Hallo allerseits,
ich hab da mal eine Frage.Ich habe für die Versorgung meiner Schaltung
24V/4mA zur verfügung. Da ich einen Mikrocontroller und einen Encoder
versorgen muss habe ich die Spannung auf 5V mit einem
Festspannungsregler heruntergesetzt. Meine Schaltung verbraucht jedoch
10mA. Gibt es eine Möglichkeit den Strom zu erhöhen? Schaltregler oder
so??
Danke schonmal im voraus für eure Hilfe.
Mit freunlichen Grüßen Alexander.
Etwas unklar: 24V x 0,004A = 0,096W (max)
Spannung bei 5V x 0,01A = 0,05W.
Wenn also Deine Schaltung nicht mehr als 10mA bei 5V verbraucht ist doch
alles in Butter.
Falls Du jetzt bei 24V 10mA verbrauchst muss Du an Festspannungsregler
oder Schaltung arbeiten.
Wieviel Strom braucht die Schaltung bei 5V wirklich ?
Vielleicht kann man auch noich weiter gehen und mit 3,3V arbeiten ?
Gruß Sven
naja, wenn wirklich nur 4mA zur Verfügung stehen, kann es schon etwas
komplizierter werden. Thema Softstart...
Sonst passiert folgendes: Schaltregler will starten, braucht dafür oft
einen höheren Strom, Eingangsspannung bricht zusammen, Regler schaltet
ab. Und dann von vorn...
>Wenn also Deine Schaltung nicht mehr als 10mA bei 5V verbraucht ist doch>alles in Butter.
..., solange er keinen Linearregler einsetzt. Ein 7805 o.ä. tut es da
nicht.
Oliver
>Wenn also Deine Schaltung nicht mehr als 10mA bei 5V verbraucht ist doch>alles in Butter.
Nicht wirklich, bei einem Festspannungsregler muss alles, was hinten an
Strom raus kommt auch vorne rein fließen wodurch man am Eingang dann
24V/10mA hat und da geht ja nur 24V/4mA.
Ein Linearregler ist sowas wie automatischer Vorwiderstand. Also vor dem
Regler wird die Schaltung mit 24V bei 10mA betrieben. Das ist dann
leider zuviel. Ergo ein Schaltregler würde das Problem lösen, denn der
Arbeitet wie ein Gleichspannungstransformator bei dem im Idealfall
Eingangsleistung gleich Ausgangsleistung ist.
Das Problem mit dem Anlauf kann man wahrscheinlich mit einer
Softstartfunktion in den Griff bekommen. Die fährt mit einer sehr
kleinen Pulsweite an und begrenzt so den Anlaufstrom.
Gruß
Mandrake
erst mal vielen dank für die Antworten:-)
ich glaube ich habe das problem etwas falsch erläutert. ich habe ein
klassiches messsignal 4-20mA. ich will keine weitere
Spannungsversorgungsleitung legen sondern die 4 mA des messsignals
ausnutzen. meine schaltung verbraucht aber 10mA. sie muss jedoch
kontinuierlich unter 4 mA arbeiten da ich ein messsignal anzapfe welches
kontinuierlich abgefragt wird.es muss ein mikrocontroller und ein
encoder versorgt werden.encoder = 9mA ATtiny45 = 1mA. ich denke das
das nicht machbar ist oder irre ich mich da??
kann man das irgendwie realisieren??
>ich habe ein klassiches messsignal 4-20mA.
Also hast du doch mehr als 4mA zur Verfügung.
Das dumme an der Geschichte ist das die Stromaufnahme
des uC + Encoder das Messignal völlig unbrauchbar machen
werden. Was sollen der uC und der Encoder denn
überhaupt machen?
20mA? Sieht nach einer typischen Industrie Stromschleife aus.
