Gast
#1215090
Seid gegrüßt. Nach diversen Ausflügen mit AVR-Controllern und der Javelin-Stamp möchte ich nun auf den Cortex-M3 "umziehen". Dafür habe ich ein Entwicklerboard und eine Stamp (http://www.etteam.com/product/ARM/ET-STAMP-STM32.html) von ETT zur Verfügung. So stehe nun vor der Gretchenfrage, die wohl die meisten hier schon hatten, nämlich die Wahl der Entwicklungsumgebung. Hab die entsprechende Linksammlung von mikrocontroller.net durchstöbert und auch hier im Forum gesucht. Aber so richtig auf den grünen Zweig komme ich einfach nicht. Ich hätte es sehr gerne "gemütlich", also eine integrierte IDE mit allem was dazugehört, sowas wie WinARM kommt daher eher nicht in Frage. Es muß nicht kostenlos sein, aber ich kann natürlich für ein Hobby auch nicht Beträge ausgeben, die sich z.B. schon dem vierstelligen Bereich nähern. Nach einigem Grübeln bin ich auf 2 Möglichkeiten gekommen: 1. Ride7 von Raisonance mit dem Hauseigenen RLink zum Debuggen. +: Komfortable IDE, nutze ich momentan für das Kennenlernen vom M3 +: Samples/Firmware, etc. werden vom ST u.a. direkt als Rideprojekte bereitgestellt -: Unterstützt nur den eigenen proprietären RLink-Adapter, der Debugging bis max. 32K zulässt (ist das wirklich schlimm?) 2. CrossWorks for ARM mit dem Olimex ARM-USB-OCD +: IDE teste ich erst kurz, gefällt aber auch +: Nutzung von Standard-JTag-Adaptern wie eben dem Olimex -: Die Personallizenz ist nicht updatefähig, irgendwann ist daher mal ein Neukauf fällig. Beide Tools scheinen hier im Forum ja einige Anhänger zu haben. Preislich kommt Lösung 2 mit ca. 200 USD (IDE + Olimex) etwas teuerer als die Ride-Lösung bei der "nur" der Rlink mit ca. 100 EUR zu zahlen wäre. Der Unterschied ist aber noch erträglich. Ich bräuchte daher ein wenig Entscheidungshilfe. Vielleicht gibt es das eine oder andere ko-Kriterium, das mir nicht bewußt ist. Andere Alternativen, die praktikabel (und insbesondere bezahlbar) sind habe ich nicht gefunden, aber vielleicht habe ich was übersehen. Wäre für eine kleine Erleuchtung sehr dankbar. nv