z.B. überall Persistenz ist
Ressourcenverschwendung usw.). Garantiert.
> Und eine ordentliche Garbagecollection entsorgt nach> meinem Verständnis keine Daten die noch in Benutzung sind.
Jo, Java hat eine, Javascript auch. PHP, Ruby, Perl, Python haben auch
welche. Und alle funktionieren sie einwandfrei, solange man sie richtig
bedient.
> Kann sein, daß solche Bugs bereits behoben sind> [...]> unter Missachtung wichtiger Implementierungsregeln.
Mag sein, aber jeder hat die Möglichkeit, sowas zu verbessern. Linux
kann die Qualität von Windows weder unterschreiten noch übersteigen,
genausowenig wie ein Apfel pauschal besser oder schlechter als eine
Birne ist.
> Damals hatte ich mit mySql und Oracle (es gab> mal eine freie Hobbylizenz) herumprobiert, mit Perl einige webseiten> implementiert und mySql schnell wieder verabschiedet.
Warum?
Das machen hunderttausend andere Leute ebenfalls, auch mit MySQL, ich
würde sagen, das Problem sitzt vor deinem Bildschirm :-)
MySQL kann so unperformant und miserabel gar nicht sein, immerhin läuft
Wikipedia eigentlich ganz zuverlässig, nich?
> Nachdem auch heute noch immer wieder meine Lieblingsforen mit php und> mysql regelrecht abschmieren halte ich an meiner negativen Meinung> erstmal fest.
Setz dich mal mit den Administratoren in Verbindung. In allen, aber
wirklich allen mir bekannten Fällen (und das sind wirklich nicht wenige)
lagen derartige Probleme entweder an lahmen oder defekten Servern
(Timeouts, Festplatte etc.) oder fehlerhaften Foren, Blogs oder
sonstwas.
> Warum lese ich dennn auch in diesem Forum alle paar Wochen> SQL-Fehlermeldungen anstelle von Postings ?
Frag Andreas. Zumindest mit PHP hat das garantiert nichts zu tun.
> BTW Meinung ist immer subjektiv.
Jubb. Aber man kann sie objektiv untermauern.
Ich möchte ehrlich keinen Krieg, sondern dir nur anraten, dich mal auf
den neusten Stand zu bringen ;-)
Zum Thema Basic lernen: Ich sage, was ich immer sage: Lern Programmieren
in C, und zwar ohne Klickibunti, sondern knallhart auf der
Kommandozeile. Schiefgehen kann GARNICHTS und du lernst, woraufs
ankommt: Programmieren.
Buttons kannst du dir nachher auf eine der hundert Methoden immer noch
zusammenklicken. Ereignisbasierten Kram kann man auch nachher
dazunehmen. Aber ohne zu raffen, was sich unter der Motorhaube tut,
läuft das leider nicht -- aus eigner Erfahrung weiß ich, dass man sonst
nur allzu oft an Grenzen kommt, die mit oberflächlichem Blick nicht zu
überwinden sind.
Viele Dinge macht Basic, Java, PHP und so wirklich einfacher, weiß ich.
Wenns dann trotzdem mal kracht, wirst du mit deinem fundierten Wissen
glücklich sein, mit dem du z.B. auch mal den Speicher zerlegen kannst.
VB sehe ich bestenfalls als bessere Script-Sprache für Windows-Benutzer
(mit erweiterten Excel-Kenntnissen) an .
Wer sich Programmierer nennen möchte kommt wohl kaum an C vorbei,
da das die einzige Sprache ist,
mit der man auf allen Architekturen und Betriebssystemen etwas anfangen
kann.
ASM sollte man wenigstens schon mal auf einer Architektur angeschnitten
haben !
Ich habe zwar auch mit Basic angefangen (erst auf TI99-4a, dann GW-Basic
auf x86) und bin auch froh darüber, da es einen einfachen einstieg
bietet,
und einen nicht gleich Überfordert.
Doch das an Schulen und sogar UNI's Hersteller-Abhängige Sprachen
gelehrt werden halte ich für alles andere als Vorteilhaft!
Warum muss man unbedingt C# lernen ??? (für was ???)
Zum Thema VBA in der Industrie: Ja, im Büro
Lerne es, dann hast du auch später genug Argumente dagegen zu sein ;-) .
PHP & MySQL: feine Sache !!!
Windows & Oracle: bei den Preisen währe das Internet nicht mal 1/10 so
groß wie jetzt, bräuchte das doppelte an Hardware und währe nicht halb
so schnell und 'sicher' wie Heute.
Linux: Genial, wer Meckert soll (und kann) ES besser machen ;-) !!!!
OpenSource: ohne gebe es kein Firefox, OpenOffice, VLC, GCC, ...
