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Forum: Platinen Platine herstellen


Autor: Tobias (Gast)
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Hallo!

Ich habe mir vor längerer Zeit einen MP3-Player gebaut, der auch super 
funktioniert. Da er aber auf der Lochstreifenrasterplatine ziehmlich 
groß ist, möchte ich jetzt einen Platine ätzen lassen, damit das ganze 
so klein wie möglich wird. Allerdings habe ich von sowas absolut keine 
Ahnung.

Wie müsste ich da der Reihe nach vorgehen?
Erst brauche ich ja ein Layout, das kann ich dann einer Firma schicken, 
die mir die Platine herstellt. Alles was ich momentan habe ist ein 
Schaltplan. Kann mir jemand sagen, wo ich da am besten anfange, wo ich 
ab besten Platinen bestellen kann etc...

Autor: Gast (Gast)
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Zuerst brauchste mal ein Layout Programm.
Findest du hier im Forum, welche es gibt.
Dann dein Schaltplan dort eintragen, und
dann ein Layout daraus machen.
Dann kannste es zum Hersteller schicken,
um eine Platine davon zu machen.

Autor: Dietmar (Gast)
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Eagle von cadsoft.de installieren. Zur Einführung liest Du das gute 
Tutorial des Eagle-Herstellers. Danach neues Projekt in Eagle anlegen 
und Schaltplan im Eagle-Schaltplaneditor eingeben. Wenn der Schaltplan 
fertig ist, den ERC-Test ausführen (der Schaltplan wird geprüft).

Das Layout entsteht teilweise automatisch, d.h. die Bauteile erscheinen 
im parallel laufenden Platinen-Editor auf der Platine, sobald man sie im 
Schaltplan anlegt. Die Bauteile must Du danach noch sinvoll auf der 
Platine anordnen und mit dem NET-Befehl zum Zeichnen von Leiterbahnen 
(oder dem Autorouter) verbinden. Noch zu zeichnende Leiterbahnen werden, 
so wie sie sich aus dem Schaltplan ergeben, als direkte Luftlinien 
("airwires") dargestellt.

Am Ende führt man den "Design Rules Check aus", der überprüft, ob die 
Platine so herstellbar ist - Mindestabstände eingehalten, Bohrungen 
nicht zu klein usw. Die Design-Regel-Parameter muss man je nach 
Herstellerwahl anpassen (was kann der?). Viele Platinen-Hersteller 
bieten herunterladbare Eagle-Design-Rules an. Dann die Eagle-Datei an 
einen der Fertiger 
senden(http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller), 
meistens per Web-Formular.

Es würde sich anbieten, zur Einarbeitung mit dem Eagle-Projekt eines 
anderen Users zu spielen.

Wenn Dein mp3-Player Bauteile enthalten sollte, die nicht in Eagle's 
Bibiliothek enthalten sind, wird es minimal schwieriger, da man solche 
Bauteile selber in einer Bibliotherk anlegen muss. Aber das wird sicher 
auch sehr gut in Egale's Tutorial erklärt sein.

Autor: Dietmar (Gast)
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PS: Eagle ist nur bis zur halben Europaplatinen-Grösse kostenlos. Also 
alle Bauteile in einem 100x80mm-Rechteck positionieren. Wenn schon 
vorher klar ist, dass das nicht genug Platz ist, könntest Du die 
kostenlose Target-Version nehmen, die es beim Hersteller PCB Pool gibt 
(http://www.pcb-pool.com/ppde/service_downloads.html) - dann muss man 
aber auch dort fertigen lassen und kann sich nicht mehr den billigsten 
Hersteller ausssuchen.

Autor: Tobias (Gast)
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Danke für die Antworten.

Ich werde mich mal mit Eagle beschäftigen und sehen ob Probleme 
auftauchen.

Hoffentlich gibt es das auch für Ubuntu.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Eagle-Skalierer ...

Autor: Dieter (Gast)
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Nim gleich KiCad.
Das ist OpenSource und hat keine Beschränkungen.

Gruß

Autor: Oliver (Gast)
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>...damit das ganze so klein wie möglich wird.

Wenn klein wirklich klein bedeutet (und SMD), düfte das halbe 
Europaformat der EAGLE-Free-Version mehr als ausreichend sein.
Alternativ TARGET, da ist die Platinengröße unbeschränkt, dafür die 
Anzahl der Pins (200 oder 400).

Oliver

Autor: Tobias (Gast)
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Momentan kämpfe ich mit der Installation von Eagle unter Ubuntu 8.04.

Ich habe die Datei eagle-lin-5.6.0.run heruntergeladen.

Aber wenn ich in der Konsole

./egale-lin-5.6.0.run

eingebe passiert einfach gar nichts.

Der Curser geht eine Zeile nach unten und alles was ich eingebe wird 
nicht mehr als Befehl akzeptiert z.B. wenn ich danach "exit" eingebe und 
dann enter drücke passiert nichts außer das das Wort in der Konsole 
steht.

Leider bin ich auch was Linux angeht Anfänger...

Autor: Oliver (Gast)
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Eagle gibt es auch für Windows.

Oliver

Autor: Geniesser (Gast)
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> Leider bin ich auch was Linux angeht Anfänger...

Zu viele Baustellen auf einmal sollte man nicht aufmachen. Das geht 
selten gut ..

