Würde mich mal interessieren wie viel Geld ihr ende Monat übrig habt und
wie viel ihr spart und für was! Leistet ihr Euch viel, oder spart ihr an
allen Ecken um möglichst viel auf die Seite zu legen? Wie habt ihr Euer
Budget "optimiert" ?
Bei mir sind es etwa 600€ im Monat die ich auf die Seite legen kann.
Sparen? Ich spar nichts, ich bin doch nicht blöd! Hab ich Geld, holt es
sich doch nur der Staat, bzw. es wird dank Inflationen immer weniger
Wert wenn es so weiter geht.
Habe ich jedoch kein Geld, bekomm ich Geld vom Staat, so wie die ganzen
Harz4 Kumpels.
Nein, die Frage war eher ironisch gemeint.
Du wirst erstens keine sinnvollen Antworten bekommen, weil man es
zweitens nicht sinnvoll beantworten kann (hängt ja schwer von
begleitenden Umständen ab) und drittens wird man dir je nach Zuordnung
des Lesenden zu sozialen Schichten entweder Understatement bzw.
Mitleidsheischerei oder aber Angeberei unterstellen.
Das war ein ernst gemeinter Beitrag. :D
/Hannes
@Uhu
Klar das irgendwer die Zeche zahlen muss. Wer andere zum sparen aufruft
will damit die Nichtexistenz des gegenwertes solange verschleiern, bis
diese "geschaffen werden" können. Dies geht naturgemäß am leichtesten
durch Geldentwertung, welche als Naturereignis getarnt wird.
Naja, das Sparen an sich muss nicht unbedingt von der Inflation
beeinträchtig werden. Man kann ja sein Geld auch in Rohstoffe anlegen
und das Inflationsproblem ist gelöst. (Plus zusätzliche Gewinne wegen
steigendem Ölpreis)
Die Fragestellung ist interessant -- die quantitative
Betragsnennung ist eh problematisch ,weil schlicht von
zu vielen Parametern abhängig...
so konnte man hier im Forum mal lesen: "Wer mehr als 200
Euro sparen kann sei privilegiert".
Ich konnte mal 60% des Netto beseite legen - - und man sollte
wirklich nur beiseite legen und nicht auf ein (Festgeld)konto
Diese Daten sidn ggfs "bekannt" ,so daß man typischerweise
dieses "Vermögen" aufbrauchen muß .......
Aber wer selbst 800 Bucks weglegen kann - die Kohle ist
bei der kommenden Massiventlassung schneller weg als man
denkt .
Insofern müssen daß schon Größenordnungen sein ,die typischer
weise gewisse Großverdiener überhaupt erreichen können.
>Wie habt ihr Euer Budget "optimiert" ?
Als erstes gebe ich mein Geld für eine gesunde Lebensweise aus. Zu
Anfang stehen gesunde Lebensmittel (wofür sonst?), dann eine gesunde
Wohnung (ruhige Gegend, kein Lärm/Stress, möglichst wenige Abgase, ...,
...). Dann wird ein kleiner Teil für später (Rente) gespart.
Ein weiterer Teil geht an Spenden (Tiere, Umwelt, humanes). Ein recht
großer Teil wird für die nahe Zukunft gebunkert (auswandern). Der
restliche "Überschuss" auf dem Giro-Konto reicht für die Konsum-Gier und
Notfälle (Waschmaschine, KFZ-Reparatur, ..., ...)
Man sollte zumindest so viel Geld sparen, dass man davon alle üblichen
Ausgaben, inklusive Autokauf und Einbauküche, ohne Kredit, in Bar
begleichen kann.
So läst sich’s gut schlafen.
Hallo Henry,
da gebe ich Dir zu 100% recht!
Genauso habe ich es auch immer gehalten.
Ausgeben kann man nur so viel, dass diese Reserve IMMER bleibt
(abgesehen von unverschuldet in Not geratene Menschen)
Als Student hätte ich mir notfalls am nächsten Tag ein neues
Fahrrad kaufen können.
Heute kann ich mir morgen aus eigener Tasche auch einen neuen
PKW kaufen.
Und nicht zu vergessen:
Deine Position bei Preisverhandlungen wenn Du als Barzahler
ankommst --> die Ersparnis geht dann wieder in den "Topf für
Ausgaben".
Die Einstellung "ich habe diesen Monat xyz EURO übrig -
was kaufe ich denn davon habe ich noch nie verstanden.
