50 Hz einfach von anderen größen abtrennen

Gast #1245111
hallo wie kann ich ich mit wenigen bauteilen ein beliebiges signal um 
die 50 hz schwingung zu berauben;)?

also die meisten schwingungen die durchkommen sollen liegen deutlich 
oberhalb der 50 hz


so bei 1000 bis 3000 hz



wie kann man das bewerkstelligen?

gibt es irgendwo einen kleinen simulator wo man nen einachen hoch oder 
tiefpass live durchprobieren kann?

also von den werten des kondensators und widerstands her...
Gast
Ein RC-Filter könntE evtl. helfen.

ABER zu 98% ist es besser nach der Ursache des Brummens zu suchen. Oft 
ist fehlende Abschirmung, ein schlechter Massepunkt oder ein falsches 
Netzteil das ursächliche Übel.
Gast
Zauberwort Mantelstromfilter nicht zu verwechseln mit 
MantelWELLENfilter.
Das sind die Ferritkerne, die man um die Kabel klippst. Du brauchst 
wahrschinlich einen Mantelstromfilter für dein Antennekabel...

Gruß

Mandrake
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
ich wrote:
> bzw das was aus so nem lautsprecherausgang rauskommt
Das Problem wird eher sein, was in den Verstärkereingang hineinkommt.
Wie hast du was an den Verstärker angeschlossen?
Zwei Geräte an unterschiedlichen Steckdosen angeschlossen (Verstärker 
und Quelle)?

50Hz ist übrigens noch eine recht gängige und gut hörbare Audiofrequenz.


> achso es handelt sich um recht kleine spannungen...kleiner 1 V
Aus meinem 1kW Verstärker kommen höhere Spannungen  :-o
Gast
naja sagen wir so..das ist schwer möglich da ich keinen direkten weg zur 
übertragung nutze sondern eine antenne un einen aufgewickelten draht der 
aus dem audioausgang vom laptop rauskommt......




also kann ich das nicht einfach alles abschirmen....
Moderator Persönliche Seite
Vielleicht fängst du ja nochmal ganz von vorn an mit deiner
Beschreibung:

. was hast du aufgebaut?

. welche Signale sind beteiligt?

. wie werden sie übertragen?

. wo entsteht die Störspannung, welche Störspannung ist es?

Das, was du da bislang geschrieben hast, klingt alles recht konfus.
Gast
der aufbau ist wiefolgt:

geschirmtes kabel aus dem lautsprecherausgang vom laptop

daran einen gewickelten kupferdraht befestigt (ca 1m)

das ganze recht bündig um eine breitbandantenne gewickelt


diese ist am oszi dran...


nun will ich nur das signal was ich "sende" sehen....allerdings ist das 
nur auf den 50 hz aufgelagert..die will ich aber wegbekommen und nur die 
übertragene schwingung sehen
Gast
@Reinhard Max

"Ferritkernmantelstromfilter [...] wirken gegen hochfrequente
Gleichtaktsströme oberhalb etwa 50 MHz [...] können Brummschleifen nicht
wirkungsvoll bedämpfen."

Genau das meinte ich. Das sind MantelWELLENfilter und die helfen 
wirklich nicht weiter. Vielleicht habe ich mich etwas schwammig 
ausgedrückt.

Für den Fragesteller kommt wenn nur ein MantelSTROMfilter in Frage. Der 
kann entweder kapazitiv oder transformatorisch ausgeführt sein.


Gruß

Mandrake
Gast
Tipp zum messen mit Oszi:

Wenn du ein Zweikanaloszi hast kannst du recht einfach differentiell 
messen.
Du brauchst dazu zwei Tastköpfe. An jede der beiden Adern von deiner 
Antenne schließt du einen Tastkopf an. Die beiden Massen der Tasköpfe 
kannst du in der Luft hängen lassen. An deinem Oszi stellst du dann für 
beide Tastköpfe die gleiche Y-Kanalverstärkung ein z.B. 10mV/Einheit.
Dann benutzt du die "math" Funktion deines Oszis und lässt dir nun A-B 
anzeigen. Da dein Eingangssignal A = 50Hz+ Nutzsignal ist und dein 
Eingangssignal B = 50Hz+(-Nutzsignal) ist, bekommst du als Ergebnis von 
A-B
nur noch dein Nutzsignal heraus ohne 50Hz Störung.

Vielleicht hilft das weiter...

Gruß

Mandrake
"Math"-funktion ist Käse, brauch man nicht dafür.
Mein steinaltes Hameg kann die zwei Eingänge addieren, einfach einen 
Kanal invertieren (gibts auch nen Knopf für) und fertig.

Wozu soll dieser Aufbau eigentlich gut sein? Ein Radiosender 
funktioniert ja doch etwas anders.
Moderator Persönliche Seite
ich wrote:

> geschirmtes kabel aus dem lautsprecherausgang vom laptop

Vermutlich hättest du es auch nicht schirmen müssen...

> daran einen gewickelten kupferdraht befestigt (ca 1m)
>
> das ganze recht bündig um eine breitbandantenne gewickelt

Das heißt, du koppelst das Ganze einfach nur kapazitiv in den
Oszi ein?

Den Zweck dieser Übung verstehe ich noch nicht wirklich.

Klar könnte man an den Oszi einen 50-Hz-Serienschwingkreis hängen,
aber der braucht eine ziemlich große Induktivität.  Wie einer der
Vorposter schrieb, die Oberwellen des 230-V-Netzes hauen dir dann
immer noch rein.

Was genau bezweckt denn diese Anordnung?
Gast
ja da ja rundrum viele störquellen sind....

und den saft kann ich nicht abstellen -> oszi hängt ja dran..




hm sinn und zweck ist ua rauszufinden wiehoch die amplituden werden 
können außerdem will ich mir angucken ob außer den 50 hz noch andere 
frequenzen stören oder nicht...


naja ichhabe es nicht extra geschirmt...hatte halt ein geschirmtes 
klinkenkabel da...
Moderator Persönliche Seite
Was willst du denn am Ende mit der ganzen Konstruktion erreichen?
Ich sehe keinen Sinn darin, eine ,,Antenne'' an einen Oszi-Eingang
zu klemmen und dann da kapazitiv irgendein Audiosignal einzukoppeln.
Eine derartige Konstruktion kann (auf Grund ihrer Hochohmigkeit und
Bandbreite) sowieso weiter nichts als Hausnummern anzeigen.  Ich kann
mir keine auch nur halbwegs ernsthafte Anwendung dafür vorstellen.
(Offenbar koppelst du ja nicht nur NF mit einer kleinen Kapazität
ein, sondern das auch nur einpolig, d. h. die Masseseite des Oszis
ist komplett offen, und der Laptop ,,schwebt'' potenzialmäßig in
der Luft herum.)

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