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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Model einer Festplatte mit Atmega8 und kmz10B


Autor: Sebastian K. (seeebek)
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Hallo,
Ich habe viele Foren durchgelesen und trotzdem keine Antwort auf meine 
Fragen gefunden. Viele wollen einen Kompass bauen, dabei benutzen sie 
die selbe oder ähnliche Hardware wie ich. Genauer gesagt Atmega8 und 
Kmz10B Magnetowiederstand.
Nun mein Problem: Ich will ein Modell einer Festplatte bauen. Dabei 
sollten kleine (starke neodym)Magnete auf einer Platte gelegt werden. 
Der Mega8 sollte dabei ablesen, ob sie mit N oder S nach oben liegen. 
Kmz10B an einem Multimeter angeschlossen liefert mir eine Spannung von 
ca. 50mV bzw. -50mV wenn der Magnet umgedreht wird.
Ich würde jetzt gerne diese Spannungen in digital umwandeln, damit ich 
ein Bitmuster ablesen kann und ggf. am LCD als Buchstaben darstellen. 
Das Problem ist nur wie soll ich den Kmz10B an den Mega8 schalten und 
wie löse ich das Problem mit positiven und negativen Spannungen. Alles 
was ich brauche sind drei Zustände: Positiv, Negativ und Null. Null 
damit ich zwei positive bzw. negative Bits von einander trennen kann. 
Die Genauigkeit ist mir nicht so wichtig. Bei dem AD-Wandler von Atmega8 
hätte ich somit bei GND bis 50mV bis zu 20 "Schritten" gehabt, also ein 
OpAmp müsste nicht so nötig sein oder?
Kann mir jemand helfen? Wie kann ich es bewerkstelligen?
Danke im Voraus.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Nimm doch nen Hallsensor, der liefert gleich ein digitales Signal.

Autor: Sebastian K. (seeebek)
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Tja mit Hallsensoren kann ich eben wenig anfangen. Die unipolaren 
(richtig so?) liefern mir nur Ergebnis wenn eine Seite des Magnets am 
Sensor ist. aber nicht die andere. Und sowieso hätte ich keine 3 
Zustände. Bei den bipolaren springt die Flanke sofort wenn die zweite 
Seite des Magnets vorbei "geht" aber wenn zwei Nord-Pole hintereinander 
kommen, dann kann ich es nicht wissen. Die Drehgeschwindigkeit sollte 
keine Rolle spielen.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Das ist richtig.
Dann nimm eben zwei Sensoren, einen der auf Nordpole reagiert, und einen 
der auf Südpole anspricht.
Wenn beide das selbe Signal liefern, dann weisst du, dass nix da ist. 
Wenn der Nord-Hallsensor 1 ausgibt, weisst du, dass da ein Nordpol unten 
dran liegt, und wenn der Süd-Hallsensor reagiert, dann liegt ein Südpol 
unten dran.
Das könnte doch klappen so?

Autor: Sebastian K. (seeebek)
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Tja, das habe ich mir auch überlegt... Aber wird der eine Sensor den 
anderen nicht stören? Welche zwei Hallsensoren gibt die genau gleichen 
Eigenschaften habe aber auf unterschiedliche Polungen reagieren?

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Nee, warum sollen die einander auch stören.
Hallsensoren wirst du bei Allegro sicher finden.

Autor: Sebastian K. (seeebek)
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Danke für die schnelle Antwort. Ich glaube ich werde mit den 
Hallsensoren probieren.
Ich wäre trotzdem interessiert wie man ein Sensor wie Kmz10B am Atmega8 
anschließen kann.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Also wenn du +/- 50 mV hast, dann würde ich die erst mit nem OpAmp auf 
+/- 2.5 V verstärken.
Danach auf einen "Spannungsteiler mit Offset" leiten - siehe hier im 
Wiki, dort siehst du was ich meine. Damit kannst du die +/- 2.5V auf 
0..5V bringen, und normal mit dem ADC messen (oder besser: 
Schmitt-Trigger).

Gruss

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