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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Korrekter Aufbau?


Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Hallo

Hier ist meine Schaltung zur Kommunikation eines Atmega mit ner 
SD-Karte.

Meine Frage an euch: Könnte das so laufen, oder gibt es gravierende 
Mängel, die ich vorher noch ausmerzen sollte?
Das hab ich einfach mal so anhand von Internetbeispielen 
zusammengelötet.
Später wird das dann natürlich noch ordentlicher.

Also, was meint ihr dazu?

Dankeschön

Autor: Gast (Gast)
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AVCC und AGND auch beschalten, Kondensatoren (100nF) zwischen die Vccs 
und GNDs.

Autor: holger (Gast)
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>Hier ist meine Schaltung zur Kommunikation eines Atmega mit ner
>SD-Karte.

>Meine Frage an euch: Könnte das so laufen, oder gibt es gravierende
>Mängel, die ich vorher noch ausmerzen sollte?

Igitt, die grottige Spannungsteilerlösung ;)
Schalte dein SPI bloß nicht auf 8MHz.

Denk mal über echte Pegelwandler nach.
Oder den uC auch auf 3.3V laufen lassen.

Autor: holger (Gast)
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>Schalte dein SPI bloß nicht auf 8MHz.

Geht ja gar nicht :(
Musst du ja per Software SPI machen.
Das ist ja noch grottiger bei einer
SD Karte. Érwarte da besser keine Geschwindigkeitsrekorde.

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Welche Nachteile erwachsen denn aus der Spannungsteilerlösung.

Ich wollte von der SD-Karte MP3-Files auslesen und dann im uC 
weiterverarbeiten.

Dann hab ich noch ne Frage:

ich hab hier nen Spannungsregler tl431AC.
Lt. Datenblatt kann man mit 2 Widerständen die Spannung bon 2,5 bis 36 
Volt einstellen.

Ist die Benutzung von dem Ding für meine Schaltung sinnvoll? Oder sollte 
ich doch lieber einen Linearregler aus der Liste hier auf 
Mikrocontroller.net nehmen?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Die Widerstände im Spannungsteiler wirken wie ein Tiefpass mit dem 
parasitären Gate-Kondensator am SD Karten Eingang.

Problematisch ist, dass du die Widerstände relativ niederohmig machen 
musst, wenn du hohe Frequenzen fährst. Und da musst du aufpassen, dass 
du den Maximalstrom des Portpins nicht überschreitest.

Pegelwandler empfinde ich persönlich als "sauberere" Lösung. Oder direkt 
auf ein 3,3V System umbauen.

Autor: holger (Gast)
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>Welche Nachteile erwachsen denn aus der Spannungsteilerlösung.

Es gibt Karten die damit einfach nicht arbeiten.
Und es gibt Menschen die mir sicher gleich
das Gegenteil beweisen wollen :(

>Ich wollte von der SD-Karte MP3-Files auslesen und dann im uC
>weiterverarbeiten.

Wie willst du die Daten weiterverarbeiten?
Ich hoffe du willst die Daten NUR an einen MP3
Dekoder Chip weiterleiten. Wirklich verarbeiten
kann der AVR die nicht.

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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> Ich hoffe du willst die Daten NUR an einen MP3
> Dekoder Chip weiterleiten.

So ist es.

Noch nen Tipp bzgl. des Spannungswandlers bräuchte ich.
Danke

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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holger wrote:
>>Welche Nachteile erwachsen denn aus der Spannungsteilerlösung.
>
> Es gibt Karten die damit einfach nicht arbeiten.
> Und es gibt Menschen die mir sicher gleich
> das Gegenteil beweisen wollen :(

Ja und Ja. Es ist problematisch, aber Pauschal kann man das nicht sagen, 
da es von der Größe der Widerstände abhängt.

Autor: holger (Gast)
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>tl431AC

Das ist ein Shunt Regler. Der liefert keinen Strom.

>Ist die Benutzung von dem Ding für meine Schaltung sinnvoll? Oder sollte
>ich doch lieber einen Linearregler aus der Liste hier auf
>Mikrocontroller.net nehmen?

Ja, solltest du.

Autor: Bensch (Gast)
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Warum eigentlich Software SPI ?????

Autor: Johannes H. (menschenskind)
Datum:

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Warum?

öhm ich hatte die Schaltung leider schon fertig gelötet und hab dabei 
nicht darauf geachtet. HW-SPI kommt dann in der Rev. 1.1b ;-)

Noch ne Frage zu den unterschiedlichen Pegeln:
Da ja der MP3-Decoderchip auch mit 3,3 Volt betrieben werden soll, muss 
ich ja auch die 5V-Pegel vom Atmega auf dieses Niveau runterbrechen.

Nimmt mir der Chip dies übel, wenn ich das auch mit Widerständen mache?
Das wird sowieso erstmal ne reine Fummelschaltung. Ich will primär nur 
erst einmal, dass es funktioniert, sprich, dass meine Software 
funktioniert und ich am Ausgang die MP3-Files von der Karte hören kann.

Danke euch!

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Warum dann nicht direkt alles auf 3,3V setzen?

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Hatte ich ja auch schon so gelötet, aber ich wusste zu Beginn nicht, 
welcher Arbeitstakt des Atmega günstig ist, deswegen wollte ich alles 
auf MAX setzen, um sicherzugehen, dass es auch funktioniert.
Und 16 MHz erfordern 5 V Ub.

Ich bin natürlich für jeden Vorschlag offen, der mir Arbeit erspart und 
die Fehlerproblematik "entspannt".

Autor: irgendwer (Gast)
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6MHz mit 3Mbit SPI sind für eine Bitrate von 128kbit vollkommen 
ausreichend.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

die Chance, daß ein AVR bei 3,3V mit 16NHz läuft, ist genauso hoch wie 
bei den Spannungsteilern für den SPI.

Will sagen: wenn man nur einen halbwegs moderaten Temperaturbereich 
braucht und nicht gerade das ungünstige Exemplar erwischt, ist die 
Chance ziemlich hoch, daß es stabil läuft.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Danke, da kann ich ja beruhigt weitermachen.
Genau DAS wollt ich hören ;-)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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irgendwer wrote:
> 6MHz mit 3Mbit SPI sind für eine Bitrate von 128kbit vollkommen
> ausreichend.

Der Bus wird aber min. zwei mal benutzt, weil SD Karte und MP3 Chip an 
dem gleichen Bus hängen. Außerdem muss der Controller eventuell noch ein 
Dateisystem lesen. Das bringt auch Overhead mit sich.

Hm.

Autor: gast (Gast)
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3Mbit >> 128kBit

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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gast wrote:
> 3Mbit >> 128kBit

Bitte nicht so viel sagen, sondern nur vage andeuten, was du sagen 
willst, ok?

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