Problem wird bei der ganzen Geschichte sein, das die Messspannung auch
gleichzeitig als Versorgung genommen wird. Dies klappt meistens nicht,
da die Referenz nicht passt. Eventuell wäre hier wirklich was machbar
mit einem Step-Down Wandler oder wie erwähnt der Schaltregler. Die
Stromschleife bedankt sich aber für die Rückwirkungen der Schaltregler.
Wenn es außerhalb liegt, nimm doch ne kleine Solarzelle ;)
Hab auf Anhieb sowas gefunden:
Wenig externe Komponenten,
soft-start solltest du sehr langsam einstellen (hohe Kapazität)
Hoher Wirkungsgrad bei kleiner Last.
natürlich ist das machbar - allerdings hat alles seine Grenzen. Du musst
schon etwas mehr Input geben.
Ist dein Gerät selbst aktiver Stromsteller in der Schleife? Oder wird es
nur zus. eingeschleift?
Was für Encoder? Kann man da was am Leistungsverbrauch machen? Auf 3,3V
oder 3V wechseln bringt auch was, in doppelter Hinsicht.
Wie gesagt, mehr Input -> mehr Output. Zum Rätselraten habe ich keine
Lust.
>natürlich ist das machbar - allerdings hat alles seine Grenzen.
Klar, jedes uA was er von seinem Sensor abzweigt
wird den Messwert verändern. Das ganze ist grottiger Mist.
>@Holger: ist doch gar nicht wahr..., viele Geräte arbeiten so. U.a.>deshalb beginnt das ganze doch bei 4mA.
Watt? Beispiel: Sein Sensor zieht bei 0°C 4mA
bei 100°C 20mA. Nun schalte man etwas hinzu was
von sich aus 10mA zieht. Der Messfehler dürfte
dann erheblich sein.
@crazyhorse:
Das Ganze beginnt eigentlich deshalb bei 4mA weil man eine
Leitungsunterbrechung bzw. einen nicht angeschlossenen Sensor so noch
sicher feststellen kann.
Auch die Lösung eines Schaltreglers ist nicht unbedingt sinnvoll.
Sicher, auf der Eingangsseite wie Ausgangsseite ist die Leistung ähnlich
aber grade beim Anlauf ist der Strom auf der Eingangsseite wesentlich
höher als auf der Ausgangsseite. Wenn man darauf warten kann, dass sich
das System einschwingt ist das vielleicht, mit Softstart und co,
vielleicht eine Lösung.
Generell empfiehlt es sich aber nicht die Sensorleitung anzuzapfen, wie
schon einige schrieben. Das Messsignal wird darunter leiden.
Du hast einen prinzipiellen Denkfehler...
Sagen wir einen Temperaturtransmitter. Bei 0° 4mA, bei 100° 20mA.
Beispiel 1: Du brauchst in diesem Gerät Energie (z.B. um die OPs zu
versorgen oder einen kleinen MC, egal). Du kannst nun immer min. 4mA
abziehen, die Regelung verbraucht den Rest. Angenommen, du brauchst 3mA
für die Elekronik, wird der Stromregler zus. 1mA verbraten.
Beispiel 2: der Stromsollwert kommt von einem anderen Gerät, der Strom
kann zwischen 4..20mA schwanken, darauf hast du keinen Einfluss. Aber du
kannst dich in diese Leitung seriell hängen, die 4..20mA fliessen durch
dein Gerät und du kannst Leistung abzapfen. Selbstverständlich erhöhst
du damit die Bürde im System, d.h. das Gerät wird einen zus.
Spannungsabfall verursachen, es muss sichergestellt sein, dass die
Gesamtbürde nicht zu hoch wird, sonst klappt das alles nicht mehr. Um
beim Eingangsbeispiel zubleiben: benötigt werden 5V x 10mA= 50mW. Bei
100% Wirkungsgrad bedeutet dass, bei 4mA Schleifenstrom fallen über dem
Gerät 12,5V ab. Und da der Wirkungsgrad mit viel Mühe 80% erreicht, sind
wir schon bei 15,6V. Dann wird es rel. schnell grenzwertig..., da meist
mit 24V gespeist, ein paar Volt beim eigentlichen Sender, Empfänger und
Verdrahtung+Klemmen draufgehen. Aber prinzipiell geht das, ohne jede
Verfälschung.
