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Forum: Offtopic Bastelidee: Lötdampfabsaugung mit integrierter Beleuchtung


Autor: Rettungsdienst-Heini (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich hab mir mal wieder ein neues Bastelprojekt überlegt: Und zwar möchte 
ich mir eine Lötdampfabsaugung selbst bauen.
Dafür möchte ich mir so 'nen Lüfter besorgen, den man direkt an 230V 
anschließen kann und an den man einen langen Schlauch anschließen kann. 
Über den Schlauch sollen dann die Lötabgase abgeführt und nach draußen 
geleitet werden.
Der Lüfter wird dabei auf ein Gestell montiert, sodaß er senkrecht über 
der Lötstelle hängt (Abstand einige 10cm) und ich praktisch darunter 
arbeiten kann.
Nun hab ich mir gedacht, daß ich auch nuch gleich so zwei kleinere 
Leuchtstofflampen integrieren könnte, wenn das Ding schonmal eine 
Spannungsversorgung hat. Das wäre dann eine gute 
Arbeitsstellenbeleuchtung.
Eventuell könnte man auch die Lüftergeschwindigkeit mit einer 
Phasenanschnittsteuerung per Dimmer steuern (viel oder wenig Rauch).

Was meint Ihr dazu?
Könnte das gehen?

Viele Grüße!

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Rettungsdienst-Heini wrote:
> Hallo zusammen!
>
> Ich hab mir mal wieder ein neues Bastelprojekt überlegt: Und zwar möchte
> ich mir eine Lötdampfabsaugung selbst bauen.
Sehr gute Idee!

> Der Lüfter wird dabei auf ein Gestell montiert, sodaß er senkrecht über
> der Lötstelle hängt (Abstand einige 10cm) und ich praktisch darunter
> arbeiten kann.
Absolut beschissene Idee :-)

Setz den Lüfter weit weg, am besten vor so ein Alurohr mit Drahtwendel, 
die kann man schön biegen und so. Den Lüfter hast du sonst immer im 
Gesicht hängen das nervt einfach -- war bei mir auch so. Vorallem aber 
sieh zu, dass du die 230V aus dem Gesicht kriegst.
Am besten nimmste auch noch einen dünneren Schlauch, so 3-4cm 
Durchmesser, dann hängt auch der dir nicht mehr im Weg :-)

Autor: Oha (Gast)
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Den Luefter wuerde ich nicht in 220V Ausfuehrung haben wollen. Eine 
Niedervolt  Ausfuehrung genuegt.

Autor: Rettungsdienst-Heini (Gast)
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> Den Lüfter hast du sonst immer im Gesicht hängen

Nein, eigentlich nicht. Er soll oben über der Lötarbeit hängen, nicht 
mir ins Gesicht blasen. Das wär ja genau das Verkehrte, so würde ich den 
Dampf ja erst richtig abkriegen.

So hab ich mir das gedacht:


    ####################
    #    # Lüfter #    #   Gestell
    #    ##########    #
    #                  #
    #                  #
----------------------------
        Arbeitstisch

Das mit den 230V im Handbereich ist ein gutes Argument. Aber wenn ich 
alles gut isoliere dürfte das doch kein Problem sein.
Meine Lötstation geht doch auch mit 230V ;-)

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Dann brauchst du aber einen recht starken Lüfter. Aber auch dann würd 
ich den eher weg vom Arbeitsplatz verpflanzen, allein wegen der 
Geräuschentwicklung.

Autor: Geniesser (Gast)
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Rettungsdienst-Heini wrote:

> Über den Schlauch sollen dann die Lötabgase abgeführt und nach draußen
> geleitet werden.

Wozu nach draußen? Wenn keine kleinen Kinder in der Nähe sind oder 
Atemwegserkrankungen vorliegen halte ich das für völlig überzogen. Es 
reicht wenn die Dämpfe so geführt werden, dass sie einem nicht mehr in 
Nase steigen.

