LED-Flasher - Findet jemand einen Fehler

Gast #1215401
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Hallo,

ich möchte mir gerne einen LED-Flasher bauen.
Bevor ich aber die erste Platine ätze, möchte ich euch in Blick auf den 
Schaltplan werfen lassen.

Fällt euch da irgendein Fehler auf?

Der Transistor am Eingang ist ein Spannungsregler im to92 Gehäuse. 
Konnte das passende Symbol in Eagle leider nicht finden - daher 
irgendwas mit to92 geh. genommen.

Die LED haben 3.2V 20mA.

Danke an allen die sich Mühe mit meinem LED-Flasher machen...


Sandra
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Gast #1215420
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1. Boah, ist das scheiße gezeichnet...

2. R2 mit 10 Ohm sind doch als Basisvorwiderstand arg wenig.

3. T1 durch einen NKanal Mosfet ersetzen

4. Wie genau ist die Eingangsspannung? Musst Du inbedingt die 5V dafür 
nehmen oder kannst Du auch direkt die Eingangsspannung verwenden? Das 
hat den Vorteil, dass Du um Faktor 3 weniger Leistung verbrauchst. 
(Reihenschaltung der LEDs)

5. Willst Du wirklich ein 10pin ISP verwenden? (Inzwischen hat sich der 
6pin glaube ich mehr oder weniger durchgesetzt)
Gast #1215432
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> 4. Wie genau ist die Eingangsspannung? Musst Du inbedingt die 5V dafür
> nehmen oder kannst Du auch direkt die Eingangsspannung verwenden? Das
> hat den Vorteil, dass Du um Faktor 3 weniger Leistung verbrauchst.
> (Reihenschaltung der LEDs)

Also die Schaltung soll an 9 Volt hängen.

Verträgt der Tiny12 9 Volt als Eingangsspannung? Nachdem ich einen 
9V-block verwenden will kann ich sicher auch die Kondensatoren am 
eingang weglassen.

Was ist denn ein guter Basisvorwiderstand?

Sandra
Persönliche Seite #1215440
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Fabian wrote:
> (Reihenschaltung der LEDs)

Eine Parallelschaltung von LEDs so wie im Schaltplan zu sehen ist 
sowieso nicht empfehlenswert, da die LEDs fertigungsbedingt Toleranzen 
in der Durchlassspannung aufweisen.

Man kann diese Sache etwas kompensieren, indem man kleine 
Ausgleichswiderstände vor jede LED setzt, was aber in diesem Fall hier 
nutzlos wäre, da man dann auch gleich jeder LED einen passenden 
Vorwiderstand spendieren kann.

Wie der Widerstand R3 mit 51 Ohm zustande kommt, frage ich mich auch. 
Damit würden (im Idealfall) nur knapp 4mA pro LED fließen.
Gast #1215444
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uppsss... du bist ja eine frau. dann hätte ich mich natürlich vornehmer 
ausgedrückt... ;-)

Nein, der Tiny mag keine 9V, aber es geht ja auch um die leds. der tiny 
soll seine spannung ruhig über den regler bekommen.

aber wieso ein tiny?

Früher hat man sowas mit nem ne555 gemacht. oder soll das ding irgendwie 
besonders blinken?
Gast #1215465
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... Und den 7805 gibt es zwar im TO92 Gehäuse, aber dann kann er nur 
100mA liefern. Und ob das so für deine LEDs reicht.....
(Wahrscheinlich würde das Ding so schon "Flashen", aber eher, weil der 
Prozessor / die Spannung bei jedem "Flash" abkackt.)
Gast #1215468
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Ja, die LEDs sollen SOS-Blinken. :)

Also wenn ich die Versorgungsspannung auf 12 Volt nehme und die LEDs 
zwischen LEDs und GND schalte (immer 3 in Reihe) dann sollten sich doch 
die Tolleranzen ganz gut mitteln...

Den 10er Stecker für ISP möchte ich verwenden, da mein usbprog auch 
einen 10er hat + mein Hardwarehändler hat keine 6er...

Hab das Datenblatt des Transistors mal angehängt...

Danke

Sandra
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Gast #1215516
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> Warum, frage ich mich und dich, versorgst du deine LEDs nicht aus den
> 9..12V und machst einen klitzekleinen Spannungsregler nur für den uC.

Hab ich schon geschrieben...
 Werde die LEDs aus den 9-12 Volt versorgen... Soll ich dann ein paar in 
Reihe nehmen?

Noch was, brauche ich unbedingt die Kondensatoren am Spannungsregler?
Sind die da um Sörungen die aus der Versorgung kommen zu blocken oder 
blocken die die Störungen des VDRs?
Gast #1215533
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>Werde die LEDs aus den 9-12 Volt versorgen... Soll ich dann ein paar in
>Reihe nehmen?

