Ich hatte das für einen KTY11-5 mit einem Spreadsheet (OpenOffice/Calc;
angehängt) bestimmt: man gibt AREF ein und 5 Temperaturen, an denen man
interessiert ist, also Kalibrations- und Arbeitspunkte T1...T5. Ich
hatte vor allem Interesse an der Gegend um 80 Grad und - zwecks
Kalibration - an Eispunkt/Siedepunkt/Raumtemperatur. Ausserdem kann man
die Toleranz des Spannungsteiler-Widerstands angeben, um zu überprüfen,
ob die ADC-Werte auch bei Abweichungen im AREF-Bereich bleiben. Man kann
auch den KTY-R25-Widerstand varieren, wenn man nicht den 11-5 nimmt
(allerdings nicht die Konstanten für die KTY-Formel - die stehen direkt
in den Zellen).
Dann lässt man OpenOffice ein paar Spannungsteiler-Widerstände
durchspielen (heissen in meiner Schaltung R44, R45, R46 - für drei
Sensoren), indem man in der Spalte Rr mit der Funktion
"Bearbeiten->Reihe ausfüllen" Werte für den Spannungsteiler-Widerstand
eintragen lässt. Man könnte dort auch eine real verfügbare
Widerstandsreihe eintragen.
Es wird berechnet: Spannung am ADC-Eingang für zwei Szenarios (KTY gegen
AGND oder gegen AVCC), Auflösung (Grad-Wert des LSB), Strom durch den
KTY. Spannungs-Werte grösser 2,56V werden rot dargestellt, weil man sie
nicht mehr mit der 2.56V-Referenz messen kann. Wenn die Auflösung unter
mein Ziel sinkt (0.6 Grad), wird sie rot dargestellt. Wenn der Strom
über 1.2mA steigt, wird er rot dargestellt. Durch die Farben findet man
schnell Bereiche, in denen man gute Auflösung mit nicht zu viel Strom
(Eigenerwärmung) erreicht und unter 2.56V AREF bleibt.
Mein Ergebnis wird Dir nicht viel nutzen: ein KTY11-5 an 5V-AVR ist am
besten gegen AVCC geschaltet und der Spannungsteiler-Widerstand ist am
besten 3K3 gegen Masse. Ergab im mich interessierenden Temperaturbereich
eine Genauigkeit von mindestens 0.6V mit der Option, bei allen mich
wirklich interessierenden Temperaturen mit 2.56V-Referenz zu messen
(dann Auflösung etwa doppelt so gut). Nur zwischen 100-150 Grad wäre
eine 5V-Referenz erforderich, weil die ADC-Spannung zu hoch wird.