Stell es dir so vor:
Dein Kumpel hat eine Uhr. Mit jedem Ticken des Sekundenzählers zählt er
im Kopf hoch
0 - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 ......
Er kann nicht beliebig weit zählen, sondern nur bis 255, dann beginnt er
wieder bei 0
.. 253 - 254 - 255 - 0 - 1 - 2 ...
Aber: Als Zeichen das er diesen Überlauf hatte, holt er sein Taschentuch
aus der Hosentasche und winkt damit.
Du bobachtest ihn und jedesmal, wenn du siehst dass er mit dem
Taschentuch winkt, schaltest du den Lichtschalter in die andere
Position.
Das Licht im Raum wird also mit einer bestimmten Frequenz ein und wieder
ausgeschaltet.
Aus der bekannten Funktionalität und den Zahlen ( zählt jeweils um 1 pro
Sekunde weiter, ist 255 erreicht passiert etwas) lässt sich die Frequenz
errechnen.
Obiges Modell entspricht ziemlich exakt dem, was in deinem µC passiert.
Nur wesentlich schneller. Aber das Prinzip ist exakt das Gleiche.
Also: Was daran verstehst du jetzt nicht?