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Forum: PC-Programmierung USB Geräte in einem C-Code abfragen


Autor: Christian L. (yrkeul)
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Hallo zusammen,

ich soll in einem Praktikumsversuch einen Arbeitsplatz neu machen: Der 
Versuch hat mit Bedienerschnittstellen zu tun.
Vorher waren alte PCs mit Windows 98 und Bedienergeräte wie Barcode 
Reader, Lesestift, Magnetkartenleser usw über COM Port an den PC 
angeschlossen.
Auf diese Geräte wurde dann in einem C Programm zugegriffen, bzw auf die 
Daten die da versendet worden sind.
Der Versuch soll jetz an einem Windows XP Rechner stattfinden, die 
Geräte alle von COM auf USB umgestellt werden.
Jetzt meine Frage : gibt es eine Möglichkeit auf die versendeten Daten 
vom USB zuzugreifen? Es ist egal ob in einem C-Programm, virtueller Com 
Port , über FTDI Chips, wie auch immer, und wenn ja bitte mit 
Lösungansatz.

Falls euch Angaben fehlen einfach posten.

Dankesehr, yrkeul...

Autor: Christian R. (supachris)
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Wenn die einen echten RS232 Anschluss hatten, also kein Bitgewackel auf 
der Leitung, dann ist die einfachste Möglichkeit ein USB zu RS232 
Umsetzer, der wird völlig transparent über einen virtuellen COM Port 
angesprochen, also keinerlei Änderung an der Software nötig.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Hatte ich vergessen mit in den Beitrag zu schreiben, die alten Geräte 
sind zum größten Teil hin und es sollen neue Geräte mit nur USB 
Anschluss verwendet werden.

Autor: Christian R. (supachris)
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Achso. Naja, dann bau einen USB-Serial Chip ein. Das ist die einfachste 
Möglichkeit. Entweder FT232R oder den CP2101 oder sowas. Die gehen 
ziemlich gut, nicht ganz so stabil laufen die Prolific Chips. Jedenfalls 
haben wir die Erfahrung gemacht. Am zuverlässigsten klappt der FTDI.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Kannst du mir noch erklären wie du das mit dem einbauen meinst?
Gerät aufschrauben und dann einen Chip einlöten, oder gibt es die 
Möglichkeit einen "USB-Adapter" zu bauen und zu verwenden, den ich in 
die USB Leitung sozusagen zwischenstecke. Danke.

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich denke, ihr wollt die Geräte neu bauen? Oder wollt ihr neue Geräte 
kaufen, die dann eine USB Schnittstelle schon von Werk aus haben? Wenn 
ihr selbst die Geräte baut, dann könnt ihr den FTDI Chip gleich mit 
einbauen. Wenn ihr Geräte kauft, die schon eine USB Schnittstelle haben, 
dann müsst ihr mit dem leben, was der Hersteller eingebaut hat. Entweder 
hat er auch einen virtuellen COM Port über USB, das wäre dann einfach. 
Kann aber sein, dass der Hersteller irgendeinen anderen USB Chip 
eingebaut hat, dann seid ihr auf das API des Herstellers angewiesen, um 
mit dem Gerät zu sprechen. Das zieht evtl. große Änderungen der Software 
nach sich. Oder aber ihr kauft die Geräte wie bisher mit serieller 
Schnittstelle und baut einen ganz gewöhnlichen USB zu RS232 Adapter ins 
Kabel. Das ist ein fertiges Gerät, einfach anstecken und gut. Das sieht 
dann zum Beispiel so aus: http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=81743

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Habe ich denn bei den Geräten mit normaler RS232 Anbindung und dann 
anschliessen mit dem Adapterkabel dann einen ganz normalen COM Port in 
meinem Geräte Manager oder läuft das dann auch über eine virtuelle 
Schnittstelle?
Das ganze soll halt vom Umfang her nicht ausaten und bevor man sich da 
in die Tiefen der Programmierung vorwagen muss, kann man dann ja auch 
auf alt bewährtes zurückgreifen.
Auf jedenfall schonmal danke für deine Anregungen!

Autor: Christian R. (supachris)
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Christian L. wrote:
> Habe ich denn bei den Geräten mit normaler RS232 Anbindung und dann
> anschliessen mit dem Adapterkabel dann einen ganz normalen COM Port in
> meinem Geräte Manager oder läuft das dann auch über eine virtuelle
> Schnittstelle?

