Hi,
also ich hab die Stromquelle im Anhang ist ein Schaltbild gebastelt. Ich
hatte erst einen 500 Ohm widerstand (R3) in der Schaltung eingebaut. Es
ergibt sich aus (VCC-Vi)/R3=Konstantstrom -> (5V-2,5V)/500Ohm = 4,5mA.
Als nächstes wollte ich aber 60mA Konstantstrom haben und hab den 500
Ohm Widerstand gegen eine 40 Ohm Wiederstand ausgetauscht. da R=U/I ->
2,5V/0,06A=40 Ohm. Doch leider kommen nur 14,5mA aus der Schaltung.
Leider bin ich nicht das Elektronik as um es mir selbst zu Erklären. Ich
hoffe ihr könnt mir meine wahrscheinlich dummen fehler erläutern.
Also erstmal grundsätzliches: den R2 und D5 würde ich miteinander
tauschen, denn wenn der Referenz-R (500Ohm) gegen Udd geschaltet ist,
sollte auch die Referenzspannung gegen Udd gehen, sonst wird die
Schaltung hochgradig Betriebsspannungsabhängig (ist zwar in deinem Fall
nicht so das Problem, wenn Du immer schön brav bei Udd=5V bleibst).
Zum eigenbtlichen Problem: hast Du immer noch die Diode als Last drin?
Oder inzwischen einen R? Wenn R, dann mußt Du den Spannungsabfall über
diesen mit berücksichtigen. Höher als Emitterspannung (minus Usat) kann
er nicht gezogen werden, und klemmt dann fest.
D6 würde ich umpolen (wenn es wirklich eine Z-Diode sein soll).
Natürlich kann man auch in der gezeichneten Polung eine Messung
vornehmen, doch ich vermute Du willst die Durchbruchspannung messen.
Richtig?
Also die Last ist immer noch ne Diode und zwar ne Schottky diode bzw. ne
SI Diode. das Symbol im bild ist sicher schlecht gewählt. Zu dem habe
ich zur Diode ein 10 Ohm Widerstand in reihe geschaltet über dem ich den
Spannungsabfall messe um den Stromwert zu kontrollieren.
R1 ist sicher nicht nötig aber auch nicht störend oder?
R1 ist stoerend !
Rechne mal kurz nach:
Du willst 60mA am Ausgang haben.
Nach dem Gesetzt einen gewissen Herrn Ohm faellt dann an deinem R1 von
1KOhm
folgende Spannung ab
1KOhm * 60mA = 60V
Und das ist ein bisschen viel.
Gruss Helmi
Da liegt noch so einiges im Argen
Also:
1. R2 und D5 tauschen die Plätze
2. OP-Eingänge genau vertauschen
3. Vorwiderstand für den Leistungstransistor einbauen
4. R1 auf höchstens 50 Ohm besser ganz weglassen oder um Verlustleistung
vom Linearregler wegzunehmen über eine Z-Diode oder meherer Dioden in
Reihe nachdenken.
5. R3 auf den Wert 41.6 Ohm setzen um auf die 60mA zu kommen
Vieles davon habe auch schon meine Vorredner gepostet, aber das sind die
Punkte, die meiner Meinungn nach angegangen werden müssen.
Gruß
Mandrake
hm das mit dem R1 war dann wohl das problem. ich hab ihn rausgenommen
und schon läufts. is ja eigentlich auch ganz klar.... naja wieder was
dazu gelernt. DANKE
@Jens
Weil er sonst keine Gegenkopplung sondern eine Mitkopplung hat.
Der Knackpunkt ist der PNP-Transistor. Bei größerer OP-Ausgangsspannung
macht der Transistor weiter zu und NICHT weiter auf!
Spiel doch einfach mal die Regelung gedanklich durch, dann merkst du
schnell, dass ich recht habe.
@Micha
Entweder die Funktion ist immer noch nicht richtig oder du hast
tatsächlich einen NPN-Transistor drin und nicht wie im Schaltplan einen
PNP.
Am besten du prüfst das nochmal ob das nicht Zufall ist, dass jetzt der
richtige Strom rauskommt.
Wenn du einen PNP-Transistor drin hast MÜSSEN die Eingänge vertauscht
werden sonst geht die Schaltung definitiv nicht.
Bei einem NPN Transistor funktioniert die Schaltung auch grob. Nur ist
der Ausgangsstrom falsch. Der ist dann nämlich gleich dem eingestellten
Strom PLUS den Basisstrom. Bei einer hohen Stromverstärkung des
Transistors kann das dann schonmal nicht weiter auffallen.
Gruß
Mandrake
Nachtrag:
Vermutlich fließt nur deswegen überhaupt ein Strom weil der OP kein
Rail-to-Rail Typ ist und so den BC328 nicht komplett zu machen kann, was
er dann machen würde. Ergebnis Strom ist immer NULL.
Gruß
Mandrake
@Alexander:
STOP! Alles zurück!
Stimmt es funktioniert so. Ich bin da voll durcheinander gekommen.
Also meine beiden letzten Posts sind QUATSCH!
Richtig beim Einschalten liegen am Emitter 5V an und damit am -Eingang
des OP. Der zieht seinen Ausgang nach unten der Transistor wird leitend
und es fließt ein Strom. Ist der Strom so groß, dass 2,5V an R3 abfallen
ist die Regeldifferenz Null und das Ganze ist im Gleichgewicht.
Wenn der Strom zu groß ist fällt das Emitterpotential unter 2,5V und der
OP schließt den Transistor wieder etwas.
Oh Mann da hab ich aber total verkehrt herum gedacht....
Also Danke für die Erleuchtung...
Gruß
Mandrake
Bezüglich der Z-Diode.
pack ich die parallel zum Spannungsregler? oder?
ich dachte an eine mit 8,2V sollte doch ok sein oder sollte ich lieber
eine mit 12 V nehmen?
mfg Micha
Naja ich hatte ja den 1kOhm widerstand zwischen Gleichrichter und
Eingang Spannungsregler. Den hab ich raus genommen, damit ich einen
höheren (60mA) Ausgangsstrom bekommen kann. Dadurch wird der
Spannungsregler aber Heiß, was wie ich dachte durch die Verlustleistung
verursacht wird. Mit einer Z-Diode kann ich die wohl verkleinern. Das
Problem eigentlich ist, das durch die Erwärmung des Spannungsreglers der
40 Ohm widerstand zu doll beeinflusst wir. Der Ausgangsstrom wir zwar
nach 20 relativ konstant aber es dauert halt bis sich alles
eingeschwungen hat.
Die Dioden kommen vor den Regler, also seriell.
Aber statt einer Z-Diode mit 5,6V kannst du folgende Lösung nehmen:
Sieben ganz normale 1N400x Dioden, verteilt die Wärme besser.
Eine hat dann 0,7V * 0,125A =0,09Watt
Und du bekommst am 7805:
12V*1,4 - 1,4V - 7*0,7V =10,5V
10,5V * 0,125A =1,25W
vorher: 12V*1,4 - 1,4V =15,4V
15,4V * 0,125A =1,925W
Warum nimmst du überhaupt einen
5V Spannungsregler. Eine 60 mA Konstantstromquelle
funktioniert auch mit 12 Volt direkt nach der
Gleichrichtung und Siebung mit Kondensatoren.
Gruß
Gast
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