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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Taktgeber Schaltung Probleme


Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo zusammen,

mein erster Beitrag hier. Ich heiße Stefan und komme leider nicht aus 
dem Bereich der E-Technik, ich bin Maschinenbauer. Dennoch beschäftige 
ich mich hobbymäßig mit Elektronik, habe jedoch von Microcontroller und 
alles was etwas über Grundlagen hinausgeht recht wenig Ahnung.

Und zwar habe ich folgende Schaltung (siehe Anhang):

Kurze Schilderung der Schaltung:
Die Schaltung nimmt von einem Gerät eine Frequenz ab, eine Raddrehzahl. 
Je schneller sich das Rad dreht, desto höher die Frequenz. Dadurch wird 
etwas geregelt.
Nun möchte ich in diese Regelung eingreifen. Das ganze geschieht mittels 
einem Taktgeber NE555 der eine einstellbare Frequenz erzeugt (mittels 
Poti).
Durch einen Mikroncontrollerausgang soll über ein Transistor ein Relais 
gesteuert werden, welches dann zwischen originalem Takt des Rades und 
dem Takt des NE555 hin- und herschaltet (es muss ein Mikrocontroller 
sein, da die Schaltung erst bei Auswertung gewisser Signale erfolgen 
soll, das Programm funktioniert).
Soweit so gut funktioniert das ganze auch von der Schaltung her, jedoch 
in der Praxis gibt es Probleme:

Irgendwie wird das Signal des Taktgebers gestört und das Gerät meldet 
einen Fehler. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn das Relais nicht 
angezogen ist. Sobald es anzieht, ist das ganze in Ordnung.
Ich habe auch schon die Schaltkontakte am Relais vertauscht, d.h. nicht 
angezogen NE555 als Taktgeber und angezogen der originale Takt des 
Rades.
Umgekehrt das gleiche Spiel. Sobald das Relais nicht angezogen ist, wird 
der Takt scheinbar gestört und die Elektronik des Gerätes meldet einen 
Fehler.
Wenn ich die Schaltung durch einen mechanischen Schalter schalte, d.h. 
nicht von Transistor und Mikrocontroller funktioniert es, das Gerät 
zeigt keine Fehlermeldung.

Kann es sein, dass der Mikrocontroller durch seine Frequenzen die 
Schaltung beeinflusst?

Was wäre die Lösung des Problems? Ein Optokoppler? Wenn ja, wie müsste 
man den anschließen und welchen müsste man nehmen?
An Spannungsabfall kann es ja nicht liegen, da das Relais im NICHT 
angezogenen Zustand ist und somit kein Strom verbraucht.

Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte.

Anbei ist der Schaltplan angefügt, tut mir Leid für die 
Unübersichtlichkeit, aber ich habe als Maschinenbauer noch nicht so oft 
mit eagle gearbeitet.
LED1 im Schaltplan zeigt an, wenn der Mikrocontroller geschaltet hat und 
LED3mm blinkt einfach in der Frequenz des NE555. Das Poti 25k dient zum 
einstellen der Frequenz des NE555.
Am Stecker is Pin3 +12V. Pin 2 und 4 sind GND. PIN5 ist das originale 
Signal des Rades (geht auf Schaltkontakt des Relais). PIN1 schaltet das 
Signal an die weitere Elektronik des Gerätes (geht ebenfalls auf 
Schaltkontakt des Relais).

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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Versuchs mal mit ner Batterie an deinem Spannungsregler; die Leitung zum 
Stecker klemmst du ab.
Jaja Schalter oder nicht...

Wo kommt Dein Signal überhaupt rein? Ist das dieses V+?

MfG Ovular

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

ersteinmal danke, dass du dich dem Problem angenommen hast.
Das Signal V+ ist das Signal, um den Mikrocontroller zu steuern.
Das Signal vom Rad kommt beim Stecker an Pin5 herein und geht direkt an 
einen Schaltkontakt vom Relais.

Mein Gedanke war, ob ich nach dem Transistor einen Optokoppler +5V 
einsetze, der gesteuert wird von den 5V nach dem Spannungsregler und die 
Masse zum Relais dann durchschaltet. Somit müsste doch das Relais 
komplett galvanisch getrennt sein vom Mikrokontroller, der ja das Relais 
schaltet.

Könnte das funktionieren?

