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Forum: Offtopic Drucker selbst bauen


Autor: User (Gast)
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Hallo,

mich kotzen die Druckerhersteller und ihre extrem teuren Patronen schon 
lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenen 
Drucker zu bauen.

Als grundsätzliches soll er mal folgendes können:
* Anfangs "nur" S/W Druck.
* keine Patronen. Entweder Stifte wie Kugelschreiber, oder ein einfaches 
Fach wo man Farbe reinfüllt.
* Postscript oder etwas ähnliches. Oder eine Software schreiben, die das 
auszudruckende direkt überträgt. 1 = schwarz; 0 = weiß, oder so.
* Netzwerkfähig. Grund dafür ist, dass ich mehrere PCs mit 
unterschiedlichen OS habe. Dafür jeweils ein Programm zu schreiben muss 
am Anfang nicht sein.

Dazu jetzt ein paar Fragen:
* Ein Stift müsste ja sehr dünn sein, welche Stärke wäre da gut? Der 
Stift soll natürlich auswechselbar sein, also eine 
Schnellspannvorrichtung bekommen.
* Falls direkt Farbe, woher bekommen und welche ist dafür geeignet? 
Einfacher Topf schwarzer Farbe aus dem Baumarkt dürfte wohl nicht so gut 
sein.
* Eignet sich einer von den Atmel Controllern die netzwerkfähig sind 
dafür oder sind die zu langsam/schwach? Sollte doch eigentlich reichen, 
da die Daten ja nicht besonders schnell ankommen. Allerdings muss er 
vielleicht die Postscript Daten verarbeiten können.

Geplant sind irgendwann:
* Farbdruck
* Eventuell von Speicherkarte drucken
* Funktion für Platinen (Platinenmodus?)

Das war es erst mal. Falls ihr auch Ideen dazu habt, könnt ihr es gerne 
Posten. Vielleicht entwickelt sich daraus ja auch ein 
Gemeinschaftsprojekt. Ich werde wohl nicht der einzige sein der druckt 
:-D

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Einen Drucker, der einen Stift bewegt, nennt man auch Plotter.
Ist vor Allem für Strichzeichnungen (technische Zeichnungen, 
Schaltpläne) von Vorteil.

Autor: Marius Wensing (mw1987)
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So wie du dir das überlegt hast, ist das ja alles schön und gut. Aber 
wie Alex schon geschrieben hat, nennt sich sowas Plotter. Ich weiß ja 
nicht, was du damit später drucken möchtest, aber stell dich drauf ein, 
dass du keine kleinen Texte und richtige Grafiken hinbekommen wirst. Von 
Fotos will ich noch gar nicht reden. Dafür schaffst du einfach die 
Auflösung nicht.

MfG
Marius

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> mich kotzen die Druckerhersteller und ihre extrem teuren Patronen schon
> lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenen
> Drucker zu bauen.
Und dein Geld in einem derart sinnlosen Projekt vergraben?

Mein Tipp: Kauf dir einen Laserdrucker  ;-)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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User schrieb:
> Hallo,
>
> mich kotzen die Druckerhersteller und ihre extrem teuren Patronen schon
> lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenen
> Drucker zu bauen.

You made my day!

Für das Geld, das dich dein Eigenbaudrucker kosten wird, kannst du dir 
die nächsten 30 Jahre Druckpatronen kaufen, und hast trotzdem nicht die 
Druck-Qualität, die ein gekaufter Drucker erzielt.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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ich druck so wenig, dass mir sogar der Toner eintrocknet ;-)
**rennwech**

Autor: Michael (Gast)
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>ich druck so wenig, dass mir sogar der Toner eintrocknet ;-)
>**rennwech**

Nein, Toner gehört vor der Benutzung nicht ins Aquarium, das ist 
grundlegend verkehrt...^^

Autor: Falk Brunner (falk)
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@User (Gast)

>Gemeinschaftsprojekt. Ich werde wohl nicht der einzige sein der druckt
>:-D

Nöö, aber einer der Wenigen ohne grundlegende Kenntnisse in E-Technik 
und BWL.
;-)

Dream on.

MfG
Falk

P S Ach ja, Drucker sind ja heute sooooooo teuer. Es gab Zeiten, da 
kostet ein guter Drucker 2000DM, also 1000Euro, und keiner hat gemault. 
Und die Farbpatronen waren auch nicht umsonst, wenn gleich ETWAS 
billiger als heute.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Versuche Dir lieber einen alten Plotter zu beschaffen. Solche Kerlchen
zum Bleistift:
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/druc...

Falls Du Werkzeugmacher bist und die entsprechende Maschinenausrüstung
zur Verfügung steht, gibt es eine kleine Chance, es selbst in die Tat 
umzusetzen. Sonst nicht.

MfG Paul

Autor: Mr. Energie (Gast)
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Hallo,

mich kotzen die Energieversorger und ihre extrem teuren Strompreise 
schon
lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenes
Kraftwerk zu bauen.


Dazu jetzt eine Frage:
* Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?

Das war es erst mal. Falls ihr auch Ideen dazu habt, könnt ihr es gerne
Posten. Vielleicht entwickelt sich daraus ja auch ein
Gemeinschaftsprojekt. Ich werde wohl nicht der einzige sein der Strom 
verbraucht
:-Dreamer

Autor: Jens PICler (picler)
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Mr. Energie schrieb:

> Dazu jetzt eine Frage:
> * Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?

Auf jeden Fall ein AKW. Verursacht viel weniger Co²-Ausstoß und 
verdreckt die Umwelt nicht so. Allerdings könnte es unter Umständen 
Probleme mit der Beschaffung des nötigen Brennstoffes geben.

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Jens A: schrieb:
> Mr. Energie schrieb:
>
>> Dazu jetzt eine Frage:
>> * Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?
>
> Auf jeden Fall ein AKW. Verursacht viel weniger Co²-Ausstoß und
> verdreckt die Umwelt nicht so.

ist doch beides völlig out..heute baut man sich ein Fusionskraftwerk in 
den Keller...

