In welcher Größenordnung Innenwiederstand von Akkuzellen

OP #1215521
ich wollte mir ein Ladegerät für einen 15 Zellen / 18V 3000 mA Akkupack 
bauen. Als Konstandstromquelle will ich einen einstellbaren 
Spannungsregler ala LM317 verwenden der mit 1A laden soll.

Mich würde es interessieren wie hoch der Innenwiderstand solcher Zellen 
werden kann um einen Trafo mit der nötigen Spannung auszuwählen, wobei 
die Spannung auch wiederum nicht zu hoch sein soll, wegen dem 
Spannungsregler der das wieder verheizen muss. Ich hätte noch einen da 
der um die 24V / 1,5A liefern kann.
#1215532
Einige mOhm je gesunde Zelle als Richtwert. Also in Summe wenige zig 
mOhm.

Überschlagen wir mal kurz: Ladeschlußspanung ca. 1.4 V je Zelle x 15 
plus 4.25V für Regler und Widerstand. Macht 28.25V Dc die Du benötigst. 
Plus Reserve für Netzunterspannung, etc..

Der Trafo den Du hast paßt recht gut: So 20 bis 24V AC würde ich auch 
nehmen. Gleichrichter B40 C3300, Glättungskondensator 2200uf 50V (40V 
können ebenfalls reichen)


hth,
Andrew
#1215534
Und wie stellst du sicher das du die Zellen nicht überlädst?

Neuere Akkuladegeräte blasen die Akkus mit bis zu 4xC auf, das sind die, 
die einen Akku in 15 Minuten vollmachen.
Muss mir meines mal genauer anschauen, denke da da irgendwo ein Trick 
dabei ist, abgesehen vom Ventilator.
OP #1215582
danke, mit einem Spannungsteiler und einem µC will ich die Spannung des 
Akkupacks messen um den Spannungsabfall zu detektieren außerdem soll ein 
Sicherheitstimer nach einer gewissen Zeit den Ladevorgang unterbrechen, 
falls die Deltaerkennung versagen sollte.
Persönliche Seite #1215652
Um was für Zellen handelt es sich denn? Li-Ion/Polymer, NiMH, NiCd?

Es gibt von MAXIM gute Laderegler-ICs. Mit denen ist es viel einfacher 
das zu realisieren, was du möchtest.

Schau mal hier nach: 
http://para.maxim-ic.com/en/search.mvp?fam=batt_chrg&tree=powersupplies

Bei Farnell bekommst du die Meisten problemlos.

> danke, mit einem Spannungsteiler und einem µC will ich die Spannung des
> Akkupacks messen um den Spannungsabfall zu detektieren außerdem soll ein
> Sicherheitstimer nach einer gewissen Zeit den Ladevorgang unterbrechen,
> falls die Deltaerkennung versagen sollte.
Genau das machen die ICs von Maxim. Und die Deltaerkennung ist meist 
Zeitkritisch (wenige ms) - von daher würde ich mich eher auf die 
Lade-ICs verlassen als auf ein selbstgebautes µC-Ladesystem ;-)

Gruß,
 Tobias
OP #1215670
der Ursprüngliche Akkupack ist mit NiCd Zellen bestückt ich wollte da 
aber NiMh reinmachen und befürchte das der Orginallader wegen dem 
geringeren Spannungsabfall bei NiMh nicht erkennt das der Akkupack voll 
ist und zu spät oder garnicht abschaltet.

So ein großer Schaltungsaufwand ist das ja auch wieder nicht. Trafo, 
Gleichrichter, Kondensatoren, ein FET, der Spannungsregler als 
Stromregler beschaltet dann noch ein µC (R und Z-Diode für 5,1V), der 
den FET durchschaltet und sich um die Ladeenderkennung(mittels 
Spannungsteiler), Akkutemp (NTC) und 3 LEDs kümmert.


15 Min Ladedauer will ich den Akkus nicht zumuten aber evtl. nehm ich 
einen LM350 der kann etwas mehr Strom und dann könnte ich den Fet zum 
Impulsladen benutzen und die Ladezeit nochmals etwas verkürzen 
vielleicht auf 0,5-1 xC
Gast #1215793
Auf www.batt-mann.de findet sich eine Liste mit den Innenwiderständen 
der meisten Zellen (für den geladenen Zustand).

Aber die Übergangswiderstände von der Zelle zum Zellenverbinder, die 
Steckverbinder und die Kabel haben Widerstände in der gleichen 
Größenordnung!

Das sollte man bei der Ladung beachten.


Blackbird

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