Gruß
der anonyme Zustimmer
>Die Einstellung "ich habe diesen Monat xyz EURO übrig ->was kaufe ich denn davon habe ich noch nie verstanden.
Da kann man doch mindestens zweimal xyzEuro ausgeben....
;-)
>Und nicht zu vergessen:>Deine Position bei Preisverhandlungen wenn Du als Barzahler>ankommst --> die Ersparnis geht dann wieder in den "Topf für>Ausgaben".
Das stimmt aber nur bedingt, beim Autokauf ist das Banane. Die meisten
Händler wollen viel lieber einen Kredit zusätzlich verkaufen. Als
Barzahler wurde ich schon schief angeschaut, als ich mit dem Bündel 500
Euro Scheinen da auflief um den Wagen abzuholen.
>...als ich mit dem Bündel 500>Euro Scheinen da auflief um den Wagen abzuholen.
Mit so vielen Lappen in der Hand schaut Dich jeder doof an.
"Barzahler" beim Autokauf heißt es, wenn Du kein Leasing und keine
Ratenzahlung machen willst. Der Händler bucht das Geld direkt von
Deinem Konto ab.
Ein Autohändler verdient bei Leasing am meisten.
Danach folgt Barzahlung, danach Ratenkredit.
Beim Ratenkredit muß der Händler der Autobank einen Obulus bezahlen.
Naja nen Auto ist sinnvoll gleich vollständig zu bezahlen stell dir mal
vor du fehrst das ding gegen die wand und musst noch x Jahre den
abbezahlen + die Raten fürs neue oder du wirs zwischenzeitlich mal zum
Sozialfall... , mit Zinsen kostet des ein Vermögen also ist des schon
sinnvoll etwas Geld zu Sparren.
Also wer bei den niedrigen Zinssätzen, die Autohäuser haben, noch bar
zahlt, ist "suboptimiert". Wenn das Auto an der Wand ist, zahlt das die
obligatorische Vollkasko an den Kreditgeber (Autobank). Sollte man
arbeitslos werden, kann das über Kredit finanzierte Auto nicht so ohne
weitere weggenommen werden. Es gehört ja der Bank. Außerdem kann ich das
übrige Geld zinsgünstig anlegen und bin nicht auf einen Schlag viel Geld
los. Wenn ich ins Gras beiße, juckt das höchstend den Kreditgeber. Also
Auto möglichst nicht bar zahlen, das bindet das gesamte Geld auf einen
Schlag, von dem man Jahre gut leben kann.
>Also Auto möglichst nicht bar zahlen, das bindet das gesamte Geld auf >einen>Schlag, von dem man Jahre gut leben kann.
Unter dem Strich bezahlst du aber mehr. Du kannst also auf längere Sicht
ohne Leasing besser leben. Glaub mir das ist so!
Ich verdiene nicht Schlecht, spare aber an allen Enden. Wohne in einer
1-Zimmerwohnung, kein Auto, die billigsten Lebensmittel usw. Mein Ziel
ist es Doppel-Millionär zu werden und dann von den Zinserträgen
(Obligationen, Aktien-Dividenden) zu leben.
Euer Möchtegernmillionär
Naiver Möchtegernmillionär,
Du hängst immernoch der weitverbreiteten und irrigen Meinung an, man
könnte von Zinsen leben. Bei sicheren Zinsen von derzeit ca. 3 % mußt Du
die Steuer von 25% abziehen und die Inflationsrate, dann bleibt netto 0
! D.h. Du wirst Dein Kapital aufzehren, wenn Du sonst keinen Verdienst
mehr hast...
>Wenn das Auto an der Wand ist, zahlt das die obligatorische Vollkasko an den
Kreditgeber (Autobank).
Nee, nicht ganz.
Wenn es waehrend der Leasing-Dauer zu einem Totalschaden kommt oder der
Wagen gestohlen wird, erstattet der Versicherer nur den aktuellen
Wiederbeschaffungswert des Autos, der vom Alter und der KM-Leistung
abhaengt. Wegen des hohen anfaenglichen Wertverlusts klaffen Zeitwert
des Wagens und Restforderung der Gesellschaft im Schadensfall oft
erheblich auseinander.
| Würde mich mal interessieren wie viel Geld ihr ende Monat übrig habt
Übrig? Was soll denn übrig bleiben, bitte sehr? Ich bin schon froh, wenn
Ende des Monats der Überziehungsrahmen nicht komplett ausgeschöpft ist.
| und wie viel ihr spart und für was!
