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Forum: Offtopic Name für Kontaktbolzen zur Platinenprüfung gesucht!


Autor: jumper (Gast)
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Hallo ich suche um ein Platinenprüfgerät zu bauen gefederte 
Kontaktbolzen die an bestimmten Punkten gegen meine Platine drücken! 
Kann mir jemand sagen wie solche Bolzen heißen bzw. wo ich sie erhalte!

Autor: Andreas M. (cheflooser)
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Versuchs mal damit, sind dort aber relativ teuer!!!!!!!!!
Gib mal bei der Conra? Suche "Prüfstift" ein

Das ist ne Firma bei mir in der Nähe, weiss nicht wie teuer und ob die 
an privat verkaufen

http://www.ingun.com/

Gruß
Andreas

Autor: Rik (Gast)
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Tastkopf?

Autor: Bernd G. (Gast)
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Bei Bürklin: Prüfstifte, obwohl die Stifte heute Azubis sind.

Autor: jumper (Gast)
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Danke habe passende gefunden!

Presse ich die Stifte dann ein? Oder Gleben oder was für Möglichkeiten 
gibt es?

Autor: schwups... (Gast)
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Was ist denn "Gleben"

Reichen keine verzinkten Nägel?

Autor: jumper (Gast)
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Gleben ist ein Synonym für kleben!!
Sollte man eigentlich wissen!:-)
Nägel gehen nicht!(muß gefedert sein damit die Stifte auch aufjedenfall 
auf die Platine drücken!) Aber hab ja schon passende Stifte gefunden

Autor: huch (Gast)
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Nimmste ein paar Kugenschreiber mit Metallmine und lötest Nadeln dran.. 
die Sparvariante, ging bei mir mal ganz gut (leider inzwischen entsorgt)

Autor: Spocki (Gast)
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Ich verwende immer die Prüftstifte von Bürklin, z. B. 11H5694 mit Hülsen 
11H5716.

Wirklich sehr gut und nicht allzu teuer.

Autor: jumper (Gast)
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@Spocki:  Presst du die dann in deinen Kunstoff ein?

Autor: Spocki (Gast)
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nein, ich löte die in zwei parallele Platinen, die über Abstandsbolzen 
verbunden sind.

Man kann sie aber auch in Kunststoff einpressen.

Autor: Spocki (Gast)
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P.S.:

Eigentlich löte ich sie nur an die untere Platine. Die obere dient nur 
als mechanische Führung.

Bei der unteren Platine achte ich darauf, dass die Lötseite oben liegt, 
so kann die Platine die Druckkräfte besser ab (Sonst würd's die Lötpads 
irgendwann nach unten ausreissen).

So kann ich die ganze Gaudi auch wieder leicht zerlegen, wenn ich was 
ändern will.

Anbei mal ein kleines Bildchen von so einem Aufbau. Über die 4 
Gewindestangen ist die zu prüfende Platine ausreichend genau zentriert.

Autor: Gast (Gast)
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> Über die 4 Gewindestangen ist die zu prüfende Platine ausreichend genau
> zentriert.
Statisch überbestimmt!

Autor: Gast (Gast)
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Ach so: engl. pogo pins
Die Frage gab es hier schon, vielleicht steckt da noch weitere 
Information.

Autor: Spocki (Gast)
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Pogo in Togo, but only Banana in Ghana!

Autor: jumper (Gast)
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@ Spocki

DANKE DIR!Sieht echt gut aus!

Die Problematik ist jedoch das sich bei mir aus  auch einige Prüfstifte 
in der Mitte der Platine befinden und das ich da schlecht mit dem 
Lötkolben hinkomme! vermutlich werden die Prüfstifte nicht direkt auf 
eine Platine Löten können sondern muß die Prüfstifte über einige Litzen 
mit der "Auswerteplatine...." verbinden!
Somit werde ich die Prüfspitzen vermutlich einpressen oder 
gegebenenfalls kleben müssen was eigentlich keine Probleme darstellen 
dürfte!
(Oder?)

Gruß

Autor: Alex (Gast)
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Kommt drauf an wie oft du den Testadapter nutzen möchtest.

Am vernünftigsten sind die passenden Hülsen dazu.