Ach, Leute, ich mache das schon ein paar Jahre...
Lustig wird das ganze dann, wenn zus. noch Hart-Signale übertragen
werden, aber das ist ne andere Baustelle.
@Michael: deswegen schrieb ich auch u.a....
Für einen Leitungsbruch zu detektieren hätten es auch 1 oder 2 mA getan.
Es ging dabei ganz klar um die Versorgung der Geräte, um eben mit 2
Leitungen auszukommen.
@crazyhorse
Ich kenne es nur als Leitungsunterbrechungdetektion. Möchte aber nicht
ausschließen, dass es auch zur Energieversorgung dient, hab ich halt
noch nicht gesehen was aber, wie immer, nichts aussagt.
>Ach, Leute, ich mache das schon ein paar Jahre...
Das beeindruckt mich gerade recht wenig ;)
>Es ging dabei ganz klar um die Versorgung der Geräte, um eben mit 2>Leitungen auszukommen.
Dann verklicker mir mal wie die Auswerteeinheit bei 2 Leitungen
zwischen Nutz- und Störstrom unterscheiden kann.
Was dich beeindruckt oder nicht, ist mir völlig wurscht...
Willst du jetzt die Existenz der 2-Leiter-Sromschnittstelle in Zweifel
ziehen oder was? Die gibts auf unserer kleinen Erde viele Millionen
Male, und die funktionieren, ohne dich gefragt zu haben...
Ich kann die gerne ein paar weiterführende links zukommen lassen.
@Holger: Soweit ich weiß sind bei einem Strombus die ganzen Teilnehmer
in Reihe geschaltet. Das bedeutet, dass man natürlich auch Verbraucher
in diese Reihe schalten kann. Der Strom durch jeden Teilnehmer (bzw.
Verbraucher) bleibt dabei aber gleich, weshalb der Bus nicht gestört
wird.
Das einzige Problem ist, dass der Verbraucher einen Spannungsfall
hervorruft und deswegen die Einspeisespannung (oder wie man das nennt)
groß genug sein muss, damit eben die Gesamtspannung damit der Strom
nicht einbricht.
So habe ich das jedenfalls verstanden, aus dem was crazyhorse erzählt
hat.
>Was dich beeindruckt oder nicht, ist mir völlig wurscht...
Mir auch.
>Willst du jetzt die Existenz der 2-Leiter-Sromschnittstelle in Zweifel>ziehen oder was? Die gibts auf unserer kleinen Erde viele Millionen>Male, und die funktionieren, ohne dich gefragt zu haben...
Das ist keine Antwort auf meine Frage.
Beantworte sie präzise. Oder kannst du das nicht?
>Der Strom durch jeden Teilnehmer (bzw.>Verbraucher) bleibt dabei aber gleich, weshalb der Bus nicht gestört>wird.
Dann bräuchte man die 4-20mA nicht.
4mA oder 20mA wäre dann wohl besser.
>Das einzige Problem ist, dass der Verbraucher einen Spannungsfall>hervorruft und deswegen die Einspeisespannung (oder wie man das nennt)>groß genug sein muss, damit eben die Gesamtspannung damit der Strom>nicht einbricht.
Nennt sich 'Bürde' und ist der maximale Schleifenwiderstand.
24V/4mA=6kOhm
holger wrote:
>>Der Strom durch jeden Teilnehmer (bzw.>>Verbraucher) bleibt dabei aber gleich, weshalb der Bus nicht gestört>>wird.>> Dann bräuchte man die 4-20mA nicht.> 4mA oder 20mA wäre dann wohl besser.