Sparen? Witzig! Wovon soll ich sparen, wenns schon fast nicht zum Leben
reicht?
| Leistet ihr Euch viel,
Ich leiste mir so gut wie gar nichts. Mal eine Schachtel Zigaretten und
ein paar Bier auf der Tankstelle (=Arbeitgeber) nach Dienstschluß sind
zumindest Ende des Monats fast schon Luxus. Anfang des Monats, wenn das
Geld kommt, genehmige ich mir manchmal ein Kebap (=Döner, für die
Piefke). Sonst esse ich relativ viel Reis, Nudeln und Bohnen. Das
schmeckt mir und ist relativ günstig. Meine selbstgezimmerten
Leibgerichte: "Nudeln mit Käs' und Curry" und "Bohnenreis". Benzos
verschreibt mir der Doc, könnte ich mir am freien Markt nämlich auch
nicht mehr leisten.
Gott sei Dank ist mein neuer Arbeitgeber, die Tankstelle, nicht so weit
entfernt wie mein Vorheriger, ich habe daher letzten August mein Kfz
abmelden können. Ein PKW ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.
Zum Erreichen der abendlichen Weiterbildungsstätte nutze ich die Bahn,
die bei uns wesentlich billiger ist als bei den Deutschen. Ich hatte
mehrere Jahre eine Art Wochenendbeziehung nach Bayeren, ich kenne daher
auch die ausländischen (meiner Meinung nach unverschämten)
Beförderungsentgelte der DB. So ist es von .at aus gesehen billiger nach
Kiew zu fahren als nach Köln. Und Kiew ist sicher nicht minder
interessant. Die Beziehung existiert übrigens nicht mehr, auch eine
eingesparte Ausgabenposition. (Und nein, die Beziehung ist nicht an
finanziellen Gründen gescheitert). Aus der Beziehung sind "Gott sei
Dank" keine Nachkommen hervorgegangen, eine Verpflichtung zu etwaigen
Unterhaltszahlungen ist mir daher erspart geblieben.
Kommt Urlaubs- oder Weihnachtsgeld kann ich wenigstens bei Digikey,
Farnell und Konsorten zuschlagen, falls es das Budget zulässt. Mein
Hobby ist nämlich die Elektrotechnik. Zu besonderen Anlässen (z.B.
Geburtstag) besuche ich das lokale Teehaus. Meine Spezialität sind
unfermentierte (Unblended Green) und halbfermentierte - sogenannte
Oolongs - Reinsorten (Single var. Oolong).
Politisch bin ich eher links orientiert, ich unterstütze daher die von
mir favorisierte Partei als Mitglied mit dem ermäßigtem Beitrag von EUR
7,50 im Quartal. Diese Position werde ich auch nicht aufgeben und tut
mir auch nicht sonderlich weh.
Ausserdem verfüge ich über eine Internet-Flatrate. Auch darauf werde ich
nicht verzichten, solange sich dies nicht als unbedingt notwendig
erweist.
Im Übrigen habe ich das Glück, den Teil einer Immobilie bewohnen zu
dürfen, welche sich im Besitz meiner näheren Verwantschaft befindet. Die
Miete hierfür stellt zwar einen relativ großen Abzug von meinen
monatlichen Einnahmen dar, ist jedoch fair und wesentlich günstiger als
die Preise des offenen Marktes.
| oder spart ihr an allen Ecken um möglichst viel auf die Seite zu legen?
Lustig! Ich spare an allen Ecken und Enden um am Monatsende mit dem
Kontostand nicht allzuweit in negativer Richtung von Null entfernt zu
sein. Bei mehr als EUR 500 Passivum fallen nämlich zusätzliche Kosten
an. Dieses ziel erreiche ich durchschnittlich in vier von sechs Monaten.
| Wie habt ihr Euer Budget "optimiert" ?
Das Budget wird primär ausgabenseitig optimiert. Eine Freundin (im
platonischen Sinne) von mir, Zeitgenossin "Schiemie", erachtet meine
Vorgehensweise als zielführend.
| Bei mir sind es etwa 600€ im Monat die ich auf die Seite legen kann.
Meine Nettoeinkünfte belaufen sich, bei einem guten Monat (=mit einem
Werktag beginnend, 31 Tage lang + ein Feiertag mit Beschäftigung) auf
rund 850 Euro. Viel Spaß beim Sparen nach Abzug der Kosten für
Unterkunft, Lebensmittel, Bahn, Internet, Bankspesen und Rezeptgebühren.