Autor: schwups... (Gast)
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@Tobias

Wenn du vom Layout noch keine Ahnung hast, mußt du dir das mühsam erst 
mal
aneignen, was so zwischen mehreren Wochen(wenn du konzentriert 
arbeitest)
und mehreren Monaten dauern kann. Zeit für was anderes dürfte dann auch
nicht mehr vorhanden sein. Alternativ bieten Leiterplattenhersteller
oder freie Leiterplattendesigner diesen Dienst an. Bei komplexen Layouts
kann das dann aber ganz schön ins Geld gehen. Evtl. kannste Glück
haben das sich ein Student erbarmt, gegen ein kleines Honorar zur
Verbesserung des Bafög, dir das Layout zu zaubern. Wenn eine Uni in der
Nähe ist, sollte eine Kontaktaufnahme über das schwarze Brett kein 
Problem
sein. Viel Glück.

Autor: Dietmar (Gast)
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So wild ist das gar nicht. Eagle kann man innerhalb einer Woche 
ausreichend verstehen: Nach ein paar Tagen Probieren + Handbuch + 
Tutorial kann man schon mit seiner Platine anfangen und den Rest lernen, 
während man daran arbeitet.

Was das Layout betrifft: Wenn es vorher auf Lochraster lief, wird es 
wohl auch auf einer Platine laufen und kein extrem anspruchsvolles 
Projekt sein. Zur Verbesserung könnte man den einen oder anderen 
Design-Guide für Anfänger lesen (z.B. 
http://alternatezone.com/electronics/files/PCBDesi...). 
Ansonsten ist es interessant, sich die Platinen erfahrener User im Forum 
anzusehen.

Autor: Tobias (Gast)
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Die Schaltung läuft bis jetzt auf Lochraster. Da sie nur aus einem 
VS1001, einem ATmega8, der SD-Karte und Hühnerfutter besteht dachte ich, 
sie sei zum anfangen ganz gut geeignet. Ich möchte mir die Platine auf 
keinen Fall machen lassen, da es sicher nicht die letzte ist und ich das 
ganze selbst lernen möchte.

Eagle habe ich jetzt auf Windows installiert und versuche gerade die 
Schaltung zu zeichnen. Das größte Problem ist momentan, dass der VS1001 
nicht in der Bauteil Bibliothek zu finden ist. Ich habe zwar von Cadsoft 
eine Datei "VS1001.lbr" heruntergeladen und zu den anderen 
Bibliothekdateien kopiert, aber ich kann den Chip noch nicht verwenden 
da er bei der "ADD" Funktion nicht auftaucht....

Autor: Dietmar (Gast)
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Hast Du das Kapitel "Bibiotheken benutzen" im 
Eagle-Trainingshandbuch(tutorial_de.pdf im doc-Verzeichnis) gelesen?
- Suche mit Wildcards, also nicht VS1001, sondern VS1001
- Achte bei der Bauteilsuche darauf, dass die Suche alle möglichen 
Bereiche umfasst (Haken vor "Beschreibungen durchsuchen", "SMD 
durchsuchen", ...)
- Benutze ggf. den Menüpunkt "Bibliothek->Benutzen", um eine Bibliothek 
zugänglich zu machen, die an einem Eagle nicht bekannten Ort liegt.

Autor: Dietmar (Gast)
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Was im letzten Kommentar fett erscheint, sollte das Wort zwischen 
Sternchen sein - wurde von der Forum-Software zu Fettdruck umgewandelt.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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der entscheidende Satz war..
>>- Benutze ggf. den Menüpunkt "Bibliothek->Benutzen", um eine Bibliothek
>> zugänglich zu machen, die an einem Eagle nicht bekannten Ort liegt.

Autor: Tobias (Gast)
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Ja das war in der Tat der entscheidende Satz. :)

Ich arbeite mich natürlich durch das Handbuch und Tutorial, aber das 
dauert doch ein wenig. Lohnt sich aber sicher denke ich mal.

Autor: Tobias (Gast)
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Hiermit präsentiere ich meinen ersten Versuch.
Für konstruktive Kritik wäre ich dankbar.

Autor: Tobias (Gast)
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Hier ist noch die dazugehörige Schaltung. Kann man hier eigentlich 
mehrere Dateien in einem Post hochladen? Wenn ja wie?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Geht leider nicht.
Zur Platine: Stell mal im DRC die richtigen Daten ein zB 12mil 
clearance.
Weiterhin ist die Platine wohl ein Produkt des Autorouters.
Der Platz zum Rand ist nicht eingehalten.
Weiterhin fehlt der Rand (=Dimension).
Die Bauteileanordnung ist verbesserungswürdig. (R2,
Den Atmega8 hätte ich auch gleich als SMD drauf.
Die Leitungen von oben und unten kommend ist auch nicht optimal.
Die Versorgungsleitungen könnten etwas dicker sein.

Autor: Matrix Man (matrixman86)
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zum Ubuntu nochmal wenn dir die alte 4.x Version reicht kannst du per

sudo apt-get install eagle

eagle ganz leicht installieren. Bei mir hat allerdings das Skript immer 
funktioniert. Evt als Root ausführen. Ansonnsten was auch gut geht ist 
die Windows-Version unter Wine installieren.

Gruß

Autor: Dietmar (Gast)
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> Hiermit präsentiere ich meinen ersten Versuch

Am besten präsentierst Du Layouts als Bild (Export-Funktion von Eagle) - 
nicht jeder hat das Programm oder die benötigte Version installiert.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Sven P. schrieb:
> Eagle-Skalierer ...

Lieber Sven:

> möchte ich jetzt einen Platine ätzen lassen,

Autor: Tobias (Gast)
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Warum muss ich "Clearence" vergrößern? Ich habe gerade bemerkt, dass ich 
drei Fehlermeldungen bekommen habe, weil die Pads des SD-Kartenhalter zu 
nahe zusammen sind, dann müsste ich doch den Wert für Clearence 
verkleinern auf z.B. 4mil.
Die Platine ist komplett vom Autorouter erstellt, ich habe mit so was zu 
wenig Erfahrung und dachte ich lasse es einfach wie es ist, da ich sonst 
das Ganze nur verschlechtere.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tobias schrieb:
> Die Platine ist komplett vom Autorouter erstellt ...  und dachte ich lasse
> es einfach wie es ist, da ich sonst das Ganze nur verschlechtere.

