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Forum: PC Hard- und Software SATA-Festplatte an anderes Mainboard


Autor: Tobi (Gast)
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Hallo,

gestern starb der PC eines Kollegen von mir. Es ist mit ziehmlicher 
Sicherheit das Mainboard, denn wenn der PC eingeschalten wird passiert 
gar nichts, außer das sämtliche Lüfter auf voller Drehzahl laufen. Die 
Spannungen am Netzteil habe ich bereits überprüft, die sind alle in 
Ordnung. Kein Bild, kein Piepser.

Da der Festplatte nichts passiert sein dürfte, möchte ich sie einfach an 
einem fremden PC anschließen, um die Daten zu retten. Allerdings 
verlangt ein Bekannter meines Kollegen (den ich nicht kenne) dafür 500€. 
Gibt es da irgendwelche Probleme die ich nicht kenne, so das der Preis 
gerechtfertigt ist, oder kann ich das so machen wie mir das vorschwebt?
Es ist eine SATA-Platte mit 160GB, wenn der PC hier wäre, könnte ich 
genauere Daten reinstellen. Zur verfügung stehen mir ein PC mit SATA II 
anschlüssen und WinXP und Ubuntu als Betriebssysteme.

Autor: Ich (Gast)
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500 Euro ist ja wucher!

Kklar geht das. Entweder die Platte einfach einbauen in ein rechner mit 
anderem System und das andere System booten und die sachen von der 
Fesstplatte kopieren.

Oder:

Linux: HDD einfach in ein anderen PC stecken und diese HDD booten. Der 
Kernel läd dann die entsprechenden benötigten Module selbst (Falls das 
kein spezieller auf den kaputten PC abgespeckterr Kernel war)

Windows: Im Internet gibts Anleitungen wie man die Hardware Erkennung 
neustarten kann.

Danach kann man idr wieder ganz normal am  PC arbeiten.


Mit den Symtomen muss nicht das Board kaputt sein. Das kann auch der RAM 
oder die CPU sein. Es gibt PCI-Karten weelche den Postcode anzeigen. 
(für 10-20Euro) damit kann man rausfinden was genau kaputt ist bzw wo er 
hängt.


Gruß

Autor: Peter (Gast)
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nein gibt es nicht, du kannst die Festplatte ohne Probleme an jeden 
Computer mit SATA-Anschluss anschießen.
Wenn er aber ein Festplatten passwort vergeben hat (macht eigentlich 
keiner) dann wird es ein wenig schwerer.

also für 400€ würde ich es auch machen g

Autor: Tobi (Gast)
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DAs es Wucher ist habe ich auch gedacht. Aber er hat die Platte schon in 
"Auftrag" gegeben, das das sein Vater gemacht hat, der sich eigentlich 
nicht mit PCs auskennt. Und bevor ich sage er soll mich das machen 
lassen wollte ich mich nur noch versichern, nicht das es das 
irgendwelche Probleme gibt und ich die Platte wieder zurückgeben kann. 
Das RAM kann es nicht sein, das ich es schon ausgetauscht habe, und wenn 
der Prozessor tot ist beginnt das Mainboard doch im normalfall 
ununterbrochen zu Piepsen dachte ich.
Ich werde auf dem Mainboard noch die Spannungsregler überprüfen, 
vielleicht gibt es ja noch die Chance, das es nur an ein paar 
vertrockneten Elkos liegt und man es durch austauschen wieder flott 
kriegt. Die Chancen dafür liegen aber wahrscheinlich unter 
0,0000000001%...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> und wenn der Prozessor tot ist beginnt das Mainboard doch
> im normalfall ununterbrochen zu Piepsen dachte ich.

Nein. Das Piepsen wird vom Prozessor gesteuert, wenn der tot ist, piepst 
da gar nichts.

Autor: Tobi (Gast)
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Ok, danke wieder was gelernt.

Autor: A. K. (prx)
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Wobei man von dem Ding auch nicht booten muss. Mann muss es nicht einmal 
in den Rechner einbauen. Ein USB/SATA-Konverter für 10€ tut es auch, und 
zum Umkopieren der Daten auf USB-Disk/Stick kann man Knoppix von CD 
booten, wenn der Inhaber des Leih-PCs sich Sorgen um seine Virensammlung 
macht.

Autor: Tobi (Gast)
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Ich habe ja nicht vor von dem Ding zu booten. Ich habe dann halt 2 
Platten am PC. Eine mit dem Betriebssystem und eine von der ich die 
Daten herunterhole.

Autor: Alexander B. (esquilax)
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Na den Kollegen würd ich aber gern kennenlernen wollen...
Einfach mal pauschal 500€ zu verlangen ist schon ein starkes 
Stück...dass muss man sich erst mal trauen.
Bei Kollegen fällt das ja auch eher unter Freundschaftsdienst. Da sollte 
sowas doch mit einer Brotzeit und nem 10er bezahlt sein.

Autor: A. K. (prx)
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Wahrscheinlich hatte er ihn am Mittwoch gefragt ;-)

Autor: Thomas Dehler (Gast)
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>verlangt ein Bekannter meines Kollegen (den ich nicht kenne) dafür 500€.

War ganz bestimmt ein Aprilscherz. Sonst würde das nämlich unter Wucher 
fallen...

Autor: zwieblum (Gast)
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erklär' mal wie eine dienstleistung unter wucher fallen soll

Autor: Ich (Gast)
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Dann ist eben die Entlohnung dieser Dienstleistung Wucher.

Erst andere Meinungen einholen bevor man so etwas in Auftrag gibt.

Autor: Hal (Gast)
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> Gibt es da irgendwelche Probleme die ich nicht kenne, so das der Preis
> gerechtfertigt ist

Diese Frage solltest du mit einem IQ knapp über dem von Knäckebrot 
leicht selbst beantworten können. Sollte dein IQ dafür nicht ausreichend 
sein, so ist der genannte Preis für dich gerechtfertigt.

Die Inkompetenz in diesem Forum erschreckt mich immer wieder.

Autor: abcdef (Gast)
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> Gibt es da irgendwelche Probleme die ich nicht kenne, so das der Preis
> gerechtfertigt ist
Dein Rechner könnte kaputt gehen, wenn die HDD komplett im Eimer ist 
(SATA-Port schrott, oder mehr)
Ansonsten gibts aber keine Probleme.

500€? Dafür kannst du dir einen Rechner kaufen, darin die Platte Testen 
und ggf. kopieren, und dir vom Restgeld noch ´ne ganze Menge Krimskrams 
kaufen... :-)

Autor: Alda Sagg (Gast)
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> Nein. Das Piepsen wird vom Prozessor gesteuert, wenn der tot ist, piepst
> da gar nichts.

Wenn nichts piepst muss nicht unbedingt der Prozessor karp0tt sein.

Einmal das CMOS/NVRAM löschen hat bei mir auch schon so einen
toten Rechner wiederbelebt.

Wäre vielleicht mal einen Versuch wert.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Desweiteren gibt es nicht wenige Mainboards die ausreichend Intelligenz 
im Chipsatz oder sonst wo besitzen, dass ein kaputter oder fehlender 
Prozessor wirklich als Piepscode angezeigt wird.

Autor: zwieblum (Gast)
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um mal prinzipiell aif das problem zurück zu kommen: für leute, die 
keine backups machen, sind 500€ lehrgeld echt billig. für leute, die 
google nicht kennen, sogar extrem billig.

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