Autor: ooops.... (Gast)
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Also ich würde ein Wasserkraftwerk bauen. Da gibts auch im Normalfall 
keine Probleme mit der Beschaffung des Betriebsmittels. So'ne 
Wasserleitung  liegt in fast jedem Haus. Und wenn's bischen mehr 
Leistung sein soll, könnte man die Hauptwasserleitung in der Straße 
anzapfen.

Autor: Jens G. (jensig)
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genau - Fusion durch einfache Wasserelektrolyse wurde angeblich schon 
vor 20 Jahren erfunden. Ist also Keller-geeignet ....

Autor: Herr Kellermann (Gast)
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Wie bekommt Ihr die langen Brennstäbe über die schmale Kellertreppe in 
den Kraftraum ? Da bin ich doch eher für den Strom aus der Kläranlage. 
Da wird wenigstens das natürliche Gefälle unter Beachtung der 
Vorratsdatenspeicherung genutzt!

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Herr Kellermann schrieb:
> Wie bekommt Ihr die langen Brennstäbe über die schmale Kellertreppe in
> den Kraftraum ?

Hmmm ... gibtz das noch nicht im Handtaschenformat? 2MW für den 
Hausgebrauch? :-))

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Bei Amazon gibts gute Farblaser für 130 Eier... was isn da teuer?

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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>mich kotzen die Energieversorger und ihre extrem teuren Strompreise
>schon
>lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenes
>Kraftwerk zu bauen.

Hab mir ein Wasserkraftwerk gebaut mit 50VA dauerleistung und 300VA 
Spitze,
zurzeit baue ich es Um, d.h. wird mehr automatisiert und mehr Analyse 
(Anzeigen für z.B. Leistung Spannungen...) und dann kommt als am Laptop 
zur Auswertung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Lukas B. (lukas-1992)

>Hab mir ein Wasserkraftwerk gebaut mit 50VA dauerleistung und 300VA

>(Anzeigen für z.B. Leistung Spannungen...) und dann kommt als am Laptop
>zur Auswertung.

Der dann 100% der Dauerleistung verbrät. Sehr clever . . . :-0

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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@Falk da liegst du falsch!
Meine aktuelle steurung an der ich noch drann bin beinhaltet ein 
PIC18F4550 und dazu 2kB RAM darin speichere ich alles notwendige, wenn 
ich den Laptop anschließe wird alles ausgelesen.#
Kann aber auch den Laptop dauerhaft drann lassen und der Laptop regelt, 
aber das ist (wie du bereits erkannt hast) fast sinnlos.

Autor: User (Gast)
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Danke für eure "hilfreichen" Beiträge. Ich hätte wohl besser gar nicht 
gefragt, hatte aber ein bisschen Hoffnung dass man hier Hilfe bekommt.

Ich weiß nicht, warum ihr glaubt dass ein selbstgebauter Drucker 
tausende € kosten muss. Das mit dem Stift war ein Beispiel! Dass Drucker 
selbst inzwischen relativ billig sind ist mir schon klar. Dafür sind die 
Patronen umso teurer. Teilweise kann man für 1 Patrone schon einen neuen 
Drucker kaufen.
Da baue ich mir lieber 1x was eigenes, wo ich dann aber für ein paar 
Cent die Farbe schnell und einfach wieder auffüllen kann. Und nein, 
Patronen nachfüllen lassen ist NICHT kostenlos sondern kostet auch 
etwas. Wenn auch nicht soviel wie eine neue Patrone.

Plotter kenne ich, soviel Unterschied zu einem Drucker gibts da ja 
eigentlich nicht.
Für Bilder will ich das ja vorerst nicht bauen, sonder nur um normale 
Dokumente usw. auszudrucken.


>mich kotzen die Energieversorger und ihre extrem teuren Strompreise
>schon
>lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenes
>Kraftwerk zu bauen.
Auch wenn du meinen Beitrag nur lächerlich machen willst: Ein 
"Kraftwerk" haben zwar nur wenige, aber viele erzeugen ihren eigenen 
Strom. Z.B. Photovoltaik auf dem Dach.
Also auch nicht so abwegig.

Da ich hier auf keine sinnvollen Beiträge mehr hoffe, werde ich das ab 
jetzt komplett selbst planen und bauen.

Autor: Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite
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Falls es dir wirklich nur um den Tintenverbrauch geht ich hab da meine 
Lösung:
HP Drucker DesKjet 5740 + Orginalpatronen diese angebohrt und mit 
Gummminopen versehen damit keine Luft dazukommt sonnst rinnt die Patrone 
aus.
Ich muss für die Schule und andere Dinger sehr viel drucken bestimmt 
2000Seiten/Jahr und druck immernoch mit der Orginalen Patrone die beim 
Kauf dabei war, diese Fülle ich immer rechtzeitig bevor sie Leer ist 
auf.
Der Drucker ist inzwischen 2 Jahre alt und die Patrone bestimmt 15x 
aufgefüllt, (heißt nicht von ganz leer auf ganz Voll sondern immer wenn 
ich Viel drucke Spritze ich ein Wenig nachfülltinte von Pharao ein), 
muss sagen das ich aber fast nur schwarz drucke und in Schnellmodus.
Die Qualität der Drucke st immer noch sehr Gut keine Streifen nicht...

Grüße Lukas

Autor: markus (Gast)
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Ich arbeite in der Druckbranche ( ein bisschen was anderes wie dein 
Homedrucker wir drucken ca. 60.000 DIN A4 Seiten / Stunde und das in 
Top-Qualität... playboy, mercedesbenz prospekte etc... also 
Druckmaschinen)
.

Ich kann dir nur eins sagen: unsere Mechanik ist auf 1/1000 mm genau. 
Das heißt keine Toleranzen in der fertigung. Ein "Farbpixel" ist genau 
20µm breit.