Der Autorouter ist so schlecht, das kann man sogar als Anfänger besser 
machen.
Es stimmt zwar das der Kartenhalter eine geringere Clearence braucht, 
aber wenn das die einzige Stelle ist, sollte man wo es nicht nötig ist 
genügend Platz lassen.
Also Fehler melden lassen und die entsprechenden Bahnen verschieben.
Entscheidend ist natürlich wie die Design-Rules von deinem Hersteller 
sind.
Bei wem lässt du denn fertigen?

Zu den anderen Punkten, die solltest du auch noch beheben, v.a. die 
Dimension.

Autor: Tobias (Gast)
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Ich weiß noch nicht wo ich die Platine fertigen lasse. Wie soll ich das 
ganze deiner Meinung nach routen? Soll ich dämtliche Bahnen von Hand 
routen oder erst den Autorouter drüberlaufen lassen und dann versuchen 
das Ganze zu verbessern?

Zur Clearence: Was soll ich jetzt in den DRC festlegen? Wenn der 
Kartenhalter 4mil zwischen zwei Pads braucht, dann werde ich diesen Wert 
wohl nehmen müssen, oder kann man das für einzelne Bauteile getrennt 
einstellen?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Lass das Ergebnis vom Autorouter und verbessere es an den genannten 
Stellen.

Stell mal pauschal 12mil ein, das sollte jede Hinterhofwerkstatt 
gebacken kriegen, und auf deiner Platine ist ja noch genug Platz.
Wenn du jetzt einen Fehler am Kartenhalter kriegst kannste den einfach 
ignorieren, nennt sich bei Eagle "Fehler billigen".

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Tobias schrieb:

> Wenn der
> Kartenhalter 4mil zwischen zwei Pads braucht, dann werde ich diesen Wert
> wohl nehmen müssen

Wenn bei der Sprengung eines Hauses ein Sicherheitsabstand von 200m 
vorgeschrieben ist und ein Gebäude steht näher drann, dann wird man für 
dieses eine Gebäude zähneknirschend eine Ausnahme machen, wenns keine 
andere Möglichkeit gibt, aber den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand 
für alles andere trotzdem nicht verringern.

Autor: Tobias (Gast)
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Also hier mein 2. Versuch. Wieder nur mit dem Autorouter, als der fertig 
war ist mir nichts aufgefallen, was verbesserungswürdig war, bzw. ich 
konnte es nicht verbessern. Ich bekomme jetzt 3 Fehlermeldungen, alle 
vom Kartenhalter, 1 Clearence und 2 Dimension. Clearence habe ich jetzt 
auf 12mil eingestellt.

Autor: Tobias (Gast)
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Und hier noch als *.png.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Ich zitiere mich mal ausnahmsweise selbst:
> Der Platz zum Rand ist eng.
> Den Atmega8 hätte ich auch gleich als SMD drauf.
> Die Leitungen von oben und unten kommend ist auch nicht optimal.
Damit meine ich die Pads müssen dann durchkontaktier sein. Wenn man 
selbst ätzt schwierig, wenn man fertigen lässt machen die das.

> Die Versorgungsleitungen könnten etwas dicker sein.
+ Ein GND Polygon

Autor: Dietmar (Gast)
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> Die Versorgungsleitungen könnten etwas dicker sein

Vorgehen, um das dem Autorouter beizubringen:
- Neue Netzklasse anlegen (Bearbeiten->Netzklassen), z.B. mit dem 
ausgedachten Namen GND. Im gleichen Dialog die Breite und Clearance 
dieser Netzklasse festlegen, z.B. 25 bis 50 mil Bfreite für GND.
- Einem Netz bzw. einer Leiterbahn des Netzes mit dem CHANGE-Befehl 
(Change->Class) die neue Netzklasse zuweisen.
Dann werden DRC-Prüfung und Autorouter das berücksichtigen.

Autor: Tobias (Gast)
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Also für die Versorgungsspannungen habe ich jetzt ein vergrößert auf 
30mil.
Auch der Abstand zum Rad beträgt nun mindestens 65mil anstatt 40mil.


>> Der Platz zum Rand ist eng.
>> Den Atmega8 hätte ich auch gleich als SMD drauf.
>> Die Leitungen von oben und unten kommend ist auch nicht optimal.
>Damit meine ich die Pads müssen dann durchkontaktier sein. Wenn man
>selbst ätzt schwierig, wenn man fertigen lässt machen die das.


Welche Pads müssen durchkontaktiert sein?
Die Pads vom DIL-IC kann ich nicht durchkontaktieren, wenn ich das 
machen will bekomme ich eine Fehlermeldung. Ich möchte bei dem ATmega 
bei der DIL-Version bleiben, da ich sonst noch eine Stiftleiste o.ä. auf 
der Platine einplanen müsste, um ihn zu programmieren.

Autor: Tobias (Gast)
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Hier wieder die *.png Datei.

Autor: Gast (Gast)
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> Die Pads vom DIL-IC kann ich nicht durchkontaktieren,

Die sind von Haus aus durchkontaktiert.
Aber das Layout kannste in die Tonne kloppen....

Autor: Tobias (Gast)
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>Aber das Layout kannste in die Tonne kloppen....

