6 Phasen vs 3 Phasen Asynchronmaschine

Gast #1236596
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>Irgendwie komisch das 6 Phasen weder Vorteile noch Nachteile haben.

Meineswissen führte Nicola Tesla den Dreiphasendrehstrom ein. Er 
erkannte (wie auch immer ;-), dass eine Erhöhung der "Phasenanzahl" 
keine weiteren VOrteile mehr für das Drehfeld für Motoren bringt...

Die 50/60Hz sind hoch genug gewählt, um Transformatoren einzusetzen, und 
niedrig genug, um die Blindleistung klein zu halten...


>3 Zusaetzliche Endstufen.

Gabs damals noch nicht.
Gast #1236648
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Bei 6 Phasen hätte man ohnehin nur 3 echte Phasen, und dann noch 3 
invertierte Spannungen. Das andere Vorzeichen kann man genausogut auch 
durch einenen Wickelsinn erreichen. Außer das man mehr Leiter im Kabel 
braucht hat man also wohl kaum einen Unterschied.

Einen kleinen Unterschied könnte das für einen Gleichrichter machen.
Gast #1236663
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>Bei 6 Phasen hätte man ohnehin nur 3 echte Phasen,

Im Zeigerdiagramm gut zu erkennen..

Dasselbe gilt für vier Phasen..

Dann bleiben nur drei oder fünf.

Und wenn man die drei Phasen(spannungen) invertiert, hat mal alle 60Grad 
ein Maximum. Und die anderen beiden haben in dem Moment ca sin(30°)= 
0,5Amplitude.

Somit ist das Dreiphasennetz ausreichend:

http://www.roboternetz.de/wissen/images/d/df/Wellenform_Drehstrom6.JPG
Gast #1236932
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Sechs Phasen sind Rotationssymmetrisch zu Drei Phasen
(Du kannst die anderen drei durch drehen der ersten drei um 60° 
erzeugen)
Du erhälst dann im Endeffekt zwei Dreiphasensysteme.
Wie oben schon gesagt hast du mit drei Phasen schon die nötigen 
Eigenvektoren um die andern drei auch noch darzustellen.
#1236977
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Gast wrote:
> Sechs Phasen sind Rotationssymmetrisch zu Drei Phasen
> (Du kannst die anderen drei durch drehen der ersten drei um 60°
> erzeugen)
Wird z.B. in der Stromrichtertechnik für große Umrichter benutzt. Man 
schaltet dem Gleichrichter zwei Trafos vor, die auf der Netzseite 
identisch, auf der Umrichterseite aber einmal mit Stern- und einmal mit 
Dreieck-Wicklung versehen sind, und voilà, zwei Dreiphasensysteme mit 
60° Phasenverschiebung zueinander.

Da kommt dann eine sog. 12-Puls-Brücke (also eine verdoppelte "normale" 
6-Puls-Brücke) dran. Das ganze macht man v.a. bei Umrichtern mit sehr 
großer Leistung, also z.B. bei HGÜ-Umrichtern.
Gast #1238699
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Patrick:
"Also werden nur 6 Phasen eingesetzt um die Phasenströme zu reduzieren 
wenn ich das richtig verstanden habe ?"

Das ist nur ein Nebeneffekt, der Hauptgrund ist die Erhöhung der 
Ripplefrequenz und Verringerung der Ripplespannung.
Somit leichtere Glättung.

Ein geringer Ripple ist z.B. bei Röntgenröhren wichtig, da das Spektrum 
von der Spannung abhängt.

Außerdem wird der Eingangsstrom "sinusförmiger", d.h. besserer Power 
Factor (PF) und geringere Verzerrungsblindleistung. Durch den höheren 
Stromflusswinkel muss der Trafo nicht so stark (über)dimensioniert 
werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichrichter
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Gleichrichter
http://de.wikipedia.org/wiki/Zwölfpulsschaltung
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Zw%C3%B6lfpulsschaltung

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