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Forum: Offtopic Info: Asperger-Syndrom


Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Hallo,
Eins vorweg: Ich möchte hier nicht den Psychologen oder so spielen. Ich 
möchte hier nur mal eine Info über das Asperger-Syndrom schreiben, weil 
ich es selbst (höchstwahrscheinlich) habe.
Das Asperger-Syndrom wird zum Spektrum des Autismus gezählt, 
unterscheidet sich aber von dem "bekannten" Autismus deutlich.
Häufige Anzeichen dafür sind:

- kein Wunsch, soziale Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen, dadurch 
auch keine oder kaum Freunde
- keine Lust zu irgendwelchen Aktivitäten mit anderen Menschen
- Probleme mit anderen über "Belanglosigkeiten" zu reden und ein 
Gespräch aufrechtzuerhalten
- eher untypische Interessen und Hobbys, die oft schon im frühen 
Kindesalter beginnen
- motorische Probleme (das muss aber nicht sein)
- häufig auch Hochbegabung

Das sind jetzt natürlich nur einige Beispiele. Zumindest bei mir trifft 
das meiste davon aber zu.
Ich habe mich schon im Alter von 2-3 Jahren sehr für Zahlen und alles - 
aber auch wirklich alles was mit Strom zu tun hat interessiert, also 
z.B. für Steckdosen, Haushalts-Elektrogeräte und auch Strommasten. 
Erstaunlicherweise habe ich aber nie einen Nagel o.ä. in die Steckdose 
gesteckt. Die üblichen Steckdosen-Kindersicherungen hätten mich 
jedenfalls davon nicht abgehalten.
Auch aus Lego-Steinen habe ich anstatt Häusern, Burgen, usw. eher Dinge 
wie Wasserhähne und Katapulte gebaut...
Mit ungefähr 8 Jahren habe ich dann angefangen, Elektronik-Spielzeug zu 
zerlegen um an Bauteile wie Widerstände, LEDs und Elkos zu kommen (mit 
ICs konnte ich damals noch nix anfangen...). Menie Eltern waren davon 
verständlicherweise wenig begeistert.
Mit etwa 10 bis 11 Jahren habe ich begonnen, auch Schaltungen selbst zu 
entwerfen oder Schaltungen aus Elektronik-Experimentierkästen zu 
erweitern.
Im Nachhinein bin ich froh, damals noch keinen übermäßigen Fundis an 
Teilen gehabt zu haben: Ich habe nämlich z.B. aus einen AMV, zwei 
Power-MOSFETs und einem Netztrafo einen SSpannungswandler gebaut. Am 
Ausgang hat der ca. 1100V geliefert und hatte einen 2,7µF-Kondensator 
zur Stabilisierung. Irgendwann habe ich da mal als Versehen hingefasst 
und einen heftigen Schlag bekommen. Wer weiß was passiert wäre wenn ich 
damals Zeilentrafos, Zündspulen o.ä. gehabt hätte.

Mittlerweile bin ich übrigens 16 und natürlich noch von Elektronik 
begeistert. Freunde habe ich übrigens immer noch keine und hatte auch 
nie einen richtigen Freund.

Wem die genannten Kriterien oder meine Story bekannt vorkonnen, der kann 
ja mal einen Online-Test auf Asperger-Syndrom machen:
http://www.psychotherapiepraxis.at/surveys/test_as...
Ich habe da übrigens so 38 bis 42 Punkte erreicht (max. sind 50; ich 
habe den Test schon ein paarmal gemacht...).
80% der vom Asperger-Syndrom betroffenen sollen da über 32 Punkte 
erreichen.

Autor: Klaus (Gast)
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> kein Wunsch, soziale Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen, dadurch
> auch keine oder kaum Freunde

Das stimmt so nicht unbedingt. Betroffene machen häufig den Eindruck, 
wenn man sie beobachtet, dass sie diesen Wunsch nicht hätten. In 
Wirklichkeit ist es häufig so, dass sie den Wunsch haben, aber nicht 
wissen, wie sie das umsetzen sollten.
Aus deinem Text meine ich herauszuhören, dass es bei dir genauso ist?

P.S. Ja, ich bin auch Aspie ;)

Autor: Auch einer (Gast)
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Autor: Artjomka (Gast)
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24 Punkte - kein Highscore :-(

ein freak bin ich aber trotzdem ;-(

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
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31 Punkte, bin bekennender Misanthrop...

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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=> Klaus
Ja, da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt:
Die meisten wollen so bis zu einem Alter von so grob 15 Jahren nix mit 
anderen zu tun haben und grenzen sich gleich aus. Später würden sie 
schon gern etwas mit anderen machen, merken aber dass sie das einfach 
nicht können (da bin ich so im Moment). Manche versuchen aber auch schon 
im Kindergartenalter "mit Gewalt" in eine Gruppe hineinzukommen. Das 
klappt dann aber meist nicht.

Und das habe ich vorher noch ganz vergessen: Die Interessen von "Aspies" 
liegen oft im technischen Bereich, häufig eben auch im Bereich 
Elektronik. Damit ist die Chance gut, dass sich in diesem Forum einige 
Betroffene finden, die vielleicht vorher noch gar nichts davon wussten.
Ich selbst bin nämlich erst vor ca. 2 Monaten (bei Youtube) auf jemanden 
gestoßen, der auch Asperger hat. Seine Beschreibung hat mich verdammt an 
mich erinnert, so dass ich da mal etwas recherchiert und einige 
Online-Tests gemacht habe, mit durchweg positivem Ergebnis. Ich werde 
mich da natürlich trotzdem nochmal von einem Psychologen untersuchen 
lassen, bis zu dem Termin dauert es aber noch eine Weile.
Wenn es kein sehr schwerer Fall ist, kann es auch passieren dass 
Asperger nie diagnostiziert wird.

