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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Knolles Weidezaun-Schocker


Autor: Martin S. (Gast)
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Hallöchen!
Habe soeben Knolle's Weidezaun-Elektro-Schocker nachgebaut. Funktioniert 
so weit ganz gut (Spratzelt ordentlich im Finger!).

Nun würde ich das Gerät ganz gerne etwas entschärfen und regelbar 
machen. Am besten so, dass man die Wirkung von 0 bis zur "normalen" 
Schaltung steuern kann.
Lässt sich sowas mit Potis machen? Wo müsste man das Ding einbauen (und 
welches)?

Hier die Seite mitsamt Schaltplan: 
http://knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/28/index.htm

Danke für eure Hilfe!

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Martin,

nichts gegen den Autor dieser Schaltung - aber das Design lässt schon 
einige dringend erforderliche Schaltungsteile vermissen.

Normalerweise solltest Du die Intensität regeln künnen, indem Du den 
Basiswiderstand des Ausgangstransistor über ein ca. 10k-Poti regelst.

Ein Anschluss des Potis anstelle des 3k3-Widerstandes, der andere an GND 
und der Schleifer an den 3k3-Basiswiderstand.

Otto

Autor: Winfried (Gast)
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Dann kann T3 aber recht heiß werden, weil der dann nicht mehr voll 
durchsteuert und damit mehr Verlustleistung an ihm abfällt.

Du könntest auch einen Leistungswiderstand in Reihe zum Kollektor 
reinlegen. Dort wird dann die Leistung verbraten.

Autor: Martin S. (Gast)
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Danke erstmal für eure Hilfe. Muss mir gleich mal einen neuen Grashalm 
pflücken gehen, um's zu testen ;-)

Was meinst du eigentlich mit:
"nichts gegen den Autor dieser Schaltung - aber das Design lässt schon
einige dringend erforderliche Schaltungsteile vermissen."???

Funktioniert doch ganz gut, das Ding ^^

Autor: Jens G. (jensig)
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also, ich würde es über das Puls/Pausenverhälnis regeln wollen. Also 
vielleicht R2 oder R3 variable (kleiner) gestalten (aber nicht bis auf 
null, sonst wird die jeweilige Basis gebraten - also vielleicht >1kOhm) 
. Aber das hängt ganz konkret vom verwendeten Trafo ab, ab welcher 
Lade-Zeit abwärts er anfängt, nicht mehr in die Sättigung zu gehen. Erst 
ab da dürfte seine "Zuck"-Energie wesentlich geringer werden.

Autor: Otto (Gast)
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> Was meinst du eigentlich mit:
> "nichts gegen den Autor dieser Schaltung - aber das Design lässt schon
> einige dringend erforderliche Schaltungsteile vermissen."???

- Verpolschutz
- Freilaufdiode

Im Übrigen schliesse ich mich Jens an - die Einstellung über das 
Tastverhältis ist sicher die bessere Lösung.

Otto

Autor: Martin S. (Gast)
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Hallo ihr!
Nachdem das Gerät nun fertig ist (und auf sämtlichen Parties der 
absolute Renner war) noch eine Frage an euch:

Wie kann man es eigentlich hinbekommen, dass die berührung eines 
Kontakts reicht, um den Strom zu spüren?
Ich habe schon versucht eine der beiden Klemmen zu erden (Steckdose, 
Wasserhahn, Heizung etc.), aber an der anderen Klemme ist dann nichts 
spürbar.

Muss man dafür barfuß auf ner nassen Wiese stehen, oder wie oder was? ^^
Oder sind dann noch höhere Spannungen von nöten?

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Martin S. wrote:
> Wie kann man es eigentlich hinbekommen, dass die berührung eines
> Kontakts reicht, um den Strom zu spüren?
> Ich habe schon versucht eine der beiden Klemmen zu erden (Steckdose,
> Wasserhahn, Heizung etc.), aber an der anderen Klemme ist dann nichts
> spürbar.
Die Spannung muss lediglich hoch genug sein, dann geht das auch durch 
Schuhsolen oder durch Luft ( Das technische Museum in München hat da 
ganz nette Versuche zu :) ). Das wirst du aber so vermutlich nicht 
hinkriegen, und das wäre dann auch richtig gefährlich. Sinnvoller wäre 
es, einfach beide Kontakte eng aneinander zu bringen - bei den 
Weidezäunen ist das ja auch so, ein schmales Band, in das beide Kontakte 
so eingeflochten sind, dass sie sich nicht berühren, man aber beim 
Anfassen des Bandes beide berührt.

Autor: Martin S. (Gast)
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Schade, damit ist der Türklinken-Scherz wohl in unerreichbare Ferne 
gerückt ;-)
Ach was solls, ist eh zu infantil ^^

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Niklas G. wrote:

> ... Sinnvoller wäre
> es, einfach beide Kontakte eng aneinander zu bringen - bei den
> Weidezäunen ist das ja auch so, ein schmales Band, in das beide Kontakte
> so eingeflochten sind, dass sie sich nicht berühren, man aber beim
> Anfassen des Bandes beide berührt.

Nein.
Weidezäune sin derart konzipiert das am Gerät ein Pol per Erdspieß mit 
dem Bodne verbunden ist.

Im "schmalen Band" ist lediglich EIN Pol verarbeitet, der mit dem 
nicht-geerdeten Pol des Weidezaungerätes verbunden ist.

Die Verbindung stellt dann Mensch/Tier beim Berühren her - da man ja 
meist auf dem Gras-Boden nicht besonders gut isoliert steht ;-)

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