Trafo - Anzahl windungen berechnen

Gast #1225244
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Hallo,

Ich will mir aus experimentierzwecken einen Ringkern-Trafo selber 
wickeln. Kern www.pollin.de Best nr. 250 006


Ich habe versucht mit dieser Formel die Anzahl Primärwindungen zu 
berechnen.:

N1 = U1 / (AFe B ω

Ich weiß nicht ob ich AFe richtig berechnet habe:
AFe=((da-di)/2)*h*Nfe
AFe=((27 - 14) / 2) * 11.5 * 0.9 = 67.27500mm²
67.27500mm²=0.000067275m²

Magnetische Flussdichte habe ich 0.3T genommen wegen der Sättigung des 
Ferritkerns. Richtig so oder liegt hier der Fehler??

Raus komme ich dann auf
N1 = U1 / (AFe B ω
230 / 0.000067275 * 0.3 * 314 = 322 051 282

3,22 Mio Windungen erscheint mir ein bisschen viel als Primärwicklung

Aber wo liegt der Fehler in der Berechnung? Kann mir einer helfen?
(Firma: Rehrmann Elektronik)
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Tom wrote:

> Raus komme ich dann auf
> N1 = U1 / (AFe B ω
> 230 / 0.000067275 * 0.3 * 314 = 322 051 282
>
> 3,22 Mio Windungen erscheint mir ein bisschen viel als Primärwicklung
>
> Aber wo liegt der Fehler in der Berechnung? Kann mir einer helfen?

Die Rechnung ist auch falsch. Ich komme mit Deinen Werten und Deiner 
Formel auf rund 30000 Windungen und das wäre bei kleinen Kernen 
realistisch. Bei 50-Hz-Trafos nimmt man Weicheisenkerne. Die haben etwa 
die 5-fache Sättigungsfeldstärke weshalb man nur etwa 1/5 der 
Windungszahl braucht. Die geringeren Verluste des Ferritkernes bringen 
bei 50 Hz keine Vorteile.

Jörg
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Hallo ich habe auch so einen Fall:

Einen Ringkerntrafo und möchte den gerne bewickeln (Primärwicklung).

Ist den die Formel richtig ? n = U / (A*B*ω)
Kann ich für A einfach den Querschnitt nehmen, ich frage , weil im 
ersten Beitrag da noch was mit 0,9 ist, was ist das? Und was soll Nfe in 
A sein?

Und noch eine Frage wie bekomme ich die magnetische Flussdichte B 
heraus?

Würde mich freuen wenn ihr einen Ahnungslosen wie mir helfen könntet.

Vielen Dank

Grüße
Laurynhill
Gast
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Danke aber eigentlich wollte ich verstehn, was diese 0,9 sind ist das 
irgendein Faktor?  Was kann ich denn mit der Scheinleistung anfangen 
woher bekomme ich die??
ICh verstehen die Zusammenhänge nicht.

Viel wichtiger ist mir aber wi ich das B Feld ermitteln kann?
Gast
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Der Faktor 0,9 dient dazu die Isolierschichten und ggf. Luft zwischen 
den Eisenblechen zu berücksichtigen.

Mit B ist die maximale Magnetfeldsträrke gemeint, die man dem Kern 
zumuten will. Etwas Abstand zur Sättigung ist sinnvoll: bei kleinen 
Trafos damit der Ruhestrom nicht zu hoch wird, bei großen damit der 
Strompuls beim Einschalten nicht die Sicherungen killt.

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