Microsoft & Windows: Ich lasse mich weder bevormunden, noch gebe ich die
Rechte meines Rechners an andere ab!
*winke, winke*
Olli
also wirklich olli, so eine einstellung kostet milliarden an
steuergeldern! wie soll denn die onlineuntersuchung kohne windows
ostengünstig realisiert werden? schäm' dich mit deiner einstellung!
zwieblum wrote:
> also wirklich olli, so eine einstellung kostet milliarden an> steuergeldern! wie soll denn die onlineuntersuchung kohne windows> ostengünstig realisiert werden? schäm' dich mit deiner einstellung!
Das ist aber nicht der Grund der Finanzkrise:
Michael Appelt wrote:
> VBA ? Millionen von Finanzern nutzen VBA in ihren Excel-Makros>> VB ? Für einfache/mittlere Büroanwendungen gut zu gebrauchen>
;-)
Sven P. wrote:
>> BTW Meinung ist immer subjektiv.> Jubb. Aber man kann sie objektiv untermauern.> Ich möchte ehrlich keinen Krieg, sondern dir nur anraten, dich mal auf> den neusten Stand zu bringen ;-)
Hallo,
Widerspruch! Ich kann nicht alle 3 Monate auf die neueste Software
wechseln, nur um alte Bugs gegen neue einzutauschen.
Stabile Software bleibt auch nach 3 Jahren noch stabil., eine ständige
Migration auf neueste Versionen kann man sich wirtschaftlich meistens
nicht leisten.
Und bitte sehr, die Foren sind in 2009 abgestürzt, ob die das neueste
mySql und Php drauf haben ist mir erstmal wurst, der schlechte Eindruck
bleibt.
Gruss,
Michael
Oliver Dippel wrote:
> Linux: Genial, wer Meckert soll (und kann) ES besser machen ;-) !!!!>> OpenSource: ohne gebe es kein Firefox, OpenOffice, VLC, GCC, ...>> *winke, winke*> Olli
Eben drum, hast Du mal FreeBsd installiert ? Das geht sogar per FTP
direkt aus dem Netz. Oder NetBSD ? Lief bei mir auf diversen
Plattformen, sogar auf alten VAX-Workstations.
Dagegen ist Linux fett und bunt geworden, nicht mehr die reine
OpenSorce-Lehre, eher etwas Windows-lastig. Eine Weile habe ich per vi
die config-files editiert und die Konfiguration meines Servers versucht,
aber irgendwie haben die Config-Windows (Yast & Co) ihre eigene Meinung
gehabt und alles wieder umgehauen. Das wurde unübersichtlich...
Gruss,
Michael
Nicht Linux ist fett geworden, eher die grafischen Oberflächen
(zumindest Gnome & KDE). :)
Andererseits möchte ich auch nicht für simple Einstellungen auf die
Shell gezwungen werden.
Wobei der Kernel ja auch ordentlich an Codezeilen zugelegt hat, mehr
Funktionalität hat eben ihren Preis.
Michael Appelt wrote:
> Eben drum, hast Du mal FreeBsd installiert ? Das geht sogar per FTP> direkt aus dem Netz. Oder NetBSD ? Lief bei mir auf diversen> Plattformen, sogar auf alten VAX-Workstations.>
Linux lässt sich sogar per IpOverBrieftaube Installieren :-)
, wenn man es kann ;( .
> Dagegen ist Linux fett und bunt geworden, nicht mehr die reine> OpenSorce-Lehre, eher etwas Windows-lastig. Eine Weile habe ich per vi> die config-files editiert und die Konfiguration meines Servers versucht,> aber irgendwie haben die Config-Windows (Yast & Co) ihre eigene Meinung> gehabt und alles wieder umgehauen. Das wurde unübersichtlich...
Wer SuSE benutzt, sollte sich auch an deren Weg halten (Wie bei M$) !
Aber was wolltest du eigentlich damit sagen ?
Linux taugt nix weil es BSD gibt ?
Was hat das alles mit meiner Aussage zu tun ?
Oliver Dippel wrote:
> Aber was wolltest du eigentlich damit sagen ?
Vorsicht, persönliche Meinung!
Er wollte trollen. Guck mal weiter oben:
MySQL ist per-se Mist, weil Michael es irgendwann mal hat abstürzen
sehen.
Sessions sind blöd.
Sich informieren und Updates einspielen ist auch Mist, weil dann könnte
ja das Weltbild zerbrechen.
Linux ist Mist, weil viele Leute dran entwickeln und der Anwendungsmarkt
aufblüht.
Speicherkonzepte bei MySQL sind Mist, weil er sie bisher nicht gebraucht
hat.