Autor: Rettungsdienst-Heini (Gast)
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> Wenn keine kleinen Kinder in der Nähe sind oder Atemwegserkrankungen
> vorliegen

Eben deswegen! Bin halt so'n kleiner Asthmatiker.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Rettungsdienst-Heini wrote:

> Ich hab mir mal wieder ein neues Bastelprojekt überlegt: Und zwar möchte
> ich mir eine Lötdampfabsaugung selbst bauen.

Wurden schon verschiedentlich diskutiert und für nicht wirklich
brauchbar befunden.  Sinnvoller ist es, den Lötdampf seitlich
weg zu pusten.  Dann hast du ihn auch nicht mehr in der Nase,
und er kann sich im Raum verteilen, den man dann halt gelegentlich
mal lüften muss.  Die notwendigen Leistungen für ein Wegblasen sind
einfach mal viel geringer, als eine wirkungsvolle Absaugung zu
erreichen.

Autor: ups... (Gast)
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Besorg dir ein Stück Kunststoffrohr aus dem Baumarkt und Säge den auf 
45°
zu. Dann haste schon mal ne Düse. DAnn nimmste Alu-Flex-Rohr (auch aus 
dem Baumarkt) das zum Rohr paßt und steckst das zusammen. Am Ende 
machste einen
Lüfter (z.B. aus einem alten Computernetzteil vom Schrott) über eine
entschrechendes Reduzierungsteil (auch Baumarkt)in die Leitung und 
hinter
dem Lüfter nochmal das selbe mit Flexrohr bis zum nächsten Fenster.
Flexrohr müßte es in verschiedenen Durchmesser geben. Der Ventilator 
sollte saugen (Blasen kannste dir einen von deiner Flamme lassen). Die 
Düse
befestigste an eine Architektenleuchte und kannst das ganze so 
ausrichten
wo der Lötdampf entsteht. Ich würde ihn nicht im Raum verteilen weil
du sonst in dem Nebel bald nichts mehr siehst. Mal vom Gesundheitsaspekt 
ganz abgesehen.

Autor: eaehavelich (Gast)
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Hallo Rettungsdienst-Heini,

ich benutzte seit Jahren einen Lötdampfabsorber von Komax.
Er besteht aus einem Lüfter ( natürlich 230V ) mit vorgelegtem 
Aktivkohlefilter. Seitlich sind eine Leuchte sowie eine Lupe an einem 
Schwanenhals montiert. Alles sehr robust.

Die 230V Lüfter lassen sich meist nicht mit einem Dimmer regeln.

Gruß Andreas

Autor: B.A. (Gast)
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> Die 230V Lüfter lassen sich meist nicht mit einem Dimmer regeln.
Nimm doch einen Widerstand.

Aber ist dir auch mal aufgefallen dass die gleichen Lüfter (gleicher 
Luftvolumenstrom und Durchmesser) bei 230V viel mehr Leistung benötigen 
als ein 12V Lüfter ?

Autor: Rettungsdienst-Heini (Gast)
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> Aber ist dir auch mal aufgefallen dass die gleichen Lüfter (gleicher
> Luftvolumenstrom und Durchmesser) bei 230V viel mehr Leistung benötigen
> als ein 12V Lüfter ?

Nein, eigentlich noch nicht. 230V wären halt ganz geschickt, den könnte 
ich halt ohne viel Vorschalt-Geraffel direkt an der Steckdose betreiben.

Warum soll man die nicht mit nem Dimmer regeln (oder besser: steuern) 
können. Denke mal, das wäre eine ohm'sche Last, oder?

Autor: schwups... (Gast)
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Wozu Dimmer?
Haste Angst dir einen Schnupfen zu holen?
Ne (Drossel-) Klappe in den Luftstrom montiert erfüllt das gleiche.

Autor: Rettungsdienst-Heini (Gast)
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Ich hab ja nur gedacht, vielleich wegen der Geräusche.
Also wenn wenig Dampf vorhanden, dann wird auch nicht soviel Leistung 
gebraucht --> runterdrehen, geringere Geräuschentwicklung.
Nur bei schweren Fällen Vollgas.

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