Autor: P. S. (Gast)
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Es ist leider typisch fuer unsere Gesellschaft, dass ein von der Norm 
abweichendes Verhalten eher als krank und behandlungsbeduerftig denn als 
etwas Besonderes eingestuft wird...

Autor: Chris (Gast)
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> 80% der vom Asperger-Syndrom betroffenen sollen da über 32 Punkte
> erreichen.

Da das Asperger-Syndrom nur ziemlich selten auftritt, wäre die 
umgekehrte Info viel aussagekräftiger:
Wieviel Prozent der nicht vom Asperger-Syndrom Betroffenen erreichen 
bei diesem Test über 32 Punkte?

Das ist ein klassischer 4-Felder-Test und es werden wieder die 
klassischen Fehler begangen, wie aus einer Übung von "Einführung in die 
Statistik" abgeschrieben. Eine geringe false-negative-Quote hat nichts 
mit einer geringen false-positive-Quote zu tun, insbesondere folgt das 
eine nicht aus dem anderen.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Upps, jetzt ist mir irgendwie ein Beitrag zuviel entstanden

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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=> Chris:
Bei dem Test steht extra:
"Hinweis: es handelt sich um einen Screening-Test, keinen diagnostischen 
Test - er kann also keine ärztliche, psychologische oder 
psychotherapeutische Diagnose ersetzen. Ein Screening-Test dient zur 
Unterscheidung von Personen, die genauerer Untersuchungen auf bestimmte 
Symptome bedürfen von jenen, bie denen dies nicht erforderlich ist"

Natürlich gibt es da Fehldiagnosen in beide Richtungen. Es ist ja auch 
nur als grobe Abschätzung gedacht.

Autor: Kaffeemaschinist (Gast)
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> Natürlich gibt es da Fehldiagnosen in beide Richtungen. Es ist ja auch
> nur als grobe Abschätzung gedacht.

Na, ein Glück auch, ich dachte schon, dass ich mit meinen 33 Punkten 
unverzüglich in die Klapper muss.
Man sollte diese ganzen Psychoonkels aus dem öffentlichen Verkehr 
ziehen, bevor diese mit ihren Tests die Leute in ihre Praxen bzw. auf 
austriakisch Ordinationen zur Dauerbehandlung locken können.
Im übrigen bin ich glücklich mit meinen Depressionen.

Autor: Klaus (Gast)
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Man merkt dass du das Vorwort und/oder die Auswertung des Tests nicht 
gelesen hast.

Als Betroffener ist man ganz jedenfalls ganz froh, über so einen Test um 
eine bessere Selbsteinschätzung zu erhalten und das weitere Vorgehen zu 
überlegen.

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Chris wrote:
> Wieviel Prozent der nicht vom Asperger-Syndrom Betroffenen erreichen
> bei diesem Test über 32 Punkte?
Ich melde mich freiwillig!
(Frau, Kinder, diverse soziale Kontakte, politisch tätig)
--> wohl nicht betroffen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wer noch keine Krankheit/Macke hat, muß nur lange genug auf dem Web 
suchen, dann findet er einen Test, der ihm das Gewünschte bescheinigt...

Autor: Klaus (Gast)
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Uhu, ich finde es als Beleidigung, dass du behauptest, das 
Aspergersyndrom wäre etwas was man sich bescheinigen lässt, weil man 
gerne ne Macke hätte (mag sein, dass du das nicht so gemeint hast).

AS ist etwas was für die meisten Betroffenen eine massive 
Beeinträchtigung im Alltag bedeutet, und das bereits bevor man sich im 
Web oder irgendeinem Test damit beschäftig hat.

Autor: Daniel -------- (root)
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>> (Frau, Kinder, diverse soziale Kontakte, politisch tätig)
>> --> wohl nicht betroffen.

noch gewichtiger dagegen sprechen würde

(diverse Frauen und Kinder, soziale Kontakte, politisch tätig)

:)

Jetzt im ernst, ich glaube von 100 die sich für einen mit A Syndrom
halten, sind vielleicht nur 3-5 tatsächlich betroffen.

Aus meiner Sicht gibt es nur 1 KO-Kriterium, wenn jemand sehr sehr
schlecht die Emotionen an der Körpersprache/Gesicht/Ton deuten kann.

BTW: Elektronik soll ein eher untypisches Hobby sein?
Meiner Meinung nach ist Sackhüpfen auf der Wiese viel untypischer :)

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Peter Stegemann wrote:
> Es ist leider typisch fuer unsere Gesellschaft, dass ein von der Norm
> abweichendes Verhalten eher als krank und behandlungsbeduerftig denn als
> etwas Besonderes eingestuft wird...

Eben, dabei sind eher die Gesellschaft und einige ihrer "Normen" 
behandlungsbedürftig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Klaus wrote:
> Uhu, ich finde es als Beleidigung, dass du behauptest, das
> Aspergersyndrom wäre etwas was man sich bescheinigen lässt, weil man
> gerne ne Macke hätte (mag sein, dass du das nicht so gemeint hast).

So meinte ich es in der Tat nicht.

Da man am AS sowieso nichts grundlegend ändern kann, wird man am Besten 
einfach damit leben. Einen zweiten Versuch hat man sowieso nicht.

> AS ist etwas was für die meisten Betroffenen eine massive
> Beeinträchtigung im Alltag bedeutet, und das bereits bevor man sich im
> Web oder irgendeinem Test damit beschäftig hat.

Ist es nicht häufig genug so, daß einem die liebe Umwelt Probleme macht, 
wo man selbst keine sieht?

