1. Eine Batterie wird an eine Lampe angeschlossen
2. die gleiche Batterie wird an zwei identische Lampen (auch identisch
Lampe aus 1.) angeschlossen
In welchem Fall liefeert die Batterie mehr Strom?
These:
Batterie liefert in beiden Fällen gleich viel Strom, da Strom im
Parallelschaltkreis konstant ist.
Wenn die Lampen parallelgeschaltet an der Batterie liegen, liefert die
Batterie wohl den doppelten Strom. Genaugenommen aber etwas weniger als
das Doppelte, weil wegen ihres Innenwiderstands ein Spannungsabfall
entsteht und daher die Batteriespannung etwas absinkt (am größten ist
sie ohne Lampe).
Marvin wrote:
> These:> Batterie liefert in beiden Fällen gleich viel Strom, da Strom im> Parallelschaltkreis konstant ist.
Der Strom ist bei Serienschaltung konstant.
Bei Parallelschaltungen ist die Spannung konstant.
In der Realität kann es natürlich trotzdem zu Änderungen kommen. Man
darf das Wort konstant hier nicht zu genau nehmen.
Nein, denn der Widerstand erhöht sich ja in der Regel. Der ist bei
Glühlampen aber noch dazu abhängig vom Strom, ist also hochgradig
nicht-linear. Durch Zufall könnte es sein, daß der Strom gleichbleibt,
nämlich dann, wenn die einzelne Lampe wegen ihrer nun geringeren zu
erbringenden Leistung eine Widerstandshalbierung hätte.
>In welchem Fall liefeert die Batterie mehr Strom?
Spannung bleibt gleich.
eine Lampe = 1x Strom
zwei Lampen parallel = 2x Strom
zwei Lampen in Reihe = 0,5x Strom
So Pi mal Daumen :-)
Conlost wrote:
> zwei Lampen in Reihe = 0,5x Strom
Denkst Du an die Nichtlinearität von Glühlampen? Diese Formel stimmt so
nicht. Nur wenn es ohmsche Widerstände wären, stimmen diese Formeln.
Sei doch nicht so kleinlich. :-)
Die Frage war doch nur, in welchem Fall liefert
die Batterie mehr Strom.
Das ist eindeutig bei Parallelschaltung der Fall.
"zwei Lampen in Reihe = 0,5x Strom"
Warum sollte bei gleciher Spannung bei zwei Lampen wengier Strom
bereitgestellt werden als bei nur einer Lampe?
Marvin
Bereitgestellt wird der Strom in diesem Fall von der Batterie.
Wie hoch der fließende Strom ist, richtet sich nach der
Spannung der Batterie und dem Widerstand des Verbrauchers.
Lässt man nun mal unberücksichtigt, das Glühlampen Kaltleiter
sind, so erhöht sich bei Reihenschaltung der Widerstand und
deshalb sinkt der hindurch fließende Strom.
Das Ohmsche Gesetz besagt:
U = R * I
R = U / I
I = U / R
Ja, das weiß ich.
Aber das klingt doch komisch, dass der Strom kleiner wird.
Berechnet man z.B. die umgesetzte Leistung P=U*I, wird bei denr 2
Lampen-Variante nur halbe Leistung umgesetzt.
Das ist richtig, weil der Widerstand doppelt so hoch ist,
fließt auch nur der halbe Strom.
Der halbe Strom mal unveränderte Spannung,
macht halbe Leistung.
Lasse dich nicht von der Leistung irritieren,
die auf der Lampe steht. :-)
Ja Micky, im Prinziep hast du natürlich Recht.
Aber manchmal versteht man eben nicht sofort was
da so in einem Buch steht und dann fragt man halt mal.
Also ich antworte gerne, wenn ich kann.
Ich hätte ja auch darauf verweisen können:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm#2
"Durch Zufall könnte es sein, daß der Strom ( bei Reihenschaltung zweier
Lampen, statt einer alleine ) gleichbleibt,
nämlich dann, wenn die einzelne Lampe wegen ihrer nun geringeren zu
erbringenden Leistung eine Widerstandshalbierung hätte."
Nein.
Hm...?! Kopf kratzStaun
Wenn ich 2 (noch) handelsübliche Glühlampen von 100W für 230V habe, dann
ist R=U²/P d.h. 529 Ohm.
Schalte ich die Biester in Reihe, habe ich also 1058 Ohm an 230V liegen.
Es fließen 0,271 Ampere.
Schalte ich die Lampen parallel, so ergibt sich Rges zu 264,5 Ohm.
Dann fließen 0,869 Ampere.
Das bedeutet, daß der Strom bei einer Reihenschaltung nur 1/4 so hoch
ist.
Das kommt dadurch, daß die Spannung quadratisch in die Rechnung eingeht.
MfG Paul
Wenn ich 2 (noch) handelsübliche Glühlampen von 100W für 230V habe, dann
ist R=U²/P d.h. 529 Ohm.
Schalte ich die Biester in Reihe, habe ich also 1058 Ohm an 230V liegen.
Es fließen 0,271 Ampere.
NEIN !!!