ATmega8,
620 Ohm an PB1: hier die Base des Transistors angeschlossen
12V: hier die Anode des LED-Arrays angeschlossen
Kathode des LED-Arrays an Collector des Transistors angeschlossen
GND: hier Source des Transistors angeschlossen und GND des µC.
5V: hier VCC des µC angeschlossen.
Zur Rechnung mit hFE=100: Erstens siehe Basiswiderstand zum Thema
Sättigung, zweitens hat der BD139 bei IC=0,7A kein hFE von 100. Nicht
als typischen Wert und schon garnicht als Mindestwert (25 bei 0,5A/2V).
Hallo,
a) nimm 220 Ohm.
Mit knapp 7mA Basisstrom muß der BD139 mindestens eine Verstärkung von
200-250 bei 700mA Kollektorstrom haben, um voll durchzusteuern.
Ist unwahrscheinlich, die ist meist merklich kleiner.
b) Portpin auch wrklich als Ausgang gesetzt?
Spannung gemessen bei H? Am Portpin knapp ca. 4,8V.
Spannung an der Basis gemessen? Muß rund 0,7V sein.
Gruß aus Berlin
Michael
Hier ist der Schaltplan (mit dem interessanten Teil).
> Portpin auch wrklich als Ausgang gesetzt?
Definitiv. Ich habe vor den 620 Ohm Widerstand noch eine zweite LED nach
GND zur Kontrolle gesetzt, wann der Pin High beziehungsweise Low ist.
> Welcher LED-Typ?
Ich habe leider nicht mehr Informationen, als in oben genanntem
Datenblatt stehen. Die LEDs waren im Bausatz mitgeliefert, allerdings
ohne Beschriftung. Allerdings könnte es auch sein, dass mein Netzteil
etwas ungenau ist bei der Anzeige (sehr altes Drehspulinstrument). Von
Daher möchte ich nicht ausschließen, dass es tatsächlich nur 0,5A Strom
braucht.
Da passt hinten und vorne nichts zusammen. Im Pollin-Sheet stehen 100
Ohm als Vorwiderstand pro LED-Zweig drin. Mit 1,5V pro Diode und 5 Stück
ergibt das 45mA pro Zweig. Wenn du jedoch 0,7A misst sind das ca. 90mA
pro Zweig, was mit einem 100 Ohm Widerstand und 12V eigentlich nicht
möglich sein darf.
Aber wie dem auch sei (kein Messgerät zur Hand?) - geh mit dem
Basiswiderstand runter. Und kontrolliere nochmal die Pinbelegung vom
Transistor in Bezug auf Sicht von unten/oben/links/rechts.
Ok,
habe jetzt extra ein präzises Labornetzteil geholt. Bei 12V misst es
440mA. Das alte zeigt aber auch bei erneutem Anschließen 700mA an. Den
Strommesser habe ich jetzt einfach überklebt, den der scheint nicht mehr
brauchbar zu sein.
Damit haben sich meine Daten geändert.
Ich habe den empfohlenen 220 Ohm Widerstand anstelle des 620 Ohm
Widerstandes eingelötet. Leider schaltet der Transistor immer noch
nicht.
Dave wrote:
> Ohm Widerstand noch eine zweite LED nach> GND zur Kontrolle gesetzt, wann der Pin High beziehungsweise Low ist.
...die natürlich nicht im Schaltbild enthalten ist.
In Serie zu Basis oder parallel? Hat diese LED einen Vorwiderstand?
Bring einen korrekten Plan, nicht was frei erfundenes.
Haste mal Basis- und Emitterspannung gemessen, ob da sich was tut?
Evtl. Pins des t's verwechselt? Diese BD-Typen haben üblicherweise
Reihenfolge BCE (wenn auf Schrift geschaut), nicht EBC oder sowas.
> Dann ist er wahrscheinlich falsch angeschlossen.Pin 1 ist an GNDPin 2 ist an der Kathode des LED-Arrays
Pin 3 ist mit 220 Ohm Vorwiderstand an PB1 des µC.
Ist das falsch?
Das hängt davon ab, ob du der Nummerierung von Fairchild (rechts nach
links) oder ST (links nach rechts) folgst. Und auf welche Seite des
BD139 du draufguckst.
Jens G. wrote:
> Evtl. Pins des t's verwechselt? Diese BD-Typen haben üblicherweise> Reihenfolge BCE (wenn auf Schrift geschaut)
Wenn du über Kopf drauf schaust stimmt das sogar. In normaler Lesart ist
der Emitter aber links.
Dann hast du den Transistor entweder schon zerlegt (was aber meistens zu
einem Dauerkurzschluss führt), oder irgendwas in deiner Beschreibung
entspricht nicht der verbauten Realität.
PS: Woran erkennst du, dass der Transistor nicht öffnet? Weil nichts
leuchtet? ;-)
> Weil nichts leuchtet? ;-)
In der Tat. Ich überprüfe mit der Kamera meines Handys, ob die LEDs
angeschaltet sind. Außerdem müsste sich das am Stromverbrauch sichtbar
machen. Im Moment zieht die Schaltung 20mA...