Will ich ja nicht abstreiten, ich übe noch^^

Was mich am meisten stört sind die beiden Leitungen die außerhalb der 
Schalter verlegt sind. Aber wie ich das ändern kann weiß ich leider auch 
nicht. Ich habe zwar versucht die von Hand zu routen, aber ich bin immer 
irgendwo zu nahe gewesen.

Autor: Gast (Gast)
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wie wird der MEGA8 eigentlichen mit Clock versorgt?

Autor: Tobias (Gast)
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Ich verwende den internen Oszillator des MEGA8.

Ich habe inzwischen die Bauteile umplaziert und jetzt die Leiterbahnen 
oberhalb der Schalter in die Mitte der Platine gebracht. Außerdem ist 
mir aufgefallen, das ich keine Lötaugen zum Anschliesen der 
Versorgungsspannung hatte. Für GND habe ich einfach ein Via mit größerem 
Durchmesser auf eine GND-Leiterbahn gesetzt, für VCC habe ich an einer 
freien Stelle ein Via gesetzt und es von Hand mit einer VCC-Leiterbahn 
verbunden. Kann man das so machen?

Tut mir Leid wenn ich hier immer wieder mit einem anderen aber trotzdem 
miserablen Layout komme, aber es sollte am Schluss zumindest 
funktionieren.

Autor: Tobias (Gast)
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Die *.png-Version.

Autor: Gast (Gast)
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von Pin1(Reset) des MEGA8 muss noch ein Widerstand nach +Ub.

Autor: Gast (Gast)
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die Anordnung deiner Taster, nach welcher Logik hast du die 
Positioniert?

Autor: Tobias (Gast)
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Das sind der Reihe nach von links nach rechts: RESET, vor, play, zurück, 
VOL- und VOL+. Einen Widerstand am RESET-Pin braucht der ATmega8 nicht, 
er hat ja einen (wenn auch recht hochohmigen) Pullup eingebaut.

Kann ich dieses Layout jetzt so einem PCB-Hersteller schicken oder 
steckt da noch ein gröberer Fehler drin?

Autor: Olli R. (omr) Benutzerseite
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Tobias schrieb:

> Aber wenn ich in der Konsole
>
> ./egale-lin-5.6.0.run
>
> eingebe passiert einfach gar nichts.

sudo sh eagle-lin-5.6.0.run

Braucht aber X, also im Terminalprogramm (terminal, xterm), nicht auf 
der Nur-Text-Konsole.

Autor: Olli R. (omr) Benutzerseite
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Tobias schrieb:

> Kann ich dieses Layout jetzt so einem PCB-Hersteller schicken oder
> steckt da noch ein gröberer Fehler drin?

Resetbeschaltung!

Autor: Tobias (Gast)
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Also jetzt habe ich noch einen Widerstand zur RESET-Beschaltung 
hinzugefügt. Ich hoffe das jetzt alles stimmt.

Autor: Tobias (Gast)
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*.brd

Autor: Gast (Gast)
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da die Taster ja überwiegend an Portpins angeschlossen sind (bis auf 
Reset), kannst du doch die Zuordnung im Programm ändern und dadurch die 
Taster so positionieren, dass du die kürzeste Verbindung zum MEGA8 hast.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ist das links eigentlich einer dieser VLSI MP3 Chips?
Ich weiß ja nicht ob das hier schon mal genannt wurde, aber die 
Audiomasse sollte eigentlich von der Digitalmasse örtlich getrennt sein 
und an einer Stelle zusammengeführt werden (Vorzugsweise unter dem 
VLSI).

Autor: PJ (Gast)
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Wie man hier http://www.vlsi.fi/en/products.html sieht, ist der VS1001 
"discontinued".

Ich weiß nicht, ob es größere Änderungen in Hard- und Software 
erfordert, aber ich würde den http://www.vlsi.fi/en/products/vs1053.html 
empfehlen, weil der nämlich ein paar Formate mehr kann: Ogg Vorbis / MP3 
 AAC  WMA / Midi audio codec und auch nicht sehr teuer 
http://verkkokauppa.planeetta.net/epages/Planeetta... 
ist.

Bei so einer Winzplatine könnte man vielleicht eine größere Anzahl auf 
einer Eurokarte unterbringen und sie auch für andere Leute machen.

Autor: Gast (Gast)
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an der Klinkensteckerbuchse ist noch Recht und Links vertauscht.
Ein paar Ablock-Kondensatoren wären auch nicht schlecht.

Autor: Gast (Gast)
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Layout ist fertig. Haben wollen?

Autor: Tobias (Gast)
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Ja, ich würde es gerne zum Vergleichen sehen. Leider erkenne ich auf dem 
Bild fast gar nichts. Den VS1001 habe ich bereits darum werde ich bei 
ihm bleiben. Aber es muss ja nicht der letzte Player sein.

Ich habe jetzt noch 2 100nF Kerkos eingebaut und die Anschlüsse der 
Klinkenbuchse getauscht.

Danke für die zahlreichen Antworten. Ich werde mir jetzt einen 
PCB-Hersteller suchen, der auch nach Österreich günstig liefern kann.

Autor: Tobias (Gast)
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*.png

Autor: Gast (Gast)
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Na gut, dann hier mal die besseren Ansichten.
Stromlaufplan

Autor: Gast (Gast)
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TOP-Layer

Autor: Gast (Gast)
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BOT-Layer

Autor: Tobias (Gast)
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Wow, ich habe noch einiges zu lernen...
Benutzt man für solche Leiterplatten überhaupt den Autorouter oder 
erziehlt man bei solchen Schaltungen von Hand bessere Ergebnisse?