Soviel zu den Anforderungen.

Das dein Beitrag ins lächerliche gezogen wurde ist typisch für dieses 
und für viele andere deutschen Foren. Armes Deutschland.

Autor: TheMason (Gast)
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@user

ich halte es zwar trotzdem für etwas (sorry wenn ich das so sage) 
sinnfrei sich nen eigenen drucker/plotter bauen zu wollen, aber wenn du 
es just for fun machen willst würd ich vorschlagen :

nimm dir nen gebrauchten drucker, schmeiß die eletronik raus, montier 
dir ne vorrichtung wo du nen stift einrasten kannst (die stifte für 
plotter sind recht klein) und bastel dir deine eigene ansteuerung.

aber ich muß den anderen schon recht geben, das projekt dürfte
a) mehr geld/aufwand/zeit/nerven kosten als du jemals für patronen 
ausgeben kannst ...
b) ergebnisse liefern die dich nicht zufriedenstellen
c) seeehr lange dauern

noch etwas zu dem vergleich "andere leute haben solarzellen aufm dach -> 
also eigenes kraftwerk" ... es käme aber niemand auf die idee sich 
solarzellen selber bauen zu wollen, von daher hinkt der vergleich. dann 
wär man wieder bei : ich kaufe mir nen drucker + patronen und bin 
zufrieden damit (analog zu : ich kauf mir solarzellen, und ne 
steuerelektronik und mach meinen eigenen strom).

ansonsten viel spaß bei dem projekt, aber von der pike auf würd ich 
keine drucker selbst bauen. ich denke der ansatz sich nen gebrauchten 
drucker umzubauen dürfte da (zumindest von der mechanischen seite her) 
einiges erleichtern, wenn du das nicht so machst : viel spaß beim 
verzweifeln an der mechanik ...

Autor: Jens PICler (picler)
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User schrieb:
> Dass Drucker
> selbst inzwischen relativ billig sind ist mir schon klar. Dafür sind die
> Patronen umso teurer. Teilweise kann man für 1 Patrone schon einen neuen
> Drucker kaufen.

Hast Du Dir mal überlegt, warum die Drucker so preiswert sind? Ja klar, 
der technische Fortschritt. Das ist wie mit den Handys, die kosten auch 
nur noch einen Euro...
Die HErsteller subventionieren das Gerät über die Druckpatronen und 
haben deshalb gar kein Interesse, das die Druckkosten niedrig sind. 
Achso, für große Druckmengen eignet sich ein Laserdrucker ganz prima und 
dessen Kosten sind i.d.R. auch erheblich niedriger.

> Da baue ich mir lieber 1x was eigenes, wo ich dann aber für ein paar
> Cent die Farbe schnell und einfach wieder auffüllen kann. Und nein,
> Patronen nachfüllen lassen ist NICHT kostenlos sondern kostet auch
> etwas. Wenn auch nicht soviel wie eine neue Patrone.

Hast Du Dir mal Deine Anforderungen an den Drucker durchgelesen? 
Postscript, Netzwerkfähig, keine Patrone... Da sitzen ganze 
Entwicklungsabteilungen Jahre dran, von der entsprechenden Hardware will 
ich gar nicht reden. Stichwort Positioniergenauigkeit. Achso, Tinte 
kostet natürlich auch eine Menge Geld, die Dose schwarze Lackfarbe aus 
dem Baumarkt wird es nicht bringen.

> Für Bilder will ich das ja vorerst nicht bauen, sonder nur um normale
> Dokumente usw. auszudrucken.

Da bin ich ja beruhigt.

> Da ich hier auf keine sinnvollen Beiträge mehr hoffe, werde ich das ab
> jetzt komplett selbst planen und bauen.

Viel Erfolg.

Autor: pfft. (Gast)
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... Der Poster muss unheimlich genial sein, sehr begabt und sehr gut 
ausgeruestet. Um einigermassen konkurenzfaehig zu sein reicht ein 
einzelner Entwicklungsdurchgang. Also 1 Tag fuer das Design, 1 Tag fuer 
die Mechanik, 1 Tag fuer die Elektronik(Controller anpassen), 1 Tag fuer 
die Firmware (Postscript). Das waeren dann 4 Tage zu 50 Euro pro Tag. 
Total also 200 Euro. Passt.

Autor: BrainHunter (Gast)
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also ich hab schon selbstbau plotter gesehen hab jetzt aber leider keine 
links oder so...
also ich denke für n bisl malen oder so kann man schon was machen. aber 
an eine anständige druckqualität glaube ich nicht so wirklich. plotter 
is das eine... eine andere möglichkeit wäre sowas wie n nadeldrucker zu 
realisieren oder teilweise termodruck. wie wärs mit nem 
typendrucker(nennt man das so?). ich denke das das durchaus möglich sein 
könnte, wenn man etwas mechanische geschicklichkeit hat.
eine andere herkömmliche druckmethode halte ich eher für fast unmöglich 
selber zu bauen, also toner oder tintenpisser.
da mein canon tinter leider den geist aufgegeben hat verwend ich nen 
epson lq850+ Nadeldrucker nicht schnell aber billig und er funktioniert 
xD (~2,90€ für ein farbband xD) weil ich es im moment auch nicht einsehe 
die tinten drm kacke mitzumachen und laser is auch ned viel besser.

viel spaß beim basteln

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Vor ca. 20 Jahren gabs mal eine Bauanleitung für einen Plotter in der 
Elektor. Sollte für jemanden mit einer Drehbank wahrscheinlich 
hinzubekommen sein.

>Plotter kenne ich, soviel Unterschied zu einem Drucker gibts da ja
>eigentlich nicht.

Der eine ist Vektor orientiert und das andere Rasterorientiert.