Wenn man irgendwas selbst als behindernd empfindet, ist es natürlich was 
anderes. Aber das ist der Antrieb, die Dinge zu ändern.

Einen Test auf dem Web zu machen und plötzlich ein Problem zu haben, ist 
jedenfalls Unsinn...

Autor: Klaus (Gast)
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> Einen Test auf dem Web zu machen und plötzlich ein Problem zu haben, ist
> jedenfalls Unsinn...

Ja, da hast du vollkommen recht. Das steht in der Auswertung des Tests 
aber auch genau so drin. Umgekehrt wird ein Schuh draus:  Wer Probleme 
hat, kann über den Test herrausfunden was möglicherweise die Ursache 
dafür ist.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Natürlich kann man es nicht ändern. Aber zumindest ich finde es 
beruhigend, auf dieser Welt nicht allein mit meinem "Problem" zu sein.
Seit ich mich erinnern kann, bin ich "anders" als andere Leute in meinem 
Alter und fühle mich irgendwie ausgestoßen in dieser Welt. Da kann es 
doch zumindest beruhigend sein zu wissen, dass man nicht der einzige 
damit ist.

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Markus F. wrote:
> Natürlich kann man es nicht ändern. Aber zumindest ich finde es
> beruhigend, auf dieser Welt nicht allein mit meinem "Problem" zu sein.
> Seit ich mich erinnern kann, bin ich "anders" als andere Leute in meinem
> Alter

Stop. Es gibt doch nicht nur Leute in deinem Alter?

Autor: Kaffeemaschinist (Gast)
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> Aber zumindest ich finde es beruhigend, auf dieser Welt nicht allein mit meinem 
"Problem" zu sein.

Wenn du dir des Problemchen bewusst bist, kannst du ja auch von Zeit zu 
Zeit bewusst gegensteuern, um es in den Griff zu bekommen. Versuche, auf 
andere zuzugehen. Dein Hobby sollte da Ansatzpunkte bieten. Obwohl nicht 
alle Elektronikinteressierten automatisch deine Freunde sein müssen.
Meide die Psychoonkels so lange du kannst, bzw. so lange ein eventueller 
Leidensdruck dir nicht zu schaffen macht.

> Seit ich mich erinnern kann, bin ich "anders" als andere Leute in meinem
Alter und fühle mich irgendwie ausgestoßen in dieser Welt.

Mir ging/geht es genauso - ich lebe trotzdem noch, fühle mich wohl und 
akzeptiere einfach mal die 95% der Leute, die anders als ich sind!

Autor: Anon Nymous (fuechslein)
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Das erinnert mich doch gleich an die folgende Dame:

http://blog.fawny.org/2009/04/26/google-neuroanatomy/
http://blog.fawny.org/2009/03/19/google-antidesign/

Die darauf schimpft das bei Google nur Asperegianer sitzen mit zu viel 
Mathe Kenntnissen.

Autor: Klaus (Gast)
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@Markus:  Dass man nichts daran ändern kann stimmt nicht ganz. Mit viel 
Übung der Situationen, die dir schwer fallen, kann man zumindest eine 
spürbare Besserung der Symptome erreichen. Man braucht nur eine Umgebung 
in der es einem Möglich ist "zu üben". Das ist schwer, aber es lohnt 
sich, meiner Meinung nach :)

Autor: Klaus (Gast)
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> Meide die Psychoonkels so lange du kannst, bzw. so lange ein eventueller
> Leidensdruck dir nicht zu schaffen macht.

Nein, auf keinen Fall! Beim Asperger ist es so, dass es je älter man 
wird immer schwieriger zu diagnostizieren oder behandeln ist! 
Idealerweise wird man schon von seinen Eltern zum Psychologen geschickt, 
bevor einem selber auffällt, was los ist. Dummerweise sehen Eltern 
vielfach nicht, was los ist.

Wenn du also die Möglichkeit hast, professionelle Unterstützung 
hinzuzuziehen, dann mach das! Bei mir was es leider so, dass meine 
Eltern mir die Krankheit "ausreden" wollten, als ich in deinem Alter 
war.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Ich war früher schon bei einigen Psychologen. Irgendwas vernünftiges ist 
dabei aber eigentlich nie herausgekommen. Auf Asperger bin ich selbst 
gestoßen, aber auch nur durch Zufall.

Autor: Klaus (Gast)
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Was ich vergessen hab zu erwähnen: auch viele Psychologen haben keine 
Erfahrung mit AS. Wichtig ist es, zu einem zu gehen, der sich auf sowas 
spezialisiert hat, oder zumindest Erfahrungen auf dem Gebiet hat. Viel 
Erfolg! :)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Markus F. wrote:
> Ich war früher schon bei einigen Psychologen. Irgendwas vernünftiges ist
> dabei aber eigentlich nie herausgekommen.

Das wundert mich nicht, denn da gibt es nichts zu behandeln.

Irgendwelche Defizite kann man eventuell durch Training kompensieren, 
aber das kann eben - ähnlich wie bei Legasthenie - beliebig mühsam bei 
bescheidenem Erfolg sein.

Autor: Gast123 (Gast)
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Magst du gerne Vanilleeis, interessierst dich aber nicht für Fußball? 
Würdest du gerne mehr Sport machen, bist aber zu faul? Hörst du gerne 
Punkrock, aber magst keine Tiere? Mein Beileid, du hast das 
Gast123-Symptom(R)(tm)! Geh sofort zu deinem Psychiater und schmeiß ihm 
Geld in den Rachen, sonst ist das nicht mehr heilbar!