Das Nutzsignal sind ja auch die 16mA zwischen den 4 und den 20mA.
Holger, du hast echt Null Ahnung von dem Thema. Ich wüsste nicht, wo ich
jetzt anfangen soll, dir was zu erklären...
Es gibt exakt einen Stromgeber in dieser ganzen Reihe (man kann beliebig
Empfänger hineinsetzen, solange die zul. Gesamtbürde nicht überschritten
wird), alle anderen sind passiv.
Üblich ist z.B. folgende Konstellation:
1. Speisung
2. Transmitter (irgendeine phys. Grösse wird auf den Bereich 4...20mA
abgebildet, was das eigentlich bedeutet, muss interpretiert werden)
3. Anzeige vor Ort
4. Grenzwertschalter (Hardware-Überwachung des Istwerts)
5. Regler oder heutzutage SPS.
Die Reihenfolge dieser Geräte ist beliebig
Hallo Alexander
Wie H.joachim Seifert schon erwähnt hat, fließt der Strom durch den
Messwiderstand des Empfängers. Dieser Widerstand hat in der Praxis
zwischen wenigen Ohm und 500 Ohm. Hast Du einen Einfluss auf den
Widerstand? Falls nicht und falls dieser schon 500 Ohm hätte, würden Dir
schon 10 Volt verloren gehen. Dann hättest Du ein Problem.
Gruss
H.joachim Seifert wrote:
> Ach, schön, ein paar sind dabei, die das kennen und verstehen :-)> @Thilo: wieviele gibts bei euch im Kraftwerk?
Kommt grade erst als Ersatz, wir sind noch bei 0..20mA und extra
Speisung.
Wir sind noch etwas 'von Gestern'. ;)
Tja, extra Versorgung, das hat gekostet :-)
Die 4..20mA wurden schon so oft totgesagt/durch diverse Bussysteme
ersetzt - ich glaube eher, die werden auch in 20 Jahren noch in
industriellen Neubauten eingesetzt werden.
Naja, die 0..20mA kosten eben 2 Adern mehr im Kabel. ;)
Die 4..20mA gibt's ja schon seit Ewigkeiten, wird's auch immer geben, da
kaum anfällig gegen Störungen und kostengünstige Installation.
Auch Programmierung digitaler Messumformer über HART-Protokoll vom
Schaltschrank aus ist meist kein Problem.
>Holger, du hast echt Null Ahnung von dem Thema. Ich wüsste nicht, wo ich>jetzt anfangen soll, dir was zu erklären...
Das befürchte ich auch.
>Es gibt exakt einen Stromgeber in dieser ganzen Reihe (man kann beliebig>Empfänger hineinsetzen, solange die zul. Gesamtbürde nicht überschritten>wird), alle anderen sind passiv.
In Reihe oder parallel auf jeweils einen Strommesseingang?
Ich denke man kann eine gewisse Anzahl Stromsensoren
parallel an den Stromgeber anschliessen bis dessen Stromgrenze
erreicht ist.
Ein Sensor liefert 4mA bei 0°C ein anderer 20mA bei
100°C. Wenn sie in Reihe geschaltet wären kann da nichts
gutes bei rauskommen.
Wenn man einem Sensor parallel parasitär Strom klaut
wird der Messwert verfälscht. Oder nicht?
Ich finde das Vorhaben des TE hochinteressant und bin sicher, dass es
auch realisierbar ist. Wenn man dem Sensorsignal konstant 4mA abzieht,
bleibt ein Signal von 0..16mA. Das Messignal verliert dabei keine
Genauigkeit. Es ändert lediglich seinen Offset.
Die abgezweigten 4mA müssen für das Vorhaben aureichen. Was zuviel ist,
wird einfach verbraten.
An einen Messeingang kommt auch nur ein Geber. In diese Reihe kann man
aber noch andere Geräte einschleifen, und alle werden vom exakt gleichen
Strom durchflossen, das hat ne Reihenschaltung nun mal so an sich.