Aber um einen Drucker selber zu bauen der heutigen Massstaeben genügt 
ist schon ein immenser Aufwand nötig in Punkto Mechanik. Dagegen ist die 
Elektronik ein Kinderspiel.

Gruss Helmi

Autor: oszi40 (Gast)
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Ihr werdet doch unserem Erfinder nicht die letzte Illusion rauben?

Zugegeben mit Kuli zu langsam.

Lassen wir ihn doch gleich einen richtigen Paralleldrucker bauen. Das 
geht viel schneller: Eine Typentrommel mit 132 Typenrädern und für jede 
Spalte einen kleinen Hammer, der die drehenden Räder mit den Buchstaben 
zur rechten Zeit über Magnet anschlägt. Dann muß nur noch das Farbtuch 
dazwischen.

So User Bauanleitung hast Du jetzt. Der Rest ist morgen fertig ?

Autor: schwups... (Gast)
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@User

bekommste deine Patronen nicht günstig bei ebay?

Ich habe heute für ein Laserfax(der auch drucken und
Scannen in Verbindung mit dem PC kann) zwei schwer
aufzutreibende Cathriges bei Amazon bestellt. War nur
1/6 so teuer wie üblich. Man muß sich nur bemühen
oder bei Ebay auf die Lauer legen. Problem ist nur
das das andere auch machen. Da muß man eben etwas
mehr bieten.

Autor: Herr_Mann (Gast)
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Hallo,
einen Plotter zu bauen ist eigentlich nicht sooo schwer.
Es kostet aber trotzdem auch Zeit und Geld.
Prinzipiell kannst du in so einen Stiftplotter auch einen guten 
Kugelschreiber zum Schreiben reinhängen.
Allerdings druckt (besser: schreibt) so ein Plotter ziemlich langsam. 
Dafür reproduzierbar.
Wenn die Anforderungen an die Toleranzen nicht zu hoch sind (ca. 0.2mm) 
ist der Aufbau auch mit Holzteilen möglich.
Vom o.g. Elektor-Plotter "Mondrian" würde ich eher abraten und 
stattdessen eher einen xy-Schreiber bauen, ist vielseitiger verwendbar.
Die Mondrian-Grundidee der y-Achsführung per Nylonschnur finde ich aber 
gelungen!

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Justus Skorps schrieb:
> Jens A: schrieb:
>> Mr. Energie schrieb:
>>
>>> Dazu jetzt eine Frage:
>>> * Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?
>>
>> Auf jeden Fall ein AKW. Verursacht viel weniger Co²-Ausstoß und
>> verdreckt die Umwelt nicht so.
>
> ist doch beides völlig out..heute baut man sich ein Fusionskraftwerk in
> den Keller...

Aber nicht doch:

http://www.iep-pullach.de/cms/

Oberbayern ist die Gegend in Deutschland, die geologisch am besten 
erkundet ist. Und wir sitzen hier auf einem riesigen Heißwasserspeicher.

Hier in Gilching hat sich ja vor einiger Zeit auch so eine 
"Projektgruppe" gebildet, die wollten sich mal in Pullach schlau machen 
- wäre mal interessant, was da rausgekommen ist...

So macht man "Gemeinschaftsprojekte". <:-)

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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oszi40 schrieb:

> Lassen wir ihn doch gleich einen richtigen Paralleldrucker bauen. Das
> geht viel schneller: Eine Typentrommel mit 132 Typenrädern und für jede
> Spalte einen kleinen Hammer, der die drehenden Räder mit den Buchstaben
> zur rechten Zeit über Magnet anschlägt. Dann muß nur noch das Farbtuch
> dazwischen.
>
> So User Bauanleitung hast Du jetzt. Der Rest ist morgen fertig ?

Nö - du hast vergessen, dass du da auch das (Endlos) - Papier exakt 
zeilenweise bewegen musst. Jeweils eine Umdrehung der Trommel druckt 
eine Zeile. Und das Ganze mit bis zu 10 Blatt / Sekunde.

Aber so ein Gerät kriegt er bestimmt noch aus Robotron / ESER - 
Albeständen. Hat nur leider etwa die Größe eines Schaltschrankes. Und 
klingt je nach Druckbild mal nach Schlagzeug und mal mehr nach 
Maschinengewehr. Aber Grafik kannst du sowieso vergessen. <:-)

"Modernere" Lösung: Statt der Walze eine Kette mit den Typen drauf - 
nicht ganz so schwer...

Autor: Nachfüller (Gast)
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Jedenfalls braucht er da keine teuren Tintenpatronen.

Autor: Matthias Keller (mkeller)
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wenn es nur um Druckkosten geht, wieso kaufst du dann nicht einen 
Drucker bei dem kompatible Patronen exisitieren? Bsp. Canon, dort musste 
man zwar bisher den "Chip" mit verpflanzen, aber was solls. Dafür kostet 
eine Patrone weniger als 1€.
Mein momentaner Drucker ist ein Multifunkt. von Brother (DCP-150C). Kein 
Füllstandschip und die Patronen kosten 70Cent. Damit kann man dann ca 40 
A4 Fotos drucken oder ein paar hundert A4 Seiten Schrift.

Ich glaube deine freie Zeit kannst du sicher besser verbraten als mit so 
einem Projekt, solltest du nicht davon lassen können wünsche ich dir 
viel Erfolg :-) Helfen kann ich dir da leider nicht

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@ User
> Für Bilder will ich das ja vorerst nicht bauen, sonder nur um normale
> Dokumente usw. auszudrucken.
Welche Schnittstelle wird dein Gerät haben?
Ist der Treiber schon fertig?


Mein Tipp (ganz im Ernst):
Nimm deine Zeit und bastle was, das du verkaufen kannst. Und mit dem 
Geld kaufst du dir Druckpatronen (für die Rechnungen, als kleinen 
Spar-Effekt setzt du die Kosten von der Steuer ab). Und druckst nebenzu 
deine privaten Bildchen und Texte auch aus...