Mal im Ernst.

o Für jede mögliche Kombination von 6 Symptomen lässt sich eine 
Krankheit definieren, und es existiert ein bestimmter Bevölkerungsanteil 
auf den sie zutrifft.
o Man muss nur lange genug googeln, dann wird man unumstößliche Beweise 
dafür finden dass man an Krebs/Aids/SARS oder Vogelgrippe leidet.
o Früher hieß es einfach "schüchtern", "schlau", "dumm", "unsportlich". 
Heute nennt man es "Asperger-Symptom", "Hochbegabung", 
"Lernschwierigkeit", "motorische Probleme".

Autor: Klaus (Gast)
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Gast123:  Du weißt halt nicht, wovon du redest.

Jemanden, der im Rollstuhl sitzt sieht man seine Behinderung an. 
Menschen mit neurologischen Störungen haben das "Glück" nicht und müssen 
sich leider immer wieder von solchen Vollpfeifen wie Gast123 anmachen 
lassen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Klaus wrote:
> Gast123:  Du weißt halt nicht, wovon du redest.
>
> Jemanden, der im Rollstuhl sitzt sieht man seine Behinderung an.
> Menschen mit neurologischen Störungen haben das "Glück" nicht

Sei doch froh, oder muß jeder Dödel wissen, was mit dir los ist?

Autor: Klaus (Gast)
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hehe, ja, das stimmt schon. Aber wie man an dem Kommentar von Gast123 
sieht, nix im Leben hat nur Vorteile ;)

Autor: P. S. (Gast)
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Hartmut Kraus wrote:
> Peter Stegemann wrote:
>> Es ist leider typisch fuer unsere Gesellschaft, dass ein von der Norm
>> abweichendes Verhalten eher als krank und behandlungsbeduerftig denn als
>> etwas Besonderes eingestuft wird...
> Eben, dabei sind eher die Gesellschaft und einige ihrer "Normen"
> behandlungsbedürftig.

Wie ueblich ist der automatische Umkehrschluss nicht zulaessig.

Autor: mr.chip (Gast)
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> o Früher hieß es einfach "schüchtern", "schlau", "dumm", "unsportlich".
> Heute nennt man es "Asperger-Symptom", "Hochbegabung",
> "Lernschwierigkeit", "motorische Probleme".

Mal ehrlich, so schlecht ist es doch eigentlich nicht, wenn man 
"schüchtern", "schlau", "dumm", "unsportlich" etwas ausdifferenziert und 
so dem Betroffenen seine Probleme, aber auch seine Stärken aufzeigen 
kann. Beispielsweise sind Legastheniker oder ADS-Kinder ja wirklich 
nicht "dumm", wie man auf den ersten Blick meinen könnte, sondern haben 
ganz konkrete Probleme, die man eindämmen oder beheben kann.

Problematisch wird die ganze Psychologie aber dann, wenn Eltern schon 
fast nach irgend einer passenden Krankheit für ihre Kinder suchen, um 
eine Erklärung für mangelnde Fähigkeiten zu liefern oder sie einfach nur 
etwas besonderes sein lassen wollen.

Autor: Skeptiker (Gast)
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39 von 50 Punkten. War ja klar...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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mr.chip wrote:
> Problematisch wird die ganze Psychologie aber dann, wenn Eltern schon
> fast nach irgend einer passenden Krankheit für ihre Kinder suchen, um
> eine Erklärung für mangelnde Fähigkeiten zu liefern oder sie einfach nur
> etwas besonderes sein lassen wollen.

Kriminell wirds dann, wenn die Kids dann mit Ritalin, oder ähnlichem 
Dreckszeug ruhig gestellt werden.

Autor: Gast (Gast)
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mr.chip (Gast) wrote:

> Problematisch wird die ganze Psychologie aber dann, wenn Eltern schon
> fast nach irgend einer passenden Krankheit für ihre Kinder suchen, um
> eine Erklärung für mangelnde Fähigkeiten zu liefern oder sie einfach nur
> etwas besonderes sein lassen wollen.

Ganz genau, z.B. die mangelnde Fähigkeit normalgewichtig zu bleiben. Es 
sind "die Gene"; die "Veranlagung"; der Stoffwechsel. Nein, es ist nie 
die Ernährung; die Leckerchen zum falschen Zeitpunkt; der von den Eltern 
eingetrichterte Teller, der immer abgegessen sein muss; die Übermengen, 
die den Kindern beim Mittagstisch auf den Teller geladen werden; die 
Dickleibigkeit, die schon bei der Mutter festzustellen ist (die sich 
übriegens nach eigenen Angaben selbst stets nur von Magerquark ernährt, 
wenn man sie danach befragt). Nein, das alles ist es ganz, ganz bestimmt 
nicht, was das Kind dickleibig werden lässt. Es MÜSSEN diese verdammten 
Gene sein, das steht fest (für Deutschlands Mütter dicker Kinder).

Autor: Gast (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:

> Kriminell wirds dann, wenn die Kids dann mit Ritalin, oder ähnlichem
> Dreckszeug ruhig gestellt werden.

Ebenso kriminell wie in einer Klasse unterrichten zu müssen, wo fast 30 
respektlose, desinteressierte Leistungsverweigerer nach eigenem 
Empfinden ihre Zeit abreißen müssen. Jede Motivation wird im Keim 
erstickt und der Lehrkraft anschließend die Schuld für das Schulversagen 
zugeschrieben.

Autor: Gast (Gast)
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Achso, in der Pause werden P0rno-Videos auf dem Schulhof getauscht oder 
mal wieder einer verprügelt und mit dem Handy mitgefilmt. Am Wochenende 
geht's dann zum Komasaufen nach dem Bushido-Konzert.

