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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Differenzsignal schalten


Autor: Stefan N. (laser)
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Hallo,

ich möchte ein Differenzsignal, das durch meine Schaltung durchgeht, 
schalten ohne es im durchgeschalteten Zustand zu verändern.
Die Differenz beträgt maximal 10V.
Habe es mit einem Optokoppler versucht aber da war im abgeschalteten 
Zustand komischerweise ein Restpegel (~0,6V) vorhanden.

Hat jemand eine Idee, woran das liegt oder einen Vorschlag, wie ich mein 
Problem lösen kann?

Danke
laser

Autor: Otto (Gast)
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Erläutere dies bitte genauer - was ist für Dich ein Differenzsignal?

Otto

Autor: was-willst-du (Gast)
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Schaltplan, Messungen, vernüftige Erklärungen, alles hilft ungemein,

Nochdazu ist meine Kristallkugel zur Reparatur (Überlastung in letzter 
Zeit).

Autor: Christian R. (supachris)
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Dafür gibts Analog-Schalter. Wir benutzen häufig z.B. den ADG759 und 
ähnliche von AD.

Autor: Stefan N. (laser)
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@Otto (Gast):
Ich meinte ein symmetrisches Signal.
Der Pegel der beiden Signale zu GND ist jeweils 5V also wäre die 
maximale Differenz 10V.

@was-willst-du (Gast):
Schaltplan ist denke ich etwas oversized.
Ich hatte nur zum Testen einen 4N35 verwendet. Eine Ader des Signals an 
den Kollektor, die andere an Masse vom Oszi und den Emitter an den 
Oszi-Eingang.
Wenn ich den Optokoppler einschalte bekomme ich schön das übertragene 
Signal raus. Aber im ausgeschalteten Zustand habe ich das selbe Signal 
allerdings auf eine Amplitude von 0,6V "zusammengeschrumpft", was ich 
mir nicht erklären kann.

@Christian R. (supachris):
Danke für den Tipp.

Gibt es keine Möglichkeit, das mit einem Optokoppler zu realisieren? Ich 
habe insgesamt acht solche Signale und zwei 4-Kanal Analogmultiplexer 
sind in DIP halt etwas größer als zwei 4er Optokoppler.

Gruß
laser

Autor: Otto (Gast)
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> Eine Ader des Signals an den Kollektor, die andere an Masse vom Oszi und
> den Emitter an den Oszi-Eingang.

Der Widerstand des OK ist im ausgeschaltetem Zustand nicht unendlich 
gross.
Eine Belastung des Ausgangs durch einen 10k-Widerstand könnte helfen.

Otto

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Stefan N. (laser)

>Ich meinte ein symmetrisches Signal.
>Der Pegel der beiden Signale zu GND ist jeweils 5V also wäre die
>maximale Differenz 10V.

Sag doch einfach mal DIREKT, worum es geht. Digital oder Analog? Etc.

Autor: Christian R. (supachris)
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Hm, wenn es Analogsignale sind, dann wirds mit Optokoppler Mist, weil 
die eine nicht-lineare Kennlinie haben, und somit Verzerrungen 
produzieren. Bei digitalen Signale (ist es vielleicht RS485) siehts 
natürlich etwas anders aus, da könnte das klappen. Aber DIP. Naja, die 
Technik aus dem vorigen Jahrtausend ist halt etwas größer. In SMD 
bekommst du da noch viel mehr Multiplexer auf die Größe.

Autor: Stefan N. (laser)
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Also, es geht um Analog-Signale mit denen die Treiber für mehrere Laser 
geregelt werden. Da das Kabel dafür ein paar Meter lang ist, wird eine 
symmetrische Übertragung verwendet um Störungen zu vermeiden. Als Teil 
einer Sicherheitsbeschaltung soll dieses Signal abgeschaltet werden.

Wollte es eigentlich mit DIP aufbauen, da die Bauteile auch für 
Löt-Laien einfach zu tauschen sein sollen (ICs per Sockel). Aber dann 
werde ich es mal mit Multiplexern versuchen.

Danke
laser

Autor: Der wohl ahnungslose (Gast)
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Wie ich das verstehe, sind Spannungen von -5V, 0V, +5V vorhanden (oder 
eben dazwischen).
Signal -> Spannungsfolger -> Analogswitch -> Pullwiderstand nach GND 
(0V) ->Spannungsfolger

Wenn der erste Analogswitch geschaltet ist, liefert der zweite 
Spannungsfolger den Pegel des Eingangssignal.
Ist der Analogswitch offen, zieht der Pullwiderstand dessen Ausgang auf 
GND und hinter dem zweiten Spannungsfolger ist 0V vorhanden.
Durch die Spannungsfolger wird das Eingangssignal minimalst belastet, 
der Widerstand des Analogswitch ist recht egal, das Ausgangs-Signal des 
2.ten Spannungsfolger kann belastet werden.

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