BTW:
Ich habe schon vor 3 Jahren auf Laserdrucker umgestellt, weil mir die 
Sauerei mit den (eingetrockneten) Patronen zu blöd war. Nur für die CDs 
brauche ich noch einen Tintenstrahldrucker  :-/

Autor: Michael (Gast)
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Einen eigenen Drucker kann man sich schon bauen, die Frage ist halt zu 
welchem Zweck. Um mal zu sehen wie sowas geht und was dazu alles nötig 
ist ist es schon sinnvoll, nur aber um die eigenen Druckkosten zu 
reduzieren ist das Schmarn. So preiswert wie kommerzielle Geräte bekommt 
man in der Heimwerkstatt keinen Drucker hin sofern die Qualität 
gleich/ähnlich sein soll, auch wenn es hier nur um das Drucken von Text 
geht. Da es dem TE aber scheinbar genau darum geht, also einen Drucker 
zu bauen um kosten zu sparen, ist ja klar, dass das hier jeder durch den 
Kakao zieht. Das ist einfach eine utopische Idee, die kann nur in die 
Hose gehen bzw. verbrät so viel an Zeit die man besser in sinnvollere 
Projekte gesteckt hätte. Es hat schon seinen Grund warum es 
Unternehmungen gibt deren Hauptgeschäftsfeld der Bau von Druckern ist.

Autor: faustian (Gast)
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Es gibt da sogenannte "Continuous ink systems" fuer die Tintenschiffer, 
wird im Profibereich wohl auch recht viel eingesetzt - im Endeffekt eine 
umgebaute Patrone die mit Pumpe und Flasche versorgt wird.

Ueber Druckertechnik findest du im HP Journal (google danach, die 
meisten alten Ausgaben gibt es offiziell online) sehr viele 
Informationen aus erster Hand, zB Designberichte ueber die Deskjet 500 
Serie.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Mit einem Kuli wird das maximal eine Art 1-Zeilen Plotter werden, bei 
dem das Papier (gibts eigentlich noch Endlospapier?) auf einer Walze 
darunter durchgezogen wird, ähnlich wie es der HP7475 gemacht hat.
Die Zeit die so ein Plotter braucht um ein einziges beschriebenes Blatt 
A4 "auszudrucken" möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Und Postscript: Das vergiss am besten gleich mal wieder. Du hast keine 
Ahnung worauf du dich beim Versuch einen Postscript Interpreter zu bauen 
einlässt. Oder hast du Erfahrung im Schreiben von Compilern und 
virtuellen Maschinen?

Wenn überhaupt Drucker (und kein Plotter), dann kannst du dir selber 
maximal einen Nadeldrucker bauen. Nur wird es IMHO immer schwieriger 
passende Farbbänder dafür zu bekommen. Mit entsprechenden Nadeln in 
einer Führung, die von Magneten in Richtung Papier geschossen werden, 
ist noch was möglich. Irgendwo im Keller hab ich noch ein altes 
schwedisches Kassadruckwerk (mein erster Eigenbaudrucker, der aus einer 
gekauften Mechanik entstanden ist), bei dem ich die Nadelspulen mal 
reparieren musste. Ist eine Sch...arbeit auf die kleinen Spulenkörper 
ein paar hundert Windungen Fädeldraht aufzuwickeln. Aber prinzipiell 
machbar. Allerdings: glücklich wirst du mit so einer 8 oder 9-Nadel 
Nervensäge nicht werden.

Tintenpisser kannst du gleich wieder vergessen. Einen funktionierenden 
Tintenstrahlerkopf kannst du mit Heimwerkermitteln nicht selber bauen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>Einen funktionierenden Tintenstrahlerkopf kannst du mit Heimwerkermitteln >nicht 
selber bauen.

Das hat selbst manche renommierte Drucker-Firma nicht geschafft. :-(

MfG Paul

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Also falls du das Projekt echt durchziehen willst, würde ich dir zu 
einem Thermodrucker raten. Ältere Faxgeräte haben häufig sowas drin. 
Sollte von der Ansteuerung her noch zu machen sein und du brauchst 
überhaupt keine Tinte. Benötigt natürlich Thermopapier (Am Besten ab 
Rolle), aber das sollte relativ günstig zu bekommen sein.

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Nachfüller schrieb:

>Hartmut Kraus schrieb:
>> Aber so ein Gerät kriegt er bestimmt noch aus Robotron / ESER -
>> Albeständen. Hat nur leider etwa die Größe eines Schaltschrankes. Und
>> klingt je nach Druckbild mal nach Schlagzeug und mal mehr nach
>> Maschinengewehr. Aber Grafik kannst du sowieso vergessen. <:-)
>>
>> "Modernere" Lösung: Statt der Walze eine Kette mit den Typen drauf -
>> nicht ganz so schwer...

> Jedenfalls braucht er da keine teuren Tintenpatronen.

Nö - nur ein Team von Wartungstechnikern, aber nur, wenn er wie wir 
damals 10 Tonnen Papier im Jahr bedruckt. <:-)

Philipp Burch schrieb:
> Also falls du das Projekt echt durchziehen willst, würde ich dir zu
> einem Thermodrucker raten. Ältere Faxgeräte haben häufig sowas drin.
> Sollte von der Ansteuerung her noch zu machen sein und du brauchst
> überhaupt keine Tinte. Benötigt natürlich Thermopapier (Am Besten ab
> Rolle), aber das sollte relativ günstig zu bekommen sein.

Verblasst aber schnell.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Wenn überhaupt Drucker (und kein Plotter), dann kannst du dir selber
>maximal einen Nadeldrucker bauen.