Gregorius,
mit Verachtung an die Sozialpartner, welche im Kollektivvertrag für
Beschäftigte im "Tankstellen- und Garagengewerbe" keinen
Sonntagszuschlag vorgesehen haben. Btw: ACAB (persönliche Meinung, aus
eigener Erfahrung)
Wenn ich das so lese, bin ich froh (ohne Schadenfreude) dass ich mich
mit Ende 20 nochmal aufgerafft habe, und ein Studium nachgezog. Hätte
ich weiter als kleiner Elektroniker in diversen Klitschen gearbeitet,
sähe es bei mir jetzt ähnlich aus. Nach dem Studium hatte ich nochmehr
Glück und bin nicht, wie einige Komilitonen, in die Automobilbranche
gegangen.
Ich habe jetzt zwar nicht das Gehalt was ich vieleicht in anderen
Branchen erzielen könnte, aber es reicht zum Leben und mir macht mein
Job Spaß. Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit. Das ist IMHO wichtiger
als viel Kohle.
Naja, ein Studium aufzunehmen ist so ziemlich das höchste Risiko, was
man eingehen kann. Die Chancen, den während des Studiums erfolgten
Verdienstausfall später durch höheres Gehalt kompensieren zu können, ist
nahezu Null. Die Gefahr, mangels Berufserfahrung oder sonstigen
Scheinargumenten, nach dem Studium keinen der Qualifizierung
entsprechenden Job zu bekommen ist hoch. Für Billigjobs wird man wegen
"Überqualifizierung" abgelehnt.
Ich war auch so dumm und habe mich von der Propaganda verarschen lassen.
Jetzt darf ich mich zwar Dipl.-Ing. nennen, stehe aber finanziell
schlechter da, als andere Leute, die seit ihrem 17ten Lebensjahr Geld
verdienen. Auch die Familiengründung erfolgt bei Akademikern in der
Regel zu spät.
>Naja, ein Studium aufzunehmen ist so ziemlich das höchste Risiko, was>man eingehen kann.
Wenn man Kunst, Sozialpädagogik, Architektur oder Fraueninformatik!
studiert stimme ich Dir zu. Auch die Sache mit dem Verdienstausfall ist
nicht zu verachten. Aber generell ist ein Studium häufig ein Türöffner.
Und wie ich schon schrieb, Geld ist nicht alles. Es sollte zum Leben
reichen, aber wer ein Studium beginnt, weil er die fette Kohle verdienen
will, der geht ein hohes Risiko ein. Der wird nie richtig gut in dem was
er macht, weil seine Gedanken nicht um die Sache kreisen sondern halt um
das liebe Geld.
Mich hat das Studium deutlich nach vorne gebracht. Auch wenn ich nicht
60k verdiene.
ichauch,
Du hängst immernoch der weitverbreiteten und irrigen Meinung an, man
hätte bei langfristigen Investitionen eine Rendite von 3%. Realistisch
sind ca 10%
>>Naja, ein Studium aufzunehmen ist so ziemlich das höchste Risiko, was>>man eingehen kann.>>Wenn man Kunst, Sozialpädagogik, Architektur oder Fraueninformatik!>studiert stimme ich Dir zu.
Noch so einer, mit Scheuklappen vor den Augen. Für dich persönlich mag
sich dein Studium aus deiner heutigen Sicht gelohnt zu haben. Dies
jedoch zu verallgemeinern, ist falsch und zeugt von Naivität. Man muss
nicht Kunst, Sozialpädagogik, Architektur oder Fraueninformatik studiert
haben, um im Vergleich zu Nichtakademikern der Verlierer zu sein. Das
geht genauso mit Elektrotechnik und Maschinenbau. Ich kann heute keinem
ein Ingenieurstudium empfehlen.
> Du hängst immernoch der weitverbreiteten und irrigen Meinung an, man> hätte bei langfristigen Investitionen eine Rendite von 3%. Realistisch> sind ca 10%
10% Rendite? Das geht nur in wirtschaftlichen Boomjahren, wenn man in
den DAX investiert. Die Zeiten sind aber vorbei und kommen so schnell
nicht wieder.
Gast,
wenn dir dein Taxi-Fahrer sagt, du sollst in den DAX investieren, ist es
Zeit auszusteigen ;-)
10% in wirtschaftlichen Boom-Jahren wäre äusserst dürftig
> Ich kann heute keinem ein Ingenieurstudium empfehlen.
