Hm, wer hat jetzt hier ein Verständnisproblem?
- 16 CPUs befinden sich in Reihe (Serie). (?)
- Serielle Daten werden Bit für Bit zeitlich nacheinander ausgegeben
oder empfangen. (!)
Das eine und das andere hat praktisch nicht viel miteinander zu tun.
Die Lösung liegt im PARALLEL-Schalten der Datenwege, was für jeden,
der vom Kirchhoffchen Gesetz gehört hat, das Gegenteil zur Serien-
schaltung (auch Reihenschaltung genannt) ist.
Einem nicht ganz ahnungslosem Leser fällt dazu folgendes ein:
Atmega schickt über seine UART die NUMMER des Akkuüberwachers, von
dem er gerade was wissen will, an alle Attinys.
Diese Akkuüberwacher haben je einen Portpin IN für den seriellen
Empfang. Der serielle Empfang (Protokoll und Timing) kann auch mit
Software und einem internen Counter/Timer verwirklicht werden.
Empfängt ein Attiny SEINE Nummer (Adresse), antwortet er mit seinem
Messwert. Dazu wird ein Portpin OUT mit serieller Sende-Software für
die Antwort (Akkuspannung) bereitgestellt.
Alle Attinys, die nicht gerade angesprochen wurden , müssen ihren
Sendeausgang hochohmig (als "unbenutzten" Eingang) schalten.
Google mal nach SOFTWARE-UART (gibts vielleicht auch im Forum).
Sind zwei Pins an den Attinys frei, ging der Griff nicht in die
Kloschüssel.