Autor: Gast123 (Gast)
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OK, Klaus, du hast Asperger. Und jetzt? Erwartest du anders behandelt zu 
werden als jemand, dessen Symptome noch niemand unter einem Namen 
zusammengefasst hat?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Uhu Uhuhu (uhu) wrote:
>
>> Kriminell wirds dann, wenn die Kids dann mit Ritalin, oder ähnlichem
>> Dreckszeug ruhig gestellt werden.
>
> Ebenso kriminell wie in einer Klasse unterrichten zu müssen, wo fast 30
> respektlose, desinteressierte Leistungsverweigerer nach eigenem
> Empfinden ihre Zeit abreißen müssen. Jede Motivation wird im Keim
> erstickt und der Lehrkraft anschließend die Schuld für das Schulversagen
> zugeschrieben.

Und was willst du damit sagen? Daß die lieben Kleinen doch mit der 
chemischen Keule ruhig gestellt werden müssen?

Betrachtet man das angegriffene Zitat in dem Kontext, aus dem es stammt 
- der Bemerkung von mr.chip:

> Problematisch wird die ganze Psychologie aber dann, wenn Eltern schon
> fast nach irgend einer passenden Krankheit für ihre Kinder suchen, um
> eine Erklärung für mangelnde Fähigkeiten zu liefern oder sie einfach nur
> etwas besonderes sein lassen wollen.

dann wird erst so richtig klar, was du da wieder vom Stapel gelassen 
hast.

Es ist dein üblicher Trick: Ein Zitat aus dem Zusammenhang reißen und 
dann deinen haarsträubenden Unsinn dazu ablassen...

Autor: Fuzzy (Gast)
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Ich bin auch ein Asperger, hab sagenhafte 35 Punkte.
Wer schafft 50, und wird unser Super-Aspi?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Fuzzy wrote:
> Ich bin auch ein Asperger, hab sagenhafte 35 Punkte.
> Wer schafft 50, und wird unser Super-Aspi?

35 kann man mit etwas Überlegung auch so hinbekommen...

Autor: Fuzzy (Gast)
Datum:

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Hab jetzt mal bewsst einen auf Assozi und Freak gemacht, aber nur 43 
Punkte gekriegt :(
Ist doch nich so einfach

Autor: Gast (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:

> Und was willst du damit sagen? Daß die lieben Kleinen doch mit der
> chemischen Keule ruhig gestellt werden müssen?

Daran sieht man, dass einer wie DU wie immer etwas vom Stapel lässt, 
ohne sich auch mal Gedanken über die Hintergründe zu machen. Glaubst du 
den überforderten Eltern macht es Spass Ritalin an ihre Sprößlinge zu 
verteilen? Schon mal daran gedacht, dass sich die Eltern mit ihren 
Problemen schlicht im Stich gelassen fühlen? Schon mal daran gedacht, 
dass solche überdrehten Kinder in einer Gruppe von 30 Schülern überhaupt 
nicht mehr zu unterrichten sind? Statt dessen kriminalisierst du die 
Eltern pauschal. Billige Polemik nenne ich sowas. Typisch Uhu!

> Dann wird erst so richtig klar, was du da wieder vom Stapel gelassen
> hast.

> Es ist dein üblicher Trick: Ein Zitat aus dem Zusammenhang reißen und
> dann deinen haarsträubenden Unsinn dazu ablassen...

Was das für angeblicher "Unsinn" ist, da fragst du besser mal Lehrer die 
am Burnout-Syndrom leiden. Da wirst du sehen, was daran "Unsinn" ist.

Achja, Frontal hat eben gerade Schulen gezeigt, die Schüler als 
Lehrkraft eingesetzt haben. Und das ist kein Einzelfall. Es fehlen 
bundesweit 20.000 Lehrer, die der Staat nicht bereit ist zu bezahlen. 
Wie war das noch gleich mit der Bildung in Deutschland als angeblich 
höchstes Gut? Wie war das noch gleich mit den Milliarden Hilfen für 
Finanzinstitute, die durch Fehlspekulation sich ruiniert haben? Das Geld 
dafür war binnen Wochen vorhanden ..

Aber Uhu weiß mal wieder über alles bescheid ..

Autor: Fuzzy (Gast)
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Ritalin ist doch ein Scheisszeug. Amphethamine sind verboten, aber 
kleine Kinder bekommen Amphetaminderivate verfüttert, weil sie nicht in 
die Gesellschaft passen.
Genauso ein Quatsch wie mit dem Alkohol, der legal ist, obwohl Alkohol 
schädlicher als z.B. LSD ist und der trip bedeutend langweiliger.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Uhu Uhuhu (uhu) wrote:
>
>> Und was willst du damit sagen? Daß die lieben Kleinen doch mit der
>> chemischen Keule ruhig gestellt werden müssen?
>
> Daran sieht man, dass einer wie DU wie immer etwas vom Stapel lässt,
> ohne sich auch mal Gedanken über die Hintergründe zu machen. Glaubst du
> den überforderten Eltern macht es Spass Ritalin an ihre Sprößlinge zu
> verteilen? Schon mal daran gedacht, dass sich die Eltern mit ihren
> Problemen schlicht im Stich gelassen fühlen? Schon mal daran gedacht,
> dass solche überdrehten Kinder in einer Gruppe von 30 Schülern überhaupt
> nicht mehr zu unterrichten sind? Statt dessen kriminalisierst du die
> Eltern pauschal. Billige Polemik nenne ich sowas. Typisch Uhu!

Junge, wenn du Halluzinationen hast, solltest du zum Arzt gehen.

Autor: Gast (Gast)
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@Fuzzy

Sagt auch niemand, dass das Zeug toll ist. Man darf aber deswegen nicht 
leichtfertig Eltern kriminalisieren. Eine Babyklappe zu verwenden ist 
auch nicht der Bringer und doch für manche ein besserer Ausweg als ...