Lös dich von dem Gedanken, alles mit Massebezug zu sehen, und all deine
Bedenken lösen sich in Luft auf.
Holger, der Sensor, der 4...20mA ausgibt ist sozusagen eine Stromquelle.
Solange die Spannung zur Verfügung gestellt werden kann, kann man da
hundert Widerstände in Reihe dazuschalten ohne das Messsignal zu
verfälschen.
>An einen Messeingang kommt auch nur ein Geber.
Dann sind die Messeingänge aber auch in Reihe geschaltet?
Und wie du unten sagst nicht Massebezogen.
>In diese Reihe kann man>aber noch andere Geräte einschleifen, und alle werden vom exakt gleichen>Strom durchflossen, das hat ne Reihenschaltung nun mal so an sich.
Da muss der Stromgeber aber ganz schön viel Spannung
liefern können.
>Lös dich von dem Gedanken, alles mit Massebezug zu sehen, und all deine>Bedenken lösen sich in Luft auf.
Das fällt mir im Moment noch etwas schwer :(
Und weshalb eine parallele Last zu einem Sensor
den Messwert nicht verfälscht ist mir immer noch nicht klar.
@Holger - nur weil du inzwischen Bereitschaft zum Nachdenken
zeigst...:-)
http://wapedia.mobi/de/Stromschnittstelle
Kapitel 1, analoge Stromschnittstelle.
Du kannst in jede rote oder oder blaue Linie weitere Geräte hängen. Alle
werden vom gleichen Strom durchflossen und produzieren, je nach Bürde,
einen Spannungsabfall. Einzig und allein der Transmitter (im link
Umformer) stellt den Strom der geamten Schleife.
> @flätz: das Prinzip auch nicht verstanden, sorry.
Welches Prinzip auch immer Du jetzt meinst. Ich sehe keinen Grund,
weshalb mein Vorschlag nicht realisierbar sein sollte.
>@Holger - nur weil du inzwischen Bereitschaft zum Nachdenken>zeigst...:-)
Danke für die Geduld! Ich denke jetzt hab ichs.
Alle Sensoren werden in Reihe geschaltet.
Parallel zum Sensor liegt ein Meßwertumformer
in Form eines Shunts. Die Spannung am Shunt wird
erdfrei gemessen. Strom durch den Shunt+Sensor
ist immer 20mA. Die Spannung am Shunt dann eben
proportional zu 20mA-Messtrom.
na, fast.
Pro Kreis gibt es auch nur einen Sensor.
Dessen gewünschter phys. Messbereiche wird auf 4-20mA abgebildet.
Um beim Beispiel Temperatur zu bleiben: 0° -> 4mA, 100°-> 20mA. Ergo,
50°->12mA, andere Temperaturen dementsprechend.
Die Auswerteeinheit muss also wissen, was das Signal zu bedeuten hat. Es
könnte genausogut 0°K...57,6°K bedeuten (was keiner machen würde) oder
eine Gewichtsmessung von 100kg...1000kg, völlig egal.
Und nun die Auswertung: an einem 125Ohm Widerstand würde dieser Strom
0,5V...2,5V Spannungsabfall hervorrufen, kann also gemessen werden,
falls man das will.
Dabei ist völlig egal, wo dieser Messwiderstand in der Schleife sitzt.
Und der Schleife ist es auch egal, wenn dieser Widerstand sich ändert,
es kann also auch eine Schaltung sein, die sich einfach nur Energie
klaut. Die muss nur gewährleisten, dass der Strom immer fliessen kann.
Z-Dioden parallel sind eine gute Möglichkeit. Nimmt die Schaltung
weniger Energie auf, steigt die Spannung an den Klemmen, irgendwann ist
die Z-Spannung erreicht, der Strom oder ein Teil davon fliesst jetzt
durch die Z-Dioden. Nennt sich Bürdenerhalt und gibts als fertige
Module. Jetzt kann man das Gerät sogar abstecken oder anklemmen, ohne
dass sich der Schleifenstrom ändert.