Autor: Gast (Gast)
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Bestückungsplan Top

Autor: Gast (Gast)
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Bestückungsplan BOT

Autor: Gast (Gast)
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Alles per Hand geroutet. Bis auf die Masse und V+ Planes. Die Top-Plane 
ist V+ und die BOT-Plane ist GND.

Vielleicht bist du ja bereit, dein Programm zu Verfügung zu stellen. 
Dann wäre das doch ein schönes Projekt für alle.

Autor: Tobias (Gast)
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Sry, das ich mich erst jetzt wieder melde, ich war einige Zeit ohne 
Internet und hatte auch sonst noch einiges zu tun.

Ich habe versucht dein Layout "nachzurouten" und bin draufgekommen, das 
dein Kartenhalter die 3 Pins auf der falschen Seite hat -> dein Layout 
kann ich nicht verwenden, da diese 3 Pins dem ATmega8 im weg sind.

Ich werde wohl oder übel mein Layout nehmen müssen, ich versuche aber 
die Teile so anzuordnen wie du das gemacht hast, vielleicht wird das 
ganze dan ein wenig übersichtlicher.


Zur Hard- und Software:

Ich habe das Projekt von dieser Seite, es ist das erste mal das ich 
etwas mit einem µP gemacht habe:

http://members.liwest.at/dobretsb/stephan/mp3player.html

Autor: Retter einer Software (Gast)
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Weil man ja nie so genau weiß, wann irgendwelche Websites plötzlich und 
unerwartet verschwinden, hier die Software von der genannten URL (dort 
als GPL gekennzeichnet), damit hier alles, was man braucht, schön 
zusammen ist.

Autor: Gast (Gast)
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> das dein Kartenhalter die 3 Pins auf der falschen Seite hat..

ups, blöd, das kommt von der Umwandlung Eagle auf Target. Scheinbar 
spiegelt das .ulp die Bauteile.
Schau ich mal.

Autor: Gast (Gast)
Datum:
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so, anbei die korrigierte Fassung. Als Target Arbeits-File mit 
Bibliotheken. Läßt sich mit der kostenlosen Version öffnen.

Autor: Tobias (Gast)
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Wow, Danke für die Mühe.

Conrad verlangt für die Herstellung der Leiterplatte 57,63€ (ohne 
Lötstopplack und E-Test, mit Versand innerhalb von Österreich). Ist das 
gerechfertigt oder gibt es günstigere Hersteller?

Autor: Gast (Gast)
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öhm, ja, es gibt wesentlich preisgünstigere als Conrad. Zumal Conrad nur 
Zwischenhändler ist. Stellt also keine Leiterplatten selbst her.
Ich persönlich lasse bei Fischer-LP meine Leiterplatten fertigen. Wie 
das mit Versand nach Österreich ist, weis ich allerdings nicht.

Bevor du allerdings dir Leiterplatten fertigen lässt, Da ist doch noch 
ein Hinweis auf der Original-Seite. Ich meine den Hack mit dem 
Widerstand. Der Autor dort schreibt:
> Eine schönere Lösung wäre mit einem OR-Gatter, allerdings verbraucht dies
> ungleich mehr Platz am Board ;-)
Es gibt OR-Gatter auch einzeln. Da braucht man kein 14-pol. IC für. 
Sollte man mal überlegen, dies in die Schaltung einfließen zu lassen. 
Wenn du die Schaltung auf einem Brett-Board schon aufgebaut hast, wäre 
es doch für dich ein Leichtes da noch ein OR-Gatter versuchsweise 
einzubauen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Tobias schrieb:
> Wow, Danke für die Mühe.
>
> Conrad verlangt für die Herstellung der Leiterplatte 57,63€ (ohne
> Lötstopplack und E-Test, mit Versand innerhalb von Österreich). Ist das
> gerechfertigt oder gibt es günstigere Hersteller?

Typisch Conrad.. aber ich glaube die geben doch nur an PCB-Pool ab. Fast 
60EUR fuer so eine kleine Platine und dann nicht einmal Loetstopp ist 
nicht gerechtfertigt. Da schaust Dich besser mal nach Alternativen um. 
Und wenn Du schon fertigen lassen willst: Mach alles nen bissel kleiner. 
Das bekommst Du auf die halbe Flaeche wenn es sein muss (auch den Mega8 
in SMD).

Autor: Tobias (Gast)
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Auf die halbe Fläche?  :o

Wie soll das denn gehen, der Kartenhalter und die Tasten sind doch fast 
Maßgebend für die Größe. Oder lässt sich da mit 4-Lagen Multilayer noch 
was raushohlen? Je kleiner desto besser, solange ich keine BGAs o.ä. 
löten muss...


Das mit dem Widerstand funktioniert eigentlich ganz gut, ich denke das 
ich das so lassen werde. Sonst muss ich wieder ein OR-Gleid kaufen, 
testen und kann erst dann entscheiden, was für eine Platine ich ätzen 
lasse. Außerdem kenn ich kein einzelnes OR-Glied, ich kenne die nur in 
einem Gehäuse zu viert oder mehr. Was wäre ein einzelnes Glied 
(IC-Bezeichnung?) Zudem verbraucht das Gatter auch wieder Strom.

Autor: Miraculix (Gast)
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Einzel-Oder Gatter gibt es,

z.B. den SN74AHC1G32 von Texas, gibt dort auch Muster....
Ist im 5 poligen SOT23, braucht kaum Platz,
siehe Datenblatt, zu finden bei www.ti.com.

Es gibt auch andere Hersteller, nur zur Vollständigkeit.

MfG

Miraculix

Autor: Gast (Gast)
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genau..und auf den µA mehr Strom kommt es wohl auch nicht an.