Grüße
Stefan

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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Ich glaube nicht, dass dein Problem die Ansteuerung des Relais ist.
Ist die Versorgungsspannung geglättet und entstört, die du vom Gerät 
bekommst?

Autor: yalu (Gast)
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Ich weiß nicht, ob das mit dem Problem zusammenhängt, aber folgendes ist
mir aufgefallen:

Die LED hat keinen Vorwiderstand und zerrt damit gewaltig am Taktsignal
(und geht bald kaputt). Oder ist der Vorwiderstand in die LED
integriert?

Der Strom durch die Relaisspule kann wegen R3 maximal etwa 4.5mA
erreichen. Ist das Absicht? Mechanische Relais brauchen meist etwas
mehr.

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

das mit R3 ist mir beim Testen der Schaltung auch aufgefallen und habe 
ich mittlerweile durch eine Drahtbrücke ersetzt.
Die LED3mm ist eine LED für 5V mit integriertem Vorwiderstand.
Das Problem liegt ja auch nicht am Taktsignal des NE555 direkt, denn 
wenn ich den Takt von NE555 und den originalen des Rades vertausche am 
Schaltkontakt des Relais, dreht sich das Problem um. Einmal taucht es 
dann am Takt von NE555 auf und getauscht dann am originalen Takt des 
Rades.

Steven W.,
da wie gesagt das vertauschen des Schaltkontaktes am Relais auch das 
Problem der Fehlermeldung des Gerätes auf die verschiedenen Taktgeber 
sich auswirkt, denke ich nicht, dass es an einer geglätteten Spannung 
liegt. Denn je nach Anschluss am Schaltkontakt funktioniert der eine 
Taktgeber jeweils problemlos. Nur der Taktgeber der dann an dem 
Schaltkontakt durchgeschalten wird, wo das Relais nicht angezogen ist, 
macht Probleme. Der Schaltkontakt der im angezogenen Zustand 
durchgeschaltet wird funktioniert immer einwandfrei ohne Fehlermeldung.

Grüße
Stefan

Autor: Wolf (Gast)
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> Irgendwie wird das Signal des Taktgebers gestört...
Ja wie denn?
Wenn Relais nicht angezogen, taktet der 555 ins Leere.

Beim CONTR-pin 5 ist es weniger kritisch wenn er offen bleibt, aber der 
RESET-pin 4 muß beschaltet werden. Es ist die Basis eines Transistors 
und wirkt unbeschaltet als Antenne.

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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@ Stefan
Na dann

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo Wolf,

das Relais schaltet ja zwischen dem originalen Taktgeber des Rades und 
dem Taktgeber NE555 hin und her.
Wenn das Relais nicht angezogen ist, taktet der NE555 ins leere korrekt. 
Dafür wird aber das originale Taktsignal des Rades durchgeschalten.
Die letzte Aussage mit dem PIN4 des Controllers geht über mein 
Verständnis, kannst du das genauer erläutern bzw. erklären, wie ich die 
Schaltung umbauen müsste?
Das der Mikrocontroller irgendwie die Frequenz beeinflusst kann nicht 
sein? Also ein Optokoppler würde nichts nützen?

Grüße
Stefan

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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Der Optokoppler bringt nichts, weil

1. der Optokoppler (die Meisten) den Relais-Strom nicht aushaltet und
2. du bist Trotzdem noch im gleichen Stromkreis.

Wenn Du schon versucht hast das Relais umzuklemmen, das heist es liegt 
nicht an irgendeinem Signal.
Der µC kanns im Prinzip auch nicht sein, weil das Relais anscheinend ja 
anzieht.

Kommt überhaupt was an, wenn das Relais nicht angezogen ist?
Miss mal den Widerstand von der NC Seite

Autor: Wolf (Gast)
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pin 4 des 555 (nicht des Controllers, der ist ja Gnd) soll auf Vcc 
liegen, also auf 5V.
Was die Rad-Frequenz macht, sehe ich nirgends im Plan.
Wie sieht die Störung den aus?
Kriterium einer Störung?

Autor: Stefan H. (Gast)
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Hallo,

also wenn ich mit dem Multimeter durchmesse kommt sowohl angezogen, als 
auch nicht angezogen eine Frequenz an.
Eine Störung äußert sich so, dass das Gerät eine Kontrollleuchte hat, 
die dann eine Störung anzeigt.
Die Radfrequenz wird nur am Stecker (Schaltplan ganz links) an PIN5 
abgenommen und an den Schaltkontakt des Relais geführt.
Wie gesagt, wenn ich anstelle des Mikrocontroller das ganze mit einem 
mechanischen Schalter ansteuere, kommt keine Sötrung, sowohl nicht 
angezogen als auch angezogen. Demanch vermute ich, dass es irgendetwas 
mit dem Mikrcontroller zu tun hat.