Was eingangs gesagt wurde.. 4mA bei 24V ist ein Schmarrn.
In dieser Konstantstromumgebung hast du die Chance hoechstens 24V minus
der am Messeingang des in der Schleife haengenden Geraetes abfallende
Spannung minus einer geringen Sicherheit zu nutzen. Sobald der
Konstantstrom Richtung 20mA tendiert reduziert sich die ''Nutzspg.''Je
hochohmiger das Geraet desto schlechter sieht es fuer dich aus.
2R5 Buerdewiderstand waere vorteilhaft gegenueber den traditionellen 250
Ohm oder gar 500 !
flätz wrote:
>> @flätz: das Prinzip auch nicht verstanden, sorry.>> Welches Prinzip auch immer Du jetzt meinst. Ich sehe keinen Grund,> weshalb mein Vorschlag nicht realisierbar sein sollte.
Es ist einfach Quatsch was du sagst. Genau deswegen, weil es eine
Reihenschaltung ist und da gilt für alle (in Reihe liegenden)
"Verbraucher", dass der gleiche Strom durchfließt. Da wird nicht aus den
4-20mA plötzlich 0-16mA. Auch für dich gilt der Link oben.
> Es ist einfach Quatsch was du sagst. Genau deswegen, weil es eine> Reihenschaltung ist und da gilt für alle (in Reihe liegenden)> "Verbraucher", dass der gleiche Strom durchfließt. Da wird nicht aus den> 4-20mA plötzlich 0-16mA. Auch für dich gilt der Link oben.
Warum soll es nicht möglich sein, einen Strom von einem anderen Strom
abzuziehen? Ob das eine Reihenschaltung oder sonstwas ist, ist völlig
belanglos.
4..20mA - 4mA = 0..16mA
Jetz klar?
flätz wrote:
> Jetz klar?
War es auch vorher schon, aber deine geniale Gleichung gilt nun mal
nicht bei einer reinen Reihenschaltung wie sie hier vorliegt.
H.joachim Seifert wrote:
> na, fast.> Pro Kreis gibt es auch nur einen Sensor.> Dessen gewünschter phys. Messbereiche wird auf 4-20mA abgebildet.> Um beim Beispiel Temperatur zu bleiben: 0° -> 4mA, 100°-> 20mA. Ergo,> 50°->12mA, andere Temperaturen dementsprechend....
Um mal ein Beispiel für real kaufbare Geräte zu geben: Knick
Digital-Anzeiger 803S1 ist ein Beispiel für "so ein Ding das den
Prozessor aus der Schnittstelle versorgt".
hth,
Andrew
Mal zurück zum eigentlichen Problem: Wäre es nicht sinnvoller, die
Stromaufnahme der Schaltung zu senken, zum Beispiel durch einen anderen
Encoder? Oder den Encoder gepulst zu betreiben und aus einem Elko zu
puffern: Puls / Pause = 1 / 9 macht aus 9mA etwas um 1mA. Wie oft muss
denn der Encoder abgefragt werden?
steht oben schon, Stromsparen ist in solch einem Fall immer das beste.
Ich war schon auf der Jagd nach wenigen µA.
Mir erscheinen die 10mA auch recht viel, zu viel.
Aber Alexander meldet sich ja vorerst nicht.
AbraKadabra....brauche 10 habe aber nur 4 ;-(
Wenn man so etwas 'kritisches' selbst machen moechte, dann sollte man
schon etwas mehr Durchblick mitbringen. Das Wissen ueber
Konstantstromkreis muss 'sitzen'...sonst wird da nie etwas daraus.
Erfahrung ist in der Hinsicht Gold wert ;-)
Habe 4 brauche aber 10.... AbraKadabra !