Operationsverstärker

Gast #1255170
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Hallo,
ich hätte eine Frage. Kann mir wer bitte in einfachen Worten folgendes 
erklären. Also ich hab einen invertierende Verstärker Schaltung, ganz 
normal.
gut hab die jetzt dimensioniert auf eine Verstärkung von -6 und auf -2, 
und mir dann die Amplitudengänge in ein Bode-Diagramm eingezeichnet. 
Gut, dabei hab ich festgestellt, das eben der mit der niedrigeren 
Verstärkung auch eine größere Bandbreite hat. Meine Frage ist jetzt 
warum? Ich weiß schon, den OPV kann man sich intern auch als RC-Tiefpass 
vorstellen, aber wie geht das genau. Das hat doch irgendwas mit der 
unity-gain-bandwith zu tun oder so, richtig?
Gast #1255206
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>Das hat doch irgendwas mit der
>unity-gain-bandwith zu tun oder so, richtig?
Richtig. Sie gibt an, bei welcher Frequenz die Verstärkung auf 1 
gesunken ist.
Das wird auch als GBW (gain-bandwidth)-Produkt bezeichnet. Siehe Z8.

Ein Verstärker, der auf v=1 eingestellt wird, kann bis zu dem genannte 
Wert arbeiten.
Wird er auf v=100 eingestellt, dann eben nur noch bis zu GBW/100; es 
sind jeweils die -3dB -Werte.

>Ich weiß schon, den OPV kann man sich intern auch als RC-Tiefpass
>vorstellen, aber wie geht das genau.
Genau? Keine Ahnung. :-)
Der OPA hat häufig eine kleine Kapazität zur Kompensation eingebaut, so 
dass er bis zur Verstärkung 1 herunter stabil bleibt. Andere, die dies 
nicht haben, können deshalb nur minimal v=5 oder v=10, dafür aber haben 
sie eine höheres GBW. Desweiteren sind da natürlich Transistoren 
nachgebildet, die eben auch jeweils ihre eigene Grenzfrequenz haben, 
also ihre Verstärkung auf einen kleinen Wert abgesunken ist.

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