Hallo zusammen,
Ich möchte gerne einen Sinus erzeugen im Freqenbereich von 50 - 2000Hz.
Die Ausgangsspannung sollte etwa 300Vpp betragen und der Imax=15A. Den
FG möchte ich gerne über einen Atmega ansteuern. Der Ausgangssinus am
Verstärker muss Verzerungsfrei sein.
Ein Bild der Anordnung ist im Anhang. Es geht um den roten Block.
Besten Dank!
Gruss Baschi
das sind 1,5kW...
und die verzerrungsfrei mit 150V peak....
Das ist ehr was für Profis. Ich würde mal auf ein halbes Jahr
Entwicklungszeit tippen falls du schon mal was in der Richtung gemacht
und auch das nötige Equipment hast.
Google mal nach Frequenzumrichter, eventuell findest du was fertiges.
Was soll das Letzte Bildchen auf Deinem Blockschema? Lichttbogen-Leiter
oder Ameisenfühler?
Ich vermute mal, dass Dein Vorhaben genausogut mit einem Rechteck statt
einem Sinus leben kann, das würde die Schaltung doch wesentlich
vereinfachen....
Die arme Ameise wird wohl hoffen müssen, dass der Trafe das auf wenige
mV herUNTERtransformiert. Ansonsten wird sie wohl schnell zu einer
Delikatesse oder einem Brandgeruch werden.
Hallo mp
ganz Verzerrungsfrei muss es nicht sein.
Ein Profi bin ich nicht, aber arbeite an der FH für meine Thesis.
Das nötige Equipment hätte ich an der FH dafür...auch die nötigen
Dozenten sind vorhanden...
Frequenzumrichter habe ich mich informiert und in Betracht gezogen. Ich
möchte aber mit einem Mikrokontroller arbeiten welcher den roten Block
(FG + Verstärker) ansteuert.
Hättest du einen Vorschlag für einen geeigneten FG und Verstärker?
Besten Dank!
Baschi
Hallo Peter
Das ist eine Funkenstrecke. Der Trafo hat ein ü = 500.
Das Ziel ist es verschiedene Töne mit dem Lichbogen zu genereiern.
Mit einem Rechteck habe ich zu viele Oberwellen welche den Ton
verfälschen (Haben ich schon mit einer halb H-Brücke realisert und hört
sich schrecklich an).
Gruss Baschi!
Was soll das denn werden? Ein Nebelhorn für 'nen Ozeanriesen? Eine
akustische Sprechverbidung zum Mars? Oder ein Ozongenerator zum
Auffüllen des Ozonlochs?
Wenn du im Verhältnis Spannung/Strom etwas flexibler wärst, würde es
eine normale PA-Endstufe tun. Die gibt es in diesen Leistungsbereichen,
aber eben für 4 Ohm Last.
Oliver
Die 300V waeren was fuer APEX, aber die 15A sind doch happig. Das wuerde
nach einer geschalteten Loesung schreien. Ein Selbstbau DDS, der die
Amplitude als PWM Wert rausgibt. Haette alles in einem FPGA/CPLD platz.
baschi schrieb:
> Das ist eine Funkenstrecke. Der Trafo hat ein ü = 500.> Das Ziel ist es verschiedene Töne mit dem Lichbogen zu genereiern.> Mit einem Rechteck habe ich zu viele Oberwellen welche den Ton> verfälschen (Haben ich schon mit einer halb H-Brücke realisert und hört> sich schrecklich an).
Es muß sich schreckllich anhören, völlig wurscht, ob sinus oder
sonstwas.
Eine Funkenstrecke ist nunmal kein Lautsprecher.
Die Oberwellen entstehen durch den Funken selber (= Knall).
Der Funke ist alles mögliche, aber eines ist er auf keinen Fall: linear!
Peter
Peter Dannegger schrieb:
> Es muß sich schreckllich anhören, völlig wurscht, ob sinus oder> sonstwas.> Eine Funkenstrecke ist nunmal kein Lautsprecher.