Autor: Gast (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:

> Junge, wenn du Halluzinationen hast, solltest du zum Arzt gehen.

da bist du mit deinen "Fachkenntnissen" doch besser aufgehoben

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gast wrote:
> Sagt auch niemand, dass das Zeug toll ist. Man darf aber deswegen nicht
> leichtfertig Eltern kriminalisieren.

Mit dem "kriminell" meinte ich weder Eltern, noch Lehrer - die können 
nämlich keinem Kind Hämmer, wie Ritalin verschreiben, nur damit sie 
endlich Ruhe haben.

> Eine Babyklappe zu verwenden ist
> auch nicht der Bringer und doch für manche ein besserer Ausweg als ...

Abtreibungen verbieten, damit man endlich Babyklappen betreiben kann. 
Ich finde, sowas ist der Gipfel der Perversion...

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Peter Stegemann wrote:

>> Eben, dabei sind eher die Gesellschaft und einige ihrer "Normen"
>> behandlungsbedürftig.

> Wie ueblich ist der automatische Umkehrschluss nicht zulaessig.

Für mich schon. Mich wollte "die Gesellschaft" wegen meiner (für manche 
Kriminellen, die aber "nach außen hin" schön "normal" sind, ziemlich 
gefährlichen) "Abnormität" auch schon "ruhigstellen", wobei 
Psychopharmaka noch das harmloseste waren.

Und da bin ich wohl kein Enzelfall. Würde mich nicht wundern, wenn's bei 
Markus genauso aussieht. Schon erschütternd, dass er anonym in einem 
Forum Rat sucht und nicht bei seinen Eltern, Lehrern, sonstwem - die 
eigentlich dafür zuständig sein sollten, also in dieser kranken 
"Gesellschaft".

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
Datum:

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das erklärt so einiges...

Autor: Klaus (Gast)
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@Hartmut Kraus:  Nur, dass dein Problem ist, dass du dich für völlig 
normal hältst. Und überhaupt nicht merkst, dass du andere tierisch 
nervst. Obwohl du das des öfteren gesagt bekommst.

Einsicht (also die Erkenntnis welche Schwächen man hat)  ist der erste 
Weg zur Besserung. Egal was man hat.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Hartmut Kraus wrote:

> Und da bin ich wohl kein Enzelfall. Würde mich nicht wundern, wenn's bei
> Markus genauso aussieht. Schon erschütternd, dass er anonym in einem
> Forum Rat sucht und nicht bei seinen Eltern, Lehrern, sonstwem

Sachte. Das ist auch schlicht eine Folge der Statistik.

Bei Charakteristika, die selten genug sind damit im unmittelbaren 
Umkreis viele wenig davon wissen, ist es ziemlich verbreitet, dass man 
erst später anderen Leuten mit ähnlicher Charakteristik begegnet, also 
wenn man aus dem Elternhaus raus kommt. Ob das dann irgendwelche Foren 
sind oder was anderes ist erst einmal sekundär.

Und grad bei dieser Charakteristik würde ich es als eher typisch 
ansehen, wenn des zunächst in einem unpersönlichen Umfeld statt findet. 
Also eben gerade nicht im persönlichen Kontakt, der Aspergern nicht 
immer leicht fällt. Da kann ein Internet-Posting leichter fallen als 
eine enge Begrüssung.

Man kann auch nicht von allen Leuten um sich herum verlangen, über alle 
solche Dinge Bescheid zu wissen. Von Psychologen darf man das, bei 
Lehrern wird's schon knapp und grad Eltern sind bei Dingen, die man 
früher gern "Abnormitäten" nannte, sowieso oft nicht die erste Adresse.

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Klaus wrote:
> @Hartmut Kraus:  Nur, dass dein Problem ist, dass du dich für völlig
> normal hältst.

Nein, dass man öfters "Unkonventionelles" als "Abnormalität" einstufen 
will. Aber halt nur Leute, die selber nicht durchblicken. Und wenn man 
sie mit der Nase drauf stößt, fühlen sie sich "genervt". Typische 
Tarnung für Unfähigkeit: Vorgebliches Desinteresse.

Autor: Erstaunter (Gast)
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> Aber halt nur Leute, die selber nicht durchblicken. Und wenn man
> sie mit der Nase drauf stößt, fühlen sie sich "genervt". Typische
> Tarnung für Unfähigkeit:

Genau. Du bist der Beste. Ehrlich. Der Rest der Welt ist einfach nur 
doof und dumm und erkennt Dein Genie nicht.

Äh, moment: Leider bist Du nur der Zweitbeste. Der Beste ist diese Eule 
die hier rumgeistert. Ihr schenkt euch aber nicht sehr viel. Also Du 
hast nur ganz knapp verloren. Leider. Aber finde Dich damit ab.


P.S. Wenn Rüdiger wieder auftaucht, könntest Du auf Platz drei 
abrutschen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Autismus kann in den Genen liegen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,6...

Autor: Markus F. (Gast)
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Ich möchte nochmal was zu dem Test sagen:
Eingentlich sollte man dem Ergebnis nur dann eine gewisse Beachtung 
schenken, wenn man das "Problem" schon vorher hatte und als Ursache 
möglicherweise Asperger in Betracht zieht. Wenn man den Test nur 
"einfach mal so" macht, ohne dass man mit irgendwelchen Sympthomen von 
Asperger Probleme hat, dann sollte einen auch ein positives Ergebnis bei 
irgendeinem Online-Test nicht beunruhigen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ist denn die Frage Asperger, oder nicht, beunruhigend?