Grüße
Stefan

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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Also
mit einem schalter funktioniert's
bei angezogenem Relais funktioniert's auch
ansonsten nicht.

Kannst du mal die Spannungsversorgung von deiner Schaltung abklemmen?
Nur um mal zu prüfen ob es an der schaltung liegt.
Also Schaltung dran lassen und Masse und (+) abklemmen.
Dann ist ja nur noch das Relais da, das nicht angezogen ist.

Wie sieht denn deine Schaltung aus?
Hast du auch keine unbeabsichtigten Brücken auf auf der Lötseite?
Verfolge mal hauptsächlich die NC-Seite des Relais auf Fehler.

Meiner Meinung nach ist es entweder das Relais oder die Verbindung zum 
selbigen.

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

Brücken kann ich ausschließen, die Platine wurde sauber von einer Firma 
geäzt und gut verlötet.
Ich werde es mal testen, und die Spannung wegnehmen, mal sehen was dann 
passiert.

Grüße
Stefan

Autor: yalu (Gast)
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Vielleicht ist einfach nur Schmutz oder Korrosion im Relais, und zwar in
dem Kontakt, der in Ruhestellung geschlossen ist. Das Relais hat lt.
Schaltplan zwei Umschalter. Versuch es mal mit dem zweiten oder, noch
besser, mit einem anderen Relais. Du kannst auch mal den Kontaktwider-
stand messen.

Ansonsten wäre ein Oszibildchen von den Signalen in funktionierendem und
nichtfunktionierendem Zustand sicher sehr aufschlussreich.

Autor: Wolf (Gast)
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> LED3mm blinkt einfach in der Frequenz des NE555.
   ...bei angezogenem Relais.
   ...und auch mit der Radfrequenz bei Ruhestellung des Relais.
Wie sieht die Ausgangsstufe des Radtaktes aus?

Autor: Wolf (Gast)
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> Die Radfrequenz wird nur am Stecker (Schaltplan ganz links) an PIN5
 > abgenommen...

  abgenommen?  Kann ja beides bedeuten: vom Rad ´abgenommen´ oder nach 
dem  Durchgeschleifen über den Relaiskontakt ´abgenommen´.

INPUT für Radfrequenz muß an PIN1 des Steckers gehen.
PIN5 des Steckers ist OUTPUT für abwechselnd  B E I D E  Frequenzen.

Wenn PIN5 INPUT ist gibts einen Konflikt, dann kollidieren die beiden 
Takte. Du hast den mechanischen Schalter richtig angeschlossen, die 
Relaiskontakte jedoch nicht?

Autor: A. K. (prx)
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Mit dem Poti wäre ich etwas vorsichtig. Wenn du das an eines der Enden 
drehst, dann schliesst der DIS Pin Vcc kurz.

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

doch die Relaiskontakte sind richtig angeschlossen.
Ich habe die Schaltung nun ohne Spannung getestet und siehe da, das 
gleiche.
Anscheinend hat das Relais Probleme im nicht angezogenen Zustand das 
Signal durchzuschalten. Kann das sein, dass ein Relais Probleme hat, 
Frequenzen durchzuschalten?
Was wäre denn eine Alternative Schaltung dazu, anstelle eines Relais? 
Welche (günstigen) Bauelemente sind bessere geeignet, um so etwas zu 
schalten?

Grüße
Stefan

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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>Kann das sein, dass ein Relais Probleme hat,
>Frequenzen durchzuschalten?
Warum geht es dann im angezogenen Zustand?

So wie es aussieht hast du nicht so hohe Frequenzen, dass das Relais 
nicht seinen Zweck erfüllen könnte.

MfG Ovular

Autor: Route_66 (Gast)
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Hallo!
In Abhängikeit vom Material und "Vorleben" benötigen mechanische 
Kontakte (Relais, Schalter...) manchmal einen Mindeststrom. Nicht 
umsonst gibt es sogennante Signalrelais. Wenn da mal ein ordentlicher 
Strom geschaltet wurde geht das mit kleinen Strömen nicht mehr 
zuverlässig. Mal nach Selbstreinigungsstrom (ich glaube so hieß das?) 
gooooglen!