Mit viel Verwunderung kann ich da wirklich nur den Kopf schütteln. Aus
meiner Sicht mit über 50 ist diese Aussage total an der Realität vorbei.
Und das sowohl von Seiten des Geldes als auch der geistigen
Befriedigung.
Wenn jemand einen kreativen Geist hat und dann 40 Jahre stupide am Band
arbeiten muss, ist das wohl die schlimmste denkbare Strafe für Faulheit.
>Noch so einer, mit Scheuklappen vor den Augen. Für dich persönlich mag>sich dein Studium aus deiner heutigen Sicht gelohnt zu haben. Dies>jedoch zu verallgemeinern, ist falsch und zeugt von Naivität. Man muss>nicht Kunst, Sozialpädagogik, Architektur oder Fraueninformatik studiert>haben, um im Vergleich zu Nichtakademikern der Verlierer zu sein. Das>geht genauso mit Elektrotechnik und Maschinenbau. Ich kann heute keinem>ein Ingenieurstudium empfehlen.
Nana, wer ist hier naiv? Gerade jetzt lohnt es sich ein technisches
Studium aufzunehmen. Die Krise kann nicht ewig dauern. Du solltest Deine
Scheuklappen von den Augen entfernen, und die wirtschaftliche Situation
mit etwas Abstand betrachten. Schonmal den Begriff Schweinezyklus
gehört? Du scheinst ja voll auf den Panikzug aufgesprungen zu sein.
Immer schön mit dem Strom schwimmen und erst dann ein Studium aufnehmen,
wenn es alle tun ist der falsche Weg. Vorausschauend agieren scheint
völlig aus der Mode zu sein. Naja, die Manager leben uns das ja auch so
vor, nicht war?
>Auch die Familiengründung erfolgt bei Akademikern in der>Regel zu spät.
Na das hat wohl andere Gründe: Frauen wollen in der Regel einen
höhergestellten oder gleichen Partner. Wenn sie Akademkikerin sind
(egal, ob Frauenfach oder nicht), wollen sie einen Akademiker. Da aber
viele Männer auch bereit sind, vom Status nach unten zu heiraten, weil
sie bei dieser Frau eher als "Oberchef" auftreten können, bleibt für die
Akademikerin häufig kein Partner. Folge: kinderlose Akademikerinnen.
> Mit viel Verwunderung kann ich da wirklich nur den Kopf schütteln. Aus> meiner Sicht mit über 50 ist diese Aussage total an der Realität vorbei.
Für die heute 50jährigen war ein Ingenieurstudium ja auch sehr
vorteilhaft. Die Zeiten ändern sich aber. Was in den letzten 50 Jahren
sinnvoll und erfolgreich war, muss es in den nächsten 50 Jahren
keineswegs sein. Wer das nicht kapiert, lebt an der Realität vorbei.
>Noch so einer, mit Scheuklappen vor den Augen. Für dich persönlich mag>sich dein Studium aus deiner heutigen Sicht gelohnt zu haben. Dies>jedoch zu verallgemeinern, ist falsch und zeugt von Naivität.
Nur weil sich dein Studium für dich nicht gelohnt hat muss das aber
auch nicht für alle gelten.
>Dies jedoch zu verallgemeinern, ist falsch und zeugt von Naivität.
Man beachte den Schreibstil und man weiß, wie ernst man den Autor nehmen
darf. Kommt rüber wie ein Prophet.
Wenn man als Ing. was kann und auch jung ist, kann man sicher besser
verdienen als viele andere in dieser Alterskohorte. So rosig sehen die
Berufschancen in anderen Berufen auch nicht aus. Und Bildung schützt vor
Arbeitslosigkeit. Zur Not wird man immer noch als Buchhändler
eingestellt, während der Ungelernte auf der Straße steht. Das Problem
könnte das Alter werden. Aber andere Berufe haben von jung auf Probleme.
Muss man denn immer in allen Lebensbereichen der absolute Gewinner sein?
Ich kann gut damit leben, wenn ein Kumpel gleichen Alters als
Facharbeiter mehr verdient als ich Berufseinsteiger. Immerhin hat er
früher angefangen und ist somit auf seinem Fachgebiet und in seinem
Betrieb ein erfahrener Mitarbeiter, während ich eben erst am Anfang
meines beruflichen Werdeganges stehe und trotz Studium sicher noch viel
zu lernen habe, vor allem hinsichtlich Spezialisierung auf die Themen
hier in der Firma.
