Entscheidend ist immer die Überteagungsfunktion des geschlossenen
Regelkreises:
>Die Regelstrecke ist ein PT-1 Glied und als Regler soll ich einen PI Regler
>einsetzen.
PI-Regler PT1-Strecke
sTi + 1 1
KR --------- KS *------------ = G0
sTi sTs + 1
Dies ist der offene Kreis, auch G0 genannt. Wird dieser geschlossen,
nach
y G0 1
--- = -------- = ----------
x 1 + G0 1 + 1/G0
folgt für obige Strecke/Regler eine Führungsübertragungsfunktion:
y sTi + 1
--- = KS KR ------------------------
x Ti*Ts
----- * s² + sTi + 1
KS*KR
~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
statisch dynamisches Verhalten
Diese Übertragungsfkt kann jetzt akademisch beackert werden:
das KS*KR ergibt die statische Verstärkung für t=>unendlich
der Bruch ist das dynamische Verhalten:
Ordnung des Zählers: Eins.
--"-- des Nenners: Zwei.
Das sTi + 1 kann in zwei Teile zerlegt werden:
sTi ergibt ein D-Verhalten.
+ 1 ergibt ein P-Verhalten.
Somit hat die Strecke PDT2-Verhalten..
Somit wird das System auf einen Sprung immer verzögert reagieren. Das
System kann also nicht springen. [ h(t=0) = 0 ] ...
(Grenzwertsätze:
lim G0(t) = lim sG0(s)
t->0 s->unendlich
lim G0(t) = lim sG0(s)
t->unendlich s->0
denn: s = sigma + j * omega,
sigma: Dämpfung,
omega: Schwing(eigen)frequenz
)
Anhand des Nenners können die Polstellen ermittelt werden. Sobald das
KS*KR groß genug ist, hat der Nenner keine reellen Lösungen mehr...
PS: Ich hoffe, ich schreib hier keinen Quatsch. Das ist schließlich
schon etwas her..