Du kannst sie quer nehmen. Geht auch.

>Noch was, brauche ich unbedingt die Kondensatoren am Spannungsregler?

Lass sie weg. Das Datenblatt lügt.
Gast #1215648
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3 in Reihe könnten zuviele werden. Lieber 2 in Reihe mit einem 
Widerstand. Von diesem Gebilde dann 6 parallel.

Widerstand: R=U / I = (12V-(3,2*2)) / 0,02A = 5,6V / 0,02A = 280 Ohm

Also brauchst 6x 280 Ohm Widerstände
Und denk dran, den Längsregler als To220 Gehäuse einzuplanen.

Die Kondensatoren haben dort schon ihre Berechtigung.
Außerdem fehlt Dir ein 100nF Kondensator direkt an der Versorgung des 
µC.
Gast #1215702
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Hallo Sandra,

- die Kondensatoren müssen sein, sonst schwingt der Regler

- R2 ist mit 10 Ohm viel zu klein, das kann der ATtiny nicht, 1K wäre OK

- ich würde je zwei LED´s in Reihe mit entsprechendem Vorwiderstand
  von der Batteriespannung (9V) nehmen

- 9V Block als Spannungsversorgung ist für Kurzzeitbetrieb OK
  die Batterie liefert 500-550 mAh, fast unabhängig vom Preis

- der 7805 benötigt mindestens 8V am Eingang, da ist nicht viel von
  der Batterie nutzbar, besser LowDropRegler

- alternativ mit 4 Mignonzellen, jede LED mit einzelnem Vorwiderstand
  und als Spannungsbegrenzung für den ATtiny eine Diode versuchen

Gruß Andreas
#1215704
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Als Basiswiderstand solltest du Problemlos auch 1k nehmen können,
und immernoch den nötigen LED Strom erreichen.

Wenn die LEDs nur blinken sollen würde ich mich nicht stur nach den 20mA 
richten, dann darf es auch etwas mehr sein.

Kleine Anmerkung noch:
Bei obiger Rechnung wurde U_ce vernachlässigt - das können auch 0.2V 
werden...
Gast #1215756
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Zu den Kondensatoren. Um es RFC-ähnlich zu beschreiben: MÜSSEN NICHT und 
SOLLTEN trifft zu.

Ich verwende für eine stabilisierte 9 Volt Stromquelle einen 7805 
benutze keine Kondensatoren und hatte bisher absolut keine Probleme 
damit. Mein Ziel ist es generell so wenig Bauteile wie möglich zu 
verwenden.

Und zur Nutzung der 9 Volt Blockbatterie: Die haben ATMega und Co. hier 
auch schon unfallfrei überstanden. Das wurde ein klitzekleines bisschen 
warm, quält die Transistoren also sicherlich enorm. Das war auch keine 
100% volle Batterie, ich werde es auch nie wieder tun. Is mir zu heikel.

!!! Dieser Text spiegelt nur meine Erfahrung als Extrembastler wieder 
!!!
Gast #1216394
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Sieht doch schon viel besser aus. (Bis auf ein paar zeichnerische 
Details). Z.b. fehlen an manchen Stellen ein paar notwendige Junctions.

R6 ist kein zwingendes muss. Eigentlich macht er nur sinn in der Zeit, 
wo der uC resettet wird bis er seine Ports geschaltet hat. Aber wen 
interessiert, ob die LEDs in dieser Zeit etwas empfindlich gegen EMV 
reagieren.

Kann man rein nehmen, muss man aber nicht. (Aber da du ihn schon drin 
hast, lass ihn drin...)

GND am Festspannungsregler würde ich als eine Linie zeichnen, an die 
alle Cs etc. gehen. (Nicht irgendetwas nochmal extra absetzen.)

Ansonsten würde ich es auch so machen, wie Du jetzt.
Gast #1216425
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Ich denk auch die Schaltung ist soweit ok. Wenn Du feste 12V hast kannst 
Du auch 3 LEDs in Reihe schalten und damit die Verlustleistung noch 
etwas runter bekommen. LEDs mit hohen Vorwärtsspannungen sind weiß: ca. 
3,5V, Blau: ca. 3,8V, also sind 3x3,8V < 12V. Als kleine Anregung auch 
noch die Idee eine einfache Stromquelle mit Transistor zu bauen (siehe 
Anhang). Der Strom berechnet sich dann ganz grob zu 0,7V / R3. Passt 
nicht ganz wie man in der Simulation sieht. Aber mit R3 kann man den 
Strom einstellen und hat dann etwa gleiche Helligkeit wenn Du am Eingang 
9V oder z.B. 15V anlegst.
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