Ich meine nichts von Papiergröße gelesen zu haben.
Wie wäre es mit 3-4 Airbrush-Pistolen?
Banner, die an Kaufhäusern hängen, werden teilweise so hergestellt; also 
eine etwas längere Stoffbahn mit einer gewissen Breite (>4m, damit es 
sich auch lohnt), wird mit Acrylfarben o.dergl. per Airbrush bemalt.
Sieht aus (und funktioniert auch) wie ein überdimensionaler 
Tintenstrahldrucker...
Selbstbau sollte kein größeres Problem sein...

Autor: TheMason (Gast)
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>Sieht aus (und funktioniert auch) wie ein überdimensionaler
>Tintenstrahldrucker...
>Selbstbau sollte kein größeres Problem sein...

Und hat den Vorteil das die positionierung nicht µm genau sein muß :))
Könnte dann wohl eher ein Problem mit dem Drehstromanschluß geben den 
man dann braucht um die entsprechend überdimensionale Walze zu bewegen, 
aber dafür gibt es ja dann das selbstgebaute Kraftwerk wechrenn

Autor: Hallo (Gast)
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Also ich hab einen NEC Silentwriter für einen Euro bei einer 
Firmenauflösung ersteigert. Dann hatte ich gemerkt das er ein paar 
Streifen ins Druckbild macht, naja habe mir neues Druckwerk für 8,50 
gekauft. Toner hält ca 5000 Seiten. Ich denke mal ich drucke recht 
günstig(aber dafür langsam naja)

Also Idee vergessen für deine Ansprüche empfehle ich alte Laser Drucker. 
Meiner kann sogar Postscript

Autor: TheMason (Gast)
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wo ich gerade postscript lese .... mal eben eine offtopic frage :

und zwar : ich nutze das programm Frontplattendesigner von Schaeffer 
Apparatebau. Nun habe ich eine Frontplatte die vom Ausdruck her (ich 
möchte das ganze vorher auf Papier haben, auf Pappe kleben und dann 
ausschnitzen um zu schauen ob alles passt, da mir der Spaß sonst zu 
teuer wird) zu groß für meinen DIN A4 Tintenpisser ist. Leider hab ich 
ansonsten keine Möglichkeit DIN A3 auszudrucken. Meine Idee ist nun mit 
ner Datei zu nem Copyshop zu wackeln und da nen DIN A3 Ausdruck zu 
machen. Würde das mit Postscript so gehen das die Skalierung beibehalten 
wird ?! PDF geht definitiv nicht, da dort die Ränder immer mit drin 
sind, und mir so die skalierung killt. Wäre Postscript da die besser 
wahl ? Bin mir da nicht sicher, da PDF ja ein Subset von Postscript ist 
sowie ich gelesen habe. Welche Möglichkeiten hätte ich da noch ? Ich 
möchte nur ungern mehrere DIN A4 Blätter ausdrucken und mir diese dann 
zusammenkleben müssen :-(

Autor: oszi40 (Gast)
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Der Glaube kann Berge versetzen,
aber eine einfache CAD-Zeichnung (z.B. Quadrat 10x10cm) MILLIMETERGENAU 
mit jedem x-beliebigen Drucker auszudrucken ist Glückssache. Durch 
Schlupf beim Papiertransport und kleine Umrechnungsverluste sind da 
durchaus 2mm Differenz in einer Richtung möglich. Deshalb ist ein 
vorheriger Test in solchen Fällen sehr nützlich.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Was hat der Selbstbau eines Druckers eigentlich mit Analogtechnik zu 
tun?
Oder anders gefragt: warum ist dieser Thread nicht wenigstens unter 
Elektronik? Ein Drucker hat meiner Ansicht nach mehr mit "uC und 
Elektronik" als mit "Analogtechnik" zu tun. Wenn ich an meinen alten 
Tintenstrahler denke.... da war (ausser dem Netzteil) überhaupt nix 
analoges dran.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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TheMason schrieb:

> ansonsten keine Möglichkeit DIN A3 auszudrucken. Meine Idee ist nun mit
> ner Datei zu nem Copyshop zu wackeln und da nen DIN A3 Ausdruck zu
> machen. Würde das mit Postscript so gehen das die Skalierung beibehalten
> wird ?!

Exakte Skalierungen sind, wie Oszi schon sagte, Glücksache.
Daher hat jedes ernst zu nehmende CAD-Programm, bei dem es auf exakte 
Ausdrucke ankommt, eine Möglichkeit im Druckertreiber Skalierfaktoren 
einzustellen. Du glaubst gar nicht, was die Druckertreiber da so alles 
zusammenlügen (Man kann sich unter Windows vom Druckertreiber die Größe 
der zu bedruckbaren Fläche erfragen. Genausogut kannst du aber auch 
Lotto spielen)

Frag mal im Copy Shop, ob die ACAD Zeichnungen, Corel Draw oder PDF vor 
der Ausgabe noch umskalieren können. Wenn ja: Beiß in den sauren Apfel 
und bestimme mit dem Copy Shop Betreiber die für dich gültigen 
Skalierfaktoren.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Irgendwo im Keller hab ich noch ein altes
> schwedisches Kassadruckwerk (mein erster Eigenbaudrucker, der aus einer
> gekauften Mechanik entstanden ist),

War gestern noch im Keller und möchte euch das Teil nicht vorenthalten 
:-)

Die Druckmechanik in ihrer Gesamtansicht. Auf der Platine sitzen die 
Nadeltreiber bzw. die Relais um den einzigen(!) Motor anzusteuern. 
Dieser Motor bewegt den Druckkopf quer über das Papier und bewegt über 
eine sinnreiche mechanische Steuerung das Papier weiter. Auch das 
Weiterschalten des Farbbandes wurde über diesen einen Motor abgewickelt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Die Mechanik aus der Nähe

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Und der geöffnete Druckkopf

Man erkennt 7 Magnete, die jeweils 1 Nadel ansteuern.