Autor: Gast (Gast)
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> Oder lässt sich da mit 4-Lagen Multilayer noch was raushohlen?

öhm, man kann es auch übertreiben....
da bezahlst du dann aber mehr als bei Conrad für...

Aber mit einem µSd-Karten-Slot und den Mega im QFN-Package und einen 
VS1003 im LQFP-48 Gehäuse käme man schon kleiner. Den Reset-Taster 
könnte man sich auch sparen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Tobias schrieb:
> Auf die halbe Fläche?  :o
>
> Wie soll das denn gehen, der Kartenhalter und die Tasten sind doch fast
> Maßgebend für die Größe. Oder lässt sich da mit 4-Lagen Multilayer noch
> was raushohlen? Je kleiner desto besser, solange ich keine BGAs o.ä.
> löten muss...

Also gut, sagen wir mal 2/3. Du nimmst statt dem sehr grossen 
DIL-Gehaeuse das QFP-Gehaeuse fuer den Mega8, rueckst alles naeher 
zusammen und optimierst die Verteilung nen bissel und schon ist einiges 
gespart. Vielleicht magst Du ja auch mal ein paar mehr dieser Platinen 
fertigen und dann ist jeder gesparte Zentimeter Geld wert. Ich meine ich 
wuerde so eine Platine halt selber herstellen, die ist ja nicht 
anspruchsvoll.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael G. schrieb:

> Also gut, sagen wir mal 2/3. Du nimmst statt dem sehr grossen
> DIL-Gehaeuse das QFP-Gehaeuse fuer den Mega8, rueckst alles naeher
> zusammen und optimierst die Verteilung nen bissel und schon ist einiges
> gespart.

Wenn man die Taster als SMD nimmt, muss man die Fläche für sie nur
auf einer Seite frei halten.

Einen einzelnen 100-nF-Abblockkondensator für alles halte ich aber
für recht gewagt, zumal am Ausgang 100-µF-Elkos sitzen.  Dann sollte
wohl auch Vcc etwas stärker abgeblockt werden.

Autor: Tobias (Gast)
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Ich denke ich lasse die Platine so wie sie ist und nehme das Target 
Layout von "Gast". Ich habe jetzt bei Fischer-LP geschaut, aber da steht 
er würde nur an Gewerbetreibende liefern.

Welcher Hersteller würde sich für sowas eignen?


Selber ätzen kann ich nicht, ich habe auch nicht das Werkzeug, die 
Chemikalien und das Wissen dazu.

Autor: Frank B. (frankman)
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Also wenn ich die ganzen Layouts sehe, will ich lieber nix zu 
Weihnachten...


Und QFN-Gehäuse???? Sicherlich! Alles auf ne einseitige Platine, oder?
Zum selberätzen? Sicherlich!

Zum selberlöten? Sicherlich!

Gottseidank liefern die LP-Hersteller nur an Gewerbetreibende....

Autor: Frank B. (frankman)
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q-pcb.de

Autor: Gast (Gast)
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> Also wenn ich die ganzen Layouts sehe, will ich lieber nix zu Weihnachten...

Machs besser bevor du hier rummotzt.

> Und QFN-Gehäuse???? Sicherlich! Alles auf ne einseitige Platine, oder?

Warum nicht? Wie, du schaffst es nicht QFN-Gehäuse zu löten?

> Zum selberätzen? Sicherlich!

Warum nicht? Einseitig ist doch kein Problem, Zweiseitig auch nicht, 
fehlen dann nur die DKs.

> Zum selberlöten? Sicherlich!

Wer sonst. Ach, du lässt immer löten?

Autor: Gast (Gast)
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Tobias (Gast) meld dich mal hier im Forum an, damit man dir eine PN 
schicken kann.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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>Tobias (Gast) meld dich mal hier im Forum an, damit man dir eine PN
>schicken kann.

Schon passiert. :)

q-pcb.de scheint ein guter Hersteller zu sein, danke für den Tipp!

>Also wenn ich die ganzen Layouts sehe, will ich lieber nix zu
>Weihnachten...

Bei meinen Layouts verstehe ich das, aber was ist an den Layouts von 
Gast auszusetzen?

Autor: gast (Gast)
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ihr Dummschwätzer,habt ihr die Fragen vom  Tobias nicht richtig gelesen?
Er fragte wie man eine Platine kostenkünstig oder selbst herstellen kann
und ihr zerfetzt euch die Mäuler uber Editoren und wer am besten Malen 
kann,usw.Gebt zur Abwechslung mal geistreiche Außerungen von euch, wenn 
ihr könnt.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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gast schrieb:

> Er fragte wie man eine Platine kostenkünstig oder selbst herstellen kann

Eigenfertigung hat er explizit ausgeschlossen.

Ja, Tobias, Q-PCB sind nicht die billigsten, aber ich war bislang auch
ganz zufrieden mit denen.  Wenn du keinen Lötstopplack und keinen
Bestückungsdruck haben willst, wirst du auch noch andere finden, die
es billiger machen, aber wenn man die ,,volle Palette'' haben will,
sind die dann preislich gar nicht mehr so schlecht.  Gegen Aufpreis
kann man sich sogar noch optional Au/Ni-Oberfläche aussuchen (das
geht bei vielen Herstellern nicht, die bieten dir nur Zinn an), und
was du zwar hier nicht brauchst, was aber bei Bauteilen mit 0,5-mm-
Pinraster schnell ein Thema werden kann: sie können bis herab zu
150 µm Strukturbreite fertigen.  (Ich weiß, 200 µm reicht im Prinzip
auch noch, aber wenn es außer den 0,5 mm Pinabstand dann noch viele
Pins sind, helfen kleine Strukturbreiten schon mächtig beim Entflech-
ten.)