Auch sind meine Aufstiegschancen als Akademiker sicherlich höher als die
meines Kumpels. D.h. wenn ich Leistung zeige und mich geschickt anstelle
(Glück gehört natürlich auch dazu) bin ich in 10 Jahren wesentlich
besser gestellt als er.
Mal abgesehen davon gibt es auch genügend Beispiele in meinem
Bekanntenkreis, die als Facharbeiter sehr mau verdienen und grade als in
der Produktion Tätige jetzt Angst um ihren Job haben müssen. Ein
Verlierer bin ich somit nicht, und dass ich nicht ganz oben stehe macht
mir dann nichts aus.
Würden Ings generell am Hungertuch nagen und Facharbeiter generell viel
besser verdienen, könnte man von einer krassen Fehlstellung reden, aber
so... Es wird immer Menschen geben, die mehr als man selbst verdienen.
Wer damit nicht klar kommt, sollte sich mal überlegen WAS im Leben
eigentlich wichtig ist. Diese Schw.nzvergleiche (auch oft hier im Forum)
sind doch lächerlich.
Zum Thema:
Altersvorsorge: ca. 200 Euro im Monat, Bausparen ca. 150 Euro, nach
Abzug von Miete/Auto/Versicherungen/Lebenshaltung bleiben noch ca.
300-400 Euro für die hohe Kante.
>Na das hat wohl andere Gründe: Frauen wollen in der Regel einen>höhergestellten oder gleichen Partner.
Interessant. Irgendwie ist das Gleichheitsprinzip bei der Partnerwahl
hinsichtlich sozialem Niveau nicht ganz umgesetzt.
Frauen wollen immer noch den bessergestellten Ehemann.
Warum tut es keiner auf gleicher Augenhoehe?
>Auch die Familiengründung erfolgt bei Akademikern in der>Regel zu spät.
Das wuerde ich eher als Vorteil ansehen.
Sollte eine Familiengründung gar nicht passieren, dann ist das auch
nicht das schlimmste im Leben.
>Frauen wollen immer noch den bessergestellten Ehemann.>Warum tut es keiner auf gleicher Augenhoehe?
Weil sie gerne mit Geld, Macht und Status des Ehemannes protzen, so wie
Männer mit Tit*en, A*sch und Bettqualitäten ihrer Frau protzen ;)
>Warum tut es keiner auf gleicher Augenhoehe?
Der tut es auch, habe ich übrigens auch geschrieben:
>>Frauen wollen in der Regel einen höhergestellten oder gleichen Partner.
Eine Akademikerin, die einen sozial niedrigeren Partner anschleppt, muß
schon davor Angst haben, von ihren Freundinnen, Verwandten usw. schief
angeschaut zu werden, selbst wenn sie mit diesem Mann glücklich ist. Das
sind unralte gesellschaftliche Regeln, die immer noch gelten.
>Frauen wollen in der Regel einen höhergestellten oder gleichen Partner.
Männer sind nicht schön! Deshalb wirken andere Merkmale anziehend.
Körperliche Stärke, Geld, Macht.
>>Frauen wollen in der Regel einen höhergestellten oder gleichen Partner.
Wie gut, dass Angie schon unter der Haube war, als sie B-Kanzlerin
wurde. Sie haette da echt Probleme gehabt.
>Muss man denn immer in allen Lebensbereichen der>absolute Gewinner sein?
Ja, das ist hier leider so. Und durch dieses zwanghafte Verhalten werden
unsere ganzen negativen Eigenschaften noch verstärkt. Angefangen vom
protzigen Auto über berufliche/politische Stellungen bis hin zu Krieg
und Zerstörung.
> Nur weil sich dein Studium für dich nicht gelohnt hat muss das aber> auch nicht für alle gelten.
Nur weil sich dein Studium für dich gelohnt hat, muss das aber auch
nicht für alle gelten. Es wird immer mehr Leute geben, für die sich ihr
Studium nicht lohnt. Die Zeiten ändern sich eben.
Du wiederholst dich, auf diese Aussage habe ich doch geantwortet. Es
wird immer Leute geben für die sich ein Studium lohnt, und solche für
die es sich nicht lohnt. Zu sagen man würde "keinem ein
Ingenieursstudium empfehlen", das ist eine Verallgemeinerung.