Autor: Wolf (Gast)
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Die Frequenz des 555 liegt mit dieser Dimensonierung unter 100Hz, das 
ist nicht viel.
Aber Achtung was A. K. (prx) schrieb: Schleifer an E des Trimmers macht 
zzzsch.
Was hat ein Schalter Besonderes als ein Relais, daß es mit Schalter 
funktioniert und mit dem Relais nicht?

 > Die Störung wird angezeigt wenn d. Relais nicht angezogen ist,

 dann liegt es am Rad (-Geber), wie sieht dessen Frequenz aus, bzw. wie 
wird sie  erzeugt und
 was wertet die Störungsüberwachung aus? Stillstand, Leitungsbruch, 
Sturmgeschwindigkeit...
Mit einem Oszi solltest Du schon messen.

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

die Frequenz des NE555 wird auf ca. 4-5Hz eingestellt.
Poti habe ich vor dem Einlöten ohmisch durchgemessen.

@Route_66
Das Relais habe ich bereits getauscht, gegen ein Nagelneues ohne 
Vorleben, gleicher Effekt.
Der Radgeber erzeugt seine Frequenz durch einen Reedkontakt und einen 
Magneten, d.h. der am Rad befindliche Magnet rotiert am Reedkontakt, 
welcher feststeht, vorbei. Je schneller das Rad, desto höher die 
Frequenz (mehr Durchgänge am Reedkontakt). Die maximale Frequenz dort 
liegt bei ca. knapp 30Hz (minimale logischerweiße 0Hz, Radstillstand).
Die Störung zeigt sich dadurch, dass bei der Steuerung des Antriebes vom 
Rad (Motor) eine Warnsignalleuchte angeht und dieser dann die maximale 
Drehzahl des Motors begrenzt (Störbetrieb).

Das komische daran ist ja, wenn ich die Schaltkontakte am Relais 
vertausche, und nicht angezogen der NE555 durchgeschaltet wird, kommt 
die Störmeldung dort und angezogen, wo nun der Radgeber durchgeschaltet 
wird funktioniert dann einwandfrei. Demnach halte ich es für 
ausgeschlossen, dass es am Geber liegt.

Grüße
Stefan

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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Das finde ich jetzt etwas verwirrend, dass es nicht am Relais liegt.
Ansonsten kanns nämlich nichts mehr sein.

Was ich Dir aber noch vorschlagen kann zu versuchen.
Nur testhalber:
Du hast doch ein 2. Relais... Schließe die Spule einfach mal an die 
Versorgungspannung (Pin3 und 4 deines Steckers) an und staune!

Naja ob Du staunen kannst weis ich nicht. Aber ein Versuch ist es meiner 
Meinung nach wert. Vieleicht wird die Last vom Gerät erkannt, wenn auch 
ungewollt...

MfG Steven

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo Steven,

wenn ich das Relais an Versorungsspannung anlege, zieht es ja an. Und im 
angezogenen Zustand habe ich ja keine Probleme, nur im nicht angezogenen 
Zustand, das ist ja auch das, was mich so stutzig macht.
Ich habe nun mal das gleiche nochmal mit dem Schalter getestet. Anfangs 
hat es funktioniert, mittlerweile, wenn ich das Relais mit dem Schalter 
anstelle mit dem Mikrocontroller betätige, bekomme ich im nicht 
angezogenen Zustand ebenfalls einen Fehler.
Ich denke deshalb, dass die Schaltung mit dem Relais irgendwie nicht 
funktioniert.
Gibt es eine andere Möglichkeit, Frequenzen sauber durchzuschalten?
Als Relais habe ich das siehe Anhang benutzt.

Grüße
Stefan

Autor: Steven () (ovular) Benutzerseite
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Ich meinte ein 2. Relais als Last nicht als Schalter. Dann häng halt ein 
Widerstand dran.

Du kannst mit Transistoren schalten, mit AND-Gatter, OPs, Optokoppler 
oder sonst irgendwas
Aber versuch erstmal die Spannungsversorgung deines Gerätes zu belasten.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Frage: Hat deine Reedkontakt auch einen Pullup Widerstand oder schaltet 
er nur gegen Masse ?