Es ist zwar ein virtueller COM Port (klar ist ja kein echter), aber im 
Gerätemanager genau wie ein echter, also COM2, COM3 usw. lässt sich auch 
genauso ansprechen und verhält sich genau so. Die Sofware muss nicht 
geändert werden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die Sofware muss nicht geändert werden.

Sofern nur die Schnittstellen(namen) verwendet werden, die die alte 
Software ansteuern kann. Windows unterstützt zwar 256 serielle 
Schnittstellen, entsetzlich viele Programme aber können nur COM1..COM4 
ansprechen, weil deren Entwickler mit der Kneifzange gedacht haben.

Autor: Christian R. (supachris)
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Da muss man halt die virtuellen COM Ports auf COM1 bis 4 legen. Und dann 
gehts. Wenn die Entwickler die serielle Schnittstelle als solche benutzt 
haben. Was aber bei solchen Geräten der Fall sein dürfte.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Ich versuche jetz Schritt für Schritt den Versuch neu aufzubauen, da ich 
erstmal denke, wenn es mit einem Gerät funktioniert, wird es bei den 
anderen Eingabegeräten nicht sehr viele Veränderungen geben, wie man 
dann an die Daten kommt.
Hab mich jetz mal ausführlich mit dem Barcode Reader über USB 
beschäftigt. Dieser funktioniert wie eine einfache Tastatureingabe, was 
im C-Code über den scanf("%s", &string[x]); einfach eingelesen werden 
kann. Anschliessend soll dann der eingelesen Barcode mit einer Datenbank 
verglichen werden, und bei erfolgreichem Vergleich ein Bild geöffnet 
werden. Da ich noch ein altes Gerät mit RS232 Anschluss habe, kann ich 
auch altes Programm, neues Programm miteinander vergleichen.
Das einlesen funktioniert bei beiden Programmen. Der Dateiaufruf aber 
nur noch bei dem neuen Programm, ich glaube das dies an Windows XP 
liegt.
In dem neuen Programm verwende ich die <prozess.h> und die Funktion 
system("Datei.tif"), dies funktioniert auch. Bei dem alten Programm 
greife ich noch auf eine selbst geschriebene header-file "seriell.h" 
zurück, welche aber nur im DOS-Ausführungsmodus funktioniert. Sowohl mit 
dem Funktionsaufruf
system("Datei.tif"); als auch
spawnl(P_WAIT,"view","view","Datei.tif",NULL); kann ich nicht die Datei 
aufrufen. Kann mir an dem Punkt jmd. noch Tips geben?
Die headerfile "seriell.h" habe ich einfach mal angehängt.

Nun zu den vorschlägen von vorher: Die Lösung für RS232 Geräte mit einem 
USB seriell Adapter funktioniert einwandfrei und wird wohl für dieses 
Projekt die einfachste Sache sein. Auch das einstellen der COM-Ports ist 
kein Problem. Wenn dasa Projekt komplett fertig ist, werde ich das 
natürlich mal posten, damit man sich ein kleines Bildchen davon machen 
kann, was alles geändert worden ist.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Hatte vergessen die Datei seriell.h anzuhängen.
Dankesehr für weitere Hinweise!...

Autor: Haha (Gast)
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Vergiss die Interrupts, heutzutage geht das so:

createFile( "\\.\com11", ... );

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Und wenn CreateFile auch noch richtig geschrieben wird, dann gehts 
erst recht.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Kann ich mir dann die ganze seriell.h sparen oder wie macht man das mit 
der CreateFile() ?
Dankesehr...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, "seriell.h" ist damit hinfällig. CreateFile ist eine 
Win32-API-Funktion, und wie man damit serielle Schnittstellen anspricht, 
wurde in diesem Forum ad nauseam diskutiert.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Komme irgendwie nicht mit CreateFile() zurecht...
Kann mir das bitte jmd nochmal erklären, auch wenn es hier im forum 
schon öfter diskutiert wurde...?

Habe also die Funktion CrateFile(...), da muss ich jetz aber noch 
irgendwie die Parameter meines com Ports unterbringen, oder?

CreateFile ("COM1", GENERIC_READ, 0, NULL, OPEN_EXISTING, 0, NULL)
wenn ich es also erstmal richtig verstanden habe.
Möchte also nur lesen und nur vorhandenen öffnen.

Doch wie arbeite ich jetz damit weiter? Muss ja jetz noch die Daten 
einlesen und dann hinterher wieder den ganzen Spass schliessen wenn ich 
an meine Daten gekommen bin...