> Wenn jemand einen kreativen Geist hat und dann 40 Jahre stupide am Band> arbeiten muss, ist das wohl die schlimmste denkbare Strafe für Faulheit.
Das stimmt. Aber viele haben trotz abgeschlossen Studium leider keine
andere Wahl, eine schlecht bezahlte stupide Arbeit anzunehmen. Mit
Faulheit hat das nicht unbedingt was zu tun. Ein Studienabschluss
garantiert noch lange keinen angemessenen Job.
>>Dies jedoch zu verallgemeinern, ist falsch und zeugt von Naivität.>>Man beachte den Schreibstil und man weiß, wie ernst man den Autor nehmen>darf. Kommt rüber wie ein Prophet.
Ich erkenne da keinen besonderen Schreibstil.
>>Auch die Familiengründung erfolgt bei Akademikern in der>>Regel zu spät.>>Na das hat wohl andere Gründe: Frauen wollen in der Regel einen>höhergestellten oder gleichen Partner. Wenn sie Akademkikerin sind>(egal, ob Frauenfach oder nicht), wollen sie einen Akademiker.
Das stimmt. Aber die späte Familiengründung bei Akademikern liegt wohl
daran, dass Studenten eines anspruchsvollen Studienfachs weniger Zeit
und weniger Geld für Weiber haben als Arbeiter.
>dass Studenten eines anspruchsvollen Studienfachs weniger Zeit>und weniger Geld für Weiber haben als Arbeiter.
Der Arbeiter hat doch eine ganz andere Klientel von Weibern. Die
Akademikerinnen /Studentinnen kann er nicht beeindrucken. Die
angestellten Weiber würden ihn zwar nehmen, wenn aber ein Akademiker
abzusahnen ist, wird umgestellt. Bleiben die Arbeiterinnen. Die trauen
sich gar nicht an einen Akademiker ran (kann ich nicht halten, der ist
mir suspekt, langweilig).
Der Student (Akademiker in spe) wird erst dann für die Weiber
interessant, wenn er sein Studium abgeschlossen hat. Plötzlich hat er
einen höheren Sozialstatus, verdient u. U. besser und hat auch mehr
Einfluß (Vorgesetzter, Weisungsberechtigter). Bis zum Studienabschluß
des Studenten hingegen kann der Arbeiter mehr bieten.
Haaaaaaaaalooooooooo !!!!, (und NEIN! meine Tastatur klemmt NICHT)
das Thema ist "Wie viel Geld spart ihr pro Monat?"
Mädels und deren Ambitionen sind es nicht.
Deshalb auch kein Kommentar von mir dazu. Könnten wir in aber in einem
neuen Thread abhandeln!?
"Altersvorsorge: ca. 200 Euro im Monat, Bausparen ca. 150 Euro, nach
Abzug von Miete/Auto/Versicherungen/Lebenshaltung bleiben noch ca.
300-400 Euro für die hohe Kante"
jo. Das passt als Berufsanfänger mit Deiner Ausbildung/Deinem Gehalt.
Ein grosser Schritt ist irgendwann das Wohnungseigentum.
Da muss man echt aufpassen, um nicht "über den Tisch gezogen" zu werden
(bezahl nur für ein Objekt, das real existiert! Nicht für
Versprechungen!)
Mehrere Kollegen von mir hatten da leider nur in die Konkusrmasse
investiert.
Schöne Grüße
p.s.:
nachdem meine Eigentumswohnung abbezahlt ist und ich vorher auch so
300-400 + Bauspar + ... auf die hohe Kante legen konnte, sind es
jetzt im Schnitt etwa 1000,- mehr.
Als Student mit Nebeneinkünften ca. 2000/Monat (überwiegend auf
Tagesgeldkonto und ein paar risikoarme Wertpapiere). Bin mir aber im
Klaren darüber dass das in keiner Weise repräsentativ ist.
Habe z.Zt. eine stark negative Sparquote. Hatte aber etliche Jahre
vorher eine positive Sparquote.
D.h. ich zehre gerade meine Guthaben auf und lebe von der Substanz.
So ist das als Freiberufler. Nur in guten Zeiten kann man ernten.
Hallo!
Gast wrote :
>Als Student mit Nebeneinkünften ca. 2000/Monat (überwiegend auf>Tagesgeldkonto und ein paar risikoarme Wertpapiere). Bin mir aber im>Klaren darüber dass das in keiner Weise repräsentativ ist.