Das sich die ganze Schaltung ohnehin auf ein gemeinsames Potential 
bezieht ist die galvanische Trennung durch das Relais hier nicht 
notwendig. Besser ist es hier einen 2 zu 1 Multiplexer einzusetzen 
(74HC157)  auch wuerde ich dir empfehlen den Impuls von Radkontakt 
erstmal zu entprellen (mit RC Glied und einen 74HC14 Schmitttriger 
hinterher) um hier klare Verhaeltnisse zu schaffen.
Auch ist der NE555 Timer nicht unbedingt noetig das kann der Tiny so 
nebenbei mit erledigen.

Gruss Helmi

Autor: Anselm (Gast)
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Generell ist bei stromlosen Signalen mit einem Signalrelais, oder 
zumindest mit einem Relais zu schalten welches vergoldete Kontakte hat 
(AU).
Alles andere führt mit Sicherheit zu Problemen.
Wir verwenden für soetwas immer Reed-Relais mit 30mOhm

Gruß Anselm

Autor: Wolf (Gast)
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Die LED 3mm ist ein Pull-up (für beide Takte),
jetzt muß der Reed nur noch nach Gnd schalten.
Da sitzt der Hase.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Die LED 3mm ist ein Pull-up (für beide Takte),

Das ist aber kein sauberer Pullup. Da haengt immer noch die 
Flussspannung der Diode drin. Besser ist es dort noch einen 
zusaetzlichen Pullup parallel zur Diode zu spendieren.

Gruss Helmi

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Mal was blödes, du hast nicht zufällig die Kontakte am Relais
verwechselt?
Moment, du schreibst
>also wenn ich mit dem Multimeter durchmesse kommt sowohl angezogen, als
>auch nicht angezogen eine Frequenz an.
Die richtigen Frequenzen? Was sagt eine Spannungsmessung?(so langsam wie 
möglich takten) Irgendwo muss das Signal ja verschwinden.
Kannst du mal den Widerstand des Relaiskontaktes(Öffner) messen?

Viel Erfolg, Uwe

Autor: Wolf (Gast)
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@Helmut Lenzen,

ja, stimmt.
Er soll mal schreiben wie extern verdrahtet ist.

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

also nun geht etwas über meine Kenntnisse hinaus.
Was der Reedkontakt schaltet habe ich noch nicht gemessen, ich habe ja 
durch das Relais lediglich einen Schalter eingebaut, der so wie original 
durchschaltet oder eben zwischen meinen Taktgeber dem NE555.
Das man den NE555 durch den Attiny ersetzen kann, ist sicherlich 
möglich, aber nicht für mich, da zu wenig Kenntnisse :-(
Für was nimmt man Pull-Up Widerstände und woher weiß ich, wann ich so 
etwas brauche?
Was ist der Vorteil von einem Reedrelais zu einem Signalrelais?
Wo liegt der Vorteil des Multiplexers gegenüber dem Relais?
Die Kontakte am Relais sind sicher nicht verwechselt.

Grüße
Stefan, der leider zu wenig Grundkenntnisse hat

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Das man den NE555 durch den Attiny ersetzen kann, ist sicherlich
>möglich, aber nicht für mich, da zu wenig Kenntnisse :-(

Nun du hast du schon das erste Programm fuer den Tiny gemacht. Einen 
Takt zu erzeugen b.z.w. an einem Pin zu wackeln ist dagen eine triviale 
Aufgabe.

>Was ist der Vorteil von einem Reedrelais zu einem Signalrelais?

Den Begriff des Signalrelais gibt es so nicht direkt.
Bei einem Reedrelais ist der Kontakt unter Schutzgas aber nur fuer 
kleine Stroeme konzipiert.

>Wo liegt der Vorteil des Multiplexers gegenüber dem Relais?

Der Multiplexer ist so eine rein elektronische Loesung.

>Für was nimmt man Pull-Up Widerstände und woher weiß ich, wann ich so
>etwas brauche?

Alles was nur in eine Richtung schaltet braucht um einen Logikpegel zu 
erzeugen einen Pullup Widerstand der den anderen Logikpegel ergaenzt.

