Ich habe mir eine SATSPEED SAT Anlage (Bidirektionale Verbindung zum
Eutel 13° im KA Band ) aufgebaut und nun nach ca. 20 Tagen ist die
plötzlich ausgefallen. Der Grund müßte das Sendekabel sein. Die Anlage
verbindet sich nicht mehr mit dem Satelliten. Kann mir jemand sagen
warum es da Kriterien bei Koaxkabel und einer Frequenz von ca. 1,2 GHz
bei gesendeten Datenpacketen geben kann ???? Eigentlich habe ich das mir
als bestes bekanntes Koax Kabel aus reinem Kupfer verwendet.....
"warum es da Kriterien bei Koaxkabel und einer Frequenz von ca. 1,2 GHz
bei gesendeten Datenpacketen geben kann"
Du wärst auch schwierig, hättest Du über eine Milliarde mal in der
Sekunde deine Periode.
So hochfrequente Wechselspannungen denken sie sind was besseres, und
steigen nicht einfach in jedes dahergelaufene Kabel - weil sie es auch
wirklich nicht nötig haben ein Kabel zu nehmen. Deine haben gerade eine
Gewerkschaft gegründet und verlangen Hohlleiter.
Will sagen: Leitungen für solche Frequenzbereiche sind eine schwarze
Kunst und keine Selbstverständlichkeit.
Dass der Satellit nicht etwa abgeschaltet wurde, und keines deiner
Geräte schadhaft ist, hast Du überprüft? Auch dass nicht etwa Wasser in
das Kabel eingedrungen ist, oder dieses gebrochen ist oder durchstochen
wurde? Verzeih mir solche Fragen, ich bin zu lange in der IT.
Danke Faustian, für Deine Antwort aber ich sollte Dir noch sagen dass
ich 30 Jahre lange bei SEL gearbeitet habe und das in der Mykrowellen
Abteilung. Angefangen von Kabel über Zirkulatoren, Hohlleiter und
Hohlleiterfilter etc. Ich habe diese Dinge tagtäglich vermessen,
abgeglichen und analisiert! Also dann kennst Du meinen Wissensstand.
Trotzdem, wenn ein Kabel vorschriftwmäßig montiert ist, ausreichende
Güte hat , also Kapazität (pF/m), Impedanz, Schirmungsmaß (dB) etc., wie
kann es dann sein, dass das Kabel dann noch Fehler macht ??? wenn es das
Kabel überhaupt ist.......Der große Unterschied zu einer normalen SAT
Empfangsanlage ist led.der, dass nicht nur Signale empfangen werden
sondern auch gesendet....und das auch nur von einem Modem zum
Transmitter, der als Kompletteinheit mit dem LNC im Spiegel montiert
ist. Kabellänge ist auch nur 10m ! Fällt Dir noch etwas dazu ein????
p.s. der Kunde hat mich eben angefufen und gesagt dass sich das Gerät
wieder mit dem SAT verbunden hat und im Moment wieder arbeitet. Das kann
es aber nicht gewesen sein.
Gruss
>wie kann es dann sein, dass das Kabel dann noch Fehler macht ???
In deinem Fall ist es ja so, dass es einmal geht, dann wieder nicht. Das
ist IMHO keine Frage der Kabelqualität, sondern irgendein zeitvarianter
Defekt (Feuchtigkeit, mechanische Bewegung mit Unterbrechung oder
Schluss, Probleme am Stecker o.ä.). Auch die anderen Parameter (10m,
1.2GHz) sind mit einigermaßen ordentlichen Kabeln gut zu beherrschen.
Ich gehe auch mal davon aus, dass das Sendesignal nicht so breitbandig
ist, dass Gruppenlaufzeitverzerrungen eine ernsthafte Rolle spielen.
Schließlich funktionieren SAT-Empfangsanlagen schon seit Jahrzehnten mit
solchen Kabeln - die Kanäle sind sogar 30MHz breit, gehen bis 2.x GHz
und 10m werden, zumindest bei meiner Installation, deutlich
überschritten.
Danke HildeK, für Deinen Kommentar. Also ich schließe Feuchtigkeit total
aus, auch mechanische Einflüsse ebenfalls. Als Stecker benutze ich
ausschließlich vergoldete F-Stecker zum aufschrauben, keine
Krimp-Technik.Das Problem ist das, dass dieser Aussetzer Effekt jetzt
schon zwei mal bei verschiedenen Usern aufgetreten ist. Leider weis ich
über das TX Signal nichts deshalb hänge ich hier etwas in der
Luft....ich werde in dieser Woche bei beiden Anlagen die Kabel
austauschen. Laut dem Vertreiber sollen "Preisner" Kabel verwendet
werden aber da ja sowieso alles made in China ist denke ich nicht, das
die Firma Preisner extra Kabel herstellt oder lässt. Ich melde mich
.....
Gruss
Tiefenbronner schrieb:
>ich 30 Jahre lange bei SEL gearbeitet habe und das in der Mykrowellen
Welche Frequenz haben denn die?
>Ich habe diese Dinge tagtäglich vermessen,>abgeglichen und analisiert!
war alles fürn Ar...
Sorry, but you made my day
Tiefenbronner wrote:
> Als Stecker benutze ich> ausschließlich vergoldete F-Stecker zum aufschrauben, keine> Krimp-Technik.
Vielleicht deshalb? Ich hatte mit Crimp-Steckern bisher keine Probleme.
Die Aufschraubvariante kam mir dagegen immer etwas "wackelig" vor.
Und wenn du auf jemanden, der deine (groben) Rechtschreibfehler lustig
findet (ich konnte mir ein Grinsen auch nicht verkneifen) gleich
persönlich wirst so zeugt das von der mangelnden Fähigkeit über sich
selbst zu lachen :)
Eine Sat-Bahn wird gelegentlich durch äußere Einflüsse sich ändern
(Mond?). Damit kann dieser Sat auch eim paar km aus dem Brennpunkt
Deiner Antennen laufen.
Der Satellit wird immer so nachpositioniert, das er innerhalb eines 70km
großen Raumwürfel bleibt. Da verschiebt sich nix in der Form das es hier
spürbar wäre.
Für jemanden der (angeblich?) so viel Erfahrung mit
Hochfrequenzbaugruppen und -Messungen hat sollte die Fehlersuche
eigentlich trivial sein. SNR vor dem Empfänger prüfen, wenn OK dann mit
NWA (in der Time-Domain) nach Reflektionen im Kabel suchen - einen
Wackelkontakt sollte auch im "geschlossenen" Zustand erkennen sein. Wenn
beides OK Receiver reparieren/austauschen. Wenn nicht den eigentlichen
Fehler beheben.
Viele Grüße,
Martin L.
> lange bei SEL gearbeitet habe und das in der Mykrowellen
Abteilung.
Sind die deshalb den Bach runter gegangen? Wegen der "Mykrowellen"?
Dazu passt ja auch diese Frage:
> Kann mir jemand sagen warum es da Kriterien bei Koaxkabel und einer Frequenz von
ca. 1,2 GHz bei gesendeten Datenpacketen geben kann ????
Nee is klar.....
Nimm nicht das "beste dir bekannte Koax Kabel aus reinem Kupfer",
sondern ein ganz normales "SAT-Kabel", das gibt's überall.
Im übrigen liegt der Fehler mit 95% Wahrscheinlichkeit woanders.