Leiharbeitsfirmen sind moderne Sklavenhalter,
ich habe für so eine Firma gearbeitet.
Morgens um 6.00 Uhr Arbeitsanfang, davor aber
noch erst 120 km Anfahrt auf Landstraßen.
Arbeitsende 18.00 Uhr, dann 120 km Heimfahrt.
Das machte dann so alles in allem 16 Stunden,
wenn man Glück hatte und wenig LKW und Traktoren
unterwegs waren.
Die Bezahlung war ungefähr die Hälfte dessen, was ein
normal beschäftigter bekommen hätte.
Die Spesen und km-Geld wurden mit ca. 3-monatiger
Verspätung bezahlt, aber nur wenn man dauernd nachgefragt hat.
Von den Überstunden wurden nur die Prozente ausgezahlt,
der Rest ging auf ein Überstundenkonto.
Wenn mal kein Auftrag da war, mußte man das Konte abbauen.
Als mein Auto mal dringend in die Werkstatt mußte,
wegen defekter Stoßdämpfer, bekam ich nicht einmal
einen Tag frei um in eine Werkstatt zu fahren.
Das defekte Stoßdämper lebensgefährlich sind interessierte
den Sklaventreiber nicht.
Als dann die staatliche Förderung für meinen "Arbeitsplatz"
zuende war wurde nach Gründen gesucht mich loszuwerden.