Dankesehr für weitere Hilfe....

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es gibt für diese Aufgabenstellung ausreichend Codebeispiele.

Autor: Christian R. (supachris)
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Autor: Christian L. (yrkeul)
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Hallo supachris,
wenn ich das richtig sehe ist das aber C++ Code, kann ich das einfgach 
so in C-Code auch verwenden oder hast du auch ein Beispiel für einen 
C-Code?
Dankesehr....

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, ein bisschen Denken beim portieren wird ja wohl möglich sein, 
oder? Lässt du halt das Klassengrüst weg.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Naja, wäre ja bestimmt kein Problem wenn man öfter was mit C++ gemacht 
hat, aber leider sind meine Kenntnisse da eher bescheiden...

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Habe mich jetz mehrere Male im Labor an den Rechner gesetzt und ein 
wenig programmiert, und irgendwann ist folgender Schnipsel an code 
zusammen gekommen, bei dem ich jetz die serielle Schnittstelle auch 
abfragen kann.
siehe anlage "einlesen.h".

So jetzt folgendes Problem: Rufe diese Funktion jetzt aus ner anderen 
c-File auf.
In dem C-File ist ein unsigned char einle[14] global deklariert.
Dann sollen die Daten eingelesen werden und dann in der C-File zum 
Beispiel ausgegeben und weiter verwendet werden.

Wenn ich mir ein normalen String mit printf("%s .", text); auf dem 
bildschirm ausgeben lasse, dann erscheint im Ausgabefenster "Inhalt_text 
."
Habe ich aber jetz mit meiner einlesen.h im string InString z.B. JUMPER 
stehen und gebe das jetzt mit printf("%s .", einle); aus, kommt da 
folgendes raus: " .UMPER"
-> also er gibt erst JUMPER aus, schreibt dann aber am Anfang der Zeile 
direkt das Leerzeichen und den Punkt über meine Ausgabe.
Weiss jmd was das Problem ist?

Dann habe ich noch eine andere Sache: Habe ein digitalisiertablett an 
der RS232 hängen, das gibt mir Folgenden String : "XXXX,YYYY,n"
Das sind dann erst 4 mal x-Koordinaten, dann 4 mal y-Koordinaten, dann 
Taste n, also 1 oder 2.
Das ganze funktioniert für alle Werte die ich einlese bei XXXX größer 
gleich 1000, sobald ich da eine 0 am Anfang stehen hätte, steht in 
meinem String "InString" ein y mit Apostroph drauf.
Wie kann ich denn den Fehler behebn.

Dankesehr für eure Hilfe...

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Angehängte Dateien:

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Habe die Datei vergessen....

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Christian L. schrieb:

> Habe ich aber jetz mit meiner einlesen.h im string InString z.B. JUMPER
> stehen und gebe das jetzt mit printf("%s .", einle); aus, kommt da
> folgendes raus: " .UMPER"
> -> also er gibt erst JUMPER aus, schreibt dann aber am Anfang der Zeile
> direkt das Leerzeichen und den Punkt über meine Ausgabe.
> Weiss jmd was das Problem ist?

Dein String wird nicht "JUMPER" enthalten, sondern
JUMPER gefolgt von einem Carriage Return.

Autor: Christian L. (yrkeul)
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Ok, das mit dem Carriage Return passt:

die Funktion ReadFile hat mir in InString zB JUMPER + ASCII 13 + ASCII 
10 angehängt und dann das '\0' .
Wenn ich aus
-> InString[dwRead] = '\0'; // in "zero-ended"-String verwandeln
-> InString[dwRead-2] = '\0'; // in "zero-ended"-String verwandeln

mache, dann ist die Baustelle schonmal behoben.

Zu dem zweiten Problem mit dem ý ,das kam aus folgender Quelle, hatte 
die serielle Schnittstelle mit
-> dcb.Parity    = NOPARITY;     // Parität
initialisiert, dort muss aber
-> dcb.Parity    = EVENPARITY;     // Parität
hin, dadurch scheint es sonst immer gefunst zu ahben, warum auch immer, 
sobal ich aber die 0 am anfang hatte, hat er mir dirket die ASCII 13 + 
ASCII 10 angehängt und dann das '\0' und dann den Müll den er noch in 
seinem Speicherbereich rumfliegen hatte.

Werde morgen mal weiterprobieren und schauen was mir da noch so 
auffällt.

Besten Dank aber für eure weitere Hilfe...

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