Autor: Rudi D. (rulixa)
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Hab eagle light jetzt auch auf Kubuntu.
In XP seit einer Woche, aber oft schließe ich Bauteile nicht richtig an.
Na ja, wird schon werden.

@ omr: Braucht aber X, also im Terminalprogramm (terminal, xterm), nicht 
auf
der Nur-Text-Konsole.

Danke für den Tip mit xterm.
Meckert noch immer ein wenig, aber 5.6.0 läuft.

kicad ist zwar im repository von Kubuntu, aber es läuft nicht

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Ich habe den Player inzwischen aufgebaut. Leider habe ich das Problem, 
dass nichts funktioniert: Die LED leuchtet nach dem Anlegen der 
Betriebsspannung durchgehen, was heißt dass der Prozessor die Karte 
nicht erkennt. Nach langem Probieren bin ich darauf gekommen, das der 
VS1001 den SPI-Bus "blockiert", wenn er angeschlossen ist gibt es weder 
einen Takt noch irgendei anderes Signal auf dem Bus.

Löte ich die Pins MOSI, MISO, SCK und DREQ des VS1001 ab, erkennt der 
Prozessor die Karte (LED geht aus).

Da der Prototyp mit dem gleichen Programmierten Prozessor bereits 
einwandfrei funktioniert hat und ich sämtliche Bauteile bereits 
getauscht habe muss es wohl an der Platine liegen...

Kann es sein, dass das Layout für die hohen Frequenzen nicht geeignet 
ist?

Autor: Olli R. (omr) Benutzerseite
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Tobias H. schrieb:

> Kann es sein, dass das Layout für die hohen Frequenzen nicht geeignet
> ist?

Kannst Da das bitte in einem allgemein lesbaren Format (PNG. PDF) 
posten? Nicht jeder hat hier Target.

Olli

Autor: Gast (Gast)
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schwingt der Quarz am VS1001? Mit Scope überprüft?
Mach mal ein Bild von der bestückten Leiterplatte.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Ja der Quarz am VS1001 schwingt, das habe ich am Oszilloskop überprüft.

Bilder vom Aufbau mache ich auch noch und stelle sie hier rein.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Hier noch die Bottom Layer.

Autor: Gast (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Hallo Tobias,

ich hatte das Layout nach deinem geposteten Stromlaufplan vom::

> Autor: Tobias (Gast)
> Datum: 09.05.2009 00:31
> Dateianhang: mp3_player.sch (278,9 KB, 73 Downloads)

angefertigt. Siehe Anhang.

Dummerweise hatte ich deinen Stromlaufplan nicht kontrolliert, sorry.

Wenn du deinen Stromlaufplan mit dem Original-Stromlaufplan von hier:
http://members.liwest.at/dobretsb/stephan/mp3/schematic.png
vergleichst, dann siehst du, dass du den Widerstand R2 falsch 
angeschlossen hast.
Dieser Widerstand darf lt. Datenblatt des VS1001 nicht an GND, sondern 
muss an V+ angeschlossen werden.

Aber der Fehler ist leicht zu beheben. Löt den Widerstand aus. Schneid 
mit einem Cuttermesser den Masseanschluss des Widerstandes ab. Bohr dann 
vorsichtig durch die Leiterplatte, so das du in der V+ -Fläche 
herauskommst. Dann löte den Widerstand wieder ein und verbinde den 
ehemaligen Masseanschluss des Widerstandes mit einem Stück Draht durch 
das Loch mit der V+-Fläche.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Oh Mann, wie konnte ich nur sooo dumm sein....Ich habe jede Verbindung 
mehreremale überprüft und trotzdem sowas übersehen...
Danke ich denke jetzt müsste es funktionieren. Ich werde die Ergebnisse 
noch posten.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Leider immer noch nicht...Der Prozessor erkennt jetzt zwar die 
Speicherkarte, aber nachdem die LED ausgegangen ist, sollte der VS1001 
drei Piepstöne ausgeben, was er nicht macht. Kann es sein, das er durch 
die Aktion Schaden genommen hat?

Autor: Gast (Gast)
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Ich kann keinen weiteren Fehler mehr im Stromlaufplan und Layout 
entdecken.
Wenn der Widerstand jetzt auf V+ liegt und der Pin15 des VS1001 jetzt 
High-Pegel hat (nachmessen) und auch der Quarz schwingt (auch die 
Frequenz nachmessen) sollte der VS1001 arbeiten.
Nochmal alle Verbindungen überprüfen, evtl. Lötbrücken?

Autor: Gast (Gast)
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Ich hab noch mal auf der Seite von oben geschaut. Der Autor schreibt 
auch:

Am Ende des Hochfahrens ertönen 3 Piep-Töne und die LED erlischt. Der 
Player ist einsatzbereit.

Dies kann durchaus einige Sekunden dauern. Sollte es viel länger dauern, 
hängt der Player. Das kann folgende Gründe haben:
Keine Speicherkarte
Die erste Partition der Speicherkarte ist kein FAT32-Dateisystem
Die Speicherkarte konnte nicht gestartet werden (einfach nochmals 
reseten)

Erlischt die LED und ertönen keine Piep-Töne, dann konnte der 
MP3-Decoder nicht gestartet werden. Als Abhilfe einfach nochmals 
reseten.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Das habe ich bereits alles ausprobiert. Die Karte wird richtig erkannt, 
nur der MP3-Decoder funktioniert nicht. Ich gehe davon aus, das er den 
Massepegel auf Pin 15 nicht verkraftet hat. Ich werde mal einen neuen 
bestellen...Andere Fehler kann ich nicht erkennen, ob und mit welcher 
Frequenz der Quarz schwingt werde ich noch nachmessen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Simon K. schrieb:
> Sven P. schrieb:
>> Eagle-Skalierer ...
>
> Lieber Sven:
>
>> möchte ich jetzt einen Platine ätzen lassen,

Ja, und? Gibt man beim Gerber-Treiber die Skalierung mit rein und gut 
ist.

