ceran oder induktion ?

Gast #1216753
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Wir haben vor 2 Jahren ein Ceanfeld gekauft (Siemens).
Seit dem sind wir nur noch am Putzen, weil mann ALLES sieht, jeder 
Wasserspritzer hinterlässt auf dem dunklen glatten Ceranfeld hässliche 
Flecken.
Das Induktionsfeld kann man sofort abwischen wenn etwas überläuft, das 
Ceranfeld muss erst einmal abkühlen (ausser man hat einen Aspestlappen).

Meine Frau wollte sich damals nicht von Ihrem alten teilweise nicht 
Induktionsherd geeigneten Töpfen trennen :-(
Ich habe seitdem diverse Vorführungen mit Induktionskochplatten gesehen.
Z.B. kann man Milch nur durch EIN/AUS schalten bis an den Kochtopfrand 
übekochen lassen. Herd AUS und Milch geht sofort wieder runter.
Beim Ceranfeld muss man den Topf von der Platte ziehen, wir haben eine 
Granitarbeitsplatte, daher geht das einigermassen, aber manche Töpfe 
hinterlassen beim Ziehen Spuren.


Auch die Zeit in der z. B. 1 Liter Wasser kocht ist wesentlich kürzer,
es wird alse Energie gespart (es gibt fast keine ungenützte Restwärme).

Ich würde mir nur mehr ein Induktionskochfeld kaufen.

Peter
#1216790
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die induktionsplatten scheinen recht gut isoliert zu sein, trotz dem das 
da ein heißer topf drauf steht, wird die platte angeblich nie so heiß, 
das man sich dran verbrennen kann. wenn das stimmt, kann auch nichts 
mehr anbrennen, und die reinigung ist stark vereinfacht. das wäre meiner 
meinung nach ein hauptvorteil.

zudem ist es recht sicher, alles brennbare wird von induktion nicht 
erhitzt, eine plastikschüssel auf der eingeschalteten herdplatte 
schmilzt somit nich weg.

ich würde auch einen induktionsherd bevorzugen.
Gast #1216911
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hi wrote:
>> Nachteilig ist der höhere Anschaffungspreis und das geeignete Töpfe
>> erforderlich sind die auch etwas kosten.
>
> Wieso braucht man für Induktion spezielle Töpfe? Handelsübliche Töpfe
> sind meistens aus Stahl. Das eignet sich doch für Induktion.

Die streuen das Wechselfeld aber nur. Diese speziellen Töppe haben Böden 
aus magnetisierbarem Metall, dadurch tragen auch Verluste beim umdrehen 
des Magnetfeldes im Material zur Erwärmung bei (etwa 1/3 sagt man).
Gast #1217014
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Hallo...

Auch wir haben uns vor 1 1/2 Jahren im Rahmen eines Küchenkaufs für ein 
Induktionskochfeld entschieden.

Vorteil ist wirklich kürzere Kochzeit, Topf vom Feld - Ofen aus und geht 
auch gar nicht erst an... (gerade bei kleinen Kindern nicht verkehrt) 
und dass das Feld wirklich nicht sonderlich warm wird (zumindest kann 
man sich daran nicht verbrennen...)

Abgesehen davon: Meisten schenken die Herteller der Induktionsfelder 
auch noch nen Satz Töpfe dazu.
War bei uns auch so (sogar recht gute von WMF) und hab ich auch schon 
bei vielen Hertellern gesehen.

Dirk
Persönliche Seite #1217644
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Else Somwhere wrote:
> Hat Induktion nicht den Nachteil dass man vergessen kann den Herd
> auszustellen, alles sieht kalt aus aber der Zähler dreht wie verrückt?

1. Kann der Herd das erkennen und automatisch ausschalten
2. Würde ohne Topf nicht die gleiche Leistung gebraucht werden, als mit 
Topf. Wie würde denn dann bitte die Energiebilanz für ohne Topf aussehen 
;) Die einzige Leistung, die der Herd dann ohne Topf aufnehmen würde, 
wäre die Verlustleistung bei der Ummagnetisierung der Spule im Herd.
Persönliche Seite #1217833
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> Beim Ceranfeld muss man den Topf von der Platte ziehen, wir
> haben eine Granitarbeitsplatte, daher geht das einigermassen,
> aber manche Töpfe hinterlassen beim Ziehen Spuren.

Hmm. Bei meinem Gaskochfeld darf man Töpfe auch hochheben, das 
hinterlässt gar keine Spuren. Muss man aber gar nicht, da es genügt, die 
Flamme kleiner zu drehen. Das zeitliche Verhalten entspricht dem des 
Induktionsherdes.

Ein Vorteil von Gasherden ist, daß man mit annähernd allem kochen kann, 
verbeulte Blechbüchse geht ebensogut wie eine Glasschale (aus 
hitzefestem Glas natürlich ...) oder eine gusseiserne Pfanne.

Hätte ich nicht die Möglichkeit, Gas zu nutzen, nähme ich einen 
Induktionsherd. Glücklicherweise aber ist das uralte Gasrohr, das in 
meine Küche führt, nach wie vor dicht ...
Gast #1218601
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Ich habe seit etwas über zehn Jahren ein Ceranfeld im Einsatz.
Damit kann ich ganz gut kochen (lassen).
Löten würde ich damit allerdings nicht, das tun IMHO nur Exorzisten :-)

Ich kann zu den Induktionsplatten nichts sagen, da keine im Haushalt 
vorhanden ist.
Aber: ich habe noch keinen Herd erlebt, den man nicht putzen muss.
Es soll ja sogar vorkommen, dass auf der Gasflamme die Milch anbrennt.
Warum sollte es denn auf dem Induktionsfeld anders sein?

Ceranfelder haben sogar den Vorteil, dass man den Dreck sieht, den man 
hinterher wegputzen muss. Im Grunde also alles ein Frage der Einstellung 
(Setup).

Nur mal so angedacht halt...
#1218623
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@PeterL

> Beim Ceranfeld muss man den Topf von der Platte ziehen, wir haben eine
> Granitarbeitsplatte, daher geht das einigermassen, aber manche Töpfe
> hinterlassen beim Ziehen Spuren.



als wir brauchen bei unserem Ceranfeld nix ziehen. Unsere Töpfe haben 
Henkel an den Seiten, und außerdem haben wir Topflappen. Damit kann man 
einen Topf durch hochheben von der Platte entfernen.

siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Henkel_(Griff)
http://de.wikipedia.org/wiki/Topflappen

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