mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einschaltverzögerung im Bereich µs


Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo ich bin neu hier im Forum. Habe
schon die Suchfunktion benützt leider ohne Erfolg.

Ich suche ein Möglichkeit für eine Einschaltverzögerung von
1,42ms bis 44µs verstellbar und so genau wie möglich.
Ich möchte die Zeit über einen Potentiometer verstellen.
Der Timer soll mir dann ein Relais steuern, welches mir
einen Igbt schaltet.

Vielen Dank für eure Hilfe.
chris

Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vergiss die Lösung mit Relais, da das Relais schon eine 
Ansprechverzögerung von mehreren ms hat.

Autor: ... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1,42ms bis 44µs ... Relais ... IGBT. Diese Technologien passen nicht 
zusammen. Der Jitter des Relais ist viel zu gross verglichen mit den 
44us.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das soll wohl ein Witz sein?

>so genau wie möglich...
.. und das mit Poti einstellbar?

>eine Einschaltverzögerung...dann ein Relais steuern
>1,42ms bis 44µs

Was soll das bringen? Ein Relais braucht mehrere ms zum Schalten.


>ein Relais ... welches mir einen Igbt schaltet.

Hä?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias Lipinsky schrieb:
>>ein Relais ... welches mir einen Igbt schaltet.
>
> Hä?

Das Relais wird von einem IGBT geschaltet. Aber ja, ist auch nicht so 
sinnvoll.

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok dann kann ich das Relais mal knicken. Die Frage ist welche
Ausgangsleistung so ein Timer hat den ich suche.Damit dieser
direkt den Igbt schaltet und ich kein Hilfsrelais brauche.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
chris schrieb:
> Die Frage ist welche
> Ausgangsleistung so ein Timer hat den ich suche.

Ich hab zwar bisher nicht gewusst, was ein IGBT ist, aber wiki hat mich 
schlauer gemacht. Da steht:

<quote>
Ein Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode (engl. 
insulated-gate bipolar transistor, kurz IGBT) ist ein 
Halbleiterbauelement, das zunehmend in der Leistungselektronik verwendet 
wird, da es Vorteile des Bipolartransistors (gutes Durchlassverhalten, 
hohe Sperrspannung, Robustheit) und Vorteile eines Feldeffekttransistors 
(nahezu leistungslose Ansteuerung) vereinigt.
</quote>

Aha. Zur Ansteuerung benötigt man also weniger Leistung als für einen 
normalen Bipolartransistor.
Was (welches Zahlenwerk) bringt dich also zu der Annahme, dass dein µC 
das nicht schaffen wird?

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab mich wohl geirrt.

Dann fällt auch diese Problem weg :)
Nur was für ein µC brauche ich jetzt und wie beschalte ich ihn,
für meine oben genannten Zeiten.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Such dir bei Atmel einen Tiny raus, der einen ADC Wandler hat.

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibts auch eine analoge Lösung?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Verrate uns doch mal die gesamte Aufgabe. Nicht nur einen Teil davon.
Je mehr Informationen desto besser.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
chris schrieb:
> Gibts auch eine analoge Lösung?

Monoflop.
zb mit einem 555.
Aber ob deine Zeiten damit generierbar sind .... müsste man mal 
durchrechnen. Und wie genau das dann ist, ist eine andere Frage.

Mit einem µC bist du letztendlich nur von der Temperaturdrift des 
Quarzes abhängig.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>und so genau wie möglich

Ohjeohjeohje... gib doch an, welche Genauigkeit gefordert ist: 10% oder 
1% oder 0.1% oder sonstwas? Damit kann man was anfangen. Die Aussage "so 
genau wie möglich" ist mathematisch Nonsens.

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich arbeite ein Studioblitz als Projekt aus(nur auf dem Papier f. d. 
Schule). Den Aufbau,Zündung etc. hab ich alles schon nur die 
Leistungsregulierung fehlt mir. Man reguliert die Lichtintensität bzw. 
die umgesetzte Enegie der Blitzröhre indem man frühzeitig abschaltet. 
Die normale Brenndauer liegt bei 1/700 sek. ~1,428 ms. Nun brauche ich 
einen timer der nach der Zündung z.b nach 357µs abschaltet für 1/4 der 
Leistung.