Der Z80-Steuerrechner, der die Mechanik ansteuerte existiert noch. 
Allerdings musste er sich später dann mit der Ansteuerung einer LED 
Zeile abquälen, damit die Eishockeyspieler auch eine laufende Uhr am 
Spielfeldrand haben :-)

Der Drucker hat funktioniert.
Manchmal
Wenn sich die Nadeln nicht im Farbband verheddert haben.
Wenn die Nadeln nicht wieder mal das Farbband perforiert haben, weil der 
Tranbsportmechanismus versagt hat
Aber er hat funktioniert.

Immerhin war sein erster "richtiger" Job seinen eigenen 
Z80-Assemblercode auszudrucken. Und das waren ein paar Seiten (so um die 
5, mit Zeichentabelle)
Gleich danach bin ich zum Händler gefahren und hab mir einen der ersten 
damals für mich erschwinglichen Tintenpisser, einen HP Quiet-Jet, 
geholt. Die 7-Nadel Nervensäge war einfach zu laut :-)

Autor: TheMason (Gast)
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@karl heinz

erstmal danke für die ausführungen. hab echt nicht gedacht das da soviel 
lug und trug bei ist (von den druckertreibern aus). werde mal in dem 
copyshop nachfragen ob die das skalieren können. notfalls ausdrucken und 
über einen kopierer skalieren. obwohls ja am sinnigsten ist direkt beim 
ausdruck enstprechend zu skalieren. einfach mal schauen ...
danke schön für die info

Autor: faustian (Gast)
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Stichwort: Continous Ink System
Stichwort: Diverse HP Journal-Artikel (im Internet verfuegbar) ueber 
Druckerdesign, u.A. zum Deskjet 500
Stichwort: Postscript-Operatoren scale, rotate, translate.

Autor: oszi40 (Gast)
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Einfach ALLES skalieren, wird nicht klappen, wenn x und y verschieden 
verzerrt sind. Male mit DEinem CAD_programm ein Quadrat in Deiner 
Wunschgröße, drucke es aus und vermesse es um Korrekturdaten zu 
bekommen.

Autor: JojoS (Gast)
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@kbuchegg: jetzt möchte ich aber auch mal ein Druckbild von der 
Selbstbaukanone sehen :-)
Ich hatte mal mit einem Typenraddrucker (AKA 'Kalaschnikow') eine Grafik 
gedruckt (über einen eigenen Treiber an einem Eurocom-II), das hatte ich 
aber nach einer Viertelseite abgebrochen wg. Taubheit und erhöhtem 
Materialverschleiss... Also ich mag auch nicht das die Tinte z.T. mit 
3000€/L viel teuerer als z.B. ein guter Petrus Rotwein ist, aber 
immerhin hat der Wettbewerb unter den Herstellern dazu geführt das man 
nun für kleines Geld Drucker mit perfektem Druckbild bekommt. Davon 
konnte man vor Jahren nur träumen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Vielleicht sollte man die heute gängigen Drucker einfach als 
Wegwerf-umbaute-patrone betreiben? Patrone leer, Drucker in den Müll ;-) 
Ich hoffe man muß als Strafe dann nicht den verdongelten Druckertreiber 
wieder mit dem nächsten Gerät neuinstallieren und alle Stammdaten inkl. 
Schuhgröße dem Hersteller online offerieren...

Jetzt fehlt nur noch die Sammlung alter ASCII-Bilder-Ausdrucke. Hatte da 
mal einen ganzen Stapel von Siemens mit MickeyMouse, Nackedeis usw.....

Ich bin wohl nun wirklich alt :-(


Gruß -
Abdul

Autor: Falk Brunner (falk)
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@JojoS (Gast)

>@kbuchegg: jetzt möchte ich aber auch mal ein Druckbild von der
>Selbstbaukanone sehen :-)

Wieso DRUCKbild? Das Ding meisselt die Inschrifft für Grabsteine :-0

>3000€/L viel teuerer als z.B. ein guter Petrus Rotwein ist,

Schon mal ausgerechnet wie hoch der Kilopreis deines Prozessors ist? Ich 
schätze mal um die 400k EUR/kg.

> aber
>immerhin hat der Wettbewerb unter den Herstellern dazu geführt das man
>nun für kleines Geld Drucker mit perfektem Druckbild bekommt. Davon
>konnte man vor Jahren nur träumen.

Käse^3. Das Geschäftsmodell der Druckerhersteller ist einfach nur 
pervers. Und die Leute an Geiz ist geil gewöhnt, oder viel mehr 
verwöhnt! Eine kranke Wegwerfgesellschaft.

MfG
Falk

Autor: faustian (Gast)
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Denkste.

Die Patronen, die einem neuen Drucker beigelegt sind, sind nur 
angefuellt.

CIS waere wohl die Loesung die Du suchst.


Wobei - eine alternative Steuerung fuer ein weitverbreitetes, billiges 
Druckwerk zu bauen waere wirklich kein uebles Open Source Hardware 
Projekt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Falk Brunner schrieb:
> @JojoS (Gast)
>
>>@kbuchegg: jetzt möchte ich aber auch mal ein Druckbild von der
>>Selbstbaukanone sehen :-)
>
> Wieso DRUCKbild? Das Ding meisselt die Inschrifft für Grabsteine :-0

Da steckt viel Wahrheit drinn :-)
Sorry. Aber ich hab keinen Ausdruck mehr. Das Teil gammelt immerhin 
schon 20 Jahre vor sich hin.

Aber das Druckbild war, nun ja, ich sag mal so: Flattersatz musste man 
in Software nicht extra aktivieren. Alles war letztendlich zeitgesteuert 
und ging von einem Endschalter in der linken äussersten Kopfposition aus 
(billige Zungen ohne exakte Rastung). Wie genau die geschaltet haben 
kann man sich vorstellen. Demenstprechend "genau" war dann auch der 
Zeilenanfang der Druckzeile:-)

Obwohl: Mein AVR Experimentierboard könnt ich ja mal probehalber 
dranbauen. Wär irgendwie lustig. Die Belegung der Treiberplatine ist ja 
nicht so wild, kann ich rekonstruieren. Da werkelten allerdings 2 Stück 
555 drauf. Einer machte eine Art Notabschaltung der Nadeln, wenn der Z80 
während der Entwicklung mal wieder zu langsam war. An die kann ich mich 
genau erinnern. Die kam dazu, nachdem ich einen Nadelmagneten das dritte 
mal durchgeheizt und neu gewickelt hatte. Vom anderen weiß ich nicht 
mehr was der machte.

