daniel wrote:
> könnt ihr mir den empfehlen/abraten?
Naja, "Hersteller: frei" ist nie so'n besonders gutes Zeichen.
Was genau willst du denn messen? Wie genau muss es sein, was soll
es alles können? Ältere Analogmultimeter findet man in der Bucht
eigentlich hinreichend viele, sowohl mit als auch ohne Verstärker.
Wenn du ein Teil nimmst, was mal irgendwann vor 20 Jahren für den
Industrieeinsatz konzipiert worden ist, dann hast du wenigstens die
Genauigkeitsklasse, die draufgedruckt ist, das sind selbst bei guten
Geräten aber in der Regel bestenfalls 1 % vom Messbereichsendwert.
Passive Analogmultimeter haben den Vorteil, keine extra Batterien
zu benötigen, sodass man sie beliebig lange in der Schaltung aktiv
drin lassen kann. Dafür haben sie einen höheren Eigenverbrauch, der
der Testschaltung selbst entnommen wird. Die kleinsten Messbereiche
derartiger Geräte zu ihren Spitzenzeiten lagen so bei 100 mV / 50 µA
(Gleichspannung/-strom), und deren Blüte war vor etwa 25...30 Jahren.
Westliche Gerätetypen kenne ich da nicht, in der DDR war das das UNI
10 aus Mellenbach. Die Teile altern nur minimal und sind daher auch
heute noch gut zu gebrauchen. Danach kamen dann einerseits die
analogen Geräte mit FET-Verstärker auf, andererseits natürlich die
riesige Palette an Digitalmultimetern.