Abschalten tue ich indem ich den Igbt parallel zu Blitzröhre schließe. 
Den Strom also praktisch umleite.

Bis jetzt hatte ich nur die Idee mit einem RC-glied bzw. der 
Zeitkonstante Tau das irgendwie zu schaffen. R als Potentiometer

Nur brauche ich dazu eine konstante Spannung die ich im Steuerstromkreis 
nicht habe, da die Kamera nur einen Impuls abgibt der durch einen 
Optokoppler den Thyristor zündet.

Ich brauche irgendwas das nach einen kurzen Impuls anfängt zu zählen und 
dann auf High umschaltet mit variabler Zeit.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
OK.
Das heisst aber auch: Die absolute Zeitdauer ist nicht soooo wichtig. Ob 
das bei Potimittelstellung 120 oder 130 µs sind ist egal. Viel wichtiger 
ist eine Reproduzierbarkeit der Einstellung. Das bei Potimittelstellung 
immer wieder entweder 120 oder eben 130 µs rauskommen.

Tiny. Quarz drann, Programm schreiben. Fertig. Sache auf 2 Stunden (*)

externer Interrupt kommt:
  Parameter für den Timer ausrechnen (Vorteiler, OCR Wert)
  Timer konfigurieren
  Timer starten
  Blitz zünden

Timer Interrupt kommt
  Timer abwürgen

Hauptprogram
  Interrupts konfigurieren
  nichtstun



(*) da du dich erst einarbeiten musst, wirds bei dir länger dauern. Aber 
in 1 bis 2 Wochen solltest du es auch hinkriegen. So schwer ist das 
nicht. Die Hauptarbeit macht der Timer im µC. Der muss nur richtig 
initialisiert werden, dann zählt der die Zeit ganz von alleine runter 
und schaltet den Pin nach der richtigen Zeit wieder aus.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
chris schrieb:
> Abschalten tue ich indem ich den Igbt parallel zu Blitzröhre schließe.
> Den Strom also praktisch umleite.

Ist das wirklich eine gute Lösung?
Das hat man früher gemacht als man keine Leistungshalbleiter hatte, die 
hohe Ströme schnell abschalten konnten.
Heutzutage geht man den umgekehrten Weg: Man legt einen IGBT in Reihe 
zur Blitzröhre und schaltet ab wenn die Zeit um ist. So vernichtet man 
die Energie nicht sinnlos, was eine höhere Blitzrate erlaubt da nicht 
erst nachgeladen werden muss (was vor allem bei Batteriebetrieben 
Geräten wichtig ist.)
Auf jedenfall wird ein großer IGBT notwendig sein, die Ströme liegen 
irgendwo im Bereich von ein paar 100A.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  chris (Gast)

>einen timer der nach der Zündung z.b nach 357µs abschaltet für 1/4 der
>Leistung.

>Nur brauche ich dazu eine konstante Spannung die ich im Steuerstromkreis
>nicht habe, da die Kamera nur einen Impuls abgibt der durch einen
>Optokoppler den Thyristor zündet.

Wohl wahr.

>Ich brauche irgendwas das nach einen kurzen Impuls anfängt zu zählen und
>dann auf High umschaltet mit variabler Zeit.

Das macht ein Monoflop, hier sinnvoll mit NE555.

MFG
Falk

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dadurch vereinfacht sich die ganze schaltung erheblich!
Wenn ich den IGBT in serie schalte benötige ich nur noch mehr
einen Monoflop um in rechtzeitig abzuschalten.

So gesehen zünden thyristor und Igbt gleichzeitig und nach z.B 357µs
schaltet der Monoflop von High auf low und der Igbt unterbricht den 
Stromkreis.

Autor: Andreas K. (derandi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Warum eigentlich nicht gleich den Thyristor weglassen und die Schaltzeit 
direkt per IGBT steuern?

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.