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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Relais über MC ansteuern


Autor: Martin (Gast)
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Hi!

Wie kann ich mit einem Mikrocontroller ein Relais ansteuern?
Ich meine nicht von der Programmierung, sondern von der Hardware.
Ich habe mir bei Conrad das Relais mit der Artikelnummer 505188
gekauft. Hier der Link:
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...

Ich will damit einen Türöffner betreiben. Das Relais benötigt 3,7 bis
5,5V. Das habe ich direkt an einen Port des MC angeschlossen, ohne
Vorwiderstand. Nach Datenblatt soll die Summe aller Ports nicht größer
sein, als 400 mA. Komischerweise reichte der Strom nicht aus, um das
Relais anzusteuern, deshalb habe ich die 2 benachbarten Ports
verbunden
und auf Ausgang gestellt. Da ich im Datenblatt leider übersehen habe,
dass zusätzlich zu der Regel mit den 400 mA die Summe der Ports
B0 - B7, C6, D0 - D7 und XTAL2 nicht größer als 100mA sein darf,
ist mein Mikrocontroller nun leider defekt.
Nicht schlimm. Ich habe einen Ersatz-MC und der alte brachte mir
nur Erfahrung.

Wie würdet ihr an meiner Stelle mit einem Relais den Türöffner
ansteuern? Gibt es vielleicht Relais, die weniger, als 1mA benötigen
und die ich problemlos an einen der Ports vom Mikrocontroller
anschließen kann?
Ich kenne mich damit viel zu wenig aus.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir das richtige Relais
bei Reichelt (www.reichelt.de) nennen würdet. Das letzte Relais
habe ich auf Risiko gekauft.

Martin

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Einfach einen Transistor an den Port hängen, und mit dem das Relais
schalten. Sag wenn du einen Schaltplan brauchst.

Autor: Martin (Gast)
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Brauche ich einen Vorwiderstand, wenn ich den Transistor an
den Port anschließe?

Martin

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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ja, das Thema wurde hier schon oft erklärt, verwende die Suchfunktion.

Autor: wolli (Gast)
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Und die Freilaufdiode nicht vergessen!

Autor: bkd (Gast)
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hallo,
warum schaltest du nicht gleich direkt den türöffner?

Autor: Markus (Gast)
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Weil der einen noch höheren Strom zieht und i.d.R. eine andere Spannung
benötigt!

Benutze ne Schaltung wie im Anhang, die ist für 5V berechnet.
Für R kannst Du alles zwischen 3,3k und 4,7k nehmen.

Autor: bkd (Gast)
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FET bzw. TRIAC

Autor: Rahul (Gast)
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Optokoppler

Autor: Karl (Gast)
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Hallo, was ist bitte eine freilaufdiode und wie sollte sie geschaltet
werden? sehe ich das richtig, daß sie direkt von plus auf masse
geschaltet wird? ist die wahl der diode von der stromstarke abhängig
die da auftritt?

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Wenn du genau schaust, siehst du, dass sie in Sperrrichtung geschaltet
ist. Sie dient dazu, die Spannungsspitze die beim Abschalten einer
Spule entsteht aufzufangen.

Aber wieso fragst du solche Kleinigkeiten hier? Ist dein Google
kaputt?

Wir helfen schon gerne wenn jemand ein Problem hat oder Rat braucht,
aber solche Grundlagen sollte man schon selber nachlesen.

Autor: Michael (Gast)
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mhhh was war denn vor den mikrocontrollern da... relais?is aber schon
lange her...

frag mich immer wieder wie die leute controller programmieren können
aber ein simples relais nicht anschalten können...

Ich freu mich auf die zeiten in denen man handies nurmehr per sprache
bedient.... und der erste hier nach einer bedienungsanleitung für eine
taste fragt...

beste grüße...

Autor: Frank (Gast)
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Alternativ gibt es auch Relaisplatinen. Z.B. eine für I2C
http://www.robotikhardware.de/relaisplatine.html

Autor: Martin Schöler (Gast)
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Coole Seite! Aber ich will eigentlich nichts fertiges...
Ich habe es immer noch nicht ganz heraus, wie ich den
Transistor (NPN) an den Mikrocontroller anschließe. Die Basis
kann ich ja nicht direkt mit Vorwiderstand an einen Pin
des Mikrocontrollers anschließen, weil der Pin ja negativ
ist. Ich habe mir folgendes gedacht:

