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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Synchrongleichrichter


Autor: Andre (Gast)
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Hallo Leute,

ich würde ganz gerne diesen

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

(Bild 6)

Synchrongleichrichter realisiern leider habe ich keinen JFet zur Hand.
Weiss vieleicht jemand ob man auch einen N-Kanal, Anreicherungstyp FET 
nehmen kann.
Mit nem npn Transistor hab ich das schon gedacht aber der Komperator 
geht auf -12 V runter und gibt ne negative Spannung auf die Basis das 
wird ihne wohl zerstören.

Wenns jemand weis würds mich sehr freuen

Autor: pfft... (Gast)
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Die BF245A kosten um 5Euro@100. Soll ich dir ein paar schicken ?

Autor: pfft... (Gast)
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Ein Synchrongleichrichter ist synchron zum Signal, aber in erster linie 
mal extern gefuehrt. Was die Leute da von Elko machen ist Murks.

Autor: yalu (Gast)
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Unabhängig davon, ob die Schaltung nun ein echter Synchrongleichrichter
ist der nicht: Funktionieren sollte sie auch mit einem N-Mosfet, wenn
die High-Ausgangsspannung des Komparators hoch genug ist, um diesen voll
durchzuschalten.

> aber der Komperator geht auf -12 V runter

Dann geht er wahrscheinlich auch auf +12 V rauf, so dass fast jeder
N-Mosfet verwendet werden kann. Wenn du die Teile sowieso vorrätig hast,
würde ich es einfach mal ausprobieren.

Autor: Dieter S. (accutron)
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Pfft,

warum Murks? Dass der Schalter direkt durch das Eingangssignal betätigt 
wird, ist dort nur als Beispiel gedacht. So steht es ja auch im Text. 
Klar, im Normalfall erhält der Schalter sein separates Steuersignal.

Dieter

Autor: pfft... (Gast)
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1) ein signal an einen Synchrongleichrichter muss nicht phasengleich 
sein, nur phasenstarr.
2) man laeuft in Probleme wenn das Signal in den Millivolt ist.
3) Ein Komparator sollte eh eine Hysterese haben

Autor: Esko (Gast)
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So wie ich das sehe ist die Schaltung korrekt, aber beschreibe doch mal 
was du besser machen würdest.

Im übrigen habe ich beim Elko bis jetzt noch nie einen schwerwiegenden 
Fehler gefunden.

Autor: Andre (Gast)
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Also ihr würdet mir von sowas abraten besser
wäre dann

http://www.vias.org/mikroelektronik/oa_exp_vollwgl...

sowas zum Gleichrichten

Autor: Andre (Gast)
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Das ganze ist für eine Strommessung.
Ich will die Spannung die von einem Stromwandler (Ringkern mit 
Durchsteckwindung ) gleichrichten dann den Mittelwert bilden und
das ganze auf den A/D Wandler geben

Autor: Dieter S. (accutron)
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Für welche Frequenz?

Dieter

Autor: Andre (Gast)
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Für 50Hz

Autor: Esko (Gast)
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Dafür gehen beide Lösungen.
Vorher musst du eventuell das Signal verstärken.

Autor: Dieter S. (accutron)
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Schließe mich Esko an, würde aber die Schaltung mit dem 
Präzisionsgleichrichter verwenden, evtl. modernere OPs und 
Schottky-Dioden. Außerdem wäre es evtl. sinnvoll, eine 
Bereichsumschaltung zu realisieren, wenn Dein zu messendes Signal einen 
weiten Bereich hat.

Dieter

Autor: Andre (Gast)
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Der Messbereich liegt von 0 bis 28A weiss nicht ob ich da schon sowas
wie ne bereichsumschaltung brauch.
Der Ringkern gibt 110mV pro Ampere aus

Autor: Esko (Gast)
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> modernere OPs und Schottky-Dioden.
Der uA741 hat schon fast 40 Jahre auf dem Buckel, der ist zwar an sich 
hier ausreichend, aber ich würde auch einen moderneren nehmen.
Was für Vorteile sollen Schottkydioden hier bringen?


Autor: Andre (Gast)
> Der Messbereich liegt von 0 bis 28A weiss nicht ob ich da schon sowas
> wie ne bereichsumschaltung brauch.
> Der Ringkern gibt 110mV pro Ampere aus

Ob du Verstärkung brauchst, kommt auf die geforderte Genauigkeit und den 
Eingangsspannungspegel vom ADC an.
Bereichsumschaltung ist eher nicht sinnvoll, dann lieber bessere 
Komponenten.

Autor: Dieter S. (accutron)
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Also wenn er z. B. im Bereich bis 1 A rel. gleich genau messen möchte 
wie bis 30 A, dann sollte er den Bereich umschalten können, sonst kommen 
halt Fehler der Schaltung im unteren Bereich stärker zu Geltung. Ich 
weiß nicht, welche Anforderungen gelten.

