Hier im Forum habe ich meine GLCD Sourcen gepostet. Diese Sourcem
enthalten auch einen SG-LFSR in Assembler. Dies ist ein sogenanntes
Lineares Feedback Shift Register als Shrinking Generator. Seine Periode
beträgt 2^63-2 Bits, ist also bei weitem ausreichend. Enthalten sind
auch jeweils 1000 vorberechnete nicht reduzierbare Polynome, die
ebenfalls sehr wichtig sind, damit sie die mathematischen Eigenschaften
eines LFSR auch ergeben.
Der Source selber dürfte in ASM sehr leicht zu adaptieren sein, und
umfasst 72 Bytes Code.
Wichtig ist auch das zB. die BasicCard Cryptokarten diesen Algo. als
Verschlüsselung benutzten. D.h. dieses SG-LFSR ist ein sehr guter
Zufallsgenerator.
Eines will ich hier noch loswerden, da ich öfters im Netz auf Aussagen
treffe das ein Hardware Zufallsgenerator besser wäre als ein
Pseudo-Zufallsgenerator. Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Denn man
kann bei einem HW-Generator NIEMALS mathematisch exakt beweisen das der
HW-Generator auch wirklich Zufall produziert. Ganz im gegensatz dazu
stehen Pseudo-Zufalls-Geenratoren. Diese entsprechen ganz exakt der
Mathematik, sind also absolut exakt vorhersehbar, und somit kann man
über die Wahl der richtigen Paramerter und Verfahren auch ganz exakt
ausrechnen wie sicher der produzierte Zufall tatsächlich sein wird.
Bei einem Zufallsgenerator ist es primär nur wichtig das die
produziereten Zahlenfolgen statistisch gesehen zufällig sind. Durch die
korrekte Wahl von Startwerten = Seed's und deren Geheimhaltung, kann
nunmehr auch der Zufalls geschützt werden. Wie gesagt, alle diese
Eigenschaften können mit Rauschgeneratoren, Radioaktivem Zerfall bisher
NICHT mathematisch beweisen werden, man geht bei solchen Generstoren
einfach davon aus das sie Zufall produzieren, einfach weil der Mensch
bisher kein Muster entdecken konnte. D.h. aber nicht das kein Muster
exsitieren kann.
Gruß Hagen