Ich finde nicht, denn es hat doch eher Parallelen mit Eigenschaften, wie 
z.B. der Augenfarbe, oder der Schuhgröße. "Heilen" kann man es 
jedenfalls nicht und die Tatsache, daß es gewisse Auswirkungen auf 
Charaktereigenschaften hat, muß man eben hinnehmen, wie vieles andere 
auch, das durch den Körper vorgegeben ist.

Wer es hat, darf sich an den besonderen Fähigkeiten erfreuen, die er 
davon hat und die Dinge, die ihm nicht so liegen, auf die kann er oft 
verzichten und falls nicht, muß er sich eben an den betreffenden Punkten 
etwas mehr anstrengen.

Wer es nicht hat, muß auch nicht traurig sein - er hat dafür andere 
Fähigkeiten und Defizite.

Autor: Gast123 (Gast)
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> Nein, dass man öfters "Unkonventionelles" als "Abnormalität"

Etwas unkonventionelles ist per definitionem eine Abnormalität.

> Man kann auch nicht von allen Leuten um sich herum verlangen, über alle
> solche Dinge Bescheid zu wissen.

Worüber Bescheid zu wissen? Darüber dass es einen Namen für ein 
Verhalten gibt?

Namen. Bei dem ganzen Thema geht es um nichts anderes als Namen und 
Begriffe durch andere zu ersetzen.

Autor: A. K. (prx)
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Gast123 wrote:

>> Nein, dass man öfters "Unkonventionelles" als "Abnormalität"
>
> Etwas unkonventionelles ist per definitionem eine Abnormalität.

Nur wenn die Abweichung ausserhalb der "Norm" liegt. Die man erst einmal 
definieren muss. Ist "blond" schon abnorm, weil die mittlerer Haarfarbe 
irgendwo im mittelbraunen liegt?

Autor: A. K. (prx)
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Gast123 wrote:

> Worüber Bescheid zu wissen? Darüber dass es einen Namen für ein
> Verhalten gibt?

Es kann Betroffenen durchaus helfen, wenn sie wissen dass ihre Art nicht 
einzigartig ist. Das kann auch zu entsprechenden Kontakten führen. Und 
vielleicht auch zu Tipps oder Training in bewusstem Umgang in Bereichen 
wie beispielsweise Begrüssungen oder Smalltalk, in denen die meisten 
Leute instinktiv reagieren, sie aber nicht.

Autor: Gast123 (Gast)
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So wie die Weite der Norm erst definiert werden muss, bzw. beliebig 
definiert werden kann, so kann auch eine "Art" so definiert werden dass 
nur ich alleine oder die halbe Welt darin eingeschlossen ist.

Es mag sein dass es im Raum der Verhaltensmerkmale einen Cluster 
entsprechend der Beschreibung des "Asperger-Syndoms" gibt. Aber diesem 
einen Namen zu geben suggeriert dass es für diesen Cluster spezifische 
Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten (oder überhaupt erst einen 
Behandlungsbedarf) gibt, und das halte ich für äußerst zweifelhaft. Wozu 
das führt sieht man in diesem Thread, die Leute verbringen ihre Zeit mit 
Selbstdiagnosen und verfallen in eine Kranken- oder 
Behindertenmentalität.

Statt krampfhaft zu versuchen sich in irgend eine Schublade zu stecken, 
wäre es sinnvoller einfach seine einzigartigen Stärken und Schwächen zu 
akzeptieren, und an dem was man ändern möchte zu arbeiten - ggf. auch 
mit Hilfe eines Psychologen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Vermutlich sind in vielen Fällen, in denen AS als Problem "empfunden" 
wird, weniger die dadurch bedingten Defizite das Problem, als der Terror 
durch die Umwelt.

Dabei ist es die aller billigste Art von Mobbing, jemanden mit 
angeblichen Defiziten unter Druck zu setzen.

Autor: A. K. (prx)
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Gast123 wrote:

> Statt krampfhaft zu versuchen sich in irgend eine Schublade zu stecken,
> wäre es sinnvoller einfach seine einzigartigen Stärken und Schwächen zu
> akzeptieren, und an dem was man ändern möchte zu arbeiten - ggf. auch
> mit Hilfe eines Psychologen.

Keine Einwände dagegen.

Nur sind Namen (Schubladen) nicht unbedingt sinnlos, auch wenn sie nicht 
die ganze Wahrheit verraten. Farben sind auch keine exakte Bezeichnung, 
trotzdem pflegt man meistens Gelb als Gelb zu bezeichnen, ohne jedesmal 
die ganze Spektralverteilung zu beschreiben.

Und so kann man den Komplex menschlichen Verhaltens zwar nicht 
vollständig per Schublade erfassen, aber weil man nicht in jeden 
Einzelfall ein langes Dossier rüberbringen kann, ist eine Kurzfassung 
über simplifizierende Benennung manchmal notwendig.

Der Begriff "Syndrom" in Asperger-Syndrom ist ja nicht gleichbedeutend 
mit Krankheit, sondern steht für bestimmte Merkmale. Mehr nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Recht informativ war eine Quarks Sendung dazu. Müsste sich beim WDR 
irgendwo finden lassen.

Autor: HariboHunter (Gast)
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32 Punkte (von 50),

Aber nur weil nicht nach Genozid- und Weltherrschaftsgedanken gefragt 
wurde.
(Irres Verrueckter-Wissenschaftler-Lachen)

Autor: 0815 (Gast)
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Ha! Auf Anhieb 39 Punkte!  (Allerdings bewusst geschummelt.)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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0815 wrote:
> Ha! Auf Anhieb 39 Punkte!  (Allerdings bewusst geschummelt.)

