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Forum: Offtopic Die Unglaubwürdigkeit des KiPo-Arguments


Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Bald will uns unser Parteienapparat mit einer Internetzensur beglücken, 
für welche die Schutzbehauptung "KiPo" vorgeschoben wurde.
Doch wie glaubhaft ist dies bei einem Parteienapparat, welcher kein 
Problem mit Mitgliedern hat, die sich offen zu pädophilen Ansichten 
bekennen?

Im März 2001 enthüllte das französische Magazin "L’Express" folgendes 
aus dem Buch "Der große Basar" vom Europa-Abgeordneten der "Grünen" 
Cohn-Bendit, genauer aus dem Kapitel "Little big men":

"Cohn-Bendit schreibt dort: "Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem 
Kindergarten zu arbeiten." Es sei eine "fantastische Erfahrung" mit den 
Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren gewesen. Er wollte unbedingt 
von den Kindern akzeptiert werden und habe alles getan, daß die Kinder 
"von mir abhängig wurden". "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm 
bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen 
Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist 
kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet." Völlig klar: 
"Einige Kinder haben ihren Eltern oft beim Vögeln zugesehen." 
Cohn-Bendit fährt fort: "Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder 
meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich 
habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch 
stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: ‘Warum spielt ihr nicht 
untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?’ 
Aber wenn sie darauf bestanden haben, habe ich sie dennoch 
gestreichelt." [...]
 "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. 
Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon 
gelernt hatten, mich anzumachen".

Wie glaubhaft ist eine Regierung, welche uns weißmachen will, daß die 
Aufhebung eines der wesentlichsten demokratischen Grundrechte, das 
Zensurverbot / Rede- und Meinungsfreiheit nur dem Kindeswohl geschuldet 
sei, wenn eine Übertretung desselben in ihren eigenen Reihen toleriert 
wird?

Autor: Heinz (Gast)
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Ohne dass ich das jetzt gutheissen würde ... aber ich kann nicht sehen, 
dass hier irgend jemandem weh getan wurde. "Opfer" sehe ich beim besten 
Willen nicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Wie glaubhaft ist eine Regierung, welche uns weißmachen will ...

Was soll die wollen?

Autor: A. K. (prx)
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In welcher Regierung sitzt Cohn-Bendit?

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Aber vor eben solchen "Sachen" will man uns ja mit der Internetzensur 
"schützen".
Recht glaubhaft bei dieser Politikerrige.

Da fällt mir spontan die Ballade von Fuchs und Igel ein:

Ganz unverhofft auf einem Hügel
 sind sich begegnet Fuchs und Igel.
 Halt! rief der Fuchs, du Bösewicht!
 Kennst du des Königs Order nicht!
 Ist nicht der Friede längst verkündigt,
 Und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
 der immer noch gerüstet geht!
 Im Namen seiner Majestät,
 komm her und übergib dein Fell!

Der Igel sprach: Nur nicht so schnell,
 nur nicht so schnell!
 Laß dir erst deine Zähne brechen,
 dann wollen wir uns weitersprechen.
 Und also bald macht er sich rund,
 zeigt seinen dichten Stachelbund
 und trotzt getrost der ganzen Welt,
 bewaffnet, doch als Friedensheld.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Genauer gesagt: bevor der große Kehraus befohlen wird, sollte doch 
eigentlich erst einmal vor der eigenen Haustür gekehrt werden?

Autor: A. K. (prx)
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Du bringst aber auch alles durcheinander ;-).

Es ist doch schon seit langem klar, dass es hier erstens um Bilder geht, 
zweitens um die Konsumenten statt um die Anbieter. Schon weil eine 
Zensur der Anbieter dem klassischen Bild einer Zensur so nahe kommt, 
dass man im Gefilde alteingefahrener Rechtsverständnisse landet. Beim 
elektronischen Konsum hingegen besteht (seitens der Politiker) die 
Hoffnung, dass die Gerichte das nicht rechtzeitig kapieren.

Wenn man vorhätte, Texte an der Quelle zu zensieren, dann müsste man 
sich künftig Goethes Faust im Ausland ansehen, denn hierzulande käme man 
dafür automatisch vor Gericht. Und wie sähe das denn aus? Derart 
lächerlich will sich die Zensursula nun doch nicht machen.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Das Medienformat ist doch egal. Die angebliche Entrüstung, welche ja den 
Grundrechtsbruch rechtfertigen soll, wird vor diesem Hintergrund zur 
Farce.

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