UVR 1611 (Technische Alternative)

OP #1215546
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Hallo zusammen,

zur Heizungssteuerung habe ich ene UVR 1611 (Technische Alternative). 
Diese würde ich gerne mit einem Atmega auslesen um mir selbst eine 
Visualisierung bauen. Habe in der Anleitung schon gelesen, dass dieses 
Gerät eine CAN-Schnittstelle hat, allerdings finde ich nirends etwas 
darüber wie die Datenübermittlung aufgebaut ist. Hat jemand von euch 
vielleicht eine Idee?

Danke schon mal im Voraus

Gruß Jochen
#1217618
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Der Regler hat auch eine Datenleitung, auf der etwa 1/s 64Byte 
ausgegeben werden. Auf Anfrage hat mir der Hersteller sofort die 
Protokollbeschreibung geschickt. Die Dekodierung mit ATMEGA88 geht recht 
einfach. Ich habe mir ein Anzeigegerät mit 4-zeiligem LCD gebaut, auf 
dem alle Werte (Temperaturen/Ausgangszustände/etc.) angezeigt werden. 
Funktioniert prima.
Harald
OP #1221819
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Danke schonmal für die Antworten.

Michael:
Was du schreibst ist für mich leider netwas Fachchinesisch,
 was ist ein "SNMP Demon"? und was meinst du dass der support nicht ganz 
ausprogrammiert ist?

Harald:
Deine Lösung klingt sehr interesant, kannst du die Protokollbeschreibung 
und deinen Code mal hier Posten? Gibt die UVR permanent alle Daten aus 
oder müssen diese einzeln angefordert werden?

Vielen Dank für die Antworten :)

Gruß

Jochen
#1222237
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Jochen Rösch wrote:
> Danke schonmal für die Antworten.
>
> Michael:
> Was du schreibst ist für mich leider netwas Fachchinesisch,
>  was ist ein "SNMP Demon"? und was meinst du dass der support nicht ganz
> ausprogrammiert ist?

SNMP ist ein Standard-Netzwerk-Management Protokoll. iW erlaubt es 
Namensräume von Variablen zu definieren in einer sogenannten Management 
Information Base (MIB). Die kann dann mit SNMP abgefragt werden oder 
ggfs auch Variablen gesetzt werden, zB um Aktionen zu veranlassen.

Ein SNMP Demon lauft auf einem Rechner, um SNMP Queries zu beantworten. 
Ich verwende auf einem kleinen Linux-Rechner den Demon von 
http://www.net-snmp.org/ , der ist standardmässig praktisch bei allen 
Linuces (Linii? wie dekliniert man das richtig?) dabei.

Es gibt einen standardisierte Schnittstelle, um einen SNMP Demon zu 
erweitern, zB damit er Variablen eines neuen Gerätes behandeln kann. 
Statt den Quellcode des Demons zu erweitern, schreibt man eine Art 
plugin, das sich zur Laufzeit mit dem Demon verbindet und ihm mitteilt, 
dass er jetzt Variablenraum XY bedienen kann. Das plugin bekommt dann 
Anfragen für diese Variablen zur Behandlung weitergeleitet. Siehe "Agent 
coding tutorials" auf der o.a. Website.


Der Grund, warum ich das so mache:
SNMP ist weitverbreitet, und es gibt wunderbare Monitoring-Tools dafür 
(cacti, mrtg, torrus etc). Die brauchen nichts mehr davon zu wissen, 
dass hinter dem Agent ein Kastl der Fima soundso mit einem 
herstellerspezifischen Protokoll hängt. Es ist einfacher in der 
Integration so.


Ich habe das auch für eine Hackschnitzel-Heizung der Firma Fröling 
gemacht. Die verwenden auch einfaches RS232-basiertes Protokoll. Code 
hier: http://mah.priv.at/cgi-bin/viewvc.cgi/fr-agent/?root=CVS .

-Michael



>
> Harald:
> Deine Lösung klingt sehr interesant, kannst du die Protokollbeschreibung
> und deinen Code mal hier Posten? Gibt die UVR permanent alle Daten aus
> oder müssen diese einzeln angefordert werden?
>
> Vielen Dank für die Antworten :)
>
> Gruß
>
> Jochen
#1223209
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Zur DL: Der Regler sendet permanent 64 Byte. DL ist nur ein Ausgang, ein 
Eingang existiert hier nicht.
Ich habe gerade bei TA nachgefragt, ob sie etwas gegen eine 
Veröffentlichung der Protokollbeschreibung haben. Bei der letzten 
Anfrage kam die Antwort sehr schnell. Ich melde mich wieder.
Programm (und Protokollbeschreibung) würde ich dann in der Codesammlung 
veröffentlichen.
Harald

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