Das sehen manche aber anders:
http://www.plasmatweeter.de
Wobei man bei diesen nicht direkt die Frequenz auf den Lichtbogen gibt,
sondern einen HF Träger AM moduliert.
> Die Oberwellen entstehen durch den Funken selber (= Knall).
Wenn der Lichtbogen dauerhaft brennt, dann gibt es keinen Knall.
Hallo Peter
das mit der lineraität ist mir schon bewusst...
Ich habe einen anderen Trafo einmal mit einem Sinus und einmal mit einem
Rechteck gespiessen, mit der gleichen Taktfrequenz. Und die Tonlage ist
vollkommen verschieden! ---> also spielt es schon eine Rolle, mit
welcher Signalform der Trafo gespiessen wird. (Der Trafo wurde auch
gebaut um einen Sinus zu übertragen und nicht einen Rechteck).
Das noch andere Frequenzen im Lichtbogenton vorhanden sind, wenn ich mit
einem Sinus die Anordnung speisse, ist mir schon bewusst. Bei einem
Rechteck ist die einfach ausgeprägter
...Das Endprodukt sollte ein Instrument "High Voltage Organ" sein...
Baschi
Hallo Benedikt
der Lichtbogen ist nur bedingt dauerhaft, da ich mit einer
Wechselspannung arbeite und der Lichtbogen beim Nulldurchgang kurz
erlischt. Da aber die Luft immer noch ionisiert ist, "schlägt" er gleich
wieder durch. Dies ist aber akustisch nicht erkennbar (kein Knall!). Der
Lichtbogen zieht durch die Thermik nachoben und reisst dann ab und
schlägt unten wieder durch...anyway
hättest du einen Vorschlag bzw. wüsstest du ein Produkt welches mir
diese Eckdaten abdecken könnte?
Besten Dank!
baschi
Kommt drauf an was für ein Budget du hast.
Mein Ansatz wäre, eine konstante Frequenz zu verwenden, die außerhalb
des Hörbereichs liegt, und diese AM zu modulieren. Dies hat den Vorteil
dass die Trägerfrequenz auch ein Rechteck sein kann, was die Schaltung
stark vereinfacht. Weiterhin reicht es dann aus, dieses Signal per PWM
anzusteuern um den Effektivwert des Signals und somit die Stärke des
Lichtbogens zu modulieren.
PJ schrieb:
> Siehe z. B. hier:> http://www.youtube.com/watch?v=0sne_uI2Yq4
Das entspricht Benedikts Beschreibung, es wird ein 41kHz Träger
moduliert.
So gehts natürlich.
Peter
baschi schrieb:
> Ich habe einen anderen Trafo einmal mit einem Sinus und einmal mit einem> Rechteck gespiessen, mit der gleichen Taktfrequenz. Und die Tonlage ist> vollkommen verschieden! ---> also spielt es schon eine Rolle, mit> welcher Signalform der Trafo gespiessen wird.
Die Frage ist, was Du für ein Rechteck genommen hast.
Ein übliches Rechteck wird fast einen Dauerfunken erzeugen, da ja immer
Spannung anliegt und die Polarität dem Funken egal ist.
Du mußt das Rechteck zu 50% austasten, also: +150V, 0V, -150V, 0V, ...
Peter
Das läuft dann auf eine Class-D-Endstufe hinaus.
Nebenbei: der Trafo muss für diese Frequenz geeignet sein, ein
50Hz-Trafo dürfte bei 2kHz ziemlich warm werden (Eisenverluste - Eddy
Wirbelstrom hat ein Wort mitzureden).
Fotos / Videos mit Plasma-Lautsprechern gibt es zu hauf.
Oft eine Art kleine AM-modulierte CW-Teslaspule.
Gab's am letzten Teslathon live zu sehen, einmal 1kW mit Senderöhre (es
erklang das passende Lied: "like a burning flame", einmal 4kW-Mosfet).
Machbar ist alles.
Besten Dank für eure Mithilfe!
Ich werde die Vorschläge einmal analysieren und werde mich
gegebenenfalls wieder melden...
Beste Grüsse aus der Schweiz
Baschi!