Hat jemand Ahnung, ob und wie man so alte Farbbänder wieder 
einigermassen auffrischen kann? Wenn geht: ohne riesen Sauerrei!

Autor: Gast?? (Gast)
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Wenn das Farbband 'verhackt' ist, war's das f+r das Band.
Hatte früher einen FX80 (von Epson), da passten die normalen Farbbänder 
von Schreibmaschinen rein - zwei Rollen Farbbend, schräg geschnitten, 
Teflonband drunter und drüber und mit Lötpistole zusammengebacken.

Weiß aber nicht, ob's überhaupt noch Schreibmaschinenzeugs gibt ... 
hätte schon seit Jahren kein solches Exemplar mehr gesehen :)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Verschoben, da ähnlich realistisch wie "Wir bauen uns ein GSM-Telephon".

Autor: ... (Gast)
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>..ähnlich realistisch wie "Wir bauen uns ein GSM-Telephon".

Ja. genau das dacht ich mir auch kuerzlich. Wir werden fuer das 
Mobiltelephonieren derart abgezockt... bauen wir uns doch ein Opensource 
Telephon.

Autor: André --- (handwerker)
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sehr gut alles, sehr gut.

Autor: Gast (Gast)
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Seid doch nicht immer so demotiviert!

Wenn alle gesagt hätten: Gibt es schon, brauche ich selbst nicht bauen, 
gäbe es heute 1 Autohersteller, 1 PC Hersteller, 1 Fernsehhersteller 
usw.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast hat recht!
Ich wollte schon immer mal meinen eigenen Computertomographen!
Wer baut mit?
Eine Liege hab ich schon!

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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>Wenn alle gesagt hätten: Gibt es schon, brauche ich selbst nicht bauen,
>gäbe es heute 1 Autohersteller, 1 PC Hersteller, 1 Fernsehhersteller
>usw.

Ja, und nur eine Pronodarstellerin.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Seid doch nicht immer so demotiviert!

Das ist keine Frage der Demotivation, sondern die sich mit etwas 
Erfahrung einstellende Fähigkeit der Aufwandsabschätzung.

Und irgendwann erkennt man, daß es hinzunehmende Unzulänglichkeiten gibt 
(der "Ärger", daß man für das Verbrauchsmaterial von Druckern Geld 
ausgeben muss), und daß die durch das Hinnehmen dieser 
Unzulänglichkeiten gewonnene Lebenszeit sinnvoll anders verwendet werden 
kann (Faulenzen, Spaß mit der Freundin, Spazieren, Reisen, Sport, 
Bildung - was auch immer).

Ein Projekt wie ein Selbstbaudrucker aber ist zum Scheitern verurteilt, 
wenn man nicht gerade Feinmechaniker ist und über eine entsprechend 
ausgestattete Werstatt verfügt. Und auch dann dürfte ein Selbstbau noch 
sehr weit von der mit einem simplen Billigdrucker erreichbaren 
Schriftqualität entfernt sein.

Ohne mich allzuweit aus dem Fenster zu lehnen, bringe ich hier mal einen 
9-Nadel-Drucker ins Spiel. So etwas mag ein guter Bastler mit guter 
Werkstatt und viel Geduld hinbekommen. Oder einen X-Y-Plotter.

Nur: Wozu?

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Knochen Kotzer schrieb:
>>Wenn alle gesagt hätten: Gibt es schon, brauche ich selbst nicht bauen,
>>gäbe es heute 1 Autohersteller, 1 PC Hersteller, 1 Fernsehhersteller
>>usw.

Wäre vielleicht gar nicht mal so schlecht. Auf dem Sektor "Autos" 
jedenfalls besser als der gegenwärtige Zustand. Merke da nichts mehr von 
"Konkurrenz, die das Geschäft belebt". Einer macht irgendwelchen 
Blödsinn vor (in den letzten Jahren besonders auf dem Gebiet "Design") - 
sofort ziehen alle anderen nach. Und echter technischer Fortschritt 
kommt vielleicht machmal unter "ferner liefen" bzw. bleibt ganz in der 
Schublade (s. unsere Diskussion im Thread "Der Wahnsinn an der Tanke").

Autor: Sven L. (friemler)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Ohne mich allzuweit aus dem Fenster zu lehnen, bringe ich hier mal einen
> 9-Nadel-Drucker ins Spiel. So etwas mag ein guter Bastler mit guter
> Werkstatt und viel Geduld hinbekommen. Oder einen X-Y-Plotter.
>
> Nur: Wozu?

Um vielleicht Erfahrung zu sammeln!?

Mal im Ernst: viele Leute betreiben Modellbau. Warum, hat doch auch 
keinen Nutzen und kostet ganz ordentlich? Ganz einfach: Es gibt wohl 
nicht so viele, die sich ihr Hobby zum Beruf machen können. Selbst bei 
mir gab es den mehrfachen Anlauf in diversen Firmen, um endlich in einer 
gescheiten Elektronikschiede zu landen. Im Winter war daher früher immer 
Bastlerzeit. Ja, es hat viel Geld gekostet, aber man hat auch sehr viel 
dazu gelernt.

Um zum Modellbauer zurück zu kommen: in meiner Firma arbeiten viele 
dieser Leute und haben teilweise jahrzehnte Erfahrung, dies kann man für 
spezielle mechanische Anfertigungen und Ideen manches mal mit Gold 
aufwiegen.

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