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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Radar für den Boden?


Autor: Olaf B. (elektriker)
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Hallo ,
kann mir jemand mitteilen ob es irgendwie Schaltpläne für solche Geräte 
gibt, im Internet bin ich nicht fündig geworden es ist aber möglich das 
es Seiten auf Englisch gibt wo so etwas beschrieben ist zum Thema Boden 
Radar (GPR).Kann aber nicht so wirklich Englisch daher ist die Suche 
nicht so von Erfolg .

Danke Gruß Elektriker

Autor: Swabian (Gast)
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Hallo Elektriker,

ich kenne da nur ein OpenSource-Projekt:

http://opengpr.neckargeo.net/dw/doku.php
http://opengpr.sourceforge.net/old/

Bausätze/Schaltpläne würden mich auch interessieren.

Gruessle,
Martin

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Was wollt ihr denn machen, was wollt ihr denn sehen? Davon ist die 
Frequenz und moeglicherweise die modulation bestimmt. Und welche 
Reichweite sollte es denn haben, davon ist die Leitung bestimmt.
Schemas ... soll das ein Witz sein. Wenn man einfach einen Puls 
rausblasen will genuegt ein Magnetron, wenn man einen gechirpten Puls 
braucht, ist man schon bei einer TWT. Eine TWT alleine geht ab 30k Euro, 
mit einem speziellen Powersupply kann's schnell 100k kosten. Nein, so 
ein Powersupply selbst zu bauen macht wenig Sinn. 10-20kV innert 
Nanosekunden zu schalten ist nicht trivial.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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"Hinweis: der Originalbeitrag ist mehr als 6 Monate alt."

Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenradar gibt einen Weblink auf 
zwei Abbildungen eines Bodenradars für archäologische 
Bodenuntersuchungen, zwei PDFs von Diplomarbeiten und vier Buchtitel. 
Das als erstes genannte deutschsprachige Buch ist in mehreren 
Bibliotheken entleihbar, auch per Fernleihe. Die drei englischen Titel 
kann man auf http://www.books.google.de/ durchblättern.

Die üblichen Frequenzen liegen im Kurzwellen- bis UKW-Bereich unterhalb 
1GHz. Zum Selbstbau käme vor allem das 70cm-Band 434 MHz infrage. 
Allerdings werden breitbandige Impulse verwendet, vermutlich mit einiger 
Sendeleistung, dafür müßte man erst mal eine Genehmigung haben.

In einem Buch ist einer Tabelle der Bodendämpfung abhängig vom Material, 
vor allem der Feuchtigkeit. Die erreicht in "Matsch" bei 1 GHz bis 3000 
dB pro Meter, da ist keine hohe Eindringtiefe zu erwarten.

Autor: Olaf B. (elektriker)
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Werde mir die links ansehen.
es giebt auch ein Gerät http://m12.hit.bg/gpr_eng.html
aber die technischen Daten Eindringtiefe bei der dazugehörigen Frequenz 
gefallen mir nicht wenn ich sie mit Industriellen Geräten vergleiche 
ausserdem scheinen die Antennen die er benutzt auch ungeschirmt zu sein 
. industrielle Antennen sind auch geschirmt wie auch immmer das gemacht 
wird keine Anhnung immerhin wiegen sie auch mehrere Kilos in hohen 
Freuenzbereichen könnte ich mir das mit der Schirmung schon vorstellen 
aber bei Frequenzen im VHF und UHF Bereich übehaupt nicht noch nicht 
einmal was man dort für einen Antennentyp benutzt z.B. bei 100 MHz .

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Im KW, resp UKW bereich bekommt man aufgrund der Wellenlaenge aber keine 
Aufloesung mehr. Die Antenne wird auch etwas unhandlich. Speziell wenn 
man das Ganze an ein Flugzeug haengen will...

Autor: RadarBasics (Gast)
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Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Das ist aber Flughöhe Null, ein paar Zentimeter über dem Boden. In 
Bulgarien werden die Funkgesetze vielleicht nicht so streng ausgelegt - 
er schreibt aber nirgends die Sendeimpulsleistung. Mittlere 
Leistungsaufnahme ist 0,3A bei 12V.
Eine magnetische Bodenuntersuchung wäre wohl eher für Hobbyhöhlensucher 
und -archäologen geeignet, oder eben die üblichen induktiven 
"Schatzsuchgeräte" Zwei Fluxgate-Sensoren ( 
http://www.speakesensors.com/ ) einen halben Meter übereinander 
montiert, als Gradienten-Magnetometer, und eine Auswertesoftware ähnlich 
dem GPR-Programm des Bulgaren.

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