> Aber ich habe zu keinem Zeitpunkt informationen weitergegeben etc.
> Lediglich habe ich einem Computerversierten diese Lücke aufgezeigt.
> Dieser wandte sich an die leitende Stelle.
> Von da aus ging die Welle los,ein Mitarbeiter erzählte dies weiter.
> So dass es schließlich hieß ich sei ein hacker.
In diesem Bereich wird leider meistens der Bote für die schlechte
Nachricht erschlagen - teils aus reinem Unwissen darüber dass es sich
nur um den Boten und nicht den Schuldigen handelt, teils um nicht selbst
der Sündenbock zu sein, teils um zu zeigen "dass man etwas tut".
Wie Conlost schon sagte: Lerne daraus was fürs Leben.
> Warscheinlich werde ich Sicherheitshalber gegen den Passwortinhaber(also
> der Mitarbeiter der dies fahrlässig abspeicherte)
> und gegen den der nur sehr Wage die Dinge schilderte Anzeige erstatten.
Das ist sicher keine schlechte Idee. Das macht zumindest den betroffenen
klar, wer hier der Schuldige ist. Eine Absprache mit deinem Anwalt wäre
sicher auch nützlich.
Sei aber auch darauf vorbereitet, dass im Zweifel einer
Gerichtsverhandlung der Richter u.U. auch nicht mehr Ahnung von der
Sache hat - dann wirst du drum kämpfen müssen, dass deine Unschuld
anerkannt wird.
Davon abgesehen ist es nur von Vorteil, wenn die Sache außergerichtlich
geklärt wird. Bedenke z.B., wie sehr du noch von diesem Lehrer abhängig
bist und wie er dir schaden kann, wenn du ihm eins reinwürgst (indem er
vor Gericht als der Schuldige erkannt wird).
Zur Antwort von Reuben kann ich nur sagen: Lass bloß die Finger von den
Daten. Sieh gar nicht erst rein. Wenn du auch nur das kleinste Wissen
über den Inhalt dieser Daten hast, wird es weit schwieriger, andere
davon zu überzeugen, dass es dir um das Aufzeigen der Sicherheitslücke
und nicht um Datenraub ging.