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Forum: Platinen Platinenbasismaterial zuschneiden


Autor: Dominik H. (super_flummy)
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Hi an alle,

hab eine Frage: Wie schneide ich Basismaterial am besten zu.

Hab´s ( keine andere Lösung gehabt ) mit der Stichsäge gemacht. Aber 
viel zu Laut da die immer ein bisschen Flattert und gerade bekommt man 
es auch nicht hin.


Wie schneidet Ihr eure Platinen zu???? :-)


Gruß
Dominik

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Es gibt z.B. Cutter (siehe Beiträge Schlagschere hier im Forum).
Sowie Diamantsägeblätter  für diese niedlichen Minitischkreissägen wie 
Proxxon.

Beide erledigen einen "geraden" Schnitt.

Es kommt halt darauf an ob Du 3 pro Woche oder 3000 pro Moant teilen 
willst..

Autor: Dominik H. (super_flummy)
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Kommt drauf an 3 pro Woche wenn´s hoch kommt.

Brechen oder Splitten die Platinen nicht mit der Schlagschere?
Wegen der Epoxidharzplatte

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Dominik H. wrote:
> Kommt drauf an 3 pro Woche wenn´s hoch kommt.
>
> Brechen oder Splitten die Platinen nicht mit der Schlagschere?
> Wegen der Epoxidharzplatte

Mit gutem Werkzeug nicht.

Es verbleibt ein leicht rauher Rand - wenn das nicht gefällt muß man da 
nacharbeiten. Empfehle Bandschleifer und etwas Feingefühl ;-)

Bei 3 pro Woche max.  -- da würde ich Dir zur Proxxon Kreissäge raten. 
Ist preiswerter als eine ordentliche Schlagschere. Deutlich.
Schau mal in 1-2-3, da findet man sowas mit etwas Ausdauer.


Andrew

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Mit nem Teppichmesser beidseitig mit Hilfe einer Metallleiste (Lineal) 
beidseitig ordentlich anritzen und dann brechen...

Autor: Gast (Gast)
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Meine Laubsäge liefert nach einiger Übung auch gerade Schnitte. Damit 
geht es dann sogar schön rund oder allen möglichen Formen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Hartpapier lässt sich aber nicht gut brechen, das franst in riesigen 
Stücken aus.

Autor: Christian Aurich (cau) Flattr this
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Gast wrote:
> Meine Laubsäge liefert nach einiger Übung auch gerade Schnitte. Damit
> geht es dann sogar schön rund oder allen möglichen Formen.

damit hab ich es leztens auch probiert - aber für nen 20cm schnitt ein 
neues Sägeblatt ruinieren ist mir doch zu blöd.
Hast du irgendwelche spezielle Sägeblätter?

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Sven P. wrote:
> Hartpapier lässt sich aber nicht gut brechen, das franst in riesigen
> Stücken aus.
Wenn man es gründlich genug ritzt, gar kein Problem. Und HP ist ziemlich 
weich (im Vergleich zu EP) und lässt sich sehr leicht entsprechend 
ritzen...

Autor: Bastler (Gast)
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Ich ritze zuerst die Linien ein und verwende dann eine kleine PUK-Säge. 
Gibt schöne gerade Schnitte.

Autor: Michael (Gast)
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Ich hab ne Gährungssäge dafür, die ist zwar maßlos zu groß für 
Europaformat aber damit sind nicht nur grade Schnitte möglich sondern 
auch Schnitte in Winkeln und man kann sie noch für andere Bastelarbeiten 
verwenden ;)

Autor: Reinhard R. (reirawb)
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Dekupiersäge.

Ist aber schwierig einen wirklich geraden Schnitt hinzubekommen, 
Nacharbeit mit dem Bandschleifer ist nötig. Und bei Epoxidharzplatten 
ist nach 2 Schnitten das Sägeblatt stumpf. Also eigentlich nicht zur 
Nachahmung empfohlen.

Reinhard

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Brechen oder Splitten die Platinen nicht mit der Schlagschere?

Hab keine Probleme damit. Ist aber eher eine Tafelschere (oder wie die 
MEchaniker das Ding auch immer nennen). Damit kann man auch dünne Bleche 
und Kunststoffplatten "zerhacken".
Son Ding haben wir in der Firma...

Autor: Geniesser (Gast)
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Dominik H. (super_flummy) wrote:

> hab eine Frage: Wie schneide ich Basismaterial am besten zu.

Also am einfachsten und kostengünstig schneide ich Bungard FR4 
Basismaterial mit einer handelsüblichen Puksäge. Zwar verliert das 
Sägeblatt schnell seine Schärfe, dennoch lässt sich damit ausreichend 
weitersägen (es geht dann halt etwas langsamer von statten).

Hat in den eigenen vier Wänden einen wesentlichen Vorteil gegenüber 
umlaufenden Maschinen (Kreissäge etc.), nämlich die Staubbelastung ist 
minimal. Ohne gezielte (und effektive!!) Staubabsaugung würde ich 
KEINESFALLS mit Kreissäge oder dergleichen FR4 zu hause schneiden. Der 
Staub ist extrem fein und reizend und landet sonst mit Sicherheit auch 
in den Atemwegen!! Die Gesundheit sollte man dafür nicht aufs Spiel 
setzen.

Übrigens, auch beim Bohren wird Staub in die Umgebung geschleudert (je 
höher dir Drehzahl desto mehr). Das sieht man im Gegenlicht einer sehr 
hellen ESL im abgedunkelten Raum (der Staub setzt sich nur sehr langsam 
wieder ab). Deshalb den störenden Staub von der Bohrstelle NICHT 
wegpusten !! sondern mit einem Pinsel wegschieben (z.B. direkt in einen 
Papierkorb, in dem natürlich ein Müllbeutel steckt).

Autor: M. Beffa (m_beffa)
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Ich schneide ebenfalls mit einer normalen Metallsäge. Gibt sehr gerade 
Schnitte...

Um den Staub zu beseitigen Schneide ich immer nass. D.h. ein Glas Wasser 
daneben und immer wieder was auf die Schnittstelle geben, so geht der 
Staub fast nicht in die Luft sondern bindet sich zu einer Pampe.

Autor: Torsten (Gast)
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Meine Lösung: http://www.wdprivat.de/html/pcb-cutter.html

Nette Grüße
Torsten

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Na wenns schon automatisiert sein soll: Mit einem Proxxon-Minidingens 
und einer kleinen Trennscheibe. Der kann man zwar auch beim Schrumpfen 
zugucken, aber dafür kosten die im 50er-Pack fast nix.

Autor: Cutter (Gast)
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Bisschen Fantasie -

und schon findet man im Baumarkt einen preiswerten elektrischen 
Fliesenschneider mit Diamantscheibe bestueckt, die mittlerweile nur noch 
peanuts kosten und bestens ihren Zweck erfuellen...

Selbstbasteln :
Eine Billig-Flex mit Diamantscheibe auf ein Brett geschraubt, eine 
Platte mit nem Schlitz drueber als Auflage fuer das Basismaterial und 
fertig ist die Kreissaege fuer die Platinen.

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