45 von 50 - hab mich redlich angestrengt, alles so zu beantworten, wie 
ich denke, daß ein Asperger es täte...

Unter dem Testergebnis steht:

Anmerkung:  Ihre Punkteanzahl erscheint aufgrund ihrer Höhe doch eher 
fragwürdig. Haben Sie alle Fragen ehrlich ausgefüllt?

Autor: Gast (Gast)
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33 ohne Schummeln.
Ich spring gleich aus'm Fenster...

Autor: Klaus (Gast)
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> Ist denn die Frage Asperger, oder nicht, beunruhigend?

Ganz im Gegenteil. Die Frage, Asperger oder nicht, ist eher beruhigend. 
Denn wenn man erstmal einen Begriff dafür hat, kann man sich endlich 
weiter darüber informieren, Hintergründe erfahren und sich selber besser 
verstehen. Man weiß, dass man nicht alleine damit ist, und kann sich mit 
"Leidensgenossen" austauschen. Man kann seine Defizite gezielter 
angehen. Man sieht also, es macht sehr viel Sinn, diese Charakteristik 
unter einem Begriff zusammenzufassen.



> Vermutlich sind in vielen Fällen, in denen AS als Problem "empfunden"
> wird, weniger die dadurch bedingten Defizite das Problem, als der Terror
> durch die Umwelt.


Ist natürlich von Fall zu Fall verschieden, aber in den meisten Fällen 
sind zumindest einige der durch AS bedingten Defizite ein deutliches 
Problem im Alltag. Und das nicht, weil die Umwelt Terror macht, sondern 
weil der Alltag einfach aus dem Umgang mit anderen Menschen besteht.

Autor: Gast123 (Gast)
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> Anmerkung:  Ihre Punkteanzahl erscheint aufgrund ihrer Höhe doch eher
> fragwürdig. Haben Sie alle Fragen ehrlich ausgefüllt?

Das ist ja mal ein äußerst feinfühliger und so einem Test angemessener 
Kommentar, der sicherlich das Selbstwertgefühl des Probanden steigern 
wird der diese Punktzahl erreicht!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Na ja, das wesentliche an dem Zauber scheint mir der blaue Kasten ganz 
am Ende zu sein...

Autor: A. K. (prx)
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> Recht informativ war eine Quarks Sendung dazu.

Zufall? Samstag 12:00 WDR.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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> Anmerkung:  Ihre Punkteanzahl erscheint aufgrund ihrer Höhe doch eher
> fragwürdig. Haben Sie alle Fragen ehrlich ausgefüllt?

Das kommt glaube ich, wenn man über 40 Punkte erreicht. Hatte ich sogar 
ohne Schummeln (42 Punkte). Ich habe den Test auch einmal absichtlich 
etwas übertrieben ausgefüllt und bin damit sogar auf 48 P. gekommen. Ein 
anderer Text als bei 42 P. kommt da aber auch nicht.

Und nochmal: Diese ganzen Online-Tests sind nicht dazu da, einem 
Menschen, der keine Probleme im Sozialen hat zu sagen "Oh, du hast 
Asperger!".
Wie ich schon mal geschrieben habe: Man sollte sich bei einen positiven 
Testergebnis nur dann Gedanken machen, wenn überhaupt die Möglichkeit 
besteht, dass man Asperger hat, man also vor allem die erwähnten 
Probleme im Umgang mit Menschen hat.
So ganz für Zauberei halte ich diese Tests auch nicht. Immerhin klappern 
sie die üblichen Anzeichen von Asperger-Syndrom ab. Wie die Auswertung 
zu dem von mir genannten Test abläuft, steht auch irgendwo beschrieben. 
Finde ich aber gerade nicht.

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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A. K. wrote:
> Gast123 wrote:
>
>>> Nein, dass man öfters "Unkonventionelles" als "Abnormalität"
>>
>> Etwas unkonventionelles ist per definitionem eine Abnormalität.
>
> Nur wenn die Abweichung ausserhalb der "Norm" liegt. Die man erst einmal
> definieren muss. Ist "blond" schon abnorm, weil die mittlerer Haarfarbe
> irgendwo im mittelbraunen liegt?

Klar - und im (leider gar nicht so seltenen) Extremfall sind eben 
Interessen und Ideen, auf die nicht jeder kommt, auch schon 
Abnormalitäten. Einen weißen Spatzen hacken die grauen Spatzen tot - und 
der Mensch hat's leider auch auf diesem Gebiet dank seiner "Intelligenz" 
zu noch ganz anderen Möglichkeiten gebracht. Da braucht sich Markus mal 
gar keinen Kopf zu machen, dass er in seiner näheren Umgebung keine 
Gleichgesinnten findet, schon gar nicht unter Gleichaltrigen - deshalb 
muss er nicht krank sein, sondern einfach jenseits des (leider recht 
beschränkten) Horizonts von "Otto Normalverbraucher". Soll er also mal 
lieber seine Stärken ausbauen und nutzen.

Und zu allerletzt ein "Problem" darin sehen, über Belanglosigkeiten 
nicht reden zu können oder zu wollen. Das ist echtes Desinteresse, 
wenn man nämlich im Gegensatz zu den "Normalen" so vieles sieht, 
worauf's ankommt.

Autor: Klaus (Gast)
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boa, wodim du nervst...

Autor: Statistiker (Gast)
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> deshalb muss er nicht krank sein, sondern einfach jenseits des
> (leider recht beschränkten) Horizonts von "Otto Normalverbraucher".

Wodim, Du bist ja immer noch hier und hälst Dich gegenüber dem "Otto 
Normalverbraucher" überlegen.

Geh doch wieder in Deine Kiste wo Du her gekommen bist.

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