Ich kann so eingefrorene Sichtweisen bald nicht mehr sehn. EOT.
Hallo,
Der thread betrifft VBA in der Industrie. Von VBA habe ich
nicht mehr geredet, aber ich sprach über Software in der Industrie.
Industrie kenn ich, ist was anderes als ne kleine Klitsche.
Bevor man da was upgradet muss man begründen, warum man 2 Wochen daran
arbeiten wird und wann sich diese Ausgaben amortisieren.
In diesem Sinne hat VBA dort seinen Platz, C++ ebenso, MySql dagegen
meiner Meinung nach nicht. Ich arbeite beruflich auch mit Linux, flex
und c++ und habe manchmal einige Mühe, das sauber in der vorgegebenen
windowslastigen und sich gelegentlich unerwartet ändernden
Industrieumgebung am laufen zu halten.
ich bitte schon mal um Entschuldignung, dass ich eine Meinung habe.
Gruß,
Michael
Michael Appelt wrote:
> Andreas Schwarz wrote:>> Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Bei /jeder/>> Web-Entwicklungsplattform gibt es Sessions und die damit verbundene>> Notwendigkeit für Timeouts und Garbage Collection.>> naja, ich möchte mir im Normalfall darüber eigentlich keine Gedanken> machen müssen. Und eine ordentliche Garbagecollection entsorgt nach> meinem Verständnis keine Daten die noch in Benutzung sind.
Bist du sicher dass du Sessions meinst? Das ergibt so nämlich keinen
Sinn. Und (My)SQL für das Speichern der Session-Daten zu verwenden ist
bei PHP sowieso ziemlich unüblich.
> Beispielsweise hatte Linux nach meiner Ansicht irgendwann die Qualität> von Windows unterschritten weil man immer schneller bunte> Applikatiönchen nachgeschoben hat unter Missachtung wichtiger> Implementierungsregeln. Damals hatte ich mit mySql und Oracle (es gab> mal eine freie Hobbylizenz) herumprobiert, mit Perl einige webseiten> implementiert und mySql schnell wieder verabschiedet.
Naja, als fundierte Kritik würde ich das jetzt nicht bezeichnen.
> Nachdem auch heute noch immer wieder meine Lieblingsforen mit php und> mysql regelrecht abschmieren halte ich an meiner negativen Meinung> erstmal fest. Warum lese ich dennn auch in diesem Forum alle paar Wochen> SQL-Fehlermeldungen anstelle von Postings ?
Das frage ich mich auch, die Forensoftware die hier seit 2005 in Betrieb
ist zeigt überhaupt keine SQL-Fehlermeldungen an. Und wenn, dann hättest
du nur Fehler gesehen die mit Oracle genauso passiert wären (Timeout,
Deadlock, ungültige Daten).
Hallo,
jeder Webserver verwaltet Sessions, in deren Kontext Php läuft und per
Sql auf mySql zugreift. Jede dieser Sessions hat einen einstellbaren
Timeout, danach erhälst Du eine Fehlermeldung, wenn Du dich vorher
einloggen musstest oder es erfolgt ein Autologon aus einem Cookie oder
was sonst noch so möglich ist.
Diese Forum hat mir in 2009 mindestens 2x mehrere Stunden lang mit
SQL-Fehler geantwortet. Diese Tatsache diskutiere ich nicht mit Dir,
denn warst Du 24/7 online ? Evtl. kann uns ein Moderator erklären, was
ich da gesehen hatte.
Gruß,
Michael
Michael Appelt wrote:
> jeder Webserver verwaltet Sessions,
1. Definiere mal genauer, was du unter 'Session' verstehst.
2. Nein, nicht jeder Webserver verwaltet Sessions.
> in deren Kontext Php läuft
PHP läuft entweder als Modul im Verbindungskontext oder als
CGI-Programm. Hat beides nichts mit Sessions zu tun.
> und per Sql auf mySql zugreift.
Nein, auf MySQL greift einzig und allein eine MySQL-Client-Bibliothek
zu, die kümmert sich im übrigen um den Netzwerkverkehr zum
Datenbankserver, falls nötig und um den Auf- und Abbau der
Netzwerkverbindungen.
> Jede dieser Sessions hat einen einstellbaren Timeout,
PHP-Sessions haben Timeouts. Die haben aber überhaupt nichts mit MySQL
zu tun. MySQL hat nur Datenbankverbindungen und die laufen nach einer
bestimmten Zeit ohne Aktivität aus und werden im Notfall auch vom Server
geschlossen.
Dieses Verhalten findest du auch bei HTTP, FTP, IRC usw.
