Kondensatro 4 µ F als Phasenschieber

Gast #1236246
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Im Prinzip ja, aber:

Dummerweise kann es bei Serienschaltung von L und C zur 
Spannungsüberhöhung kommen, weil das L des Motors mit dem C einen 
Serienresonanzkreis bildet. Das L eines Motors ist aber lastabhängig. 
Man müsste also messen, ob die Spannung am Kondensator bei allen 
Lastfällen des Motors (v.A. Leerlauf) unter der Netzspannung bleibt.

Eigentlich müsste der Hersteller so etwas bei der Bemessung des C schon 
berücksichtigt haben.
Gast #1236408
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Meistens reicht ein Kondensator für 230V Wechselspannung, mit den 
üblichen Reserven für Überspannung usw.
Sparsame Menschen geben sich mit 400V zufrieden, siehe oben, vorsichtige 
mit 600V.
Wenn durch den Motor am 4uF-Kondensator Überspannung entsteht, das hängt 
vom Motoraufbau ab,kann auch mal ein 800V-Kondensator nötig sein.

Wenn der Kondensator die Netzspannung als Dauerspannung verträgt, ist er 
für den Motor geeignet, da er dann ja auch den dazugehörigen Blindstrom 
an 230V/50Hz verträgt

Solche Kondensatoren haben die Bezeichnung Phasenschiebe-Kondensator, 
wenn sie ständig angeschlossen bleiben (und Anlaufkondensator, wenn sie 
nur beim Anlaufen an den Motor geschaltet sind, z.B. bei Kühlschränken.)

Es sollten MPF-Kondensatoren sein, also vom selbstheilenden Typ.
Gast #1236531
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Bei Schuricht habe ich einen Kondensator gefunden (Daten weiter unten)

https://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/product.do/para/keywords/is/Motorkondensatoren/and/language/is/de/and/shop/is/DE/and/series/is/1/and/id/is/01/and/node/is/DC-89728.html).

Kann ich den nehmen?

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4 µF / 475 VAC

4.16.10...Kabel

    * Selbstheilende MKP Motorkondensatoren im Kunststoffgehäuse
    * Standard nach EN 60252-1

Kapazitätstoleranz  ±5%
IEC-Klimakategorie  25/85/21
Temperaturbereich  -25...+85 °C
Befestigungsbolzen  M8 x 10 mm
Anschluss  2-adriges Kabel, abisoliert, L = 250 mm, 2 x 0.75 mm²
Dielektrikum  Polypropylen
Gast #1237094
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an G_Dal
>ist doch parallel zum Motor.

Der Kondensator liegt in Reihe zu einer der beiden Motorwicklungen, eben 
NICHT parallel.

ansinsten:

Der Kondensator 475V scheint genau richtig zu sein.
Gast #1238286
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Steinmetzschaltung gibts bei einem Drehstrommotor, den man an 
Einphasen-Wechselstrom betreiben will. (70uF/kW sind nur ein 
"Daumenwert").

Hier ist aber ein Einphasen-Motor mit Hilfsphase an der Reihe.

Der C-Wert kann genau nur am konkreten Motor bestimmt werden, da spielen 
viel zu viele Kennwerte eine Rolle. ( Kosten, Anlaufverhalten, Aufbau 
der Hilfswicklung usw. Hier hat der Hersteller sich eben für 4uF 
entschieden.)

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