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Forum: FPGA, VHDL & Co. Wie nennt man "FPGA-Software"?


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

für meine Diplomarbeit würde ich ein Kapitel gerne "FPGA-Software" oder 
irgendwie so nennen ... Naja, Software ist aber nicht richtig ...

Richtiger wäre wohl "FPGA-Konfiguration" ...

Was würdet ihr vorschlagen, wie man das Kapitel nennen soll, in dem man 
die aus VHDL synthetisierte Schaltung beschreibt?

Grüße
Gast

Autor: hulu (Gast)
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Firmware

Autor: Xenu (Gast)
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Firmware ist der Code für Mikroprozessoren/-controller.

Bei FPGAs spricht man eher von Designs oder Cores.

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Ich schreibe in solchen Fällen jeweils "VHDL Modell"
Damit ist explizit klar, dass es in VHDL ist uhd ein noch zu 
synthetisierendes Modell darstellt. Implizit (den meisten) klar ist dann 
auch, dass das Zielsystem ein programmierbarer Baustein ist (ja, könnte 
auch ein Asic sein...)
Eventuell wäre auch "FPGA Modell" denkbar.

Autor: TOM (Gast)
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Hardwarekonfiguration des FPGA

Autor: Sebb (Gast)
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FPGA Core Design

Autor: Gast (Gast)
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VHDL Modell oder Hardwarekonfiguration des FPGAs gefallen mir ganz gut 
...

Danke für die Tipps!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Gast (Gast)

>VHDL Modell

Ist schlicht falsch. Denn Im FPGA landet kein VHDL, sondern compiliere 
Binärdaten.

>oder Hardwarekonfiguration des FPGAs

Ist nasses Wasser. Was soll in einem FPGA sonst ausser Hardware 
konfiguriert werden?

Aber die Frage hatten wir schon. Ich wäre auch für Firmware oder 
Konfigware.

MFG
Falk

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Falk Brunner schrieb:
>>VHDL Modell
>
> Ist schlicht falsch. Denn Im FPGA landet kein VHDL, sondern compiliere
> Binärdaten.
Stimmt, er beschreibt aber auch nicht die Binärdaten (tue ich jedenfalls 
selten...) sondern das Modell.

Autor: 323 (Gast)
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Configware
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Mit dem Begriff Configware werden Programmier-Quellen für Reconfigurable 
Computing zusammen gefasst. Diese Distanzierung vom Begriff Software ist 
deshalb sinnvoll, weil hier ein grundlegend verschiedenes Paradigma zu 
Grunde liegt, in welchem es keinen Befehlszähler gibt und weil das 
Configware-Paradigma Datenstrom-getrieben ist – im Gegensatz zum 
Befehlsstrom-getriebenen Software-Paradigma. Siehe auch unter 
Reconfigurable Computing.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Irgendwo könnte man es ganz puristisch wohl auch einfach 'Schaltmatrix' 
(in Anlehnung an das A in FGPA) oder 'Schaltung' taufen.

Autor: Gast (Gast)
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Configware ist ja cool ... überhaupt noch nie gehört ...

Autor: Georg A. (Gast)
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Configware klingt nach Hartensteins Dunstkreis...

Autor: SuperWilly (Gast)
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Programmierbare Logik

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Der Vorgang ist eine Konfiguration,
die Datei die ins FPGA geladen wird, ist ein Config-File,
und darin sind die Konfigurationsdaten.

Und das schönste Neudeutsche Wort dafür ist daher
    Configware

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, in Programmierung übersetzt wäre ja die Konfigurationsdatei schon 
das Kompilat, also die fertig übersetzte Binärdatei.

FPGA-Design für die verständliche Darstellung des Innenlebens (VHDL, 
Verilog, Schematic...) liest man sehr oft. Verwenden wir auch auf Arbeit 
so....Firmware ist eher was auf µC und so.
Bei Xilinx heißt es ja auch "Implement Design".

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Aua, jetzt seh' ichs erst: es geht gar nicht um das Endprodukt des 
Designprozesses, sondern um den Prozess mit seinen Zwischenschritten 
selber.

> Was würdet ihr vorschlagen, wie man das Kapitel nennen soll,
> in dem man die aus VHDL synthetisierte Schaltung beschreibt?
Nach der Synthese ist eigentlich erst eine Netzliste da.
Erst nach Translate, Map, P&R liegen die eigentlichen 
Konfigurationsdaten in Form eines Bitstroms vor. Und erst dann gelten 
Begriffe wie "Configure Device" und "Configuration Filename"...

> FPGA-Design ... liest man sehr oft.
Richtig, auch ich lade FPGA-Designs in FPGAs... ;-)

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