Mosfet! Wie temperatur berechnen?

Gast #1223886
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo Leute ich habe bei Mosfet folgendes Problem.

Ich verstehe wie ich die Mosfets für PWM auslegen kann. Ich habe 
trotzdem etwas Verständnissprobleme.

Wie berechnen ich bei einem Mosfet die voraussichtliche Temperatur bei 
einer bestimmten Belastung?
Ich verstehe manche Diagramme nicht (siehe Datenblatt)
 - On-Resistance vs. Junction Temperature
 - Normalized Thermal Transient Impedance, Junction-to-Ambient

Was sagen diese Kurven aus?

Help
Angehängte Dateien:
Gast #1223956
Lesenswert?
• ▲
▼
hallo mike,

ich hab auch ehr weniger mit Temperaturberechnungen zu tun aber 
villeicht hilft dir dieses Referat über Kühlkörperberechnung:
http://projektlabor.ee.tu-berlin.de/projekte/wechselrichter/referate/Referat_Kuehlkoerper.pdf

Auf der ersten Seite deines DBs steht die max. "Operating Junction and 
Storage Temperature Range" von -55...150°C. Ich würde das jetzt so 
interpretieren dass die max. Sperrschichttemp. nicht über 150°C gehen 
darf sonst Ptot.

"Maximum Junction-to-Ambient (MOSFET)", also der thermische widerstand 
zwischen sperrschicht und umgebung (ohne KK) liegt bei max. 65°C/W.
Dass heißt wahrscheinlich pro Watt wird die Sperrschicht um 65K wärmer, 
also noch die Umgebungstemperatur dazu (z.B. 25°C) und es ergibt sich 
die Temperatur deines Bauteils bei 1W verlustleitung.

Die Kennlinie auf Seite 3 ist glaube ich nur zur Bestimmung des 
tatsächlichen  Kanalwiderstandes bei einer bestimmten Sperrschichttemp. 
Dieser wird natürlich benötigt um die Verlustleitung exakt berechnen zu 
können.

Mit freundlichem Gruß
MainSter
#1223973
Lesenswert?
• ▲
▼
Genau berechnen ist nicht, da spielen zu viele Unbekannte mit rein, und 
spätestens nach dem zehnten ineinander verschachtelten Integral vergeht 
dir eh die Lust.

Also lieber gut Abschätzen (*), und beim Kühlkörper den nächstgrößeren 
aus dem Katalog nehmen.

*) Damit mein ich nicht Pi-Mal-Daumen, sondern z.B.
die Verlustleistung im FET über einen PWM-Zyklus integrieren, unter 
Vernachlässigung der Temperaturabhängigkeit des Gates, über- u. 
unterschwingern der Ansteuerung, etc.
Und wenn auch das zuviel Berechnung ist, einfach Simulieren lassen, wenn 
die Gate-Ansteuerung halbwegs realistisch modelliert ist, kommt da auch 
halbwegs die richtige Verlustleistung raus.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.