Schottky-Dioden, um den Fehler im Nulldurchgang weiter zu reduzieren. 
Der OP muss ja in der Zeit null die Schwellenspannung der Diode 
durchlaufen. Je nach Anforderung kann das aber auch mit den 1N4148 
ausreichen.

Dieter

Autor: pfft... (Gast)
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>So wie ich das sehe ist die Schaltung korrekt, aber beschreibe doch mal
>was du besser machen würdest.
>
>Im übrigen habe ich beim Elko bis jetzt noch nie einen schwerwiegenden
>Fehler gefunden.

Um ein vernuenftig grosses Netzsignal gleichzurichten geht die 
Schaltung, aber nicht als selbstgefuehrter Gleichrichter wenn nur 
millivolt plus viel Rauschen kommen. Dies ist ja normalerweise die 
Anwendung von Synchrongleichrichtern, millivolt aus dem Rauschen zu 
holen. Die arbeiten ja deshalb auf fremdgefuehrt.

Autor: Esko (Gast)
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> Dies ist ja normalerweise die Anwendung von Synchrongleichrichtern,
> millivolt aus dem Rauschen zu holen. Die arbeiten ja deshalb auf
> fremdgefuehrt.

Und woher nimmt man bei einem mehr oder minder zufälligen Signal das 
Wissen den Gleichrichter zu führen?

Autor: Dieter S. (accutron)
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Diesen Anspruch, Millvolt gleichzurichten und gegen das Rauschen zu 
extrahieren, hatte die Schaltung ja auch nicht, sondern nur das Prinzip 
zu zeigen.

Dieter

Autor: pfft... (Gast)
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>> Dies ist ja normalerweise die Anwendung von Synchrongleichrichtern,
>> millivolt aus dem Rauschen zu holen. Die arbeiten ja deshalb auf
>> fremdgefuehrt.
>
>Und woher nimmt man bei einem mehr oder minder zufälligen Signal das
>Wissen den Gleichrichter zu führen?

Zufaellig ? Nur weil ein Signal im Rauschen verschwindet heisst es noch 
lange nicht dass das Signal zufaellig ist. Ein Synchrongleichrichter ist 
das zentrale Element eines Lock-in Amplifiers. Bei dessen Anwendung 
verursacht man Stoerungen mit einer festen Frequenz in einem System, 
dessen Antwort man nachher wieder synchron gleichgerichtet herausholen 
will. Gemaess Datenblatt des AD630 kann man so ein Signal, das 100dB 
tief im Rauschen drin ist noch hervorholen. 100dB sind ein Faktor von 
10'000 in der Amplitude. zB 1uV Signal in 10mV Rauschen.

Autor: pfft... (Gast)
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>Diesen Anspruch, Millvolt gleichzurichten und gegen das Rauschen zu
>extrahieren, hatte die Schaltung ja auch nicht, sondern nur das Prinzip
>zu zeigen.

Ja. Die Namenswahl lag etwas daneben. Synchron bezieht sich immer auf 
etwas anderes, nicht auf sich selbst. Der Name Praezisionsgleichrichter 
ist passender.

Autor: Dieter S. (accutron)
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Bei 100 dB sind's schon Faktor 100 000. Also hätten wir 10 mV und 100 
nV. Noch beeindruckender.

Esko meinte wohl mit "zufällig" ein Signal, dessen Phasenbezug unbekannt 
bzw. beliebig ist.


Dieter

Autor: pfft... (Gast)
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>Esko meinte wohl mit "zufällig" ein Signal, dessen Phasenbezug unbekannt
bzw. beliebig ist.

Das waere dann einen Fall fuer den nichtgefuehrten 
Praezisionsgleichrichter. Ein Praezisionsgleichrichter ist ein 
Gleichrichter, der die Diodenspannung nicht hat und deshalb mit der 
sinalAmplitude auf Null runter gehen kann. Wobei hier Null im linearen 
Sinn zu verstehen ist. Unter einem Millivolt muss man dann aufpassen, 
dann kommen die Offsetspannungen rein.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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pfft... schrieb:
>>Und woher nimmt man bei einem mehr oder minder zufälligen Signal das
>>Wissen den Gleichrichter zu führen?
>
> Zufaellig ? Nur weil ein Signal im Rauschen verschwindet heisst es noch
> lange nicht dass das Signal zufaellig ist.

Sicher nicht, aber wenn man einen Messgleichrichter baut, wie hier der 
Fall, dann kann man keine Annahmen über das Signal machen, es ist als 
zufällig anzusehen.

Autor: pfft... (Gast)
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Ja. Sicher, nur ist Synchrongleichrichter dann der falsche Name. Nennt 
ihn Messgleichrichter, Praezisionsgleichrichter, irgendwas, nur nicht 
synchrongleichrichter.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Also ihr würdet mir von sowas abraten besser wäre dann....

Anhang S.16. Funktioniert.

MfG Spess

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