Was das mit Linux und 'Cursor bleibt stehen' angeht: Das ist ein 
komprimiertes Archiv, kann schon ne Weile dauern, bisses ausgepackt ist. 
Wenns mit dem Display hapert, den Installationspfad direkt mitgeben.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Sven P. schrieb:
> Simon K. schrieb:
>> Sven P. schrieb:
>>> Eagle-Skalierer ...
>>
>> Lieber Sven:
>>
>>> möchte ich jetzt einen Platine ätzen lassen,
>
> Ja, und? Gibt man beim Gerber-Treiber die Skalierung mit rein und gut
> ist.

Ja, das muss man aber wissen. Dann einfach die Eagle brd Datei 
einzureichen, wie es wahrscheinlich die meisten machen, wird wohl nicht 
gehe.

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Ich habe jetzt noch den quarz überprüft, er schwingt. Am einen Pin messe 
ich gegen Masse eine Frequenz mit ca 27.77MHz, am anderen Pin ein Signal 
mit der selben Frequenz, allerdings um 180° Phasenverschoben und mit 
einer etwas größern Amplitude. Ich denke dagegen ist nichts einzuwenden.

Autor: Gast (Gast)
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Alle Pins vom VS wieder angelötet? Auf Lötzinn-Brücken überprüft? Pin15 
jetzt auf High?

Normalerweise dürfte dem VS der Low-Pegel über 10KOhm nichts ausgemacht 
haben.

Was für einen Nominal-Wert hat der Quarz?

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Der Quarz hat einen Wert von 25MHz. Ich habe alle Pins wieder angelötet 
und inzwischen schon alle nachgelötet, Lötbrücken sind nicht erkennbar 
(würde auch keinen Sinn machen, da dann der SPI-Bus nicht mehr arbeiten 
würde, die Karte wird aber erkannt). Es ist eine Kommunikation auf dem 
Bus erkennbar, allerdings ist dabei MMC_EN auf high -> Der Prozessor 
scheint also mit dem Decoder zu kommunizieren.

Was käme außer einem defekten Decoder noch in Frage? Ist das Layout 
jetzt eigentlich gut genug für die Frequenzen?

Autor: Gast (Gast)
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Das Layout reicht für die Frequenzen die du auf dem SPI-Bus hast völlig 
aus.
Wie sehen denn die Signale auf dem SPI-Bus auf dem Scope aus?
Stell doch auch mal ein Bild von der Leiterplatte hier ein.

Autor: Gast (Gast)
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achso, ich frag jetzt zum dritten Mal:
Pin15 jetzt auf High? Direkt am Pin gemessen?

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Sry, ja Pin 15 ist inzwischen auf High, die Spannung beträgt direkt am 
Pin ca. 3V. (Sonst hätte sich das Fehlerbild auch nicht verändert).

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Kann mir endlich mal jemand sagen ob es bei den Frequenzen und dem 
Layout zu Problemen kommen kann? Ich habe gerade den VS1001 erneut 
ausgetauscht und es hat sich wieder nichts geändert. Ich verzeifle mit 
dem Teil noch und das bei den paar Bauteilen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Tobias H. (the_deep)

>Kann mir endlich mal jemand sagen ob es bei den Frequenzen und dem
>Layout zu Problemen kommen kann?

Sehr unwahrscheinlich.

>ausgetauscht und es hat sich wieder nichts geändert. Ich verzeifle mit
>dem Teil noch und das bei den paar Bauteilen.

Der Teufel steckt im Detail.

MFG
Falk

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Das Detail hieß in diesem Fall "kaputtes Via in der BSYNC Leitung". Ich 
hatte alle Verbindungen überprüft und auf der BSYNC Leitung am Prozessor 
ein Signal mit dem Oszilloskop gemessen. Umsomehr habe ich mich 
gewundert, als der Durchgangstester stumm blieb, als ich anfing, alle 
Leitungen auf Durchgang und alle Lötstellen auf Kurzschlüsse zu 
überprüfen...

Ich möchte mich hier nochmals bei allen Bedanken, die mir geholfen 
haben, vor allem bei "Gast" der das Layout für mich gemacht hat. Ich 
habe einiges dazugelernt und das ganze war bestimmt nicht mein letztes 
Projekt (auch wenn ich als nächstes eher was analoges machen werde).

Autor: Gast (Gast)
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> Das Detail hieß in diesem Fall "kaputtes Via in der BSYNC Leitung".

Wo hast du die Leiterplatte machen lassen?

Autor: Tobias H. (the_deep)
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Ich habae sie bei Q-PCB herstellen lassen. Ich kann mir eigentlich kaum 
vorstellen, dass ich eine kaputte Leiterplatte bekommen habe, ich denke 
durch das ich das Via selbst zerstört habe, wie weiß ich auch nicht...

BTW: wie spricht man "Via" eigentlich aus? Ist das eine Abkürzung für 
irgendwas?

Autor: Gast (Gast)
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"via   - a plated-through hole used as a through connection, but in 
which there is no intention to insert a component lead or other 
reinforcing material"

auf Deutsch: das Durchgangsloch
ausgesprochen wird es ähnlich wie "wire"

Aber Glückwunsch, dass es funktioniert.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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via kommt von lateinisch für Straße.

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