Soviel Knete hat mancher Ing. nichtmal netto / Monat auf dem Konto. Und
manch anderer Job kommt da nichtmal brutto hin :-O
Was sind denn deine Nebeneinkünfte? Begleitservice für einsame reiche
Witwen oder bist du etwa der Sohn bzw. Handlanger von dem hier ;)
[[]]-Beitrag "«Aus tiefstem Herzen: Gracias Amigos!»"
Gruß
> Der Student (Akademiker in spe) wird erst dann für die Weiber> interessant, wenn er sein Studium abgeschlossen hat.
So siehts aus. Deshalb vollzieht sich die Familiengründung bei
Akademikern recht spät. Wenn man sein Studium abgeschlossen hat, ist man
mindestens 30 und hat erst dann eine Chance. Der Arbeiter hat in diesem
Alter schon einen Batzen angespart und seine Kinder sind schon
mindestens im Vorschulalter.
>Wenn man sein Studium abgeschlossen hat, ist man mindestens 30
Abitur (G13) mit 19 (oder 20 bei 1x wiederholen)
1 Jahr BW oder Zivi -> 20 oder 21
Studium mit Regelstudienzeit 5 Jahre -> 25 oder 26
an die "mindestens 30" komm ich nicht hin.
Ich war mit 27 mit dem Studium (E-Technik TU) fertig, hatte aber 2
Auslandsaufenthalte.
Frankfurter wrote:
> So ist das als Freiberufler. Nur in guten Zeiten kann man ernten.
Aber von alleine kommen bessere Zeiten nicht wieder.
Geldmann wrote:
> Würde mich mal interessieren wie viel Geld ihr ende Monat übrig habt und> wie viel ihr spart und für was!
Ich könnte nur immer am Ende des Geldes noch etwas Monat beiseite legen.
<:-)
> Bei mir sind es etwa 600€ im Monat die ich auf die Seite legen kann.
Auch auf meine Seite? Dann würde es sich rechnen:
http://melina.kilu.de/forum/viewtopic.php?f=9&t=22
Frankfurter wrote:
>> Ich war mit 27 mit dem Studium (E-Technik TU) fertig, hatte aber 2>> Auslandsaufenthalte.>>Bummelstudent!
Ich musste die 5. Jahrgangsstufe wiederholen, musste zur BW (W-15),
wegen eines schweren Motorradunfalls waren 1-2 Semester verloren.
Durch meine Diplomarbeit in Limerick/Irland gingen wieder 3 Monate
Verzoegerung drauf usw.
Ich denke ich hatte ueberdurchschnittliche viele Verzoegerungsfaktoren
und war 3 vor dem angeblichen Mindestalter fertig.
>Wenn man sein Studium abgeschlossen hat, ist man mindestens 30>> So ist das als Freiberufler. Nur in guten Zeiten kann man ernten.>Aber von alleine kommen bessere Zeiten nicht wieder.
Ja, aber die kann ich alleine NICHT bzw. zu einen ganz ganz geringen
Teil beeinflussen.
Und verkrampft nach einer Arbeit suchen und bekommen, hiesse einen
anderen diese Moeglichkeit nehmen, der sie vielleicht dringender
braeuchte.
Arbeitsmarkt = Null-Summen-Spiel
Frankfurter wrote:
> @Hartmut Kraus (wodim)>> Dein Nickname erinnert mich an ein bekanntes CD-Brenner-Tool.> Hast Du was damit zu tun (Co-Entwickler)?
Nein - das war "Wotan" und "Odin" zusammengezogen und aus dem "m" ein
"n" gemacht. <:-)
Frankfurter wrote:
>>Aber von alleine kommen bessere Zeiten nicht wieder.> Ja, aber die kann ich alleine NICHT bzw. zu einen ganz ganz geringen> Teil beeinflussen.
Ich alleine auch nicht - mit ein bisschen Hilfe schon. Du wenigstens zu
einem geringen Teil?
Frankfurter wrote:
> Und verkrampft nach einer Arbeit suchen und bekommen, hiesse einen> anderen diese Moeglichkeit nehmen, der sie vielleicht dringender> braeuchte.> Arbeitsmarkt = Null-Summen-Spiel
Sowieso. Aber meine Arbeit liegt hier, dass ich nicht mehr drübergucken
kann, aber seit Jahren. (Von der die, denen ich "einen Job wegnehmen"
müsste, wiederum keine Ahnung haben). Wenn du die Arbeit siehst, bevor
sie dir aufgetragen wird, dann hast du den Drive zum Freiberufler!