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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik audio amp tda7235


Autor: Peter Mohr (Firma: elbBrandung) (peet)
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moin!
ich bin ziemlich unwissend bezüglich der beschaltung von verstärken.
hab mir den tda7235 bei reichelt gekauft, weil die leistungsdaten gut 
passten
- 1,6W audio amp mit 1,8V - 24V operation voltage & kost nicht viel und 
ist ein ein hübsches ic gegossen.

hab ihn nun wie im datenblatt verdrahtet.
(beschaltung in der grafik)
er verrichtet auch sofort eine klasse verstärkungsarbeit.

zum schauen hab ich einen gen sinus angelegt.
leider verzerrt er saumäßig!
screenshots hab ich alle beigelegt!
oben steht die einheit: die höhe eines blauen kästchens entspricht 0,5V

ich denke mein eingangssignal ist einfach viel zu stark.
mit einem vorwiderstand von 0,5MOhm an Vin geht's dann wieder hübsch.

allerdings möchte ich mein einganssignal natürlich nicht so stark 
abmindern.
der D/A wandler macht einen schönen sinuns 0 - 1V.
das möchte ich natürlich nicht mit einem halben megaohm zurechtstuzen.
ich möchte die volle auflösung des d/a wandlers mit der maximalen 
amplitude nutzen um einsteuungen und störungen zu minimieren.
der verstärkungsgrand des amps muss einfach runter.
aber einfach ist das scheinbar leider nicht.

im gegensatz zu den meisten op amps gibt das datenblatt hier nix zu der 
skalierung des verstärkungsfaktors v her.
(mit einem einfachen lm358 operationsverstärker bekomme ich die spannung 
schön verstärkt und skaliert. allerdings fehlt hier die stromfähigkeit 
und bei anschluss eines lausprechers (4 Ohm) bricht die spannung sofort 
zusammen)

ich möchte ja mit dem tda7235 arbeiten, denn auch die geringe 
versorgungsspannung ist super.
dann muss ich keine 2 spannungen aufbauen.

ich habe bereits versucht einen zusätzlichen widerstand (kopplung)
vom eingang an ausgang des verstärkers zu legen.
von E- nach out.
das sollte ja eingentlich helfen, sowohl bei einem invertierten, wie 
auch bei einem nicht invertierten amp sollte ein solcher widerstand doch 
direkt proportional zum verstärkungsfaktor sein....
erfolg hatte ich dennoch keinen, macht ihm leider nix aus...

auch die reduzierung der versorgungsspannung zeigt keine wirkung.
zwar nimmt dann die amplitude am ausgang ab, aber die häßliche 
rechteckform bleibt erhalten.

wäre für hilfe wirklich dankbar.
hat den vielleicht schon einmal jemand benutzt?
oder gibt's einen fachmännischen rat zur reduzierung der verstärkung?

hoffnungsvoller peet....

Autor: HildeK (Gast)
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>ich denke mein eingangssignal ist einfach viel zu stark.
Genau das ist das Problem.

>allerdings möchte ich mein einganssignal natürlich nicht so stark
>abmindern.
Es wird dir vermutlich nichts anderes übrig bleiben. Er ist mit einer 
festen Verstärkung von 38dB ausgestattet.
Du könntest höchstens mal versuchen, zwischen Pin 3 und Pin 2 (Ra) sowie 
zwischen Pin 3 und C4 Widerstände (Rb) zu schalten, so dass die 
Verstärkung auf 1+Ra/Rb reduziert wird. Teste mal mit zweimal 5k - das 
gäbe v=2.
Aber ich vermute mal, das wird Probleme machen:
- ev. verhalten sich die Eingänge nicht wie bei einem OPA, so dass er 
mit dieser Beschaltung nicht klar kommt.
- ev. schwingt der Baustein, weil er nur für die hohe Verstärkung 
frequenzkompensiert ist.

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