Wenn du jetzt einen Kontakt hast dann schaltet er jetzt erstmal nur 
ein/aus. Einen Logikpegel von z.B 0V und 5V hast du damit noch nicht. 
Nehmen wir mal an dein Kontakt liegt auf GND dann hast du am dem anderen 
Anschluss entweder  GND Pegel oder was hochohmiges. Um jetzt im 
ausgeschalteten Zustanf dort +5V zu erzeugen brauchst du einen 
Widerstand nach +5V. Dieser Widerstand zieht dann im ausgeschalteten 
Zustand die eine Seite des Kontaktes auf +5V. Diesen Widerstand 
dimensioniert man zweckmaesiger Weise so das die Last die an dieser 
Schaltung haengt diesen Widerstand nicht zuviel belastet also mit diesen 
Widerstand einen Spannungsteiler bildet. Moderne CMOS Schaltungen haben 
solch geringe Eingangsstroeme das sie an diesen Widerstand quasi fast 
keinen Spannungsabfall verursachen. In der Regel kannst du diesen 
Widerstand so zwischen 1 .. 20 KOhm dimensionieren. Der andere Fall der 
diesen Widerstand nach oben hin begrenzt ist die Eingangskapazitaet der 
Schaltung. Es sollte sichergestellt sein das das Highpotential auch bei 
der kuerzesten Zeit noch erreicht wird. Aber das spielt bei deinem 
langsamen Impulsen hier keine Rolle.

Gruss Helmi

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hallo,

vielen Dank für die tolle Erklärung Helmi.

Den MUX kann ich doch direkt über den Ausgang Mikrocontroller steuern. 
Wenn der Ausgang aktiv ist und 5V anliegen schaltet der MUX von A auf B 
oder?
Ich habe den Schaltplan mal umgebaut und anstelle des Relais den 
vorgeschlagenen MUX eingebaut. Jedoch konnte ich in EAGLE für den MUX 
den Pin 16 nicht finden, der für VCC+ zuständig ist (siehe Anhang und 
Auszug aus Datenblatt).
Ist das ganze so richtig? Und was ist mit VCC+ am MUX?

Grüße
Stefan

Autor: yalu (Gast)
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> Den MUX kann ich doch direkt über den Ausgang Mikrocontroller steuern.

Ja.

> Wenn der Ausgang aktiv ist und 5V anliegen schaltet der MUX von A auf
> B oder?

Ja.

> Jedoch konnte ich in EAGLE für den MUX den Pin 16 nicht finden, der
> für VCC+ zuständig ist (siehe Anhang und Auszug aus Datenblatt).

Pin 8 (GND) fehlt ebenfalls. Beide erhältst du, indem du zuerst auf den
Invoke-Button (der mit den 4 kleinen AND-Gattern) und dann auf das
Bauteil im Schaltplan klickst.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Auch solltes du nicht benutzte Eingaenge entweder an GND oder +5V 
anbinden je nach logischer Funktion. In dem Fall des Mux ist das hier 
egal also +5V oder Gnd.

Autor: Stefan H. (speed2win)
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Hi,

super, das habe ich jetzt auch gefunden mit dem Invoke.
Für was ist der Anschluss "G" am Mux?
Alle unbelegten Eingänge habe ich nun mit Ground verbunden.

Weitere Frage Interesse halber:
Könnte ich an einem MUX Eingang A GND anlegen und an Eingang B +5V. Den 
dazugehörigen Ausgang lege ich auf VCC++ des MUX. Wäre somit auch durch 
einen MUX eine Selbsthaltung realisierbar ähnlich einem Relais? Sobald 
der MUX ein kurzes Signal erhält, schaltet er ja dann um auf Eingang B 
und dieser gibt an den Ausgang +5V, welcher ja mit VCC+ verbunden ist.

Ich werde die Platine mal routen, ätzen, wenn das jetzt so stimmt und 
bestücken, mal schauen, ob es funktioniert.

Grüße
Stefan

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Für was ist der Anschluss "G" am Mux?

Der ist der gesammt Enable Eingang. Der sollte auf GND liegen sonst ist 
der MUX abgeschaltet. Dient dazu wenn man mehrere MUX kaskadieren will.

>Den dazugehörigen Ausgang lege ich auf VCC++ des MUX.

Aber nur wenn du den MUX kaputt machen willst. Der Mux schaltet ein 
Signal nur vom Eingang zum Ausgang durch nicht umgekehrt. Das sit kein 
Umschalter wie bei einem Relais. Wenn du den Ausgang auf GND oder VCC 
anschliesst raucht dir der Ausgang ab.


Und denk daran mehr als +5V mag der Mux an seinem Eingang nicht. Am 
besten du schaust dir mal das Datenblatt dazu an.

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