Was liefert ein RFID Empfänger OHNE Transponder?

Gast #1230526
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Hallo,

ich experimentiere mit dem Pollin RFID Empfänger. Wenn ich mir den 
Ausgang des Empfänger-Chips U2270B am Ligikanalysator anschaue sehe ich, 
dass dort permanentes "Bitrauschen" ist, egal ob sich ein Transponder in 
der Nähe der Antenne befindet oder nicht. Ich hätte erwartet, dass dort 
eine stabile 0 oder 1 anliegt, wenn sich nichts in Reichweite befindet. 
Schließlich wird der Spule ja keine Energie durch einen Transponder 
entzogen - ich halte sie in der Luft, weit entfernt von metallischen 
Gegenständen.

Weiss jemand, woher das Bitwackeln kommt? Dreht der Empfänger-Chip 
selbstständig die Eingangsverstärkung hoch, sodass dieses Rauschen 
zustande kommt?

Gruß Sven
Gast #1231428
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Hm, finde ich ja komisch, dass auch ohne Transponder die Bits wackeln, 
aber ok, muss man wohl damit leben.

Ich hatte zunächst eine sehr einfache Auswertungsroutine, indem das 
Ausgangssignal des Empfängerchips zeitsynchron gesampelt wird und dann 
erfolgt die Auswertung. Dabei kam es sporadisch vor, dass das Rauschen 
zur Erkennung gültiger RFID's geführt hat, obwohl gar kein Transponder 
in Antennennähe. Dazu müssen ja immerhin 24 Bits (Start/Stop und Parity) 
die korrekten Werte haben. Besonders häufig wurde eine ID erkannt, bei 
der alle 40 Nutzbits 0 sind.

Ich habe jetzt meinen Lesealgorithmus etwas verbessert, indem ich die 
Bitzeiten plausibilisiere, sodass bei ungültig kurzen Spikes oder zu 
langen Pausen ohne Pegelwechsel der Zähler der eingegangenen Bits 
rückgesetzt wird. Ausserdem muss min. 2mal hintereinander dieselbe ID 
empfangen werden, um sie als gültig zu erkennen.
Damit gibt es keine falschen Erkennungen im Rauschen mehr.

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