Der Emitter des Transistors (NPN) kommt an die beiden Massen
(Masse des Pins und 5 Volt direkt vom Spannungswandler). Der
Vorwiderstand zwischen Pin und Emitter ist 10k-Ohm. Damit die große
Masse des Spannungswandlers nicht den Mikrocontroller beschädigt,
kommt in Reihe geschaltet eine Diode direkt hinter den Widerstand
zwischen Emitter und Pin des Mikrocontrollers. Basis und Collector
werden an den Pluspol des Spannungswandlers angeschlossen, aber das
kann nicht funktionieren. Ich weiß einfach nicht, wie ich den
Transistor an meinen Mikrocontroller anschließe. Ich habe mir schon
oft gedacht, vielleicht brauche ich einen PNP-Transistor.
Hat vielleicht jemand Lust, mir eine Schaltskizze zu erstellen,
wie ich mit einem NPN-Transistor ein Relais ansteuern kann?

Martin

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Basis über Vorwiderstand an den Pin vom Controller. Emitter an Masse,
Collector an Relais, andere Seite vom Relais auf Plus.

Jetzt wirst du wieder sagen: "Die Basis
kann ich ja nicht direkt mit Vorwiderstand an einen Pin
des Mikrocontrollers anschließen, weil der Pin ja negativ
ist."

Was ist da negativ?

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0208031.htm

Lies das und versuch es zu verstehen, bevor du hier wieder schreibst.

Autor: Martin Schöler (Gast)
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Der Pin ist negativ, wenn ich den Port auf 0 stelle. (z.b. PORTB=0x00;
)
Der Transistor muss jedoch an einen positiven Pol angeschlossen
werden,
oder?

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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wie kommst du da drauf?

bei PORTB= hat er 0 Volt, bei PORTB=0xff hat er 5 V.

Wie soll er negativ werden, wenn du nirgends eine negative
Versorgungsspannung hast?

Negativ ist kleiner als 0 Volt, d.h. "verkehrt" gepolt, Positiv ist
grösser als 0 Volt.


Wenn der Port 0 Volt hat, sperrt der Transistor und das Relais bekommt
keinen Strom. Wenn der Port auf High geht, dann leitet der Transistor
und das Relais bekommt Strom.

Autor: Michael (Gast)
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Hab mir gerade die Mühe gemacht und dir die schaltung aufgezeichnet- is
wirklich simpel also frag nicht und bau´s :-)

und das Relais hat die selbe Masse wie dein MC- und versuch mir bitte
nicht zu erklären das die Masse des Relais größer ist nur weil ein
dickerer Draht hinführt...

was steuerst du eigentlich sonst so mit deinem MC an wenn das ein
problem ist???


viel glück mit der Schaltung


PS: fass den Lötkolben an der kalten Seite an, egal ob die andere Seite
verlockender aussieht die is nämlich positiv heiß...

Autor: Martin Schöler (Gast)
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Achso, jetzt habe ich das Prinzip erst richtig verstanden.
Ich habe sonst immer eine Leuchtdiode an den Pin und an
den Pluspol angeschlossen und mit PORTB=0x00 angesteuert.
Das hat bei mir immer funktioniert. Deshalb dachte ich immer,
der Pin wäre negativ. Jetzt merke ich erst, dass die Leuchtdiode
auch leuchtet, wenn ich den PORTB auf 0xFF stelle und die
Leuchtdiode mit dem Pin und Minuspol verbinde...

Danke!
Ich glaube, jetzt wird es einfach für mich sein, den Transistor
anzuschließen. Ich muss nur noch warten, bis der richtige
Widerstand, den ich bei Reichelt bestellt habe, bei mir ankommt.

Danke nochmal!
Martin

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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"Damit die große
Masse des Spannungswandlers nicht den Mikrocontroller beschädigt,
kommt in Reihe geschaltet eine Diode direkt hinter den Widerstand
zwischen Emitter und Pin des Mikrocontrollers."

Das ist doch richtig süss, oder?

Autor: Michael (Gast)
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sag nicht du hast EINEN widerstand bei reichelt bestellt...

Autor: Martin Schöler (Gast)
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Nein, ich habe direkt 50 davon bestellt und noch ein
paar andere Sachen wie z.B. 2 neue ATmega8-Mikrocontroller...
Martin

Autor: Martin Schöler (Gast)
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Übrigens geht das ja garnicht ;-)
Bei Reichelt kann man erst ab einem Wert von 10 Euro
bestellen...
Martin

Autor: Bjoern (Gast)
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@ Michael kann es sein das die diode vom mc zur basis falsch herum
gepolt ist?

Autor: Bjoern (Gast)
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oh sorry mein fehler das is ja nen pnp transistor

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