> danach erhälst Du eine Fehlermeldung, wenn Du dich vorher> einloggen musstest oder es erfolgt ein Autologon aus einem Cookie oder> was sonst noch so möglich ist.
Das hat einzig und alleine damit zu tun, wie der Programmierer der Seite
sein 'Logon' gestaltet hat. Sind es Cookies, dann kann er festlegen, wie
lange diese aufgehoben werden sollen (und zwar vom Clienten, also von
Dir). Das ist auch nur eine Richtlinie, jeder kann sie nach eigenem
Ermessen früher löschen oder länger behalten.
Auch die Fehlermeldung kommt vom Programmierer und nicht von der
Datenbank, zumindest, wenn sie das 'Logon' betrifft.
> Diese Forum hat mir in 2009 mindestens 2x mehrere Stunden lang mit> SQL-Fehler geantwortet.
Und die lagen garantiert nicht an PHP.
> Diese Tatsache diskutiere ich nicht mit Dir,> denn warst Du 24/7 online ?
Dir ist schon bewusst, dass du dich mit dem Administrator unterhälst,
ja? Und dass dieser mit ziemlicher Sicherheit mehr Informationen über
die Probleme hat, als du jemals haben wirst.
Oder hast du zufällig die Server- und Datenbank-Protokolldateien?
Ich würde sagen, du redest dich gerade um Kopf und Kragen.
Michael Appelt wrote:
> jeder Webserver verwaltet Sessions, in deren Kontext Php läuft und per> Sql auf mySql zugreift. Jede dieser Sessions hat einen einstellbaren> Timeout, danach erhälst Du eine Fehlermeldung, wenn Du dich vorher> einloggen musstest oder es erfolgt ein Autologon aus einem Cookie oder> was sonst noch so möglich ist.
Das hast du falsch verstanden. Sessions haben ganz und gar nichts mit
SQL zu tun – wenn die Sessiondaten nicht in einer SQL-Datenbank
gespeichert werden, was wie gesagt unüblich ist.
> Diese Forum hat mir in 2009 mindestens 2x mehrere Stunden lang mit> SQL-Fehler geantwortet. Diese Tatsache diskutiere ich nicht mit Dir,> denn warst Du 24/7 online ? Evtl. kann uns ein Moderator erklären, was> ich da gesehen hatte.
Das Forum kann gar keine SQL-Fehler anzeigen. Ein SQL-Fehler erzeugt
eine Exception, der SQL-Fehlertext ist im Exception-Objekt enthalten.
Die Exception wird abgefangen, der Text in die Logdatei geschrieben, der
Browser bekommt eine statische HTML-Seite mit einer Fehlermeldung.
Hallo,
also wenn mir einer sagt er ist Admin, dann weiss ich das, sonst nicht.
Ich bin mir sicher, daß ich weiss, was sessions sind, einiges haben
Poster mir da hineininterpretiert, evtl habe ich mich blöd ausgedrückt.
Grob gesagt sind das die Prozesse, in deren Kontext eine
Webapplikationläuft.
Mir kommen inzwischen Zweifel bezüglich der SQL-Fehler, es war evtl auch
das Nachbarforum. Ändert nix dran, daß ich mitten im Basteln mit AVRs
auf dem Schlauch stand, weil Informatinen wegen SQL-Fehlern nicht
zugreifbar waren.
So, dieses Forum und andere sind keine Industrie, d.h. hier ist php und
mySql vermutlich angemessen, aber es ging ums Thema Industrie....
Um Kopf und Kragen rede ich mich hier sicher nicht, wer sowas sagt, der
hat wohl selbst den Bezug zum realen Leben längst verloren.
Gruß,
Michael
Sessions sind nichts weiter als Datensätze die einem bestimmten Benutzer
mit einer per Cookie gespeicherten Identifikationsnummer zugeordnet
sind.
Übrigens wird PHP hier nur für das Wiki verwendet, das Forum basiert auf
Ruby on Rails.
Hallo,
ist sehr sinnvoll, mit einem Framework wie Ruby zu arbeiten.
Auch der Kommentar weiter oben bezüglich der SQL-Fehler klingt gut.
Meine Kritk an php mit Garbagcollection bezog sich auf (möglicherweise
schlecht implementierte) Forensoftware, wo z.B. offene SQL-Cursors erst
vergessen und dann per Garbage Collection krampfhaft aufgeräumt werden.
Gurgeln nach "php garbage collection" liefert Beispiele genug.
Vermutlich wird da einerseits ein Cursor explizit entsorgt, andererseits
dann doch noch ein Fetch versucht- und peng. Lokale Variablen in
Prozeduren wären ein Weg sowas überschaubar zu halten, aber manche
Programmierer tendieren halt zum Spaghetti.
Gruß,
Michael