In die kommen die Kontaktstifte hinein und können bei verschleiss (Bei 
ordentlicher Zentrierung, einhaltung der Wege/Prüfströme, abhängig auch 
vom Dreck und privatem Gebrauch dauert das ne ewigkeit) leicht 
gewechselt werden.

Ich nehme gerne die Hülsen mit Wrap-/Lötpin
Mit vorsichtigem Händling kann man die auch später noch in neue adapter 
umpflanzen.


Kostet allerdings auch mehr.

Autor: Spocki (Gast)
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>Die Problematik ist jedoch das sich bei mir aus  auch einige Prüfstifte
>in der Mitte der Platine befinden und das ich da schlecht mit dem
>Lötkolben hinkomme!

Das macht gar nichts. Die obere Platine kannst Du zum Löten ja zum Löten 
abnehmen. Dann lötest Du Deine  Stifte auf der unteren Platine an. Falls 
der eine oder andere Prüfstift zu schief ist, wenn Du den "Deckel" 
draufsetzt, kannst Du das ganz leicht korrigieren.

Autor: jumper (Gast)
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@ Alex

sorry wegen der dummen Frage:
Werden die Hülsen dann eingepresst ?oder wie muß ich es mir vorstellen?

Autor: marko (Gast)
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Was für HÜLSEN??
ICH KENNE DIE TEILE NUR OHHNE HÜLESN!
Klärt mich auf!

Autor: Mike Maier (mike5632)
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Da ich täglich mit den Prüfnadeln zu tun habe, melde ich mich mal zum 
Wort.

Normalerweise werden die Prüfnadeln für einen ICT- oder Funktionstest 
verwendet.

In eine Glasfaserplatte werden passgenau die Löcher gebohrt. Es werden 
dann Hülsen eingepresst, dabei muss man aufpassen, dass die Hülse nicht 
beschädigt wird (Sie sollte fest sitzen). Am Ende der Hülse befindet 
sich meistens ein Wrapstachel, von dem, wird an eine Schnittstelle 
weiterverdrahtet. In die Hülse wird dann die entsprechende Prüfnadeln 
eingesetzt.

Prüfnadeln können ungefähr 20.000 - 60.000 Betätigungen aushalten. 
Danach muss man sie austauschen, da die Übergangswiderstände zu groß 
werden. Es wäre nicht machbar alle Nadeln wegzulöten und wieder 
hinzulöten. Deswegen gibt es die Hülsen.

Die Kunst ist es, wenn über 2000 Nadeln alle Prüfpads treffen. 
(Prüfpaddurchmesser: 1mm)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mike, Danke für die Info :-)

Da es hier so halbwegs hinpasst:

Ich möchte gerne meine AVRs per ISP auf den fertigen Boards 
programmieren. Direkt die nichtverlöteten Chips zu programmieren finde 
ich ungünstig, da man so keine Testprogramme etc. fahren kann.

Man benötigt ja fünf Kontakte (+5V spare ich mir), die ich dann gerne 
als Testpads als Reihe direkt ins Layout übernehmen möchte, um den 
Stecker zu sparen. Als Fixierung beim "Impfen" der fertigen Boards 
wollte ich zwei Bohrungen neben diesen Pads anbringen, in die dann der 
Adapter gesteckt wird.

Nun zu den Fragen:
Für die Kontaktierung bieten sich ja die Prüfstifte an.
Oder gibt es quasi fertige Stecker für solche Zwecke?
Gesehen habe ich noch keine, aber vielleicht gibt es so etwas ja.

Und: ist meine Lösung ok oder geht es vielleicht einfacher?

Chris D.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Als Prüfstifte nehmen wir die hier:

http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

Dafür gibt's auch die oben erwähnten Hülsen zum Einlöten.

Autor: Mike Maier (mike5632)
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> Oder gibt es quasi fertige Stecker für solche Zwecke?

Bevor du dir den Aufwand mit den Prüfstiften und einem entsprechenden 
Adapter machst, würde ich zu folgender Lösung greifen:

Anstatt Prüfpads in einer Reihe nimm lieber Stachelleisten. Die brauchen 
fast den gleichen Platz. Baue dir dann mit den entsprechenden Buchsen 
einen Adapter zusammen.

Interessant wäre die Lösung mit den Prüfnadeln, wenn man den Adapter 
direkt auf den Baustein setzen kann. Ich werde mir mal was überlegen wie 
es am besten geht.

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